Beiträge von larsk2

VPN/Proxy erkannt

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    wird Dir vom Shelly "direkt" die gemessene Spannung ausgegeben bzw angezeigt? So, wie das auch beim Shelly Uni der Fall ist? Dann reicht ein 10k Poti (Trimmer; je nach Eingangswiderstand des Shelly ist vll ein 5k noch besser geeignet) zum Kalibrieren: bei zwei Bar stellst Du den Trimmer so ein, dass er aus 4,48V 2,0V macht.

    Eine Anzeige unter ca. 0,27V zeigt an, dass der Druck 0 beträgt. Auch mit Ungenauigkeiten unter ca. 0,5 Bar (V) wirst Du leben müssen.

    Du hast ein Shelly Plus add-on, richtig? Für den wird eine "Voltmeter range" von "0 to 10 V" angegeben. Da Dein Sensor bei 2 Bar bereits 4,48V ausgibt, wird bei 5V nicht mehr allzuviel "headroom" sein und bei mehr als ca. 4,75V (ca. 2,1 Bar) wirst Du mit diesem Sensor nicht mehr linear messen können. Bei Drücken über ca. 2,2 Bar wird die Spannungsausgabe gar konstant bleiben, d.h. Du bekommst höhere Drücke "nicht mit".

    was mir noch auffiel: typische "Haushaltsleistungen" unter etwa 100W kann der Shelly 3EM nicht wirklich "sicher" und wiederholgenau bestimmen, was wahrscheinlich auch der Grund dafür ist, dass eine Kalibrierung unter 500W "abgelehnt wird".

    Wahrscheinlich ist in dem Bereich die Ermittlung des Leistungsfaktors durch zu geringen "Rauschabstand" zu schwierig bzw. zu ungenau. Der Shelly kann zwar Spannung und evtl. einigermaßen genau auch noch den effektiven Strom messen, aber durch Ungenauigkeiten bei der Ermittlung des Leistungsfaktors kommt es zu technisch nicht ganz "nachvollziehbaren" Effekten, Beispiel: An Phase C messe ich permanent eine angebl WIrkleistung von 80W, einem Strom von 1,27A und einen Cosphi von 0,28 (zahlreiche Leuchten, Router, Shelly selbst, Steckernetzteile usw; alle ohne PFC). Jetzt schalte ich eine E27-LED Leuchte mit "11W" Aufnahmeleistung ein. Auf der Anzeige sehe ich danach (nur noch) 73W Wirkleistung, einen Strom von 1,30A und einen cosphi von 0,25. Eine Erhöhung des Stroms hat der Shelly zwar mitbekommen, aber den cosphi "suboptimal" bestimmt. Offenbar kam es dadurch zum Fehler bei der Anzeige der Wirkleistung auf dieser Phase. Aber klar, bei einem System, das für eine Messung von bis zu 80kW (kVA) ausgelegt ist, kann man nicht wirklich erwarten, dass es bei einem Tausendstel (!) der Leistung noch eine hohe "Auflösung" oder gar Genauigkeit besitzt. Durch den Verbau der 50A statt der 120A CT's hat sich das (leider) auch nicht verändert, nur dass mein Messbereich jetzt "früher" (schon ab ca. 30kVA) beendet ist bzw "deutlich ungenauer wird".

    Die Tatsache, dass viele hier berichten, dass ihr Shelly "fast identische Werte zu einem Smart Meter" aufweist, bestätigt in meinen Augen nicht, dass der Shelly auch "untenrum" sehr oder besonders genau die Wirkleistung(en) misst, sondern nur, dass ihr Smart Meter ähnlich arbeitende, wenn nicht gar gleiche Chips für die Wirkleistungsermittlung verwendet! Ggf könnte es sein, dass der Unterschied zu einem herkömmlichen Ferrariszähler sehr viel höher ausfällt.

    ich habe die Kalibrierung jetzt durchgeführt, Spannung A und B von C gebrückt, Original 120A CT an B und auf gleicher Leitung die neuen 50A CTs A und C, jeweils 20cm von B entfernt und Leitungen einigermaßen mittig und achsparallel durch die Öffnung (90° zueinander habe ich nicht geschafft). Ölradiator war "vorgeheizt" und zog auf zweiter Stufe ca. 1250W. Alle drei Phasen zeigten noch ohne Kalibrierung 1244 bis 1247W und Cosphi jeweils "1" an. Dann nacheinander A von B und C von B kalibriert. Danach auch an B einen neuen 50A CT angesteckt ("1240W") und B von A kalibriert. Es wurde mir jeweils "success" grün angezeigt. Der Shelly war währenddessen die ganze Zeit über an (Spannung permanent an C anliegend) und verlor nicht ein einziges Mal seine WLAN-Verbindung

    Ich wunderte mich nach dem "Rückbau"/Wiederherstellung von Spannungsanschlüssen und 50A CT's nach Auslesen der calib.dat, dass alle Werte immer noch exakt wie vorher waren. Nach einem "Geräte Neustart" (ziemlich weit unten im "Einstellungen" Menü der Shelly Control App) wurden die neuen Kalibrierwerte aber offenbar auch wirklich übernommen und die calib.dat zeigte andere Werte. Hier eine Gegenüberstellung:

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    Demnach zeigt sich, dass Spannungsmessung, Phasenwinkel usw vollkommen "unangetastet" bleiben. Nur die Kalibrierfaktoren für die Strom- und die "total active power" änderten sich leicht. Insgesamt würde ich sagen, dass die Änderungen so gering sind, dass es in meinem Fall wohl auch ganz ohne Neukalibrierung gegangen wäre. Zumal ja auch keine Kalibrierung an mehreren Punkten durchgeführt wird oder "durchführbar wäre".

