Beiträge von larsk2

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    Hallo AlexAn,ok, die Erklärung des Kontexts kam wirklich zu kurz: ich habe im Herbst eine dreiphasige Inverter-Wämepumpe und daran vier Sensoren des Typs DS18B20 verbaut (Rücklauf, Vorlauf, Luft-Zuströmtemperatur und Verdampfer-Eintritt bzw. "Lamellentemperatur", letztere hauptsächlich wegen Vereisungsdetektion). Die WP hat zwar auch eigene Sensoren und eine Leistungsmessung, aber die übermittelten Werte sind zT schlecht (Temp'n ohne Nachkommastelle!), kommen "träge" (bis zu 60s verzögert) und im Falle der Leistungsmessung traue ich ihnen auch nur bedingt (wer will sich nicht besser darstellen, als er ist ...).

    Der "Hochlauf-COP" ist gut, aber der mittlere COP der WP ist deutlich schlechter als die Angaben im Katalog (selbst wenn ich auf die Werte zurückgreife, die mir die WP selbst liefert) und daher will ich das Verhalten analysieren und verbessern.

    Die WP hat eine kabelgebundene "Fernbedienung", die mußte schonmal irgendwohin, bei mir in den Kellerraum, wo auch die Ölheizung ist (die habe ich nicht rausgeschmissen). Zum anderen mache ich eh ca. 14-tägige Zählerablesungen an Verbrauchs- und Einspeisestellen (bisher 9 Stück), da fällt eine Ablesung mehr nicht ins Gewicht, zumal sich im Keller noch weitere Zähler befinden. Daher einen 3~ Hutschienenzähler (der mit dem S0 Ausgang) neben die Fernbedienung in einen Standard Hager Aufputz-Kleinverteiler mit 12TE gesetzt. Den Verteiler mußte ich sogar noch etwas über das "vorgesehene Feld" hinaus ausschneiden, damit der Zähler neben der Fernbedienung reinpasst. Ein Shelly 3EM passt definitiv nicht mehr rein und wäre in meinen Augen auch nicht nötig, da mich die stündlichen Leistungswerte nicht mehr sooo interessieren werden, wenn ich einmal eine gute Einstellung der Anlage gefunden habe. Den Rest hatte ich wohl schon erklärt.

    Fürs Erfassen und Auswerten von PV-Wechselrichterdaten habe ich häufig das Programm "Shelly Control" von Bart Bakels (promedes.nl) genutzt, da ich damit auch sehr kurze Zeitabschnitte loggen kann und keinen Raspi sowie keine Cloud brauche. Einach "mitloggen lassen", wenn eh der Rechner läuft. Ich habe Bart jetzt angefragt, ob er sein Tool auch in Richtung Shelly Uni erweitern kann, da es solche bisher noch nicht unterstützt. Ich denke, daß dem technisch nichts im Wege steht und hoffe sehr, daß er das macht.

    Die Idee mit der Auswertung der S0 Schnittstelle durch den Shelly Uni habe ich mittlerweile verworfen. Ist mir zu aufwändig. Mit einem Arduino würde ich es wohl machen, aber der bietet andererseits "keinen so schnellen Erfolg", was die Erfassung, Auswertung und "ins Web stellen" der o.g. 4 TempSensoren angeht. Vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, wenn es auch um Regelung der WP und andere Regelungen geht, das überlege ich mir noch.

    Ich habe mir jetzt aber eine andere Leistungsmessung für die Verwendung zusammen mit dem Shelli Uni überlegt, von der ich denke, daß sie deutlich besser als ein Schätzeisen ist. Es geht um einen Current transducer (CT; für um 6€ zu haben) und einen Halbwellen-Messgleichrichter mit OPV (die Bauelemente dafür kosten unter 2€):

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    Danke @AlexAn , aber nimms mir bitte nicht übel: nur für die Messphase jetzt werde ich keine weiteren 100€ für einen Shelly 3EM ausgeben. Der andere 3~ Hutschienenzähler mit 800 Impulsen je kWh ist eingebaut und verdrahtet und zeigt mir wie ein "normaler Zähler" ständig den Zählerstand an. Er braucht kein Wifi (im Keller, 2 Stockwerke schräg unter dem Router hin und wieder "dünn") und keine Cloud für die Anzeige des Zählerstands. Er ist auch ohne Handy oä ablesbar. Er wird auch in 25 Jahren noch laufen, wenn fraglich ist, ob ein heute gekaufter Shelly 3EM überhaupt noch supported wird. Es geht ja jetzt schon los mit neuer App, die man nicht mehr einfach so konfigurieren kann, daß man alles, was einen persönlich interessiert, auf einen Blick sehen kann. Und mit "basic plan", "premium" usw. Aber das ist ein anderes Thema. Ruhig stimmt es mich trotzdem nicht!

    Die Shelly Welt hat ihre Vorteile, keine Frage, aber auf einen "richtigen" Zähler wollte ich trotzdem nicht verzichten. Zähler und Display der Wärmepumpe füllen die Breite des verwendeten UV-Kastens jetzt auch schon exakt aus, es passt keine weitere Teilungseinheit mehr auf die Hutschiene. Einen Shelly Uni bekomme ich aber natürlich noch unter.

    Mit dem Schätzeisen hast Du natürlich recht, aber für eine Unterscheidung WP läuft / läuft nicht könnte es doch vielleicht reichen? Dann könnte ich wenigstens merken, ob es Zustände gibt, in denen die WP sich komplett abschaltet (taktet).

    Ähnlich wie Struppie hier möchte ich gern mit dem Uni eine Wärmepumpe überwachen. Die Vor- und Rücklauftemperatur wird mir auf dem Display der WP leider nur ohne Nachkommastellen ausgegeben, das reicht nicht für eine genaue Bestimmung der Effizienz. Das sollte der Uni mit drei (vier möglich?) DS18B20 besser können. Deshalb wird das der erste Schritt sein.

