Beiträge von Thomas_S.

    Der Beitrag ist ein Lehrbeispiel für die BG (Motto: bitte nicht nachmachen).

    Bei mir tendiert das jetzt zur gelbgrünen Phase, weil mir gerade schlecht geworden ist...

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    Welche Netzform ist das bitte? TNS oder TNCS ? Zweiadriger Anschluss hätte hier doch ausgereicht...

    Deine Problematik die Du ansprichst betrifft, SELV, PELV und FELV, dass ist etwas ganz anderes.

    Selbst wenn ich die Begrifflichkeiten (Schutztrennung / Schutzisolierung) durcheinander gebracht habe (ich bin nicht frei von Fehlern) ging es hier um die CE-Kennzeichnung und einem Negativbeispiel dazu, weil hier auf Konformität herumgeritten wurde. Netzteile sind hier OT (wie ich selbst anmerkte). Also bitte...

    Die Schutzisolierung bezieht sich doch nur auf das Gehäuse und nicht auf den Inhalt.

    Du weist schon, worauf es ankommt: die Isolation prim / sek, die Schutzklasse. Heutzutage sind die Kriterien so scharf, dass sogar die Platine an diesen Stellen weggelasert / gestrahlt wird, um keine Kriechstrecken durch Feuchtigkeit zu ermöglichen.

    Ein Bild: man achte auf die Schlitze in der Platine unter den Bauteilen, die prim / sek verbinden, z.B. die blauen Sicherheits-Cs und Optokoppler. Der schraffierte Bereich ist der Schutzabstand ohne jede Leiterbahn zwischen prim / sek. bei 230 Volt Einspeisung. Das die brückenden Bauteile ebenfalls die notwendige Spannungsfestigkeit (z.B. 2 kV) nach jeweiliger Prüfnorm haben müssen, dürfte auch klar sein.

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    Es ist schlichtweg gar kein freier Platz mehr

    Das ist schlecht, mir selbst aber nicht unbekannt. Dir sollte aber klar sein, dass Du ggf. eben risikoreicher lebst.

    Eine Interpretation der Problematik selbst dürfte sehr schwierig sein. Keiner hier wird Dir sagen "alles im grünen Bereich", auch ohne extra Sicherungen. Ebenfalls kann keiner sagen ob und wann es brennt.

    Für mich ist nur sicher, dass Shelly da - sagen wir mal vorsichtig - sich in einem nicht definierten Bereich bewegt, da die technischen Parameter im Fehlerfall nicht bestimmbar sind (wie verhalten sich im Fehlerfall denn die Dioden / Leiterbahnen / Lot / das weitere Material darum ...). Und da hift auch keinerlei Konformitätserklärung. Zu viele unbekannte Faktoren.

    Auch OT, aber ein Beispiel: CE-Kennzeichnungen sind leider kein Garant für Qualität. War mal so gedacht, aber die folgenden Bilder stammen auch von einem CE-Gerät, Schutzklasse "Schutzisoliert" (USB-Netzteil).

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    Die beiden Markierungen (schwarze Striche) sind << 1 mm im Abstand die Netz- und Sekundärseite. Also mit viel zu geringem Isolier- / Trennabstand, was eindeutig gegen die Vorschriften zur Schutzisolierung verstößt. Lebensgefährlich. Wird massenhaft verkauft...

    Da gehe ich doch dann davon aus

    Das darfst Du auch gerne - nur ob ein Dokument (ein Stück Papier) bei den bekannten Problemen hilft, bezweifle ich stark.

    Wie viele CE-Kennzeichnungen werden missbräuchlich genutzt? Das nachzuweisen ist dann das Problem. Papier ist geduldig.

    Das Kernproblem hier scheint mir eher zu sein, dass viele sich einfach zurücklehnen wollen (warum auch immer). Na dann: einfach machen.

    Oder eben auf der sicheren Seite sein und ~ 15 € mehr ausgeben. Wo zum Teufel ist da das Problem?

    Habe ich auch nie behauptet.

    Kommt doch aber so rüber.

