Verwendung von Klemme SW i. V. m. Eltako Trennrelais (nicht potentialfrei)

  • Hallo ins Forum,

    Leider suche ich nun schon seit Tagen nach einer Lösung für mein Problem und bitte Euch deshalb um Eure Hilfe.

    Hier zunächst mal die Erklärung, was ich vorhabe, ich muss aber zunächst mal etwas ausholen:

    Meine Heizung (altes Modell, nicht smarthome-fähig) schließt im Störungsfall einen Kontakt. Im Prinzip ist das wie ein spannungsloser Taster, der gedrückt wird und der zwei Adern brückt. Diesen geschlossenen (potentialfreien) Kontakt kann man nutzen, um bspw. eine externe Störlampe anzusteuern. Dies habe ich schon vor sehr langer Zeit mit einem Eltako Trennrelais ETR61NP-230V realisiert. Dort nutze ich am Eltako die beiden Klemmen T1 und T2 (auf diese lege ich die zwei Adern, die von der Heizung kommen, auf, diese werden dann im Störfall gebrückt) und steuere damit eine kleine 230V-Lampe im Wohnbereich an. Dieser Eltako ist mit L und N versorgt und gibt beim Brücken von T1 und T2 (also wenn Heizung auf Störung geht) über Klemme 3 dann den L auf die 230V-Störlampe. Soweit die Vorgeschichte ...

    Nun wollte ich diese Installation mit einem Shelly in der Art ergänzen, dass wenn diese Störlampe mit 230V angesteuert wird, der Shelly einen Status auf mein Smartphone meldet. Dies habe ich mit einem Shelly 1 Gen 3 vorab "im Modellversuch" simulieren können, in dem ich zunächst L und N auf die entsprechenden Klemmen angelegt, den Shelly in Betrieb genommen und entsprechend konfiguriert habe. Anschließend habe ich auf Klemme SW die Phase L angelegt und erhalte danach, so wie ich es mir gewünscht habe, eine Push-Meldung auf meinem Smartphone. Nehme ich L von SW wieder weg und lege L wieder auf SW auf, kommt wieder eine Push-Meldung - also eigentlich genau so wie es sein soll.

    Als ich den Shelly dann in die vorhandene Installation einbinden wollte, habe ich also L und N, welche ja an den vorhandenen Eltako angeschlossen sind, auch an den Shelly angelegt. Der Shelly ging korrekt in Betrieb. Auf Shelly-Klemme SW habe ich nun die Klemme 3 vom Eltako angelegt. Am Eltako auf Klemme 3 liegt - im "Normalfall" - kein L an; dies ist nur dann gegeben, wenn die Heizung auf Störung ist und der Eltako deswegen den L auf die 3 durchschaltet. Trotzdem erkennt der Shelly irgendwie einen Strom bzw. einen Kontakt und schickt mir fälschlicherweise Pushmeldungen.

    Nochmal kurz zusammengefasst:
    SOLLZUSTAND:
    Eltako schickt (im Störfall) über seine Klemme 3 die Phase L auf die Klemme SW des Shellys. Der Shelly löst dann die Benachrichtigung aus.
    ISTZUSTAND:
    Shelly löst die Benachrichtigung aus, obwohl an SW kein L durchgeschaltet ist.

    Wie ich nun schon erfahren habe, kann es bzw. wird es so sein, dass die Klemme 3 des Eltakos nicht potentialfrei ist. Gibt es hier eine Lösung (bsp. Verwendung von Widerständen?). Oder gibt es von Shelly eine Alternative zum verbauten Eltako? Wenn ja würde ich den ggf. auch komplett austauschen.

    Ich danke Euch schonmal für Eure Hilfe.

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  • Servus und viel Spass im Forum

    hier noch dein Datenblatt (hast vergessen) https://www.eltako.com/fileadmin/down…100630-1_dt.pdf


    und ja das wäre vermutlich die bessere Wahl https://www.eltako.com/fileadmin/down…_ETR61-230V.pdf , aber mal abwarten was die Profis sagen, wie Vermutet wird es das Bekannte Problem am SW sein mit einer Spannung die da nicht soll

  • Wäre es möglich, eine kleine Skizze zu machen, wie der Shelly verdrahtet wurde und in der der Störmeldekontakt der Heizung, daß Trennrelais und der Shelly zu sehen sind? IMHO kann man sich damit besser verständigen.

    „Habt Geduld. Alle Dinge sind schwierig, bevor sie einfach werden!“ (aus Frankreich)

    „Nothing in life is to be feared, it is only to be understood.“ (Marie Curie, 1867-1934)

    „Comment is free, but facts are sacred“ (C.P. Scott, britischer Verleger)

  • thgoebel ich denke da wird dein Berühmter Widerstand ins Spiel kommen wenn er das Relais nicht unbedingt tauschen möchte ;)

  • Nein, das Relais tausche ich nicht, denn es ist ein besonderes:

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    Die Wurzel des Übels ist die Kontrolllampe. Entfernt man diese, arbeitet der Shelly ordnungsgemäß. Alternativ kann man den eingezeichneten Widerstand einsetzen, den ich als einbaufertigen Draht gerne bereitstelle:

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