    Ich frage mich aber auch, ob es mit dem Uni nicht möglich ist, direkt und ohne den weiten Weg über openHAB die Impulse einer S0 Schnittstelle wenigstens grob per Cloud interpretieren zu können. Beispiel: es ist nur die Umwälzpumpe eingeschaltet. Es fließen somit ca. 60W, eher weniger. Bei 800 Impulsen je kWh kommt nur alle 75s ein kurzer Impuls aus dem Zähler. Also "nie". In der Cloud App wird man über lange Strecken einfach nur "0" sehen, oder? Wenn die WP aber läuft, dann zieht sie mindestens 1kW. Dann kommt immerhin schon alle 4,5s dieser schmale Impuls aus dem Zähler. Und wird an die Cloud übertragen?

    Struppie spricht in dem o.g. thread davon, daß die Impulse, obwohl eigentlich viel kürzer (ca. 30-50ms) etwa 500ms lang "bleiben". Ist das eine Eigenschaft der Cloud, die Impulse "zu verlängern" oder die von open HAB? Wie auch immer, 500ms lange Impulse in einer Frequenz von 0,22Hz würde man wahrscheinlich schon in der Cloud sehen können, oder? Dann könnte man "mit Bordmitteln" wenigstens zwischen "Verdichter läuft / läuft nicht" unterscheiden.

    In einem weiteren Schritt will ich gern noch viel mehr rund um Wärmepumpe, Ölkessel, Brauchwasser-Nachheizung, thermische Solaranlage und PV-Anlage messen und steuern. Da ich mich viel besser auf Atmega Mikrocontroller verstehe als auf Shellys, möchte ich das gern mit einem solchen Mikrocontroller machen. Der Uni hat aber eine serielle Schnittstelle. Ließe sich die in irgendeiner Form dafür nutzen, Daten bzw. seriell übertragenen Text auf der "Website" des Uni im Heimnetzwerk anzuzeigen? Oder müßte der Uni dafür komplett umprogrammiert werden, so daß man auch gleich einen ESP8266 nehmen könnte?

    wenn ich mal direkt auf einen Shelly 1PM schaue (ohne Cloud), dann kann ich da einen Timer einstellen. Ist beim Plug S wahrscheinlich auch so?

    Sobald er (1PM) ein Netzwerk hat lassen sich wohl auch feste Ein- und Ausschaltzeiten programmieren, ebenfalls ohne Cloud (aber eben mit WLAN, wo er sich einloggen kann). Irgendwelche Scenes sehe ich nicht. Deswegen die Frage, ob da noch mehr "geht" als das, was ich bisher sehe.

    Vielleicht muß ich doch neu flashen? Was wäre für mein Ziel zu empfehlen? Ich habe öfter "Tasmota" gelesen; bringt das hier was?

    Hallo SuesliMuesli,

    Zitat von SuesliMuesli

    WENN Leistungsmesser weniger als 10 Watt feststellt, DANN schaltet der Stecker ab ...

    ja, genau so wollte ich das haben!

    Zitat von SuesliMuesli

    Ob das ganze auch Offline funktioniert (wenn das Wlan mal weg sein sollte) habe ich allerdings noch nicht getestet.

    das wäre allerdings schon wichtig, da ich ja zu 50% auswärts lade.

    Hast Du die Scene so programmiert, daß der Shelly Plug S erst 10s wartet, bevor er die Leistungsaufnahme bewertet? Oder steckst Du den Stecker an den Akku, BEVOR Du das Ladegerät einsteckst? Das gibt bei mir einen satten Funken, weil der Akku den Kondensator im Ladegerät auflädt. Im Manual wird auch explizit ausgesagt, daß man immer zuerst das Ladegerät stecken soll und erst danach das Kabel an den Akku.

    Hallo Rolf,

    genau darum ging es mir: möglichst NICHTS am Ladegerät oder Akku aufmachen/ändern, auch nicht auf der DC-Seite. Sondern nur Netzstrom überwachen und per Relais oder Triac schalten.

    Mit Uni meinst Du so einen Shelly Uni? https://www.shelly.cloud/en/products/shop/shelly-uni-1 Welchen Vorteil hätte der für den Job gegenüber einem Shelly 1PM? Letzterer hat ja immerhin schon den AC-Strommeßshunt und zugehöriges IC auf der Platine ... und das Relais.

    Ich habe mir den UNI auch nochmal angeschaut: keine AC 230V Versorgung, nur DC 12-36V. Ich glaube, das wird zu aufwändig (i.S.v. zu viel weitere Peripherie nötig). Dann kann ich auch gleich eine komplett neue Lösung.

    Aber ja, für ein selbst gebautes Pedelec oder andere zu überwachende Akkus (vll. Solarspeicher oä) könnte der UNI schon eine gute Lösung sein.

    LG, Lars

    Hallo Walter,

    Präzision brauche ich nicht! Ein Schätzeisen würde völlig genügen, wenn die Abschaltschwelle denn programmierbar wäre. Außerdem sind die Shelly 1pm gar nicht so ungenau; der Fehler bewegt sich m.E. unterhalb von 5% und es läßt sich auch noch ein Kalibrierfaktor einstellen.

    Ich finde einen Shelly 1pm in einer kleinen Box mit zugentlasteten Kabeln vorne und hinten auch sicherer, als wenn ich das vergossene/verschweißte Ladegerät aufsäge, um dort die Spannungsregelung zu überlisten. Von Garantie usw. ganz zu schweigen.

    Aber ja, klar, früher habe ich die Probleme auch so gelöst ;-) und wenn die Garantie vorüber wäre, würde ich das vielleicht auch so machen (dann vll sogar per Poti oder Schalter einstellbar). Aber die Zeit zum Gehäuse öffnen, V-feedback finden, Widerstand ermitteln usw. ist auch nicht Null ...

    Liebe Shellyaner,

    Li-Akkus von E-Bikes könnten länger leben, wenn man sie nicht jedesmal auf 100% auflädt, sondern zB nur auf 80%. Leider gibts an den E-Bikes in meiner Familie aber keine einfache Möglichkeit, das zu konfigurieren. Das Ladegerät wird in die Steckdose gesteckt, danach das Kabelende mit dem DC-Stecker an den Akku. Die LED im Ladegerät leuchtet während des Ladens rot und erst wenn sie fertig ist (Akku zu 100% aufgeladen) schaltet sie um auf grün. Ich weiß es nicht genau, hoffe aber sehr, daß das Ladegerät bei grün wenigstens den STrom auf Null absenkt und nicht etwa die 42,0V weiterhin am 10s (36V nominal) Akku anliegen, denn dann wäre es noch umso wichtiger, den Ladevorgang vorzeitig zu beenden.