    Man kann ggf auch schlussfolgern, dass die 50A Sensoren von Shelly "so wiederholgenau und so nahe an den 120A Sensoren" sind, dass man sie ohne Kalibrierung tauschen kann, wenn man denn einen Fehler von bis zu 0,5% in Kauf nimmt und keinen Ausreißer erwischt.

    Auch die 120A Sensoren untereinander zu vertauschen wäre mit max 0,55% Abweichung kein wirkliches Drama gewesen. Eigentlich wär's interessant, jetzt noch einmal neu zu kalibrieren um zu schauen, ob die Werte nach dem Kalibrieren nicht auch eh in diesem Bereich streuen. Aber ich habe ja schon alles wieder zurückgebaut ...

    ich hatte noch vergessen zu erwähnen, dass ich hier immer "unter Spannung arbeiten" muss, d.h. ich kann wegen anderer "Parteien im Haus" leider nicht einfach die Hauptsicherungen ausschalten. Daher fiel die Wahl auch auf einen Shelly 3EM mit aufsteckbaren CT's; ich hätte wegen des geringen Platzes sonst wahrscheinlich lieber (und vll einfacher, weil kompakter) einen "Block-CT" Shelly Pro3x63A verbaut - dort wäre ich aber um ein Ausschalten der Anlage nicht drumherum gekommen ...

    ... schließt beide Wandler an EINEN Leiter, der eine Mindestlast (500W) führt und lässt die Kalibrierung laufen. Beide Kanäle müssen natürlich an Netzspannung angeschlossen sein

    Erst mal vielen Dank thgoebel für diesen sehr hilfreichen Thread! Genau nach solchen Infos hatte ich wochenlang gesucht, bin aber leider erst jetzt, da ich die Infos "3000:1 auch bei 50A Shelly CT's" und "ist Molex" schon auf anderen Seiten gefunden und die Anlage (Shelly 3EM mit 3x Shelly 50A CT) längst installiert habe, auf diese Seite hier gestoßen ...

    Ich habe die 120A Wandler zum Glück noch und möchte nun auch gern kalibrieren, obwohl die Werte im Großen und Ganzen recht plausibel scheinen. Der Shelly ist aber, nunja, "sehr verbaut" und bis auf die eigentlichen (jetzt mit 50A sehr viel kleineren) CT's komme ich schlecht dran. Auf keinen Fall will ich ihn zB von seiner Hutschiene ablösen. Mit ganz viel Aufwand könnte ich die Litzen aus den Spannungsklemmen am Shelly abschrauben, aber muß ich das für eine Kalibrierung wirklich tun? Meine Calib.dat sieht so aus:


    Welche Parameter/Konstanten aus dieser Liste werden bei der Kalibrierung eines neuen Wandlers wirklich geändert/überschrieben? Wenn es nur die

    Code
      "rms": {
        "current_a": 3193040,
        "current_b": 3185825,
        "current_c": 3194032

    sind, dann könnte ich mir das Abklemmen von den Spannungsleitungen A und B zB sparen. Das wäre eine große Erleichterung. (irgendwo hatte ich gelesen, dass sich der 3EM über Klemme C und N versorgt? Dann würde ich C natürlich immer dran lassen)

    Wenn bei einer Kalibrierung der Zangen auch immer gleich noch die Spannungen, die Winkel ("angles") und ggf. auch noch weitere "mitkalibriert" werden, komme ich nicht darum herum, die Kabel von den Spannungsklemmen A und B abzuschrauben (zu isolieren) und diese von C her zu brücken, damit in diesem Fall alles "von Phase C her übernommen wird", richtig?

    Und gleich noch eine Frage hinterher: ich plane die Kalibrierung mit der 750W Stufe eines Ölradiators zu machen. Ist das sinnvoll, wenn mein Hausverbrauch i.d.R. 350W ("Grundlast", zB nachts) und 12kW "Spitze" (Durchlauferhitzer, mehrmals täglich) beträgt? Oder sollte ich wirklich besser "nahe an 500W, rein ohmsch, heran", um knapp über der für die Kalibrierung des 3EM nötige Mindestlast zu liegen? Sollte ich mir nach der Kalibrierung von A und B "aufgrund C" noch einmal eine neue calib. dat "ziehen", danach eine weitere Kalibrieung von A und B bei 2000W (2 Stufen des Ölradiators) machen und dann ebenfalls eine calib. dat "ziehen", diese beiden vergleichen und danach eintscheiden, bei welcher Leistung ich kalibriere? C von A "rückkalibrieren" würde ich zB erst dann machen, wenn ich die "überzeugendere" Kalbrieungsleistung gefunden habe?! Denn es ist ja anscheinend so, dass wenn man diese letzte Phase rückkalibiert hat, man sein "letztes Original verloren" hat, richtig?

