Beiträge von rallyecom

VPN/Proxy erkannt

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    Wenn der TE ständige Probleme hat, die Nachbarn jedoch nicht, dann würde ich den Fehler ersteinmal in der Hausinstallation suchen, Stichwort Sternpunkterdung/PEN-Unterbrechung. Der Shelly Plus Plug S misst auch Spannung und kann als Sicherheitsfunktion bei Überspannung seinen geschalteten Ausgang abschalten. Drei von denen (hinterher für alles Mögliche verwendbar), ein Raspi +3B mit iobroker und die Werte in der History loggen. Frequenz brauchst du nur, wenn euer EVU ein Inselnetz/Generatornetz betreibt bzw. wenn dein Anschlusspunkt nicht im europäischen Verbundnetz liegt... systembedingt ist die Frequenz (bis auf minimale Schwebungen) im gesamten Verbundnetz überall gleich und beispielsweise auf netzfrequenz.info live abrufbar. Harte Abregelung anhand der Frequenz ist ein sehr seltenes Ereignis...

    Ein Zähler würde "möglicherweise" ebenfalls so anzeigen. Derart niedrige Leistungsfaktoren und dann noch kapazitiv sind in einem Netzumfeld de facto unmöglich, das schaffen nur bestimmte Verbraucher wie eben dein DLE. Allein schon die Entstörschaltung im Eingang hat bei der Leistungsauslegung auf 24 kW ordentliche Leck- und Ableitströme...

    "Das ist dann nämlich Energie, die entgegen der normalen Energieflussrichtung fliesst"

    Genau das ist der Punkt. Fließt Energie in eine Steckdose hinein statt heraus, dann ist das negative Vorzeichen völlig korrekt. Aus Sicht der Steckdose ist es eben die falsche Richtung. Für einen Wechselrichter ist jedoch "Erzeugung" die normale, positive Energierichtung (den Eigenverbrauch unterschlägt er in der Regel). Für den 3EM hinterm Zähler ist wieder Einspeisung entgegen des Normalen, also negativ...

    Wenn das von Anfang an und bei allen messenden Shellys so gewesen wäre, dann würde es niemanden stören... leider konnten in der Gen.1 nur die EM-Geräte die Flussrichtung erkennen...

    Moin (und keine Ahnung, wo das am besten hinpasst, aber hier in "inside" sind die Freaks ;-) )

    Mir fehlt immer noch ein Shelly mit Wechslerkontakt statt dem NO-Kontakt. Ob potentialfrei oder von L ausgehend wäre dann noch... aber am liebsten potentialfrei.

    Sind etliche Schaltungen, die bisher nur unter Zuhilfenahme eines weiteren Relais/Installationsschützes lösbar sind... oder mit einem 2er/2.5er, den man dann aber wieder ggf. in der Logik gegenseitig verriegeln muss. Wäre halt z.B. charmant, wenn bei Ausfall der Versorgungsspannung ein (potentialfreier) Kontakt geschlossen würde.


    Mal in die Runde: Seht ihr auch Bedarf, würdet ihr den kaufen/einsetzen (oder bin ich gänzlich allein mit dem Wunsch) ?

    Oder hat schon mal jemand einen Shelly auf Wechslerrelais umgebaut, wenn ja welchen?

    Wäre nebenbei auch eine sinnvollere Kontaktbelegung bei so manchem unnötig doppelten Anschluss...

    Ich musste neulich auch überlegen, wo einer meiner mittlerweile 82 Shellys eigentlich verbaut ist. Dummerweise ein Uni, der sich zurückgesetzt hatte und auch über den Namen nichts preisgab. Über den ungefähren Ort beim Wiedereinbinden, den erreichten AP und die Höhe der VDC-Messspannung kam ich ihm dann auf die Schliche...

    Den Ansprechwert für die Überspannung kannst du in der WebUI des Shelly einstellen. Gemäß Norm darf "Netzspannung" zwischen 207 und 253 V schwanken... wobei die Netzbetreiber sich bemühen, 230 +/- 12 V einzuhalten. Insofern sind 242 V auch kein Reklamationsgrund... die habe ich hier an sonnigen Tagen des Öfteren live vom Netzbetreiber...

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    Mal ganz ehrlich: Wer sich ohne jegliche Backup-Strategie auf "das Internet funktioniert immer" verlässt, der ist irgendwie selber schuld. Erst recht, wenn man es nicht nur zum Zeitvertreib nutzt, sondern damit sein Geld verdient (HomeOffice, Firmenanbindung).

