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  • Hallölle,

    ich möchte mich hier kurz vorstellen.

    Bisher hatte ich mit SmartHome nix am Hut. Es schien mir einfach keinen Sinn zu machen, dass die Klospülung angeht, wenn ich die Kühlschranktür aufmache ...

    Das änderte sich 2022. Im Herbst kauften wir ein Balkonkraftwerk mit Überwachung durch eine App (Deye/Solarman). Kurz und gut, es hat ein wenig gedauert bis das Teil seinen endgültigen Platz fand (Südausrichtung unbeschattet) und dort alles bereit war (DIY eben). Jedenfalls produziert das Teil seit diesem Sommer Strom wie sau und irgendwann wurde klar, dass man eigentlich erst einen Nutzen daraus zieht, wenn man das Teil strategisch in ein Haus-Energie-Managementsystem einbindet. Sonst schenkt man unnötig (teuer produzierten) Strom an die Stadtwerke. Dazu muss man aber zwingend den Stromzähler auslesen.

    Theoretisch könnte ich dafür die Solarman-App nutzen, aber deren Daten wandern sofort nach China. Ich meine: was ich produziere, das kann der Chinamann auch aus Standort- und Wetterdaten ermitteln - aber mein Verbrauch geht niemanden was an. Das sind personenbezogene Daten die es zu schützen gilt!

    Bei der Recherche stieß ich auf den EcoTracker, der zwar nicht billig ist, aber einem auch gleich den Einstieg in das Everhome-System bietet. Dabei hat mich vor allem überzeugt, dass Everhome die Daten in Deutschland speichert und zudem kein Abo-Modell fährt.

    Kurz gesagt: Everhome ist eine gute Sache, vor allem arbeitet man intensiv daran möglichst viele Produkte und Hersteller zu integrieren. Der Support ist wirklich super! Allerdings merke ich jetzt bereits, dass das noch nicht das ist was ich mir vorstelle. Es gibt einfach zu wenig gestalterische Möglichkeiten – z.B. kann ich kein reines Anzeigenpanel erstellen mit ein paar Kurven und Schalterstellungen, das ich von einem alten iPad abfragen kann und damit eine Daueranzeige gestalte. Deshalb bin ich gerade dabei einen alten iMac mit LINUX und dem HomeAssistant auszustatten.

    Wer sich nicht intensiv mit Smart-Home beschäftigen möchte und vielleicht nur ein paar Geräte verschiedener Hersteller über eine gemeinsame Plattform betreiben will (Jalousie und Garagentoröffner), dem kann ich Everhome nur wärmstens empfehlen. (Nein, ich bekomme KEIN Geld von Everhome!!!)

    Mit dem Monitoring des Energieflusses meines Hauses stellte ich auch fest, dass ich einige böse Energiefresser haben muss. Also Mediamarkt. Eine Zwischensteckdose mit Energiezähler kostet schlappe 30€! Der Kollege riet mir zu einer smarten Steckdose. Die von WIZ (ist irgendwie mit Phillips gemergt) kostete schlappe 12€. Gekauft, an dem fast neuen Gefrierschrank (aus den frühen 90igern;)) installiert, eine Weile gewartet und gleich zwei Schrecken bekommen!

    1. Schreck: das Teil frisst 4KW am Tag! =O

    2. Schreck: Die WIZ-App ist die größte Grütze wo gibt <X quasi ein WI(t)Z der Weltgeschichte

    Wieso: Elektrogeräte schalten ein und aus und ziehen eine bestimmte Leistung. Ein Leistungsmessgerät misst das in bestimmten Zeitabständen (jede Sekunde) und liefert grafisch ein Balkendiagramm. Und wenn da nix ist, dann ist da auch nix. Aus ist aus und kein Balken. Die WIZ-App zeigt einen Messpunkt pro Stunde und verbindet diese mit einer schönen harmonischen Kurve - aaaahhhhhrrrrgggg ... mehr Hirnriss gibt es nicht. Zum Glück erhält man eine Gesamtwert und aus dem konnte ich dann ermitteln, dass ich meinen Gefrierschrank und meine genauso neue Kühl-Gefrierkombi (beide als Vorratsschränke im Keller genutzt) sofort rausgeschmissen und neue gekauft habe. Diese werden sich in einem schlappen Jahr AMORTISIEREN, obwohl es nicht die Energieeffizientesten sind.

