Genau!
Und wenn man irgendeine häufigere Meßdatenspeicherung als "eine Stunde" wählt, dann ist es nicht mehr so komfortabel mit der Umrechnung. 37Wh in 15min läßt sich zum Beispiel nicht mehr ganz so "gefällig" im Kopf in eine Leistung umrechnen wie 40Wh pro Stunde, wo sich nur die beiden "h's wegkürzen".
Daher hätte ich gern beides, eine höhere Rate der Aufzeichnung von gemessener Leistung (weil die Meßrate ist ja offenbar viel höher als die Speicherrate) UND eine Anzeige der Leistung. Zumindest wahlweise.
Ich gebe mal noch ein Beispiel: das ist der Tagesgang der Leistung eines Modulwechselrichters am heute sehr grauen Himmel:
und das die Aufzeichnung zweier Modul-WR mit dem Shelly 1PM, ungefähr gleiche Örtlichkeit bzw. Sonnenexposition:
Ja, die Kurven haben gewisse Ähnlichkeit, aber die Info, wann zB ein WR in die Begrenzung geht, fehlt. Dafür braucht man eben auch eine bessere Auflösung als nur einen abgespeicherten Meßpunkt je Stunde.
Was ich letztlich gern hätte, ist so etwas (Datenbeispiel vom 7.8.):
Der Modulwechselrichter "schlägt hier sauber bei seiner Maximalleistung von 248W an", wenn die Einstrahlung und die Modultemperatur entsprechend sind. Heißt für mich: "Mit dem Modul und dem WR ist auch nach Jahren immer noch alles in Ordnung, am Abend kommt ein Baumschatten zum Tragen".
Die Daten werden vom Hersteller der Wechselrichter (hier Envertech) mit einer Rate von ca. 4min gespeichert. Ganz so "fein" braucht es für eine Überwachung sicher nicht sein, aber nur ein Wert pro Stunde reicht eben auch nicht aus. Und das Integral über Messwerte von jeweils einer Stunde hilft erst recht nicht. Im Gegenteil: es verzerrt die Kurve, die man gern hätte.