Hallo Krauskopp,
Spaß: danke! Habe ich hoffentlich.
Jeder wie er möchte: ja, ich schließe die Shellys ja auch trotzdem langsam ins Herz. Bißchen meckern wird man ja wohl noch dürfen, wenn die Entwickler "einfach auf der Hand liegende features" nicht umsetzen. Oder sich einem die Denkweise nicht erschließt (Anzeige Wh statt W).
Sie sind schon klasse, diese kleinen und günstigen Leistungsmeßgeräte mit Funkanbindung (denn genau so setze ich sie letztlich bei mir ein; ich habe auch das Relais intern zusätzlich gebrückt, damit es ja keinen ungewollten Lastabwurf wegen whatever gibt und außerdem der Kontakt des kleinen Printrelais nicht irgendwann die Grätsche macht). Da ist es nur ein kleiner Wermutstropfen, daß sie keine höhere zeitliche Meßauflösung haben bzw. man dafür andere Peripherie aufsetzten muß.
Insel mit Speicher: nein, da wird es wahrscheinlich einzelne DCDC-Modultracker geben, die auf etwa 48V hochsetzen. Dann von der Batterie aus mit einem Batterie-geeigneten Einspeise WR je nach Leistungsbedarf gesteuert ins Netz. Nennt man wohl "serielles Konzept", der Speicher wird also nicht netzparallel betrieben. Aber das Projekt ist nich nicht begonnen und kann sich noch ändern. Nur die Hochsetz-Tracker gibt es schon.
Batteriemanagement: ja, klar, nicht mit Shelly
Dazu habe ich schon vor Jahren ein BMS mit Atmega328 und Multiplexern entwickelt (existiert/läuft als 12s, 13s, 14s, 16s, 18s und 20s in mobilen Anwendungen und an einem Stationärspeicher)
API ... sekundenaktuell: das wäre es doch! Wo kann ich mehr darüber lesen? Hast Du einen Link für mich? Oder ist das dann die Geschichte mit dem Raspi?
Zitate: ja, ich weiß. Siehe oben habe ich es ja auch einmal so gemacht, wie man es wohl machen sollte. Ist aber auch jedesmal ein ganz schön großer Klopper im Text. Ich finds so schöner. Ich hoffe Du siehst es mir nach.
Ich habe heute ("partly cloudy") mal Daten gesammelt und die von meiner "Altanlage" so mit Excel aufbereitet, daß sie dem "Stundenformat" der Shellys ähneln:
Altanlage (hier ein mittiges 300Wp Modul daraus mit Modul-WR EVT248 von Envertech; Leider Datenabbruch ab 17:00 Uhr)
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"nachgeahmt" wurde auch die Eigenschaft der Shellys, die Daten einer abgelaufenen Stunde wie die Folgestunde zu benennen und in der Folgestunde anzuzeigen.
Dachanlage1 (ein 405Wp Modul mit Modul-WR EVT300 von Envertech)
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Dachanlage2 (zehn identische Module 405Wp mit Effekta ES4200 WR, der leider offenbar schon bei knapp 2.2kW abregelt - laut Eigenanzeige und Ablesung Leistungen in Shelly App)
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Idealerweise sollte die untere Kurve so aussehen wie die mittlere, da sich die Modulanzahl der gegenüber exakt verzehnfacht hat, die Module identisch sind und sich auf dem gleichen, zZt unverschatteten Dach befinden. Dank (und trotz) Shelly kann man aber sehen, daß das nicht ganz so ist:
- der "große" Effekta WR regelt früher ab und kommt so nicht einmal annähernd auf die "300W*10"
- viele einzelne Stunden bleiben beim letzten (Effekta WR) deutlich unter dem Ertrag des mittleren (Envertech WR), so sind zB die ("Shelly-")Stunden 14, 15 und 16 unter 150W*10, während sie beim EVT darüber liegen. Wohl aufgrund von WR Abregel-Ereignissen in diesen Stunden.
Nur die "Morgentreppe" (8,9,10) und die Abendtreppe (18,19,20) ähneln sich in Form und Betrag, d.h. dort regelte der Effekta WR offenbar nicht mehr ab und lief ziemlich vergleichbar zum EVT.
Auch die "Altanlage", die etwa 50m entfernt im Garten steht und morgens und abends zZt etwas Schatten bekommt, ähnelt (bis 17 Uhr) von ihren Erträgen her der mittleren Anlage. Logischerweise ist hier beim Vergleich der Faktor 300Wp"alt" zu 405Wp"neu" einzurechnen.
Fazit: ja, es geht, die Anlagen mit den Shellys zu überwachen. Höhere Auflösung wäre zur Erkennung von Abregelungen schön, ist aber ohne Zusatzaufwand nunmal nicht möglich (es sei denn, die Lösung mit den API's erfordert keinen Raspy oder Synology). Vielleicht bekommt die Altanlage demnächst auch einfach noch einen Shelly 1pm, dann sind die Daten auch ohne aufwändige Umrechnung besser vergleichbar.