Beiträge von Frank67

    Ich denke aber, daß es in Deiner Installation eine weitere Ursache gibt. Vielleicht hängen an dem Kabel ja größere Verbraucher welche die Störungen verursachen.

    Hallo Bernd,

    danke für die Nachricht und Bestätigung ;-)

    Tja das bei mir andere Verbraucher mit dran hängen, kann ich zu 100% ausschließen.

    Ich habe die Verkabelung mit einem Elektriker zusammen gemacht und hier sind ausschließlich die Beleuchtung,ShellyPro4 und die Taster an einer eigenen Sicherung angeschlossen.

    Der Elektriker konnte sich das zuerst auch nicht erklären und vermutete sogar, ich

    hätte womöglich mal einen Nagel oder Schraube in die Wand bzw. eine Verkabelung

    gebracht hab, aber da die Leitungen alle oberhalb des Ständerwerks liegen, eher nicht. Der Strom ist auch so gering, das ich die Leitung (unachtsam) berühren konnte, ohne eine "gewischt" zu bekommen, hab ich nicht mal gespürt.

    Interessant war halt, das die 3 Tasterleitungen für einen Kanal, jeder für sich nur

    "geringe" Spannungen hatten und zusammen sich die Spannung addierte....

    Naja.... Es läuft ja jetzt und ich bin zufrieden ;-)

    Gruß

    Frank

    Hi,

    ich hab das jetzt noch mal gegoogelt, weil ich es auch sehr interessant finde.

    Das Thema wird im Netz sehr breit diskutiert, nicht zuletzt deshalb, weil es heute

    LED Leuchtmittel gibt, die bei wesentlich geringeren Spannungen als 230V schon

    leicht an gehen bzw. flackern (was natürlich nervt). Bei einer alten Glühbirne wäre

    sowas wohl nie aufgefallen, da die Leistung hinter der Spannung so gering ist,

    das der Glühfaden nicht im Ansatz geglüht hätte und die Spannung direkt gegen

    Null abgeleitet wurde.

    Der ganze "Spuk" nennt sich wohl :

    kapazitive Einkopplung durch parallele Leitungsführung

    In den Erklärungen, wird das Problem oft in Verbindung mit z.B. NYM oder NYM-J Kabeln genannt, wo dann eine Ader Spannung anliegen hat und die anderen Adern als rück führende zum Steuern verwendet werden. Da liegen die Adern sehr eng und verdrillt innerhalb der äußeren Isolierung aneinander.

    Vereinfacht erklärt (Elektriker korrigiert mich bitte ggf.):

    Wenn zwei Adern unmittelbar (also eng) aneinander liegen und eine von beiden Adern eine Spannung anliegen hat, wirkt das ganze wie ein Kondensator und es baut/lädt sich in der parallelen Ader, eine Spannung auf. Dafür muss in der Spannungsführenden Ader noch nicht mal Strom fließen, es reicht wenn die Spannung anliegt.

    Googled einfach mal nach : "kapazitive Einkopplung" NYM

    @Guzzi-Charlie Wenn deine Leitungen, nicht wie z.B. bei einem NYM Kabel eng

    aneinander liegen und nicht verdrillt sind (Du sprichst von parallelen Adern) kann es ja

    sein, das genau das der Grund ist, warum es bei Dir nicht passiert...

    Zumindest verstehe ich das so aus dem ganzen, was ich eben gelesen habe.

    Vielleicht hast Du ja auch eine "geringe" Spannung, die aber den Shelly nicht zum Schalten antriggert.

    Ich hatte einen Kanal bei mir mit 30V, der auch keine Probleme machte.

    Bei den anderen Kanälen, war es zwischen 90-160V , bei dem Kanal mit dem hohen Wert, hatte ich das Ein/Aus Flattern.

    Es gab im Internet, neben dem RC-Glied, nur noch die Hinweise die Adern zu schirmen (was für unsere Fälle wohl eher nicht in Frage kommt) oder die beiden Adern auf Abstand zu bringen.

    Aber wie gesagt, bei mir tun die RC-Glieder, direkt unten jeweils einen an jedem

    S-Anschluß vom Shelly ,bisher gute Dienste.

    Man könnte sich natürlich jetzt fragen, ob das Problem nicht auch durch Shelly, in

    den Geräten gelöst werden könnte.:/

    Gruß

    Frank

    Hallo @hoffthor,

    1.Problem: Dies könnte wirklich an dem Kabel mit 3 integrierten Tasteradern liegen.

    Hi,

    Das dachte ich eben auch..

    Bei meinen ist es so, das vom Sicherungskasten bis zu 4 Kabel a 3x1,5 zu den einzelnen Tastern gehen.. Um so mehr dann angeschlossen waren, umso höher war die gemessene Spannung (bei mir 30V bis zu 160 V)...

    Sind die RC Gliederung noch ok?

    Wo angeklemmt? Ich habe meine unmittelbar vor dem Shelly angeschlossen...

    Nicht, daß sich da (wenn irgendwo in einer entfernten Dose) bis zum Sicherungskasten wieder was aufbaut, wenn das überhaupt möglich ist.. !??

    (Achtung, gefährliches Halbwissen und Vermutungen von mir ?)

    Hallo zusammen,

    ich hatte das gleiche Problem und bei mir gelöst bekommen.

    Ich habe mit dem Shelly Pro 4 meine 3 Eltakos abgelöst und war sehr verwundert, das nach dem anklemmen, die Lichter mal sporadisch an und wieder ausgingen. Teilweise sogar flatterte das Licht an und aus.

    Ich habe dann auch mal die Rückleitungen der jeweiligen Taster"reihen" je nach Strang, 2 bis 4 Taster), aus dem Flur ungeschaltet, gegen Null gemessen.

    Hier habe ich dann eine Spannung zwischen 30V und 160V mit dem Multimeter gemessen ... Jeder Tasterstrang ist mit einem 3-adrigen 1,5² Kabel gelegt wobei die

    Phase als Zuleitung zu den Tastern und der Null als Rückleitung verwendet wird.

    Ich gehe davon aus, das diese Variante zu den Induktionsspannungen führt.

    Ich habe mir dann mit einem RC-Glied je Eingang S1-S4 geholfen,

    welches die induzierte Spannung, jetzt gegen Null ableitet und alles läuft prima seit dem.

    Ich hab mir die RC-Glieder im Elektrofachhandel gekauft und es sind in meinem Fall

    EATON CMMZ-00/07 292260 250VAC, wird wohl auch mit anderen Fabrikaten funktionieren ;-)

    Ich hoffe das hilft dem ein oder anderen auch...

    Gruß

    Frank