    Mir ist es einfach zu locker, wie mit dieser Problematik umgegangen wird. Dabei ist die Brandschutzthematik schon längst weiter entwickelt.

    Beispiel: ein Artikel dazu (etwas OT).

    Pflicht schon in "Gebäude mit brennbaren Baustoffen (z.B. Holzhäuser)" und damit auch in vielen alten (Fachwerk-) Häusern bei Erweiterung und Modernisierung.

    Wenn die Teile "brandgefährlich" wären, hätte es bestimmt längst einen Produktrückruf gegeben.

    Nö. Weil die Entscheidungen dazu anders beraten und getroffen werden als viele denken. Außerdem wissen wir diesbezüglich (Häufigkeit / Auswirkungen) absolut wenig bis gar nichts.

    Im Falle des Falles werden die kleinen Vorsicherungen den Shelly vermutlich auch nicht retten können, er wird im Inneren nur nicht ganz so schlimm aussehen...

    Da zeigt sich das grundlegende Unverständnis, wofür die Sicherungen eigentlich sind. Es geht NICHT um die Rettung des angeschlossenen Geräts.

    Heutzutage brennen die Hütten eher durch explodierende Li-Akkus ab. Da redet schon Niemand mehr drüber.

    Und deshalb vernachlässige ich alles, was ich gelernt habe und installiere beliebig drauf los? Na dann... ...arme Kunden.

    Also kann davon ausgegangen werden, dass die Shelly 3EM ohne Feinsicherungen weiterhin betrieben werden können, ohne dass man Angst haben muss, dass einem die Hütte abbrennt, ansonsten hätte es einen Rückruf gegeben?

    Nein! Mir ist echt völlig schleiherhaft, wie man so eine Schlußfolgerung treffen kann.

    In wie vielen Verteilungen ist der Klingeltrafo mit einer kleineren Sicherung abgesichert? Dürften nicht so viele sein.

    Das sind andere Geräte, i.d.R. dauerkurzschlußfest und mit interner Teperatursicherung.

    Mach einfach was Du willst und ignoriere die Physik. Mir kann das egal sein, nur sollte man hinterher nicht sagen "... ich habe das nicht gewusst ...". Ob der Vertrieb einer Firma eine Entscheidung trifft oder nicht (hier ein "Rückruf"), beeinflusst die Physik jedenfalls kaum...

    Den Shellys (ich meine hier Gen. 1, die anderen habe ich noch nicht von innen gesehen) fehlt eine Absicherung für den Fehlerfall. Qualitativ hochwertige Einbaugeräte (z.B. von Theben) habe entweder einen "Sicherungswiderstand", der ohne Lichtbogen durchbrennen kann oder sogar eine regelrechte Feinsicherung.

    Es geht darum, größere Folgeschäden zu verhindern. Nicht darum, ob ein Shelly durchbrennt oder nicht (das ist völlig nebensächlich).

    Eigentlich geht es nicht einmal um Shellys im Besonderen sondern um Elektrotechnik allgemein. So einfache und kleine Zusammenhänge haben schon so manches Haus niedergemacht.

    Das Thema ist also "technisch richtig" oder "beliebig" (hinsichtlich der Absicherung).

    Bei "beliebig" kann man den LS auch weglassen. Denn den braucht es im Prinzip NICHT, da er technisch gesehen UNWIRKSAM ist und NICHT auslösen wird, auch wenn der Shelly / Verbraucher schon brennt. So ein Lichtbogen geht richtig gut mit z.B. ~10 A bei 250 V (macht locker ~2500 W Elektroheizung auf engem Raum). Das brennt innerhalb weniger Sekunden - oder auch nicht - "beliebig" eben.

    Dürfte in DE tatsächlich auch so sein (habe leider keinen Zugriff mehr auf die VDE). Aber unabhängig davon:

    Welcher Elektriker stemmt bei drei zu kurzen Adern die Wand neben dem UV auf, beschädigt möglicherweise dabei von den 10 Leitungen weitere und "versucht" dann noch dort eine UP-Verteilerdose zu setzen, deren Klemmen danach erst recht undokumentiert im Putz unsichtbar verschwinden?