    Und weitere Frage: ist eine "möglichst ohmsche" Last überhaupt "gut" für die Kalibrierung, oder sollte ich besser zwei alte Computer-Schaltnetzteile ohne PFC (PF dann so um die 0,4) so belasten, dass sie zusammen P_wirk >= 500W haben, damit die Phasenwinkel besser von Referenz zu Neu-CT übertragen werden können?

    In einem anderen Thread schriebst Du noch etwas von "Referenz CT und beide neue CT in Achsenwinkel von je 90° zueinander anordnen". Das käme darauf hinaus, dass sich beide neue CT "gegenüberliegend anschauen" (oder zumindest wieder parallel liegen) und der Leiter einmal im "U" geführt wird? Oder habe ich das falsch verstanden? Geht nicht auch eine achsparallele Anordnung ("alle auf einer Linie") mit den Abständen, die die Anschlusskabel eben gerade noch erlauben und dem Referenz CT in der Mitte?

    warum misst Du im Widerstandsbereich, wenn Du eine Spannung erwartest? Hast Du den Sensor korrekt mit 5,0V versorgt? Dann sollte bei 0 Bar eine Spannung von um 0,5V herum von grün nach schwarz messbar sein. Bei 2 Bar steigt die dann je nach Messbereich auf eine Spannung über 1V an. Der Spannungsanstieg ist ab/oberhalb der o.g. Ruhespannung proportional zum Druck.

    Hallo Hinterholz,

    auch auf die Gefahr hin, dass Dir das jetzt nicht viel bringt, aber ich bin gerade online und hier unterwegs ...

    Ich weiß nicht genau, von welchem Add-on Du sprichst. Ich betreibe einen Shelly Uni zusammen mit 4 Temperatursensoren vom Typ DS18B20 und an dessen Analogeingang habe ich den Ausgang eines OPV (Operationsverstärker) angeschlossen, der mir mit Hilfe eines CT (current transducer) den Phasenstrom meiner Wärmepumpe anzeigt. Da die Spannung relativ konstant und der Leistungsfaktor nahe 1 ist, habe ich so die Leistung und kann mir mit nur einem Shelly alles rund um die Wärmepumpe anzeigen lassen, Leistungsaufnahme und Temperaturen. Die Kalibrierung erfolgt dabei nicht über den Shelly Uni, sondern "direkt" über die Schaltung mit dem OPV.

    Am Uni klappt das also gut mit dem Analogeingang, wenn der Verlauf auch, entgegen dem der Temperaturwerte, leider (!!!) nicht in der Cloud mit abgespeichert wird.

    In einem anderen Zusammenhang ohne Shellys nutze ich einen ähnlichen Sensor mit Analogausgang wie Du https://www.amazon.de/dp/B08HS86VWY/…T1zcF9kZXRhaWwy Link

    zum Regeln des Hauswasserwerks. Das funktioniert bedeutet besser als ein "hydromechanischer" Zweipunktregler, den ich vorher drin hatte und den ich bei der Brühe hier beinahe jährlich wechseln musste.

    Viele Grüße, Lars

    Liebe Shellyisten,

    meine letzten Themen hier liegen schon eine Weile zurück, deshalb nochmals ein freundliches HALLO in die Runde!

    Ich habe schon längere Zeit zwei Shelly 1PM (heute würde man wahrsch. "Gen1" dazu sagen) und hinzugekommen ist ein Shelly 3EM (ebenfalls "Gen1", nehme ich an. Jedenfalls "der stylisch-Runde"). Die beiden 1PM sitzen jeweils an PV-Anlagen dran (sog. "Stecker-Solaranlagen") und der 3EM direkt am Hausanschluss bzw vom Netz her gesehen "hinter dem Zähler".

    Die CT's des 3EM sind so verbaut, wie sie "sollen", d.h. vom Netz ins Haus gelieferte Leistung wird positiv gemessen. Die wenige Leistung, die hin und wieder von den Solaranlagen ins Netz geht, bekommt vom 3EM ein negatives Vorzeichen, alles "sauber unterteilt" in die jeweiligen Phasen. Die 1PM machen das NICHT so, da ist jede Leistung immer mit einem positiven Vorzeichen versehen. Auch der Standbyverbrauch der Wechselrichter nachts (auch wenn der zugegebenermaßen gering ist) wird positiv gezählt.