    Ich könnte eine Elektronik bauen, die den AC-Eingangsstrom des Ladegeräts mißt und wenn dieser zB bei der Hälfte des Stroms in der I-Ladephase angekommen ist, das Ladegerät per Triac oder Relais abschaltet. Die Elektronik kann auch einfacher (weniger Teile) ausgeführt werden, wenn man zB einen Mikrocontroller nimmt und ohne viel Firlefanz nur den Strom in einer Halbwelle mißt. Ist trotzdem einiges an Arbeit und obendrein hantiert man dabei ja immerhin auch an Netzspannung.

    Ließe sich denn auch ein Shelly 1PM dafür verwenden? Der hat ja alles "an board", was dafür notwendig ist. Wichtig wäre nur, daß berücksichtigt wird:

    - muß auch ohne WLAN Anbindung funktionieren

    - s.o.: daher auch ohne Cloud

    - muß nach Einstecken des Netzkabels 10s Zeit abwarten, bis die Bewertung des fließenden Stroms erfolgt (bzw. "10s lang einfach nur eingeschaltet lassen")

    - Abschaltschwelle soll sich anhand der Leistung einstellen lassen (das scheint ja die einfachste Übung für die Shellys zu sein)

    - wenn der Shelly sich im bekannten WLAN Netz befindet, soll er wie gewohnt die gemessene Leistung übermitteln

    Die "scenes" gehen nur zusammen mit der Cloud, oder? Gibt's noch einen anderen Weg, einen Shelly zu programmieren?

    Ggf wäre es möglich, einen Taster in eine Kiste zu bauen, der den Shelly die ersten 10s überbrückt. Wenn möglich würde ich aber gern darauf verzichten.

    Wenn möglich würde ich den Shelly auch gern "as is" lassen und nur dann neu flashen, wenn es denn wirklich keine andere Lösung gibt.

    Viele Grüße, Lars

    Zitat von fritzr

    Um Leistungsspitzen am WR zu identifizieren, könntest du dich auch per Shelly Cloud Szene bei Überschreiten eines Schwellwertes benachrichtigen lassen

    Danke, das mache ich jetzt schon eine ganze Weile. Auf die Art kann ich gut nachvollziehen, wie oft es zu einer Abregelung des WR kam.

    Zitat von Krauskopp

    Wo soll da eine Leistungsspitze herkommen bitt

    ich hatte es mMn schonmal erklärt, ist aber auch schon eine Weile her ... Ich habe zwei WR auf dem Dach, die mit Shellys geloggt werden. Einer ist ein 300W Modul-WR ("EVT300", Nachfolger vom "EVT248", die ich an anderer Stelle auch noch habe, aber ohne Shelly). Beim anderen auf dem Dach aber handelt es sich um eine größere Kiste. Diese hat offenbar eine Leistungsabregelung/Begrenzung auf 3500W, die aber manchmal nicht zuverlässig funktioniert: wenn sich die Leistung langsam ändert, dann wird "sauber" auf 3400W begrenzt, wenn (zB nach Regen und Wolke-geht-weg) die Leistung aber schlagartig hoch geht, dann "verschluckt" sich die Regelung offenbar ganz gern mal, liefert kurzzeitig mehr als 3500W und geht danach eine ganze zeitlang (ca. 30s) auf Null. Das ist ausdrücklich KEIN Effekt des Shelly (dessen Relais habe ich gebrückt!!!), sondern eben des WR. Das PV-Array ist etwas zu groß für den WR. Der WR kam mich aber günstig und ich meckere nicht, da er ja zu 99% der Zeit genau das macht, was er soll. Nach dem "Verschlucken" rappelt er sich auch bald wieder von selbst auf und innerhalb von ca. 60s nach Abregelung ist er bereits wieder bei Pmax. (Das ist für mich in Ordnung, da im Sommer ja eh oft "zuviel" PV-Leistung da ist, die ich dann nur bedingt verbrauchen kann.) Nur das Counting des Shelly ist natürlich ungenau, wenn ich ihn nicht sofort nach der Abschaltung wieder einschalte. Im ausgeschalteten Zustand zählt der Shelly ja nicht. Ist ihm wahrscheinlich suspekt, weil er ja denkt, er hätte die Last abgeworfen ;-) In den Herbst- und Wintermonaten gab es solche Leistungsspitzen nicht und folglich auch keine Abschaltungen des Shelly 1PM. Bis es im Frühling wieder losgeht mit der Sonne werde ich eine Lösung haben: ein Teil der Leistung wird dann schon auf der Eingangsseite zum Laden eines Batteriespeichers abgezweigt werden.

    Zitat von fritzr

    Vielleicht ist der Thread Fühlerwerte direkt ohne Broker aufzeichnen von grundsätzlichem Interesse für dich

    Danke, ich habe da mal reingelesen. Für ein Android-Smartphone - gut! Vielleicht setze ich das später noch um. Die Lösung dürfte mit ausgeschaltetem Display immerhin weniger Strom fürs Loggen verbauchen als ein Raspi, oder? Momentan bin ich aber "noch" bei der Lösung mit ShellyControl: wenn ich HO mache, ist der Rechner eh an und im heimischen WLAN und dann läuft im Hintergrund einfach das Logging. Ich habe das jetzt sogar auf ein "Samplingintervall" von 15s eingestellt, dann sehe ich schön die Unterschiede zwischen den beiden per Shelly geloggten WR.

    An die "breiten Balken" des Shelly statt eines Diagramms mit hoher zeitlicher Auflösung habe ich mich ansonsten gewöhnt. Wenn man einmal weiß, wie sich die WR verhalten, braucht man auch nicht mehr ständig hinsehen. Das Schöne an der Shelly App gegenüber der Lösung des Herstellers vom Modul-WR (Envertech) ist, daß man die Anzeige mit weniger Klicks sofort auf dem Display hat.

