Vielleicht noch der Hinweis, dass du nicht unnötig an den Netzwerkeinstellungen spielen solltest, wenn dir nicht klar ist, was du da tust.
Die Fritzbox stellt regulär den DNS-Server, den DHCP-Server und den SNTP-Zeitserver zur Verfügung. Kann also alles auf die Adresse zeigen, mit der du auch die Bedienoberfläche der Fritzbox erreichst. Nach Erstinstallation ist das in der Regel 192.168.178.1 .
Nun gibt es gute Gründe, das zu ändern: Zusammenarbeit mit einem auch auf diesen Range konfigurierten Netzwerk (über VPN) oder schlichte Faulheit, wenn man des Öfteren IP im Heimnetz direkt aufrufen will und dazu in den Browser eintippen muss fallen mir da auf Anhieb ein.
Es gibt auch wenige Gründe, den DHCP Dienst der Fritzbox nicht zu nutzen. Nachdem das Gerät das erste Mal im Netzwerk ist und seine IP bekommen hat über das Menü der Fritzbox einfach einstellen, dass dieses Gerät immer diese IP bekommen soll. Das ist dann quasistatisch, ohne auf die anderen Vorteile von DHCP zu verzichten.
Allenfalls bei Shellys mit Batterie/Akkubetrieb spart es ein klein wenig Energie, die von der Fritze vergebene und in der Fritze fest diesem Gerät zugeordnete IP auch im Shelly als feste IP einzutragen, mit der Adresse der Fritzbox als Gateway, Timeserver und DNS.
Nur in wirklich "großen" Netzwerken kann es Sinn machen, die Fritze von einigen Diensten zu entlasten - dafür braucht es dann aber einen dezidierten Server in deinem Heimnetz, der diese Dienste dann bereitstellt. Das kann durchaus ein Raspberry Pi sein, auch manche NAS-Speicher mit Prozessor können sowas. Macht man das aus Performancegründen, dann sind meist "dickere" Lösungen gefragt - lohnt das bei einer externen Anbindung irgendwo zwischen 2 MBit und 1000 MBit? (Spanne von Telekom DSL auf dem Dorf bis Gigabit-Glasfaser...) Der Flaschenhals ist da nicht der Router...