    In der Shelly Cloud werden ja nun viele Funktionen der Bilanzbildung, grafischen Aufarbeitung, Zuordnung zu Räumen angeboten, die aber m.E. alle bedingen, dass "vom Haus erzeugte Leistung" jeweils ein negatives Vorzeichen hat und im Haus verbrauchte Leistung ein positives. Klar, ich kann auch jetzt, nach Hinzukommen des 3EM, mir alle Grafen einzeln oder zusammen mit anderen anschauen, aber die Bilanzen, die mir die Shelly Cloud ausrechnet, stimmen mitunter nicht, da die Erzeugung, die von den beiden 1PM "gemeldet" wird, zum Verbrauch HINZUgerechnet wird, den der 3EM meldet. Nur wenn ich ausschließlich den 3EM betrachte und dort "Nettomessung" anklicke, stimmen die Werte wieder (oder zumindest scheinen sie zu stimmen).

    Wie würdet IHR die einzelnen Komponenten in meinem Fall eintragen:

    • den beiden 1PM habe ich jeweils als "Gerätetyp: Erzeugte Energie" eingetragen. Hätte ich besser etwas anderes wählen sollen?
    • der 3EM bekam bei mir den Gerätetyp "Netzquelle". Auch hier: ist das "optimal"?
    • bei "Energieberechnung" habe ich bei keinem der Shellys, also weder bei den 1PM, noch beim 3EM, irgendeinen Haken gesetzt. Hätte ich für die beiden 1PM vielleicht besser "Energie vom gesamtkonto ausschließen" wählen/setzen sollen, um wenigstens die Bilanzierung nicht zu beeinträchtigen?
    • die folgenden Fragen gelten für den Menüpunkt "Shelly Labs/experimentelle Funktionen":
    • würdet ihr ein Häkchen bei "Unterstützung für Nettomessung" setzen? (Obwohl das ja laut Aussage von Shelly nur für mind Gen3 oder Pro Geräte ist?!) Das ist bei mir zZt nicht gesetzt.
    • das Häkchen bei "PV-Setup" ist bei mir gesetzt. Würdet ihr das auch so machen?
    • wenn zuvor "ja", welches System würdet ihr für meinen Fall wählen (obwohl dort ja mindestens ZWEI EM oder EM3 "vorgeschrieben" sind), "Parallel" oder "Balkon-PV-Anlage"? Ich kann es jetzt, beim erneuten Durchlafen, leider nicht mehr nachstellen, aber ich meine, ich hatte dort bisher "Balkon-PV" als Schema gewählt. Als Netzstrommessung natürlich meinen 3EM, der ja auch angeboten wird.
    • würdet ihr bei "Messung der erzeuten Energie" die beiden 1PM eintragen bzw die Häkchen setzen, obwohl die ja "falschrum zählen"? Ich meine das habe ich nicht gemacht, um mir nicht irgendwelche Jahreswerte der Erzeugung, die ja zT schon mehr als zwei Jahre läuft, zu beeinflussen. Ich habe daher an dieser Stelle "zurück" geklickt. Das "Einstiegshäkchen" bei "PV-Setup" blieb trotzdem bestehen. Oder kann ich die Häkchen für die 1PM als "Messung der erzeugten Energie" "unbedenklich" setzen?
    • Habt ihr sonst noch Tipps, wie man die bei mir bestehenden Shellys optimal "anmelden/eintragen und kategorisieren" kann?

      Sorry, dass ich euch mit den ganzen Fragen bombardiere, aber ich habe mir schon einen Wolf nach Antworten gesucht und bin zuletzt immer "unschlüssiger" geworden ...

      Viele Grüße und vielen Dank im Voraus, Lars

      P.S.: Da das Programm "ShellyControl" von Bart Bakels bzw Promedes (loggt Shelly Daten über das Heimnetzwerk auf einem Windows PC mit einstellbarer "Abtastrate" bzw Logging-Intervall und erzeugt eine .csv Datei) nach einer Rechnerumstellung nicht mehr laufen wollte und ich Bart auch nicht mehr erreichen konnte, habe ich so ein Programm (eine vereinfachte Version davon) selbst geschrieben (danke auch @ChatGPT! ;) ). Mein "Shellylog" scannt das Subnetz nach Shelly Geräten und erlaubt die Rechnerzeit-gesteuerte periodische Abfrage der Leistungsdaten, RSSI und bei den PM auch der Temperatur. Die einmal gefundenen Shellys und der letzgewählte Pfad zur Logdatei werden in einer ini abgelegt, so dass man nicht jedesmal neu suchen muss, sondern sehr schnell wieder neu starten kann. Ich nutze das für gelegentliche Checks von Verbrauch und PV-Erzeugung, wenn ich eh gerade am Rechner sitze. Wer das Programm haben möchte: ich geb's "as is" frei ab. Ich nutze es vor allem deshalb, weil ich bisher noch ohne Home Assistant unterwegs bin (lehne "tendenziell verzichtbare" Verbraucher wie z.B. einen Raspi ab, auch wenn sie "nur" 15W ab Netz verbrauchen) ...