    Zitat von fritzr

    Ich bitte um etwas Zurückhaltung, sonst könntest du andere Forumsmitglieder verschrecken.

    Ja, das war teilweise schon recht grenzwertig. Aber danke ;-)

    Zitat von Krauskopp

    Bin raus hier

    Geht in Ordnung. Ganz ehrlich: wegen Dir habe ich angefangen, längere Antworten zu schreiben und genauestens zu erklären, obwohl das Nötige eigentlich schon gesagt war. Außerdem so zu zitieren, wie Du es haben wolltest (förmlich und "dick"). Sich dann darüber aufzuregen und zT auch lustig zu machen, daß ich lange Texte schreibe, fand ich zumindest nicht sympathisch. Aber zum Glück gibt's viele nette Leute hier und ich konnte drüber hinwegsehen. Außerdem gehts mir ja um Inhalte, nicht um "bad vibes" oder sowas.

    Hallo Wagner.M,

    ist zwar jetzt schon eine Weile her, aber danke für die nochmalige Überzeugung! Ich habe ShellyControl jetzt auch gekauft. Macht genau das, was ich wollte. Wenn ich home office habe und der PC ist eh an, dann kann er auch gleich den WR mitloggen. Durch csv als Ausgabedatei kann man sich die Einspeisung auch schnell in einem Diagramm anzeigen lassen. Samplingrate ab 1s möglich (aber für den WR, wie schon viele hier richtig meinten, zu häufig). Ich stelle die Rate auf 240s ein, dann sind meine Graphen vergleichbar mit denen von Envertech.

    Viele Grüße und weiterhin viel Freude mit Deiner PV Anlage, Lars

    Ich fasse mich mal kurz:

    Mir war durchaus klar, dass ich allein durch das Brücken des Relaiskontakts keine Messwerte mehr bekomme, wenn der Shelly abschaltet! Das Brücken war nur eine Sicherheitsmaßnahme, damit der Wechselrichter nicht bei voller Einspeisung vom Netz getrennt wird.

    Zitat von Krauskopp


    Mich wunderts auch das Du Wechselrichter reparieren musst. Wodurch gehen die bei Dir kaputt?

    Die WR waren zuerst da. Hatte ich vor drei Jahren günstig als defekt gekauft. Dann kam die PV-Anlage aufs Dach, dann wurden die WR einer nach dem anderen repariert. Der ES4200 war einfacher zu reparieren, da weniger Teile kaputt. Als ich die Teile für den ES3300 hatte, konnte ich auch diesen reparieren und habe in einer Nacht den ES4200 ausgebaut und stattdessen den ES3300 eingebaut, der bis jetzt gut läuft. Wenn der 3300 mal kaputtgehen sollte, kann ich schnell wieder auf den 4200 wechseln. Ich finde die Lösung gut und die Gesamtkosten der Anlage waren dadurch und durch Eigenerrichtung überschaubar. Die Zeiten, in denen der Generator wirklich mal mehr als 3300W ins Netz liefern kann, sind gering. Da der ES3300 bis zu 3500W liefert, merke ich das an der (Relais und Mess-)Abschaltung des Shelly 1PM. Ich bekomme dann eine Nachricht aufs Handy. Das kam bis jetzt nur in wenigen Minuten innerhalb der letzten 14 Tage vor, meist nach Abziehen einer Wolke. In den letzten 3 (sonnigen) Tagen lief der WR mit max 3300W (ohne Reißen des 3500W Limits) durch. Ich denke daher, daß ich in den folgenden Monaten nichts ändern muß. Im März denke ich dann über einen Shelly EM oder vielleicht auch 3EM nach. Oder aber es bleibt beim 1PM. Warm wird er kaum. Und durch das Brücken entgeht mir ja keine Energie, sondern ggf. lediglich Messwerte.

    Zitat von wagner.m

    Ja, geht. ShellyControl für Windows. Aufzeichnung des Momentanverbrauchs in frei einstellbarem Intervall ab 1sec. Gespeichert wird das Ganze in einer CSV-Datei und kann dann in Exel angeschaut werden.

    Danke Dir nochmal! Habe ich mir runtergeladen, installiert und gestartet. Leider kam ich danach nicht weit: "ShellyControl is not registered ... buy now ...". Das wären dann 18,15€. Hmm, schade, daß man nicht einmal eine kurze Testzeit der Software eingeräumt bekommt. Durch Deine Zusicherung ist es zwar nicht ganz die Katze im Sack, aber Probieren oder wenigstens "Sehen" würde ich schon gern mal, bevor ich kaufe. Ist bei anderen Programmen eigentlich Standard.

    So, jetzt ich wieder. Ihr hattet natürlich Recht, ich mußte mich um den WR kümmern, obwohl die 2kW offenbar ein "vom Hersteller gewolltes feature" waren und kein Defekt. Jetzt habe ich einen anderen Effekta repariert (ES 3300) und der kommt schon deutlich näher an die Möglichkeiten der PV-Module (regelte in den letzten Tagen nur ein paar Minuten ab). Nebenbei natürlich auch noch Leitungen vernünftig verlegt, Dach neu abgedichtet usw usf, was halt so anfällt.

    Zitat von Devil

    So viel text und dabei einfach die perfekte Antwort von apreick ignoriert.

    Ja, die hatte ich wohl tatsächlich übersehen. Sorry.

    Zitat von apreick

    Für Android gibt es eine andere App, vielleicht hilft dir das.

    Danke! Da scheint es aber gleich mehrere zu geben. Meinst Du zufälligerweise "ShellyPilot"? Die hat bei mir nicht gut funktioniert. Die Diagramme mit der Leistung lassen sich für meine Begriffe nur sehr "kryptisch" abrufen (man muß zuerst immer das "RSSI" wegcklicken und gegen "Current Power" austauschen. Bei mir hat das mit dem automatischen Abruf der Leistungen denn auch nicht geklappt, obwohl ich, wie die App jedesmal neu betont, das "Widget auf den Home Screen gelegt" habe. Naja, auch wenn es funktioniert hätte, wären die Daten nur halbstündlich abgerufen worden. Ist zwar besser als bei der originalen Shelly App, aber auch wiederum kein "Quantensprung".

