Überwachung einer Tiefgaragenentwässerung

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  • Zur Entwässerung einer Tiefgarage gibt es einen Brunnen mit einer Pumpe, die mit dem Pegelschalter PS1 gesteuert wird. Ein etwas höherer liegender Pegelschalter PS2 soll eine Glimmlampe zur Warnung bei hohem Wasserstand einschalten. Da es in den vergangenen Jahren mehrfach bei Starkregen zu Überflutungen gekommen war, soll die Anlage besser überwacht werden und rechtzeitige Alarmierungen senden.

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    Der Shelly 1PMmini dient nur zur Überwachung, die Steuerung der Pumpe bleibt bei PS1.

    Seine Strommessung gibt Aufschluss darüber, wie oft und wie lange die Pumpe läuft, was mir erlaubt, langfristig zu beurteilen, ob die Pumpenleistung für alle Regenereignisse ausreicht.

    Die Glimmlampe alarmierte bisher nicht zuverlässig, da sie oft allein wegen induktiver Einstreuung leuchtete und insgesamt wenig auffällig ist. Deshalb soll PS2 mit dem SW-Kontakt des Shelly überwacht werden.

    Dafür ist der Kontakt SW ist mit PS2 über einen „Bukowski“- Widerstand 1 MΩ verbunden. Der Vorwiderstand sorgt auch dafür, dass über SW nicht die Glimmlampe erregt wird.

    Der 300 KΩ Widerstand parallel zur Glimmlampe hat die Aufgabe, die durch Induktion auf der langen Leitung erzeugte Spannung abzubauen, damit die Glimmlampe nur leuchtet, wenn bei hohem Pegel PS2 auslöst. Hier war anfangs ein 680 KΩ Widerstand vorgesehen, aber als es nach 4 Wochen draußen sehr kalt und nass wurde kam es zu Fehlalarmen.

    Der 1PMmini ist folgendermaßen konfiguriert:
    1) er schaltet das Relais immer ein, auch nach Stromausfall
    2) Eingang SW ist aktiviert und vom Relais entkoppelt
    3) die Schalterlogik ist nicht invertiert
    4) die Anzeige des Eingangszustands in der App ist aktiviert

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    Grün = niedriger Pegel

    Die Funktion wurde getestet und arbeitet bisher einwandfrei. Wenn ich von Hand PS2 einschalte, wirkt an SW über „Bukowski“ die Phase statt des Neutralleiters über 300 KΩ. Dadurch wechselt die Anzeige in der Shelly-App von Grün zu Rot, was dann eine Alarmierung auslöst.
    Allerdings hätte ich es genau anders herum erwartet und dachte, ich müsste die Schalterlogik invertieren, um Grün bei niedrigem Pegel zu erhalten und Rot bei Überflutung. Kann hier jemand erklären, warum das so ist?

  • In Ruhe (PS2 geöffnet) wird der Eingang SW des Shelly über N-Potential im Stromweg N - 300kΩ - 1MΩ -SW aktiviert. Schließt PS2, gelangt L-Potential an SW - der Eingang wird deaktiviert. Letzteres setzt allerdings voraus, daß der Relaiskontakt L-O im Shelly geschlossen ist! Das ist eine Schwachstelle der Lösung, denn in diesem Fehlerfall (keine Spannung an der Pumpe) wird auch der Alarm „Maximalpegel überschritten“ NICHT signalisiert!

    „Habt Geduld. Alle Dinge sind schwierig, bevor sie einfach werden!“ (aus Frankreich)

    „Nothing in life is to be feared, it is only to be understood.“ (Marie Curie, 1867-1934)

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    Einmal editiert, zuletzt von thgoebel (11. Januar 2026 um 19:36)

  • Ich weiß nicht wie "kritisch" die Pumpe ist: aber ich würde in deinem Fall von einem Shelly mit Relay absehen um die eigentliche Funktion der Pumpe nicht zu beeinflussen. Das Relay ist eine potentielle Fehlerquelle und braucht eben auch 24h am Tag "etwas Strom".

    Pumpe:
    Ich würde für die Pumpe einen Shelly OHNE Relay (Shelly PM Mini Gen3/4 oder Shelly Plug PM Gen3) verwenden, wo der PS1 wie gewohnt "in Serie" geschaltet ist.

    Warnlampe:
    Da der Pumpen PM-Shelly leider keinen EINGANG für den PS2 hat brauchst du nur für diesen einen 2ten Shelly.

    Für den Betrieb der PS2 (als "Schalter") + Warnlampe (als "Lampe") würde dann eine "normale Schaltung" mit einem z.b.: Shelly 1 Mini Gen3/4 verwenden.
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    Verwendung wenn möglich von Off-Cloud-Geräten wie Shelly (Cover, H&T, ...), NUOS Tasmota, Velux, Nuki, Ecowitt (Weatherstation), aber auch Cloud-Geräten wie Anker Solix (BKW), Husquarna (Rasenmäherroboter) und Roborock (Staubsaugerroboter).
    Alles zentral gesteuert durch Home Assistant.

  • Vielen Dank für die hilfreichen Kommentare! Ich werde einmal darstellen, was ich daraus mache:

    @Cephalopod: einen Shelly Flood (älteres Modell) gibt es bereits, allerdings kann ich den nicht im Brunnen einsetzen, da dort der WLAN Empfang „unterirdisch“ ist. In der Tiefgarage würde er abhanden kommen, z.B. weil der Hausmeister ihn wegputzt oder einer der 17 Nutzer der Tiefgarage nimmt ihn mit. Deshalb steht der Shelly Flood in meinem Kellerraum und wenn das Wasser hier ankommt, dann ist der Schaden schon eingetreten.

    thgoebel: Inzwischen habe ich auch an anderer Stelle gelesen, dass der Bukowski-Widerstand die SW-Logik invertiert.
    Das Problem der Abhängigkeit des PS2 von der Versorgung über das Relais könnte ich beseitigen, da noch eine weitere Ader im Kabel zum Brunnen für eine permanente Versorgung vorhanden wäre.

    Ich sah hier auch noch das Problem, dass der 1PMmini durch dreimaliges Schalten des SW auf Werkseinstellung zurückgesetzt wird, was schon durch induktive Einstreuung passieren kann. Das war anfangs ohne den 300K Widerstand vorgekommen. Anschließend ist die Überwachung nicht mehr online, funktioniert aber tatsächlich noch als Notbetrieb, da PS2 dann die Pumpe steuert.

    @borsti0: Die Pumpe sorgt für die Sicherheit von 17 Autos und 17 Kellerräumen.
    Der Energiebedarf des dauerhaft erregten Relais beträgt zusätzlich ca. 0,7 W, die Kosten dafür teilen sich 17 Parteien, das tut nicht weh und der Einsatz eines zweiten Shelly braucht etwas mehr Strom. Ich nutze seit mehr als einem Jahr ca. 25 Shelly Relais und habe bisher keine schlechten Erfahrungen machen müssen, könnte also eigentlich mit dem Risiko eines Ralais-Ausfalls leben. Da ich aber regelmäßig mehrere Monate abwesend bin und bei einem Ausfall der herbeigerufene Klempner ratlos vor dem Shelly stehen würde, werde ich die von Dir vorgeschlagene Lösung realisieren und hoffe, dass zwei Minis in den vorhandenen Feuchtraum-Abzweigkasten hineinpassen.

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