    Manche Vorschriften lassen einen dann doch ungläubig ratlos zurück...

    Erinnert mich schwer an den Balkonkraftwerkstecker namens "WIELAND".

    Bitte auf eine wichtige Eigenschaft der Feinsicherungen achten:

    Das "Abschaltvermögen" (oder Breaking capacity / BC).

    Normale Glassicherungen können i.d.R. so um die 30 A abschalten und sind für die Absicherung kleinerer Geräte intern, bei denen keine hohen Kurzschlußströme auftreten können.

    Das ist bei der Absicherung von 230 V im Hausverteiler aber nicht der Fall.

    Hier können wegen der niedrigen Schleifenwiderstände erheblich höhere Ströme auftreten, und dann fliegt einem das eine oder andere Bauteil möglicherweise regelrecht um die Ohren - wegen der Lichtbögen, die nicht von alleine verlöschen...

    Diese BC ist auch wichtig, um überhaupt 250 V - Sicherungen verwenden zu können, von denen dann in speziellen Fehlerfällen zwei in Reihe zwischen 400 V liegen können. Das geht dann trotzdem - und nur deshalb.

    Keramiksicherungen (kaum teuerer) mit 1.500 A BC sind hier bestens geeignet.

    Hallo alle.

    Ich hatte immer wieder Probleme mit der Verbindung zur Shelly-Cloud.

    Das zeigte sich dadurch, dass ich beim Ansehen der Grafiken eines Shellys in der Cloud immer wieder "rausgeschmissen" wurde, weil der Shelly "kurz offline" war.

    Und NEIN, es lag nicht an einer schlechten WLAN-Anbindung...

    Habe lange im WWW gesucht und bin jetzt erst auf einen Beitrag gestoßen, der offenbar das Problem genau benennt:

    Quelle

    Es geht also um die Umstellung von mcast auf unicast bei der Generation 1 der Shellys.

    Da ich keine lokale Datenauswertung verwende (ioB oder ähnlich), nur die Shelly-Cloud, musste ich einfach mal etwas ähnliches probieren....

    Die Shellys haben bei mir eine feste IP, sowohl in den Shellys eingetragen wie im Router vorgegeben.

    In den Einstellungen der Shellys habe ich zusätzlich jetzt diese feste IP auch noch hier eingetragen:

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    Nur die IP, Port wird automatisch ergänzt.

    Dadurch ist jetzt unicast aktiv - und das scheint die Lösung zu sein: bisher kein "offline" mehr in der Shelly-Cloud!

    Vielleicht hilft diese Info auch anderen, die dieses Problem haben.

    Hallo alle.

    Mir ist aufgefallen, dass die Anschlußbilder der Shellys im Prinzip hinsichtlich einer wirksamen Absicherung einen generellen Fehler enthalten.

    Die Shellys, die fest im Verteiler installiert werden, sollen mit den Spannungsleitungen direkt an die LS-Schalter angeschlossen werden.

    Diese haben aber einen Auslösestrom, der jenseits aller zu erwartenden Fehlerströme liegt, die bei einem Fehler in den Shellys selbst auftreten können.

    Das kann dazu führen, dass der Shelly schon mal ordentlich anfängt zu brennen, weil ein Lichtbogen intern entsteht.

    Beim 3EM sind immerhin 400 V und dann mehr als 16 oder gar 20 A möglich (je nach LS)...

    Wenn man nach technischen Gesichtspunkten absichern will, gehören Feinsicherungen mit einer entsprechenden Unterbrechungskapazität eingesetzt.

    Und das sieht dann so aus:

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    Diese kleinen Keramik-Sicherungen können 1.500 A Kurzschlußstrom (sogenannte BC) sicher abschalten.

    Diese hohe BC ist ein wichtiger Wert bei der Absicherung von 230 V in einem Verteiler!

    Weitere Daten der Feinsicherung: Keramik 5x20mm 250 VAC 250 mA (0,25 A !), z.B. ESKA 520511

    Hutschienenhalter von Weidmüller Typ ASK1_EN mit Abdeckung AP ASK1.

    Anschluß der Feinsicherungen selbst NACH dem LS (hier 16 A).