    Zitat von DIYROLLY

    Da Du doch schon schöne Schaltpläne erstellt hast, passt die kl. Platine doch nicht ganz:/

    Doch, die passt! Auf der Platine ist exakt das drauf, was oben auch im Schaltplan steht! Aber zugegeben: D3 und R6 habe ich als entbehrlich betrachtet. Statt D3 und D1 in Reihe (Begrenzung der negativen Eingangsspannung auf 1.2V) ist jetzt nur noch D1 drin (Begrenzg neg auf 0.6V). Der Übertrager des CT wird nun nicht ganz symmetrisch belastet, aber das dürfte kaum auffallen. Die Hauptlast ("burden") ist eh viel niederohmiger und bei diesem Typ schon im CT integriert.

    Auf R6 kann man ebenfalls gut verzichten, da R3 und R4 auch schon einen ausreichenden Strompfad nach Minus darstellen und es eines extra Pfades nicht bedarf.

    Oder was meintest Du? Soll die Platine lieber größer sein? Kann ja jeder machen, wie er möchte, aber ich neige zur Miniaturisierung ...

    Wegen der Regeln zur Masseführung habe ich natürlich auch überlegt. Sauber wäre natürlich ein symmetrischer Aufbau mit einer differentiellen Messung gewesen. Dafür hätte es aber einer Ladungspumpe oder eines DCDC-Wandlers bedurft, die ich nicht bauen wollte, um es ganz bewusst einfach zu halten. Es geht ja auch so, mit nur einem OPV und Einweggleichrichtung "hinten", im verstärkten Signal! Der Eigenbedarf der Schaltung ist so gering, daß über der Masseleitung (=Ground des Shelly Uni = Signal-Rückweg des Augangssignals) keine SPannung abfällt. Für die Nachbauer: ich habe hier 0,5mm² Querschnitt und eine Länge von 4cm gewählt (entspricht <=1.6mOhm. Bei einem Strom von <=1mA fällt eine SPannung von <=1.6µV ab. Ich denke, man kann da wirklich von "kein SPannungsabfall" sprechen).

    Für die Widerstände kann ich ruhig auf Toleranzen von 5% zurückgreifen, denn ich muß ja eh abgleichen. Und der höhere TK dieser Widerstände ist mir egal, da ich eh keine 0,1% Messgenauigkeit erreichen möchte und werde.

    Rail to Rail brauche ich in der Schaltung nicht, da eh immer mindestens 0.6V Diodenflussspannung überwunden werden müssen. Ja, ein TL082 hätte damit Probleme (ist aber auch kein "single Vcc" Typ), aber ein LM358 kann eigtl gut unter 0.5V am Ausgang kommen.

    Zum TLC272 gebe ich Dir allerdings völlig recht, den hätte ich da gehabt und nehmen können (hätte ich lediglich eine Treppe hochlaufen müssen, war ich aber zu faul ;-)

    Der hätte den Vorteil einer geringeren Drift des Offsets gehabt. Offset kann ich zwar bei mir auch wegtrimmen, Drift (@Temperatur und @Zeit/Alterung) aber nicht.

    Zitat von DIYROLLY


    Da die keine AC messen können

    welche meinst Du? Deine speziellen Typen, die Du am Arduino verwendet hast? Ja, da gibt es welche, die eher für Gleichströme konzipiert sind. Aber der von mir verwendete CT ist explizit für AC. Und die angegebenen Spezifikationen (insb Strom-Übersetzungsverhältnis) werden überraschend genau eingehalten. Jedenfalls bei den "größeren Brüdern" für 30A und 60A, die ich mal auf der Arbeit getestet hatte. Den kleinen 15A zu 1V habe ich nicht getestet, sondern gleich angeschlossen und im Gesamtsystem kalibriert.

    Aber um nochmal dran zu erinnern: Es geht hier um eine Messung in einem bestimmten ("interessierenden") Strombereich, der bei mir zwischen etwa 1.4A und 7.2A_eff liegt. Man kann die Schaltung durch entsprechende Dimensionierung der Verstärkung (Verhltnis R4 zu R3) und der Uf-Kompensation (Poti VR1) aber auch für einen anderen Messbereich ab etwa 0,5A optimieren. Je nach Verstärkung wird es aber so sein, daß bei sehr niedrigem gemessenem Strom das Ausgangssignal nicht mehr linear ist. Nach entsprechendem Abgleich habe ich jetzt zB immer die Anzeige "0.17V" für "0.17kW", obwohl die von der WP aufgenommene Leistung nur etwa 3W beträgt. Aber damit kann ich leben, ich wollte ja nur den Bereich zwischen 1 und 5kW gut abbilden können. Und laut Simulation und Erfahrung aus dem Abgleich der Schaltung klappt das auch.

