Nimm doch das mal als denkanstoß:
Das Problem, dass das einphasige Laden mit Ihrem TopAC Portable EV charger 11kW EVE01-11R beim Tesla Model Y funktioniert, beim BMW i3 jedoch sofort der Fehlercode E07 erscheint, deutet auf ein Kommunikations- oder Kompatibilitätsproblem zwischen dem mobilen Ladegerät und der Ladeelektronik des BMW i3 hin, insbesondere im einphasigen Modus.
Obwohl der spezifische Fehlercode E07 nicht direkt als Standardfehlercode des BMW i3 bekannt ist (manche Ladegeräte verwenden E7/E07 für Überstrom oder andere Fehler), gibt es allgemeine Ladeherausforderungen mit dem BMW i3, die mit dem Laden im zeitgesteuerten Modus oder mit Kommunikationsfehlern zusammenhängen.
Hier sind die wahrscheinlichsten Ursachen und Lösungsvorschläge:
1. Phasenproblem des BMW i3 (Einphasig vs. Dreiphasig)
Ihr BMW i3 (je nach Baujahr und Ausstattung) hat eine maximale AC-Ladeleistung von 11 kW, was dreiphasiges Laden mit 16 A pro Phase bedeutet.
- Der TopAC Charger ist ein 11-kW-Ladegerät, das für den Anschluss an eine CEE-16A-Drehstromsteckdose (3-phasig) konzipiert ist.
- Ihr Problem tritt beim einphasigen Laden auf. Der BMW i3 kann zwar auch einphasig laden (z.B. an einer Haushaltssteckdose oder nur einer Phase des 11-kW-Ladegeräts), ist jedoch manchmal sensibel bei der Umschaltung oder der Initialisierung der einphasigen Verbindung, insbesondere wenn der Ladevorgang über einen dreiphasig konzipierten Ladeziegel gestartet wird.
- Mögliche Ursache: Das Ladegerät meldet dem i3 möglicherweise nicht korrekt, dass nur eine Phase zur Verfügung steht, oder der i3 erwartet eine andere Signalisierung, als vom TopAC-Gerät beim einphasigen Betrieb gesendet wird.
2. Spezifischer Fehlercode E07
Da das Ladegerät selbst den Code E07 anzeigt und das Problem nur beim i3 auftritt (und der Tesla Model Y einwandfrei funktioniert), liegt es nahe, dass der i3 eine Ladeanforderung stellt, die das TopAC-Ladegerät als Fehler interpretiert.
- E07 (oder ähnliche Codes wie E7 bei anderen Geräten) wird oft als Überstrom interpretiert (d.h. das Auto fordert mehr Strom an, als das Ladegerät sicher bereitstellen kann oder will) oder als ein genereller Kommunikationsfehler zwischen Fahrzeug und Ladegerät.
- Prüfen Sie: Ob Sie im Menü oder in der App des TopAC Chargers (Shelly-Anbindung) den maximalen Ladestrom (Ampere) manuell reduzieren können (z.B. auf 6 A oder 8 A) und versuchen Sie dann erneut zu laden. Ein niedrigerer Wert könnte die Initialisierung erleichtern.
3. Ladeprotokoll und i3-Empfindlichkeit
Der BMW i3 ist bekannt dafür, dass seine Ladeelektronik (oft das EME - Electric Machine Electronics) bei bestimmten Ladeprotokollen oder unsauberen Kommunikationssignalen empfindlich reagiert und den Ladevorgang abbricht.
- Lösungsvorschläge:
- Zündungsstatus: Stellen Sie sicher, dass die Zündung des BMW i3 vollständig ausgeschaltet ist, bevor Sie das Ladekabel anschließen. Einige i3-Modelle melden bei aktiver Zündung ein Kommunikationsproblem.
- Verriegelung: Stecken Sie das Kabel zuerst in das Auto, dann in das Ladegerät. Verriegeln Sie das Auto, bevor Sie das Laden starten (dies stellt sicher, dass das Auto im korrekten Zustand ist).
- Software-Update: Fragen Sie bei einem BMW-Händler nach, ob für Ihren i3 ein Software-Update für die Ladeelektronik verfügbar ist.
Fazit:
Da das Tesla Model Y funktioniert, ist das Ladegerät selbst funktionsfähig. Das Problem liegt wahrscheinlich in der Kommunikation (CP-Signal) des TopAC-Ladegeräts im einphasigen Modus mit dem BMW i3. Versuchen Sie, den Ladestrom manuell zu reduzieren (über das Ladegerät) und prüfen Sie, ob die Zündung ausgeschaltet ist und das Auto verriegelt wurde.
Dieses Video zeigt, wie man bei einem BMW i3 Fehler beheben kann, die einen Ladeabbruch verursachen: https://www.youtube.com/watch?v=1WNtmQThfc8