es gibt auch Möglichkeiten bei Messwandlern die Genauigkeit zu erhöhen. Das hat man früher häufiger so gelöst, wenn die bei einem kleinen Leiterquerschnitt die Wandler-Durchführung zu groß ist. Man hat den Leiter mehrfach um den Wandler gewickelt. Wichtig ist, dass der Leiter immer in der gleichen Richtung durch den Wandler geführt wird.
Zur korrekten Anzeige hat man dann halt das Anzeigegerät mit dem tatsächlich erforderlichen Messbereich eingebaut bzw. in der Automation umgerechnet (geteilt durch Leiteranzahl). Ob ein umrechnen beim Shelly direkt, ohne zusätzliche Hardware möglich ist kann ich nicht beurteilen.
Der Shelly-Stromwandler hat einen Messbereich 0-120A. Bei deinen Anschlussangaben 25A können z.B. insgesamt 4 Leiter durchgeführt werden, ohne dass der Wandler-Messbereichsausgang (k+L) überlastet wird (Nennstrom 4x25=100A).
Ganz wichtig: Pass aber auf, das der Gesamtstrom durch die mehrfache Leiterumwicklung den Stromwandler-Arbeitsbereich von 120A nicht überschreitet.
Auch darf man einen Wandler niemals im Leerlauf betreiben. Wenn ein stromdurchflossener Wandler nicht am Messgerät oder an der Auswertebaugruppe korrekt angeschlossen bzw. unterbrochen wird, müssen die Wandler-Messausgänge immer kurzgeschlossen werden um einen Wandlerdefekt sekundärseitig zu vermeiden..
Gruß Michael