    Klar wäre es schön, wenn Shelly jetzt auch das AD-Signal noch mitloggen würde (wie zB die vier Temperaturen). Aber trotzdem ist die Anzeige der momentanen Leistung auf dem Handy für mich jetzt eine wichtige Info, die ich gern "mitnehme". Deine Idee, einen DS18B20 zu emulieren, finde ich klasse! Aber ich traue mich da nicht ran bzw. ich habe das Gefühl, daß ich da "ewig" dran sitzen würde. Die ganzen Timings im 1-Wire Bus, eine eigene ID ausgeben, das alles zusammen mit den anderen Sensoren auf einem Bus usw., da lauern bestimmt einige Tücken, die mehrere 10h Entwicklungszeit erfordern, denke ich mal. Hast Du denn einen Code, den Du uns zur Anwendung empfehlen kannst? Ein 3.3V-Arduino bzw. Atmega328P ist ja jetzt bald zusätzlich vorhanden. Der wird eh die S0-Daten vom Zähler auswerten und hätte auch noch einen Portpin zur "Ausgabe von DS18B20 Daten per 1-Wire" frei.

    so, hat noch ein wenig gedauert, vor allem die ganzen mechanischen Arbeiten ...

    Aber die Platine ist nun fertig, auch abgeglichen.

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    Ich hatte sowohl eine 75W, wie auch eine 1500W Last verwendet und ca. 4 mal erst die höhere Leistung und danach die niedrige Leistung abgeglichen (mit den beiden Potis eingestellt), bis sich nach dem Wechsel von hoher zu niedriger Last keine Änderungen mehr ergaben. Laut obiger Simulation kann ich nun davon ausgehen, dass die Leistungspunkte dazwischen ebenfalls linear/proportional abgebildet werden. (Bei mir gehe ich aber s.o. auch noch von einer symmetrischen Lastverteilung im 3-Phasen Netz aus)

    Ich habe daher nun alles im Schaltkasten verbaut und in Betrieb genommen. Die Steckverbindung am CT habe ich beibehalten und eine Kopfhörerbuchse auf Seite der Schaltung verwendet.

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    (Die abgebildete Grundplatte unter meiner Mess-Gleichrichterschaltung dient zur Aufnahme eines Steuerungs-boards mit Arduino bzw Atmega328P, mit dem die Wärmepumpe und die Ölheizung gesteuert werden. Die DS18B20 Sensoren werden "doppelt verwendet", im Shelly und im Atmega-Mikrocontroller)

    Die Leistungsanzeige funktionierte auf Anhieb, auch die Leistung scheint zu stimmen. Die WP zeigte "2.5kW" an und meine Schaltung lieferte zusammen mit dem Shelly Uni einen Wert zwischen 2.3 und 2.4 "kW". Das ist völlig in Ordnung, denn ich hatte vorher schon einmal festgestellt, dass die WP ca. 10% zuviel anzeigt.

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    @AlexAn : ja, ist ein Schätzeisen. Aber ein für mich ausreichend gutes! Im für mich interessanten Leistungsbereich liege ich vielleicht 2-5 % daneben, keinesfalls 10%. Und ich kann die aktuelle Leistung jetzt in der Shelly Cloud sehen.

    Wenn ich es genauer wissen möchte, gehe ich in den Keller und lese die Leistung (und den COP der WP) am Display des Arduino ab. Denn dieser wertet jetzt die S0-Impulse aus. Diese Anzeige habe ich dann zwar nicht auf dem Handy, aber "es gibt sie" ...

    Lieben Dank euch beiden!

    ok, das sind alles ganz schöne "Krücken", nur um am UNI eine Spannung zu loggen, aber was hilft's ...

    Ich denke, ich belasse es bis auf Weiteres bei der Spannungsanzeige (als Leistungsanzeige), die dann eben nicht geloggt wird. Vielleicht antwortet Bart bald (Bitte um Aufzeichnung auch der Spannung in seiner App Shellycontrol). Vielleicht habe ich auch bald Homeassistant, mal sehen. Dann sehe ich allerdings in den Shellys gar nicht mehr soo viel Sinn, da man in der Kombi mit ESPHome und Homeassistent ähnliche Lösungen erreicht und statt Shellys auch (günstigere) ESP8266 bzw ESP32 Module verwenden kann. Das Schöne am Shelly Universum finde ich ja, daß man eben KEINEN Raspi bei sich zuhause betreiben muß ...

    Hi Bart Bartjuuhb ,

    I really often use your Shelly Control to log power data from 1PM devices. But would it also be possible to implement data that was sent by a Shelly UNI? I mean for instance 4 or 5 temperatures (some say even 7?) and one ADC voltage?

    If I try to log a temperature from the UNI (if I choose "temperature" from "available params"), there is no returned value in the data file, not even one of my attached sensors is logged.

    It would be really great, if you could extend to programm towards Shelly UNI!

    Best regards, Lars

    In der alten und der neuen Shelly App werden ja jeweils zwei Graphen zu jedem angeschlossenen Temperatursensor angezeigt (Minimal- und maximalwert in jeder Stunde des Tages bzw. der letzten 24h; bei mir für vier Sensoren). Weiß jemand, ob auch ein Graph für den Verrlauf der ADC Spannung angezeigt wird? Wenn keiner angezeigt wird (das vermute ich leider) warum eigentlich nicht? Oder muß man noch irgendwo konfigurieren, daß der Shelly Uni bzw die App die ADC Spannung auch als Graph anzeigt?