    Oder meintest Du noch eine andere App?

    Zitat von Krauskopp


    Mit welchem Shelly misst Du denn bei diesem WR? Wenn er nicht abregeln würde, mutest Du dem dann 4000W zu?

    Den vorherigen Effekta ES4200 (mit max 2-2.2kW) und den jetzigen Effekta 3300 messe ich mit einem Shelly 1pm. Damit der WR nicht "in der Luft hängt", wenn man den Shelly mal versehentlich abschaltet, habe ich den Relaiskontakt gebrückt (natürlich hinter dem Shunt). Ich will ja keine schaltbare Steckdose haben, sondern in erster Linie ein Meßgerät mit Loggingfunktion. Ich halte es auch für ein Risiko für den WR, wenn der bei voller EInspeisung auf einmal "seiner Senke" beraubt wird, nämlich dem Netz. Daher die Brücke: Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Dann wird auch der Relaiskontakt dauerhaft etwas entlastet und kommt bei dem grenzwertig hohen Strom nicht so schnell an seine thermische Grenze.

    Und nein, 4kW dauerhaft (selbst bei 240V ja immer noch über 16A) würde ich dem Shelly eben nicht zumuten. Erst recht nicht ohne gebrückten Relaiskontakt. Und schon gar nicht im Schaltvorgang.

    Was ich aber nicht gut finde ist, daß der Shelly bei 3500W (ca. 14.5A) von selbst abschaltet. (Oder es zumindest per Relais versucht) Das entsprechende Häkchen bei den "safety-"Einstellungen hatte ich zwar rausgenommen, aber offenbar läßt sich das Modul dadurch nicht beirren und schaltet trotzdem das Relais ab (und unterbricht die Messung usw). Wie gesagt ist das an einem sonnigen Tag ca. 5x vorgekommen, daß der WR eben doch knapp über 3,3kW eingespeist hat. Kann man diese Zwangsabschalten abwenden? Zum Glück bekomme ich nach einer Shelly Abschaltung allerdings sofort eine Email zugeschickt und kann dann wieder einschalten. So hat das Logging hoffentlich keine große Lücke.

    Zitat von Krauskopp


    Wie oft sollen die Daten in der App aktualisiert werden? 1 mal pro Sekunde?

    Nein, ganz so häufig braucht es für die Anwendung nicht zu sein. Envertech aktualisiert etwa alle drei bis vier Minuten. Das reicht vollkommen aus. Die Diagramme hatte ich ja schon mehrfach gezeigt.

    Zitat von Krauskopp

    Dann programmierst Du eine kleine App, die diese Abfrage sekündlich macht und den Wert nach "power" in eine Datenbank schreibt. Fertig.

    Ich gebe offen zu: das kriege ich ohne EInarbeitung ins Thema nicht hin. Ich kenne mich mit Elektronik aus und kann 8-Bit ATmels programmieren, jedoch keine Datenbanken mit Daten aus dem Netz füttern. Daher die Frage nach bereits fertigen Lösungen dafür.

    Zitat von wagner.m

    Ja, geht. ShellyControl für Windows. Aufzeichnung des Momentanverbrauchs in frei einstellbarem Intervall ab 1sec. Gespeichert wird das Ganze in einer CSV-Datei und kann dann in Exel angeschaut werden. Die letzten 100Messungen lassen sich auch direkt in der grafisch anzeigen, ganz gut geeignet wenn man in der Nähe ist und nur schnell mal Peaks ausfindig machen möchte.

    Herzlichen Dank! Genau um so etwas ging es bei meiner Frage! Lade ich mir nachher gleich runter und probiere es aus. Ich brauche ja nicht täglich eine Exceltabelle, so wie das hier manchmal dargestellt wurde. Sondern es geht ja darum, an einem bestimmten Tag eben auch mal etwas höher aufgelöste Diagramme sehen zu können, als nur stündliche. Vielleicht möchte man ja, so wie in meinem Beispiel, nur mal sehen, was der reparierte WR so den Tag über treibt, wenn auch mal etwas mehr Strom als I_nenn zur Verfügung steht ...

    Zitat von allinm


    Ganz nachvollziehen kann ich auch nicht, warum die Einzelwerte nicht in der Cloud zum Download angeboten werden.

    Danke für's moralische Beistehen! Endlich mal jemand, der mich verstehen kann und sich traut, das hier auch so zu sagen! Ja, es wäre in der Tat gut, sich die Daten einfach aus der Cloud ziehen zu können. Und wenn man das nicht bis zum Zeitpunkt x gemacht hat, dann sind sie eben weg. Dafür brauchts doch eigentlich auch keine "Premiumfunktion", oder?

    Neben ShellyControl schaue ich mir auch an, was mir SeRef geschickt hat.

    Danke euch allen bis hier, auch wenn ich mich als Neuling in anderen Foren schon mal netter in Empfang genommen fühlte. Ich dachte eigentlich, ich sei freundlich und spreche ein Thema an, was möglicherweise noch andere interessiert. Wenn ich an irgendeiner Stelle hochnäsig oder ausfällig war, dann sagt es mir bitte.

    Hallo Krauskopp,

    Spaß: danke! Habe ich hoffentlich.

    Jeder wie er möchte: ja, ich schließe die Shellys ja auch trotzdem langsam ins Herz. Bißchen meckern wird man ja wohl noch dürfen, wenn die Entwickler "einfach auf der Hand liegende features" nicht umsetzen. Oder sich einem die Denkweise nicht erschließt (Anzeige Wh statt W).

    Sie sind schon klasse, diese kleinen und günstigen Leistungsmeßgeräte mit Funkanbindung (denn genau so setze ich sie letztlich bei mir ein; ich habe auch das Relais intern zusätzlich gebrückt, damit es ja keinen ungewollten Lastabwurf wegen whatever gibt und außerdem der Kontakt des kleinen Printrelais nicht irgendwann die Grätsche macht). Da ist es nur ein kleiner Wermutstropfen, daß sie keine höhere zeitliche Meßauflösung haben bzw. man dafür andere Peripherie aufsetzten muß.

