Aufgabe: Messen der Spannung einer LiFePO4 Batterie (25,6V)
Gerätschaften: Shelly Plus 2PM mit Addon
Die Batteriespannung abgegriffen und über ein 10kOhm Potentiometer auf folgende Spannungsbereiche geteilt: 0-30VDC -> 0-10VDC
Die Messung funktioniert im Prinzip. Bei 0V am Eingang zeigt die App auch 0V an. Bei 30V werden 10V angezeigt.
Also soweit alles in Ordnung.
ABER: Die Messung verläuft nicht richtig proportional.
Die Linearität ist nicht gegeben.
Nur ist das das kleinere Problem.
Die Messung reagiert so, als wenn da eine Hysterese drin wäre.
Zur Erläuterung eine kleine Meßreihe:
Beispiel: 24,0V am Eingang -> 8,5V Anzeige.
Aufwärts...........Abwärts
23,3V -> 8,3V...24,2V -> 8,6V
23,4V -> 8,3V...24,1V -> 8,6V
23,5V -> 8,3V...24,0V -> 8,6V
23,6V -> 8,4V...23,9V -> 8,5V
23,7V -> 8,4V...23,8V -> 8,5V
23,8V -> 8,4V...23,7V -> 8,5V
23,9V -> 8,5V...23,6V -> 8,5V
24,0V -> 8,5V...23,5V -> 8,4V
24,1V -> 8,5V...23,4V -> 8,4V
24,2V -> 8,6V...23,3V -> 8,4V
Das heißt: 8,5V gemessen können sein: maximal 24,1V und minimal 23,6V.
Das ist eine Differenz von etwa 0,5V.
Daß bei einer Reduzierung von 30V auf 10V eine Differenz von 0,3V primär 0,1V am Eingang des Addons entspricht ist klar, aber die Hysterese noch obendrauf ist schon heftig.
Da die Batterieladung einer LiFePO4 bei 25,8V ~20% und bei 26,5V ~80% entspricht ist die Messung somit unbrauchbar.
Ich habe das Ganze mittlerweile mit einem UNI nachgebaut. Damit funktioniert es problemlos.
Schlußendlich ist die genutzte Auflösung beim Addon einfach zu schlecht um damit eine brauchbare Messung hinzubekommen.
Oder liege ich da falsch?