Danke für die Rückmeldungen. Das Schema sieht so aus: 13 Solarpaneele mit der typisch-utopischen Nennleistung von jeweils um die 400 Watt liefern Strom an zwei Laderegler à 100A, die acht „alte“ Dieselbatterien à je ca. 180Ah laden. Die Batterien betreiben einen 4000/8000 Watt Inverter. Der Inverter hat einen Taster zum Ein- und Ausschalten, sein Ausgang geht über einen FI in einen Verteilerkasten vor dem Hauptverteiler, wo ein ziemlich gewaltiger ATS zwischen Netz und Solar umschaltet. Der Shelly soll den kurzen Impuls substituieren, den normalerweise der Taster am Inverter liefert, er schaltet nicht ausgangsseitig den Inverter. Der EM misst die ausgehende Phase vom Inverter und wird mit den beiden Ausgängen des Inverters verbunden, anders kann er ja nicht messen. Dadurch ist er leider offline, wenn der Inverter aus ist, kann also auch nicht abgefragt werden. Mir fallen nur zwei Optionen ein, die mir beide nicht gefallen:
1. Der Inverter bleibt ständig an und ein Shelly schaltet den Ausgang über ein massives Schütz, der EM ist vor dem Schütz angeschlossen. Dann verursacht der sinnlose nächtliche Leerlauf unnötig Energieverbrauch und zehrt von der Leistung des parallel eingerichteten 12V-Stromkreises, der Kameras und Bewegungsmelder versorgt.
2. Der Inverter wird blind nach Uhrzeit ein- und ausgeschaltet, wenn er sich tagsüber wegen zu geringer Batteriespannung ausschaltet, schaltet ihn das Shelly dann abends ein statt aus - wenig sinnvoll.
Der Wechselrichter ist aus China (amazon). Ein kleiner Taster an der Vorderseite schließt einen 12V Stromkreis (kurzer Impuls, Shelly schaltet 0,4 sec um. Die Szene berücksichtigt Zeit nach Sonnenaufgang, Spannung der Paneele vor dem Laderegler und Spannung der Batterien vor dem Inverter, beides gemessen von zwei Shelly Uli, die auch die Temperatur der Panelrückseiten, der Laderegler und des Inverters messen.