    Insel mit Speicher: nein, da wird es wahrscheinlich einzelne DCDC-Modultracker geben, die auf etwa 48V hochsetzen. Dann von der Batterie aus mit einem Batterie-geeigneten Einspeise WR je nach Leistungsbedarf gesteuert ins Netz. Nennt man wohl "serielles Konzept", der Speicher wird also nicht netzparallel betrieben. Aber das Projekt ist nich nicht begonnen und kann sich noch ändern. Nur die Hochsetz-Tracker gibt es schon.

    Batteriemanagement: ja, klar, nicht mit Shelly ;-) Dazu habe ich schon vor Jahren ein BMS mit Atmega328 und Multiplexern entwickelt (existiert/läuft als 12s, 13s, 14s, 16s, 18s und 20s in mobilen Anwendungen und an einem Stationärspeicher)

    API ... sekundenaktuell: das wäre es doch! Wo kann ich mehr darüber lesen? Hast Du einen Link für mich? Oder ist das dann die Geschichte mit dem Raspi?

    Zitate: ja, ich weiß. Siehe oben habe ich es ja auch einmal so gemacht, wie man es wohl machen sollte. Ist aber auch jedesmal ein ganz schön großer Klopper im Text. Ich finds so schöner. Ich hoffe Du siehst es mir nach.

    Ich habe heute ("partly cloudy") mal Daten gesammelt und die von meiner "Altanlage" so mit Excel aufbereitet, daß sie dem "Stundenformat" der Shellys ähneln:

    Altanlage (hier ein mittiges 300Wp Modul daraus mit Modul-WR EVT248 von Envertech; Leider Datenabbruch ab 17:00 Uhr)

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    "nachgeahmt" wurde auch die Eigenschaft der Shellys, die Daten einer abgelaufenen Stunde wie die Folgestunde zu benennen und in der Folgestunde anzuzeigen.

    Dachanlage1 (ein 405Wp Modul mit Modul-WR EVT300 von Envertech)

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    Dachanlage2 (zehn identische Module 405Wp mit Effekta ES4200 WR, der leider offenbar schon bei knapp 2.2kW abregelt - laut Eigenanzeige und Ablesung Leistungen in Shelly App)

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    Idealerweise sollte die untere Kurve so aussehen wie die mittlere, da sich die Modulanzahl der gegenüber exakt verzehnfacht hat, die Module identisch sind und sich auf dem gleichen, zZt unverschatteten Dach befinden. Dank (und trotz) Shelly kann man aber sehen, daß das nicht ganz so ist:

    - der "große" Effekta WR regelt früher ab und kommt so nicht einmal annähernd auf die "300W*10"

    - viele einzelne Stunden bleiben beim letzten (Effekta WR) deutlich unter dem Ertrag des mittleren (Envertech WR), so sind zB die ("Shelly-")Stunden 14, 15 und 16 unter 150W*10, während sie beim EVT darüber liegen. Wohl aufgrund von WR Abregel-Ereignissen in diesen Stunden.

    Nur die "Morgentreppe" (8,9,10) und die Abendtreppe (18,19,20) ähneln sich in Form und Betrag, d.h. dort regelte der Effekta WR offenbar nicht mehr ab und lief ziemlich vergleichbar zum EVT.

    Auch die "Altanlage", die etwa 50m entfernt im Garten steht und morgens und abends zZt etwas Schatten bekommt, ähnelt (bis 17 Uhr) von ihren Erträgen her der mittleren Anlage. Logischerweise ist hier beim Vergleich der Faktor 300Wp"alt" zu 405Wp"neu" einzurechnen.

    Fazit: ja, es geht, die Anlagen mit den Shellys zu überwachen. Höhere Auflösung wäre zur Erkennung von Abregelungen schön, ist aber ohne Zusatzaufwand nunmal nicht möglich (es sei denn, die Lösung mit den API's erfordert keinen Raspy oder Synology). Vielleicht bekommt die Altanlage demnächst auch einfach noch einen Shelly 1pm, dann sind die Daten auch ohne aufwändige Umrechnung besser vergleichbar.

    Hallo Krauskopp,

    bis vor einigen Jahren waren die "EVT248" von Envertech genau richtig dimensioniert für damalige Module mit Leistungen um etwa 270-300Wp. Ein Solon Modul mit 260Wp bringt den zugehörigen WR fast nie auf seine Abregel-(Maximal)Leistung von 248W. Ein weiteres Trina Modul mit 300Wp dagegen schon hin und wieder. Vor allem eben im Frühjahr (zB Ende April, Temp oft noch niedrig, aber Sonnenstrahlung schon sehr hoch) oder nach Regengüssen bzw. "plötzlich aufreißendem Himmel"."

    Wozu diese hohe Auflösung. Wenn Du wissen willst, ob alles gut arbeitet, dann bei strahlendem Sonnenschein ein Blick auf die App und Du siehst, ob noch die volle Leistung erzeugt wird oder nicht."

    Ich versuchs nochmal: Nur mit einer besseren Auflösung als "stündlich" bekomme ich an durchschnittlich-guten Tagen (Tagen mit typischen Sonne-Wolken-Wechseln) eine Information darüber, ob mein Modul-WR an die Abregelgrenze stößt. Mit nur stündlicher Auflösung wird jede kleine 5min-Wolke zu einem geringeren Stundenergebnis als 248Wh führen. Ein Diagrammwert von zB "200Wh" kann dann so oder so interpretiert werden, man weiß halt nicht genau, woraus sich die 200Wh zusammensetzen. Und "Blick in die App bei strahlendem Sonnenschein" klappt an diesen so häufigen Sonne-Wolken-Tagen auch nur dann, wenn man sich mit seinem Handy bzw. "Anzeigegerät" auch bei der Anlage befindet. Arbeitet man dagegen (wie ich) 40km entfernt von seiner häuslichen Anlage, so wird das Abpassen des 248W Werts zu einem "den ganzen Tag aufs Handy Guck Spiel", was irgendwann meinem Chef auffällt ;-) Ich ziehe es halt vor, hier und da mal abends auf den Tages- oder Vortagesverlauf zu schauen und zB neben reiner WR Kontrolle auch Schattenwürfe "durchziehender" benachbarter Äste zu identifizieren und am WE per Astschere gegenzusteuern - wenn die Auswertung der Diagramme das denn dank genügend hoher zeitlicher Auflösung hergibt.