    Ob man jetzt eine zweite Leitung von einem anderen Anbieter über eine andere Technologie nutzt oder für den Plan B auf Starlink setzt (oder doch nur LTE), das bleibt jedem selbst überlassen.

    Egal, ob die wieder ein Kabel durchbaggern, ob eine Komponente im örtlichen Konzentrator den Magic Smoke entweichen lässt oder ob schlichtweg was versehentlich falsch konfiguriert wurde - das Risiko, dass sowohl die Glasfaser vom Anbieter A, das Koaxkabelnetz-Netz vom Anbieter B und das LTE-Mobilfunknetz vom Anbieter C gleichzeitig "weg" sind ist dann überschaubar.

    Oder der Strom ist auch gleich mit weg, dann hat man erstmal andere Probleme (auch da sollte man sich vorab Gedanken machen).

    Was kommt eigentlich an Messwerten raus, wenn man den 3EM "extern" mit einem Diodennetzwerk (3x 1N4007) beschaltet und nur einpolig diese Spannung auf eine der Spannungsklemmen gibt? thgoebel schon mal ausprobiert? Der zusätzliche Durchlaßspannungsabfall dürfte doch allenfalls zu leicht zu niedrigen Leistungswerten führen, oder?

    Nahezu täglich taucht der Dauerbrenner "... geht ständig offline" als Hilferuf im Forum auf.

    In rund zwei Drittel der Fälle lässt sich dieses Verhalten der Shellies auf eine mangelhafte WLAN-Konnektivität zurückführen.

    Auch wenn das Smartphone an der gleichen Stelle ein Top WLAN anzeigt - dem Shelly nutzt das im Zweifel wenig aus folgenden Gründen:

    - 2.4 GHz. Während Smartphones vorrangig das 5 GHz Band nutzen (höhere Datenrate) können Shellys nur 2.4 GHz.

    - kleine Antenne: Die Antennen der Shellies sind "popelig" aufgrund der Notwendigkeit, sie berührungsgeschützt im Gehäuse unterzubringen. Beim Uni sieht man das Stummelchen, bei den anderen ist sie eher noch kleiner...

    - funktechnisch "blöde" Einbauposition in Wänden, hinter Schaltern und in unmittelbarer Nähe von Stromleitungen: die eh schon mickrigen Antennen werden zusätzlich abgeschirmt und bedämpft.


    Um herauszufinden, wie gut das WLAN eines Shellys "wirklich" ist kann man seine Weboberfläche aufrufen (über seine IP im Webbrowser) und unter "Settings" - "Device Info" den RSSI-Wert auslesen. Je näher der (negative) Wert gegen 0 geht, desto besser (-37 ist top, -55 ist Durchschnitt, unter -85 ist die Verbindung langsam Glückssache).

    Oft lässt sich eine gewisse Verbesserung erreichen, indem man den Shelly an seiner Einbauposition verdreht bzw. einen Plug andersherum in die Dose steckt. Kann aber naturgemäß auch noch schlechter werden...

    Letztlich hilft meist nur das "Aufrüsten" des heimischen Drahtlos-Netzwerks. Dann bitte im Shelly auch "AP-Roaming" einschalten, sonst wird er einen neu zugefügten AP nicht nutzen.

    Bei notwendigen SSID/Passwortänderungen mit "WLAN2" bzw. "Backup WLAN" arbeiten, erst die neuen Daten eintragen, dann das alte Netz abschalten ;-) mehr dazu an anderer Stelle hier im Forum...

    Das sind halt keine Messgeräte, sondern Schaltaktoren mit Messfunktion. Bei 12% würde ich aber auch schauen, welcher der beiden der Ausreißer ist und den umtauschen. Allgemein liegt das Toleranzband der Shellies der PM -Serie (und der Plugs) bei 2-3%, die EM.Serie ist etwas genauer (typ. 1%).

    Funfact: Auch dein Stromzähler hat bis zu 4% Abweichung (Eichtoleranz + Verkehrsfehlergrenze)...

    We bekommst du den N zu der Leuchte?

    Ich gehe von einer klassischen Installation mit Verteilerdosen aus. Das N-Potential käme dann über den hoffentlich vorhandenen blauen/grauen von der Durchbohrstelle bis in die UP-Verteilerdose.

    Allerdings könntest du da recht haben, dass das in manchen Konstellationen dann ein Problem wird. Aber solange der TE uns nicht weiter füttert, ist es müßig...