    Zufällig komm ich mal zu Action Markt und sehe dort eine smarte Steckdose mit Leistungsmessung für schlappe 6,95€!!!!!!!!!!

    Gibt's doch gar nicht. Gekauft, eingebaut ... die Einbindung ins Netzwerk über die "LSC Smart Connect" - App war genau wie bei der WIZ extrem "holprig", bis ich irgendwo im Netz las, dass man bei Betrieb von 2,4 und 5GHz WLAN das 5er ausschalten soll, da die Dinger auf 2,4Ghz funken und das 5er Netzt stört. Seitdem binde ich die Geräte im Kellerbüro ein, nahe bei der FritzBox. Das 5GHz-WLAN wird abgeschaltet. Dann geht es ganz problemlos. Wenn die Geräte erstmal Verbindung haben ist es kein Problem mehr beide Netze parallel zu betreiben. Empfehlenswert ist natürlich immer solchen Geräten eine feste IP zuzuweisen.

    Zum LSC Smart Connect - System werde ich einen neuen Thread starten. Damit versuche ich gerade eine Videoüberwachung zu installieren.8|

    Aber kurz noch zum Ende. Inzwischen habe ich mich intensiv mit Shelly beschäftigt und zwei Plugs und einen Wassersensor in Betrieb (incl. Ansteuerung und Monitoring durch Everhome). Weitere Shelly's sind bestellt, unter anderem ein Shelly Plus Uni, mit dem ich die Temperatur meiner thermischen Solaranlage überwachen werde und Schalter, um das Haus bewohnbar erscheinen zu lassen wenn wir in Urlaub sind.

    Die Weichen stehen jedenfalls auf HomeAssistant, Shelly und Geräte von Action.

    Einmal editiert, zuletzt von smrthme (1. Oktober 2024 um 15:33) aus folgendem Grund: Fehlerkorrektur

  • Ich würde sagen, die Sucht nimmt an fahrt auf bei dir. ;)

    Mit Homeassistant bist du auf nem verdammt guten Weg, alles zusammen spielen zu lassen.

    Viel Spaß hier im Forum.

    LG Michael

    Shellyinfiziert seit 2018, In Betrieb: Zur Zeit über 160 Shellys, in der Regel alle Cloudverbunden Testboard mit fast jedem Shellytyp auf dem Markt. Fast 5 Jahre kein übergeordnete System. Nur mit App und WebUI mit Cloudverbindung. Sprachsteuerung mit Alexa:) Seit Anfang 2024 ist HomeAssistant mit am Start. Was Shelly Cloud nicht kann, bzw. Lokal gesteuert werden soll, übernimmt da übergeordnete System.

  • Naja, inzwischen geht die Tendenz eher noch zum IoBroker. Der bietet wie ich das sehe bessere Möglichkeiten zur Visualisierung. Es erscheint mir auch einfacher unerkannte Komponenten einzubinden. Und wie viele kritisch bemerken: YAML ist kacke! Ich habe versucht einer Grafik über einen Eintrag in der YAML eine andere Farbe zu geben und bin hoffnungslos gescheitert. Und jetzt noch auf meine alten Tage ein YAML-Kurs ... nö! Im IoBroker macht man das über das GUI und finito ist.

  • Bei mir wars genau umgekehrt. Vom Io-Broker zu Homeassistant :)

    LG Michael

    Shellyinfiziert seit 2018, In Betrieb: Zur Zeit über 160 Shellys, in der Regel alle Cloudverbunden Testboard mit fast jedem Shellytyp auf dem Markt. Fast 5 Jahre kein übergeordnete System. Nur mit App und WebUI mit Cloudverbindung. Sprachsteuerung mit Alexa:) Seit Anfang 2024 ist HomeAssistant mit am Start. Was Shelly Cloud nicht kann, bzw. Lokal gesteuert werden soll, übernimmt da übergeordnete System.

  • Das ist wohl gerade der Trend ... welche Kritikpunkte hast du bezüglich ioBroker, die mich umstimmen könnten doch beim HA zu bleiben? Ich meine es hat mich viel Mühe gekostet HAOS auf meinem alten iMac (Intel) zu installieren. Das läuft super, nur kann ich den Monitor nicht abschalten. Jetzt nochmal zurück zu Debian, HA im Docker ... oder doch ioBroker als reine Anwendung? Ach, es ist schwierig.

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