    "Wozu brauchst Du da jetzt noch einen Shelly, wenn Dir die Auflösung nicht reicht? Hast doch da eine wunderbare Aufzeichnung." Ja, DIE AUfzeichnung ist natürlich richtig schön! Aber die wird nur von den oben erwähnten Envertech WR geliefert und nicht von den WR, die ich jetzt auf einem anderen Dach betreiben möchte. Dafür habe ich mir den/die Shellys angeschafft und hoffte, deren Auswertung würde ähnliche Leistungsdiagramme liefern. Wie gesagt: etwas geringere zeitliche Auflösung als 4min wären aus meiner Sicht auch noch ok, aber nur stündliche Speicherung ist doch etwas zu wenig.

    "Mit jedem externen intelligenten System kannst Du aber auch die Daten in gewünschter Auflösung selber einlesen": dazu hatte ich gleich ganz oben schon was geschrieben: warum soll ich noch x Raspis, Synologies usw mit riesigem Stromhunger betreiben, wenn ich doch eigentlich nur hin und wieder ein Diagramm mit den vom Shelly gesendeten Leistungsdaten sehen möchte? Das wirkt für mich einerseits wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen und andererseits will ich mich ja auch nicht noch auf dieser Ebene verzetteln. Denn genau das würde in der Anfangszeit, wo ich mich noch nicht damit auskenne, ganz gewiß passieren. Es ist ja nicht so, daß ich nicht noch 64 andere, auf etwas Zeit von mir wartende Projekte hätte ...

    Shelly mit "seiner Cloud" wirkte bis vor Kurzem jedenfalls so auf mich, als bräuchte man eben gerade KEINE Schaltschrank-füllenden Systemkomponenten, sondern nur das sehr "schlanke" System 'Sensor-Cloud-Handy'. Aber ich habe mich nicht gut genug informiert. Das mit den "Wh" in den Diagrammen und die Tatsache, daß bei den von mir angesehenen Bildern immer nur Stundenblöcke abgebildet waren, habe ich wohl übersehen."

    Beispiel von mir. Mein WR regelt bei 632W ab. Das Bild zeigt einen Tag mit ein paar Stunden Volllast. Jeweils 631,7 Wh. Alles top"

    Gratuliere. Da hast Du mit dem 3. Juni offenbar einen Tag ohne eine einzige Wolke und mit trotzdem genügend-niedriger Temperatur gefunden. Aber hast auch etwas danach suchen müssen, stimmts? Liegt ja nun auch schon über zwei Monate zurück. Vielleicht scheint die Sonne bei Dir anders, aber für "meinen" letzten Tag ohne Wolken und bei gleichzeitig niedriger Temperatur muß ich immerhin bis zum 8. Mai zurückblättern. Und selbst da gab es noch ein paar mehrminütige Einbrüche (vmtl Wolken). Wenns mit noch weniger Wolken sein soll, dann muß ich bis zum 16.4. (meinem diesjährigen Höchstertragstag) zurück:

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    An diesen Tag hätte tatsächlich wohl auch ein Shelly 1PM Diagramm in den Stunden 11, 12 und 13 jeweils Blöcke mit "248Wh" angezeigt. Für die 14er Stunde wäre wegen des einen Einbruchs ein geringerer Wert herausgekommen. Aber wie gesagt: solche Tage im Jahr kann ich bei mir an einer Hand mit weniger als fünf Fingern abzählen!

    Im Sommer gibts zwar auch Tage ohne Wolken, aber da ist es dann gleichzeitig viel wärmer mit entsprechend niedrigerer PV Leistung (nicht erreichter Abregelleistung). Das sieht dann so aus (Beispiel 10. August):

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    Hieraus würde Shelly dann vmtl einen schönen "Treppensinus" aus 9-10 Stufen bauen. Ob ich den Schattenwurf morgens und abends (Verlauf unterhalb der gestrichelten Linie) damit identifizieren könnte, wage ich zu bezweifeln. Aber gut, ich werde es ja eh sehen, denn der Shelly ist ja bereits verbaut und ich werde ihn auch nicht wieder herausreißen. Zumindest an einem der zwei WR auf dem anderen Dach nicht. Das andere Modul wird wahrscheinlich bald zu einer kleinen Inselanlage mit 12 oder 48V Batteriespeicher. ABer das ist ein anderes Projekt.

    Hier nochmal @alle: liefert nur der Shelly 1PM Diagramme und Downloads mit stündlichen Energiewerten oder gibt es (teurere?) Shellys, die stattdessen auch Diagramme mit höherer zeitlicher Auflösung und Leistungs- statt Energiewerten ermöglichen und wo mehr Datenzeilen downloadbar sind?

    Nochmal Krauskopp (unsere Beiträge haben sich zeitlich überschnitten, ich habe Deine von vorhin nicht gesehen und daher auf den vermeintlich letzten Beitrag von thgoebel geantwortet)

    Zitat

    "... Die [Momentanleistungen] werden doch genauso angezeigt. Wo ist das Problem. Wenn Du auf momentane Leistungsdaten reagieren willst, dann ist das doch genau das, was Du brauchst. Oder willst Du eine Leistungskurve auf dem Handy mit sekündlichen Werten über den ganzen Tag auf dem Display? Das wird ein großer grüner Fleck."

    Ja, die Momentanleistungen werden schön als Zahl in der App angezeigt. Da sieht man sie aber nur, wenn man in genau diesem Moment auch in die App schaut. Wenn man sich am Ende des Tages oder eine Woche später das Diagramm anschaut, sieht man die "248W" nicht mehr, sondern nur noch einen über eine Stunde integrierten Wert, eine Energiemenge. Ebenso wenn man auf "Download" klickt.