    Hallo Rolf, ( DIYROLLY)

    uiuiui, einen DS18B20 mit allen Zeiten usw "vollemulieren", das ist mir zu schwierig! Aber klar, das wäre ein Weg. Ich denke aber, ich gehe den oben schon skizzierten Weg weiter und wandle das CT-Signal um. Ich habe jetzt auch eine recht einfache Möglichkeit gefunden, die Nichtlinearität aus der Schaltung oben herauszuholen. Nochmal zur Veranschaulichung das Linearitätsverhalten OHNE Kompensation:

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    Jetzt der Schaltplan MIT Kompensation (die am Ausgang "fehlende Spannung" wird am Eingang mit gleicher Temperaturkennlinie hinzugefügt):

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    Nun das Ergebnis dieser "Behandlung":

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    Da ist wirklich NICHTS mehr! Keine Nichtlinearität! Die blaue Linie (Ausgangsspannung) liegt "von unten bis oben" absolut deckungsgleich auf der Eingangsspannung (rot; sieht man nicht mehr), Jetzt spielt auch das "Nicht rail-to-rail Verhalten" des LM358 OPV keine Rolle mehr, denn es müssen vom Stand weg eh mindestens 600mV am Ausgang erzeugt werden!

    Bitte nicht von den vielen Quellen am Eingang verwirren lassen; die erste deutet eine Stromquelle an, wie sie bei vielen CT's vorkommt. Die zweite ist eine Spannungsquelle, die den CT repräsentiert, den ich bestellt habe (1V@15A). Die dritte (und im Plan oben an R2 bzw. den Schaltungseingang angeschlossene) ist nur für die Simulation der Ausgangskennlinie dran (erzeugt eine langsam steigende Gleichspannung). Nicht dargestellt sind Abblockkondensatoren (10µF parallel zu 100nF), die man immer parallel zur Speisespannung eines OPVs haben muss, also über die Pins 8 und 4 des LM358. Da der 358 zwei OPVs in einem Gehäuse hat, muß man einen davon "totlegen", indem man seinen + Eingang an Masse legt und den Minus Eingang an + Versorgung. Zur Höhe der Versorgungsspannung hatte ich oben schon geschrieben. Ich werde die vom Display der Wärmepumpe verfügbaren 12V nehmen (die 12V mit denen ich auch den Shelly Uni versorge, also die rote Leitung am Shelly). Die Masse bzw. - meiner Schaltung schließe ich dabei direkt an die Masse des Shelly an, also an die grüne Leitung "internal GND" und nicht zusätzlich noch an schwarz.

    Die Schaltung läßt sich wirklich billig aufbauen; das "teuerste" werden die zwei Mehrgang-Spindeltrimmer VR1 (10k) und R4 (10k Trimmer + 3.3k fest) sein. Gut, 20x20 Lochrasterplatte werde ich angesichts der zwei Trimmer wohl nicht ganz schaffen, aber mit 25x20 bin ich wohl doch dabei, denke ich.

    Ich hoffe der CT kommt bald und ich kann dann weiter berichten.

    Ah, ok, danke, ich verstehe! Du hast nachts einen höheren Verbrauch als tagsüber und insbesondere ab ca. 23 Uhr scheint es eine richtigen Block/Sockel zu geben! Ein ladendes E-Auto? Egal, hat ja auch niemanden zu interessieren. Und auch die taktende WP Deines Bruders sehe ich jetzt.

    Aber ich möchte jetzt gar keinen S0 mehr mit dem Shelly auslesen. Einerseits weil ich das Leistungssignal wahrscheinlich mit dem Messgleichrichter (siehe oben) in den Shelly Uni einspeisen werde (alles unter 10% Genauigkeit ist schon besser als die WP-eigene Messung, also brauche ich mir gar nicht so viel Mühe zu geben ;) ) und andererseits habe ich den eigentlichen Durchbruch in der Messung heute schon allein mit den Temperatursensoren am Shelly Uni bekommen. Ich hielt es nicht für möglich, aber die WP stellte sich tatsächlich schlechter dar, als sie in Wirklichkeit ist! Mit den "hauseigenen" Daten der WP komme ich auf einen COP von nur 2,2-2,4, mit Hilfe der Sensoren und dem Shelly bin ich jetzt bei im Mittel 4, in jedem Betriebspunkt aber über 3,6. Wenn ich meine oben gepostete Schaltung (Messgleichrichter für CT zum Anschluß an Shelly Uni) jetzt so kalibriert bekomme, daß ich zwischen 333W und 1300W (entspricht 1000-3900W im Drehstromnetz) mit 10% oder besserer Genauigkeit messe, dann kann ich mir den aktuellen COP am Handy anzeigen lassen oder auch mitloggen (wie oben erwähnt evtl mit "Shelly Control").

    Die Schaltung werde ich noch um eine Komponente ergänzen, die mir die Nichtlinearität durch die Diode D4 weitgehend kompensiert. Ich habe schon eine Idee. Später wird es dann so sein, daß ich einen Zweipunktabgleich mache, eben mit den genannten Lasten von 333 und 1300W (das ist nur MEIN spezieller Fall; natürlich ist auch ein anderer Bereich denkbar). Dazwischen werden die Messergebnisse sehr genau sein.

