Beiträge von rallyecom

VPN/Proxy erkannt

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    Man kann die Leistungsüberwachung auch deaktivieren... gerade bei Geräten mit Lastspitzen (Einschaltstrom!) kann man die diesbezügliche Überwachung auch mal dem LS-Schalter überlassen...

    Ich schalte hier mehrere Geräte mit Plug S, u.a. zwei Heizgeräte, eine Standklimaanlage, Waschmaschine, Spülmaschine, Kühl- und Gefrierschränke (Dauer-ein, nur Leistungsmessung) ... - bei den "großen" ist die Power Protection schlichtweg deaktiviert. Dauerleistung liegt bei allen Geräten unter jeweils 2 kW - aber beim Anlauf/Anheizen isses kurz auch mal mehr. Bisher ohne negative Folgen...

    For powering the UNI use red at +12V DC and black at GND/-.
    The Output of an UNI ist not a power Output, it´s a solid state contact. For this reason you must connect one wire from the output to +12V, then at the second wire the switched +12V will occur. Take care, output can carry a maximum of 100 mA!
    The button for opening will be connected between +12V and the orange wire (IN1).
    If you should use 12V AC instead of DC, an additional diode 1N4007 or similar in series with the butto will solve possible switching problems.

    Die von dir vorgesehene Schaltung verbindet zwei Verbraucheranlagen und ist (aus mehreren guten Gründen) erst einmal unzulässig.
    a) die Anlage ist auf einen Zählpunkt gemeldet und darf definitiv auch nur auf diesem Zählpunkt einspeisen.
    b) die Verbindung mehrerer getrennt gezählter Kundenanlagen ist in keinem Fall zulässig.
    Aspekte der Sicherheit will ich gar noch nicht einmal aufzählen...

    Was du machen kannst: Einen Teil der Installation des "Mitverbrauchers" von seiner Anlage abtrennen und (über Zwischenzähler) mit auf deine Anlage schalten. Jetzt noch ein Schütz, welches den Zwischenzähler überbrückt, wenn entsprechend Solarüberschuss vorhanden ist, der Mitverbraucher also diesen Teil der bezogenen Energie nicht bezahlen muss. Mit bspw. Shelly EM kann man den Lastfluss diesbezüglich überwachen (ein Messpunkt im Abgang zur Nachbaranlage, einer in der vom Netz kommenden Zuleitung... ist messtechnisch ein wenig tricky, wenn du auch selbst noch Energie aus diesem Wechselrichter eigenverbrauchen möchtest). Die Ansteuerung der "musst gerade nix zahlen" - Überbrückung kann mit einem übergeordneten System (iobroker-Skript) auf beispielsweise einem Raspberry pi erfolgen. Je nachdem, welche Geräte dann betrieben werden könnte man auch evtl. nur einschalten, wenn Überschuss vorhanden ist.
    In dem Moment, wo du ihm eigenerzeugten Solarstrom verkaufst, also nicht nur unentgeltlich überlässt, bist du dafür u.a. umsatzsteuerpflichtig!


    Möglicherweise macht es mehr Sinn, einen (zum String bzw. der Stringspannung) 600 Wp-Wechselrichter zusätzlich zu besorgen und einen String deiner Anlage DC-seitig abzutrennen und an diesem WR direkt in die Nachbarinstallation speisen zu lassen. Meldung beim Netzbetreiber und Marktstammdatenregister für die "Balkonanlage" nicht vergessen.

    Oder du besorgst dir ne Handvoll Akkus, lädst mit deinem Überschuss diese und lässt den Nachbarn mit Inselwechselrichter aus den Akkus entnehmen... der wilden Schaltungen, die zumindest nach TAB und AR-N 4105ff regelkonform sind gibt es einige... abrechnungs- und steuerrechtlich lauern hier jedoch Fallstricke, um so mehr, wenn deine vorhandene Anlage EEG-gefördert ist.

    Natürlich könnte man überall EM oder 3EM verbauen... aber je nach Installation ist das nicht nur teurer, sondern auch Frickelei mit den Wandlern in den Abzweigdosen...
    Mittelfristig wirst du dir aber ohnehin einen Raspberry Pi zulegen und den iobroker laufen lassen... Solar macht eben süchtig ;-)

    "oder gleich die dafür konzipierten EM-Geräte anstatt Aktoren...."