    Oder mache ich etwas falsch und es gibt irgendwo die Möglichkeit eines Downloads von sehr viel feiner aufgelösten Meßdaten?

    @alle, die das sonst noch lesen: liefert nur der Shelly 1PM Diagramme und Downloads mit stündlichen Energiewerten oder gibt es (teurere?) Shellys, die stattdessen auch Diagramme mit höherer zeitlicher Auflösung und Leistungs- statt Energiewerten ermöglichen und wo mehr Datenzeilen downloadbar sind?

    nochmal ganz konkrete Antwort auf die Frage, was ich erreichen will: ich möchte gern DIagramme sehen, die (wenigstens punktuell) die Momentanleistung der PV-Anlage wiedergeben und nicht eine über eine Stunde gemittelte (integrierte) Leistung! Ich möchte also so etwas sehen, wie in meinem letzten Screenshot dargestellt.

    Hätte ich an diesem Tag schon den 1PM in Betrieb gehabt und wäre er an diesem WR angeschlossen gewesen, dann hätte die Kurve in der Cloud/App nicht so ausgesehen, sondern man hätte nur unterschiedlich hohe Blöcke mit vermutlich zwischen 100 und 200Wh gesehen, weil die vielen Leistungseinbrüche in der Stundenmittelung eben mit berücksichtigt worden wären. Für die Ermittlung eines Tagesertrags ist das brauchbar und gut, für die Kontrolle von Modul und WR nicht ausreichend.

    Hallo Krauskopp,

    betreibst Du eine PV Anlage? Ja, es gibt Tage, an denen die Sonne so stetig scheint, daß man angenähert auch mit Stundenwerten hinkommen würde. Aber die sind selten. Noch seltener die, wo es dann auch noch kühl genug ist, damit die Module nicht durch erhöhte Temperatur sehr viel weniger liefern bzw es "Nach-Regen/Wolken-Blöcke" mit hoher und nur jeweils langsam sinkender Einspeiseleistung gibt. Ich kann auch nicht ständig am Handy hängen und auf die Momentanleistung schauen und bin daher auf die Diagramme oder aber eben Datendownloads angewiesen ...

    Ok, ich gebe zu, für eine rudimentäre Aussage in der Form "läuft? y/n" reicht die Shelly Darstellung. Und es ist auch nett, daß man sich vergangene Tage, Wochen usw. anschauen kann. Sehr schön ist die Zusammenfassung im "Consumption" Wert, also dem Tagesertrag, den man dann mit anderen Erzeugungsanlagen vergleichen kann.

    Aber ich bin ehrlich: ich hatte mehr von der Shelly Cloud erwartet! Eben Diagramme mit Leistungs- statt Energieanzeige und höherer zeitlicher Auflösung als nur stündlicher (als ich meinen ersten Download sah, dachte ich, das sein ein schlechter Witz: er bestand aus 12 Zeilen mit Werten ungleich null). Und ich hatte nicht erwartet, daß man für zB viertelstündliche Daten dann Raspis und iobroker betreiben muß. Dachte, das muß doch auch ohne gehen, wo doch der ESP8266 brav so viele Daten an die Cloud sendet - sie also schon vorhanden sind und nur ohne jegliche Berechnung abgelegt werden müßten.

    Genau!

    Und wenn man irgendeine häufigere Meßdatenspeicherung als "eine Stunde" wählt, dann ist es nicht mehr so komfortabel mit der Umrechnung. 37Wh in 15min läßt sich zum Beispiel nicht mehr ganz so "gefällig" im Kopf in eine Leistung umrechnen wie 40Wh pro Stunde, wo sich nur die beiden "h's wegkürzen".

    Daher hätte ich gern beides, eine höhere Rate der Aufzeichnung von gemessener Leistung (weil die Meßrate ist ja offenbar viel höher als die Speicherrate) UND eine Anzeige der Leistung. Zumindest wahlweise.

    Ich gebe mal noch ein Beispiel: das ist der Tagesgang der Leistung eines Modulwechselrichters am heute sehr grauen Himmel:

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    und das die Aufzeichnung zweier Modul-WR mit dem Shelly 1PM, ungefähr gleiche Örtlichkeit bzw. Sonnenexposition:

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    Ja, die Kurven haben gewisse Ähnlichkeit, aber die Info, wann zB ein WR in die Begrenzung geht, fehlt. Dafür braucht man eben auch eine bessere Auflösung als nur einen abgespeicherten Meßpunkt je Stunde.

    Was ich letztlich gern hätte, ist so etwas (Datenbeispiel vom 7.8.):

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    Der Modulwechselrichter "schlägt hier sauber bei seiner Maximalleistung von 248W an", wenn die Einstrahlung und die Modultemperatur entsprechend sind. Heißt für mich: "Mit dem Modul und dem WR ist auch nach Jahren immer noch alles in Ordnung, am Abend kommt ein Baumschatten zum Tragen".

    Die Daten werden vom Hersteller der Wechselrichter (hier Envertech) mit einer Rate von ca. 4min gespeichert. Ganz so "fein" braucht es für eine Überwachung sicher nicht sein, aber nur ein Wert pro Stunde reicht eben auch nicht aus. Und das Integral über Messwerte von jeweils einer Stunde hilft erst recht nicht. Im Gegenteil: es verzerrt die Kurve, die man gern hätte.

    Danke thgoebel, das ist mir schon klar! Dennoch macht es, um mal beim Beispiel Deiner Glühbirne zu bleiben, einen Unterschied, ob sie 80% der Zeit 10W und 20% der Zeit 160W aufnahm oder konstant 40W. Beides kommt auf im Mittel 40W Leistung oder in der Stunde 40Wh Energie.

    Bei einer PV Anlage kann es dazu dienen, die Module und Wechselrichter zu kontrollieren, denn zB bei vollem Sonnenschein nach kurzem Schauer im April sollten die WR auf Nennleistung bzw Abregelleistung gehen.