    @AlexAn : bitte zeige mir nochmal das Takten in Deinem Beispiel. So ganz schlau bin ich daraus noch nicht geworden ...

    In meinem Fall wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich "manuell zwangstakten" muss. Momentan taktet die WP nämlich gar nicht, regelt aber elektrisch von möglichen 5kW auf bis zu 1kW herunter (lange Zeiten bei 1,1 bis 1,5kW). Dort ist aber leider der COP sehr schlecht, so dass ich den niedrigen Wärmebedarf, den das Haus zZt hat, besser "intervallweise decke", als kontinuierlich und mit dann schlechtem COP. Bevor ich aber eine genaue Strategie für das ZwangsTakten ersinne, will ich noch etwas besser messen. Nachkommastellen bei den Vorlauf und Rücklauftemperaturen sind ein riesiger Schritt in diese Richtung, die Leistung nehme ich zu Not auch erst einmal noch von der WP selbst (und vergleiche mit meiner selbst gemessen). Der Pumpen-Volumenstrom ist trotz Wahl eines kostanten Werts auch nicht 100% konstant, sondern schwankt um bis zu +-4%. AUch ihn muß ich vom Gerät ablesen, wenn ich ganz genau sein will ...

    Das sind die Resultate der Simulation:

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    rot ist das Eingangssignal vom CT, in meinem Fall 0,483V effektiv (5kW_max an 3 Phasen macht ca. 7.25A_eff_max je Phase). Grün ist das Ausgangssignal des Verstärkers, jedoch bereits hinter der Gleichrichterdiode D2. Mit zB R4=13k wäre die Verstärkung 14-fach. Dadurch, daß das feedback "hinter D2 genommen" wird, arbeitet der Gleichrichter bis hier recht linear, auch bis 0V herab. Eine Nichtlinearität wird erst mit D4 hinzugefügt. Die ist aber nötig, um das Ausgangssignal in eine (nicht mehr so stark pulsierende) Gleichspannung umzuwandeln. Die blaue Kurve stellt die Gleichspannung dar. In diesem kurzen Zeitausschnitt "zappelt" sie zwar noch etwas (5,673V +-400mV), aber ich gehe davon aus, daß der Shelly Uni nicht immer nur eine Messung macht, sondern mehrere und diese dann integriert bzw mittelt und die Anzeige dadurch "still steht". Wenn sie doch noch schwankt, dann kann ich immer noch C2 erhöhen.

    Ich erhalte also einen Shelly Anzeigewert von 5,673V. Das repräsentiert meine 5000W im Drehstromnetz. Mit R4 kann ich die Schaltung kalibrieren, so dass mir genau "5,00" für 5kW angezeigt werden. Natürlich sollte man zur Kalibrierung die Schaltung einmal in eine 1~ Testumgebung bringen und ein gutes Referenzgerät zur Strom/Leistungsmessung einsetzen, wie zB einen Power-Analyzer oä. Zur Not kalibriert man gegen ein gängiges Steckdosen-Meßgerät (sollte man zumindest mit den Shelly 1PM ja auch machen ...)

    Bei der einfachen Schaltung gibt es natürlich einen Haken: eine Nichtlinearität, bedingt durch den Spannungsabfall von ca. 0.6V an D4. Je kleiner die Spannung, die man "für die ADC-Anzeige produziert" ist, desto mehr wirkt sich diese Nichtlinearität aus. Man sollte also versuchen, die Aussteuerung des ADC so gut wie möglich auszunutzen, hohe Spannungen anzustreben und dementsprechend kleine Leistungen zu vermeiden. Oder man nimmt einfach in Kauf, dass Leistungen, die nach Verstärkung weniger als 0,6V "generieren" (in meinem Fall unter etwa 170W 1~ bzw. 510W 3~), nicht mehr angezeigt werden. Ich persönlich brauche mir so geringe Leistungen aber auch nicht anzeigen zu lassen und kann mit der Einschränkung leben.

    Eine Betriebsspannung des OPV von 12V reicht sicher für eine ADC-Aussteuerung bis 6V. 12V_dc sind ja eh auch Mindestpsannung für den Shelly Uni. Wenn man anders herum aber für möglichst hohe Linearität mit der Schaltung den ADC voll aussteuern können möchte, dann sollte man die Betriebsspannung des OPV ausreichend hoch, in diesem Fall mind. 22V, besser noch 24V, wählen.

    Bei mir geht es jetzt weiter mit dem Aufbau der Schaltung (ich werde das auf einer maximal 20x20mm großen Lochrasterplatte in THT Technik machen) und dem Warten auf den CT ...

    Übrigens klappt es beim Shelly Uni mit vier (statt drei) Sensoren vom Typ DS18B20 gut! Insofern kann ich die Angaben von Shelly Uni mit 5 Temperatur Sensoren bestätigen! Die vier Temperatur Sensorwerte erscheinen sowohl auf der homepage des Shelly Uni, als auch in der App/Cloud