    Jein. Es kann beispielsweise Sinn machen, Wechselrichter mit einem nennenswerten Eigenverbrauch in der garantiert sonnenfreien Zeit kurzerhand abzuschalten. Oder für Messzwecke einen WR zu "resetten" bzw. neu anfahren zu lassen.
    Wobei ich gerade beim 2.5 vorsichtig wäre, der ist nicht sonderlich dauerlastfest bzw. wird zu schnell zu warm.

    Er zeigt -81W, obwohl die Pumpe ausgeschaltet ist? Nur über das Display "aus" oder wirklich ein Schalter, der die Leitung unterbricht? Was zeigt der EM an, wenn die Leitung zur Pumpe physikalisch und allpolig unterbrochen wird?

    Ist in dem Stromkreis ein RCD (früher: FI-Schutzschalter) verbaut? Irgendwie "riecht" deine Messwerttabelle nach einer Potentialschleife: Es wird nicht die Phase, sondern der Neutralleiter von der Wandlerklammer umfasst - und die neue Pumpe hat eine Verbindung zwischen N und PE (oder Vertauschung). Ohne RCD würde das zunächst nicht auffallen.

    Wie ist der Anschluss ausgeführt? Sitzt der EM in der Unterverteilung oder "unterwegs" in einer Dose? Ist evtl. eine verpolbare Steckverbindung (Schukostecker) mit im Spiel?

    Vorsicht KFZ Relais können nur kleine Spannungen < ca.30V und auch mit Kapazitiven Lasten haben die Probleme.

    Weiterhin ist das Primäre schalten eines Wechselrichters nicht bekömmlich für die Elektronik.

    Wenn du ein einzelnes Modul vom WR nimmst hast du max. Voc des Moduls und Isc des Moduls zu schalten. Bei mehreren Modulen in Reihe (Stringschaltung) trennst du den String an einer Stelle auf und zapfst ihn ein Modul vorher an (Wechslerkontakt) - bei langen Strings muss man evtl. erst das Modul kurz kurzschließen, um dann umzuschalten. Hast du mehrere Module parallel (klassische 12V-Insel), dann unterbrichst du einfach die Leitung eines Moduls. Mit "übrigen" Kontakten oder einem weiteren Relais kannst du dann die Voc des abgetrennten Moduls für was anderes benutzen, etwa einen Solar-Akkuregler.

    Wenn der TE uns mehr über seinen Aufbau verrät, dann kommen wir auch zu Lösungen, wobei ich mir kaum vorstellen kann, dass er so wenig Grundlast hat, dass er die 600W nicht nur kurz überschreitet. Es kommt ja auf die Einspeiseleistung an, nicht auf die Erzeugerleistung. Und da unsere VNB die intelligenten Zähler immer noch nur nach 1.8.0 und 2.8.0 ablesen bzw. auslesen bleibt selbst ein Peak von 1 kW folgenlos...

    Ich möchte meine mittlerweile rund 40 Shellys, ca. 10 G-Homa-Steckdosen (will ich nicht wegwerfen) und das Discovergy-Smartmeter (API-Zugriff auf Lastdaten im 2-Sekunden-Takt) unter einen Hut bringen.

    Welches Automationssystem erfüllt meine Anforderungen am besten?

    Eckdaten:
    - Wohnhaus mit 600 Wp-Balkonkraftwerk, stabil laufende Internetanbindung über Glasfaser, mit LTE-Backup, zusätzlich 400 Wp Inselanlage 12V
    - Steuerung auf Nulleinspeisung, Akkubank und 2. WR vorhanden (Verbrauchersteuerung in Abhängigkeit Überschuss läuft bisher mit ev-autocharge, das ist aber zu träge)
    - Zugriff auch von unterwegs (Cloud oder VPN)
    - nicht sonderlich technikaffine Partnerin soll ausgewählte Funktionen übers Smartphone steuern können, auch von unterwegs
    - hübsche Visualisierung, die auch Frauchen die Entscheidung "jetzt Waschmaschine/Geschirrspüler nutzen" ermöglicht
    - keine Alexa/Siri, Bedienung über Smartphone und PC
    - Raspberry Pi4 mit 4 GB vorhanden

    Ich schwanke noch, tendiere aber zum iobroker... kann der mit der Discovergy-API? Kann der G-Homa-Steckdosen?

    Tips, Meinungen?

    Du könntest auch (mittels beispielsweise Kfz-Relais, die können 30 A DC) bei "zu guter Sonne" einfach ein oder zwei Module von der Anlage nehmen. Wobei der Netzbetreiber ohnehin erst hellhörig werden könnte, wenn wirklich über 600 W tatsächlich eingespeist werden.

