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Zu Beginn dieses Jahres hatte ich das große Vergnügen, eine Reihe von Shelly-Rückläufern untersuchen zu dürfen. Darunter auch 5 St. D/W2. Bei allen war der Reedkontakt gebrochen; die Fehlermeldungen lauteten daher „keine Reaktion“, „zeigt keine Werte“ oder Ähnliches.
Schaut man sich die Konstruktion näher an, so erkennt man, daß der Reedkontakt brechen muß: Zum einen sind die starren Anschlussdrähte so auf der Leiterplatte angelötetet, daß die geringste Verbiegung der Leiterplatte zu starker mechanischer Spannung führt und der Glaskörper bricht. Hier einige Fotos:
Die starre Befestigung ist gut zu erkennen.
Längskräfte müssen vom Glaskörper aufgefangen werden.
Beim Austausch oder Einsetzen der Batterien kommt es leicht zur Biegung der Leiterplatte, wenn der D/W2 an den langen Seiten angefasst wird. Besser ist es, den D/W2 an den Schmalseiten zu halten!
Natürlich versuche ich, die defekten Shellies zu reparieren. Auf der Suche nach einem geeigneten Ersatzteil stieß ich auf diese Reedkontakte von Meder:
Diese Reeds sind vergossen und haben „gull wing“-Lötpads, sodaß Längskräfte abgeleitet werden. Sie sind etwas teurer (plus 0,50 €) als die nackten Glaselemente - das sollte sich jedoch lohnen!
Eingebaut sieht das so aus:
Kleine Mengen solcher Kontakte gebe ich gerne - ohne Gewinnerzielungsabsicht - an Forenmitglieder ab.