Teardown Shelly BLU TRV

  • Lange konnte es nicht dauern, bis ein defekter Shelly BLU TRV auf meinen Tisch kam. Symptom: Ventilstößel bewegt sich nicht. Da der Kunde bereits Versuche angestellt hatte, das Gerät zu öffnen (die nicht spurlos geblieben sind), war DAS der Kandidat für eine eingehende Untersuchung: Wie öffnet man des BLU TRV?

    Schlüsselstelle ist die Frontplatte - die hält alles zusammen. Soviel konnte nach eingehender Inspektion des Geräts festgestellt werden. Und richtig: Die Frontplatte hat 6 Verriegelungen:

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    Eine dieser Nasen ist erreichbar und kann vorsichtig nach innen gedrückt werden:

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    Es ist die Nase an der Kerbe (zeigt nach oben, wenn der BLU TRV waagerecht montiert ist).

    Nach Entfernen der Frontplatte lässt sich der Becher abziehen und offenbart seinen Zahnkranz (samt Spuren eines unsachgemäßen Öffnungsversuchs):

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    Danach liegt das Chassis offen vor uns:

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    Es gibt nur eine Leiterplatte, die mit Gewindeschrauben befestigt ist (keine Blechschrauben!):

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    Die Unterseite beherbergt des BT-Chip:

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    U6 (32 Pin) trägt die Aufschrift „MG27 / C140S1“. Ein SoC aus der EFR32MG27 Wireless Gecko Family…

    Die andere Seite:

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    IC-Bestückung:

    U1 (5 Pin), SMD-Code „DzDt“, offenbar ein Step-Up-Converter

    U2/U3 (6 Pin), Beschriftung „6120S“, vermutlich zwei Motortreiber

    U7 (16 Pin), Bezeichnung AiP650E0, ein Display/LED-Treiber

    Q1 (3 Pin), SMD-Code N56S (Transistor)

    Q3 (3 Pin), SMD-Code N2Y8 (Transistor)

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    Es gibt eine einzige Steckverbindung (JST, 4-polig), mit der der Motor angeschlossen ist.

    Die weitere Zerlegung ist einfach:

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    Der blaue Verriegelungsbügel lässt sich nach hinten abziehen; die beiden Stößel für die Betätigung der beiden Taster ebenfalls.

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    Der Motor selbst wird von zwei Rastnasen gehalten:

    Fortsetzung im nächsten Beitrag - die maximale Anzahl der Fotos ist erreicht!

    „Habt Geduld. Alle Dinge sind schwierig, bevor sie einfach werden!“ (aus Frankreich)

    „Nothing in life is to be feared, it is only to be understood.“ (Marie Curie, 1867-1934)

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    2 Mal editiert, zuletzt von thgoebel (1. Januar 2025 um 23:18)

  • (Fortsetzung)

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    Diese beiden Verriegelungen müssen nach außen gedrückt werden, um den Motor herauszunehmen. Dabei muß gleichzeitig Druck auf den Stellzapfen ausgeübt werden:

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    Werde bei passender Gelegenheit nach Daten zu den verbauten Halbleitern suchen. Diese werden (soweit verfügbar) in diesem Thread referenziert.

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  • Guck mal bei U3 Pin2, sieht verdächtig aus. Da Motortreiber, vielleicht sogar die Ursache. Ein paar andere Lötstellen oben rechts wirken auch nicht so gut. Kann aber auch alles Lichteinfall oder JPG-Artefakte sein.

  • Das ist ein guter Hinweis! Laut Foto sieht das wirklich verdächtig aus. Aber die Realität zählt…

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  • Fehlanzeige! Der Lötmeniskus an Pin 2 (U3) ist sehr klein, jedoch vorhanden. Pin2 liegt ordentlich an GND…

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