    Um das genauer zu überlegen fehlen noch Eckdaten:
    - wieviel Wp hat die erste Anlage? Wieviele Module, Reihen- oder Parallelschaltung?
    - wieviel Wp hat die zweite Anlage? Wieviele Module, Reihen- oder Parallelschaltung?
    - welche "echten" (wirklich immer an) Grundlastverbraucher hast du?
    - welche weiteren Verbraucher mit relativ konstanter Last kannst du zuschalten? (Akku-Ladegeräte, ...)
    - welche getakteten Verbraucher hast du? (Kühlschrank, Gefrierschrank, ...) - Leistung, ca. Intervall?

    Ich habe mir ein gescheites Batterieladegerät, nen paar gebrauchte Versorgerbatterien, einen Step-up-Wandler und einen zweiten Wechselrichter (300W-Klasse) besorgt.
    Wenn der Überschuss über 120W liegt wird das Ladegerät eingeschaltet und lädt die Versorgerbatterien, wenn die Wolke kommt und Verbrauch ansteht, obwohl "Solarzeit" ist, dann schaltet das Ladegerät ab und der Zusatz-WR (über den Step-up) auf die Akkus. Der Step-up ist so eingestellt, dass die Einspeisung bei 100 W liegt. Über einen Uni wird die Akkuspannung (Abwurf bei <11.7V unter Last = etwa 50% Restladung) überwacht, bei etwa 8,5 A Entladestrom reicht der volle Akkusatz theoretisch bis zum nächsten Morgen - wird aber nach 8 Stunden ohne Einspeisung abgeworfen (hier ist nach Integration einer Hausautomation eine Anpassung an den jeweiligen Ladezustand geplant). Für "Notfälle" hängt an der Batteriebank noch ein Inselwechselrichter und die 12V-Geräte der Amateurfunkanlage... näheres dazu in einem späteren, gesonderten Beitrag.

    Also: Abschalten bei ÜBERschreiten einer bestimmten Leistung kann er ganz alleine, Anwendungseinstellungen, Sicherheit...
    Für das Abschalten bei UNTERschreiten einer Leistungsschwelle brauchst du die Cloud, da kannst du das mit einer Szene lösen.

    Wenn du den DW gerade mal wach hast schalt "Aufwachen durch Beleuchtung" ein, setz den Luxwert sehr niedrig (1,10) und gib ihm eine feste IP. Dann kommt die Öffnungsmeldung evtl. noch 2-3 Sekunden verzögert, aber sie kommt zuverlässig. Und er sagt (mindestens) "Dämmerung" solange die Lampe vom Torantrieb an ist...

    Es wäre jetzt nicht so außergewöhnlich, dass eine als 230V-Gerät auftretende Pumpe intern doch nur mit 24V läuft und ein internes Schaltnetzteil hat. Manche Konstrukteure sind da sehr kreativ... gab sogar schon (nicht potentialfreie) Tricksereien mit Spulen und Kondensatoren, um aus 230 V Wechselspannung dann leicht eierigen Drehstrom zu machen (Stichwort: Steinmetzschaltung). Diese RC-Glieder sind hinsichtlich der EMV eine Katastrophe... und ein PM wird immer empfindlicher sein als ein "dummer" Einser... dem ist so ziemlich egal, was er da schaltet, solange er irgendwie seine Versorgungsspannung da rauszuppeln kann. Der PM muss ja über den Shunt den Strom messen und da sind die Oberwellen gefährlich nahe am Rechenfüßler...

    Viel zu kompliziert... 4 Dioden 1N4007 und 1 Elektrolytkondensator 4700 uF/25V. Mit den 4 Dioden machst du einen Brückengleichrichter und betreibst den Uni dann an 17 V DC, der Kondensator als Puffer polungsrichtig angeschlossen. 3 - 4 Sekunden reicht das (der Shelly läuft auch noch mit 7 V DC). Je nachdem, was du mit den Ausgängen ansteuerst die Versorgung dafür noch vor dem Gleichrichter abgreifen, dann flattert das Relais ggf. kurz aber der shelly bootet nicht neu...

    Man könnte auch noch eine weitere Diode und einen handelsüblichen 9V-Block mit anschließen... so dass die Batterie nur abgeben kann, aber nicht geladen wird... aus der Batterie wird erst Strom entnommen, wenn die Kondensatorspannung dann unter die Batteriespannung minus 0,7V für den Spannungsabfall an der Diode sinkt.