Beiträge von thgoebel

VPN/Proxy erkannt

Es scheint, dass Sie einen VPN- oder Proxy-Dienst verwenden. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung eines solchen Dienstes die Funktionalität dieser Webseite einschränken kann.

    Im Shelly Pro 4PM sind 1milliOhm Widerstände zum Messen des Verbraucherstroms verbaut, in einer ordentlichen SMD-Baugröße (siehe Foto).

    Der Aufdruck auf den 4 Shunts lautet „R0013 1%“. Habe leider keine Erläuterung für einen 5stelligen SMD-Widerstandscode im Netz gefunden und daher subsumiert, daß es 1mΩ Widerstände seien. Sind es nicht vielmehr 1,3mΩ Widerstände? Kann das jemand bestätigen? Ausmessen ist mangels Milliohmmeter (mein bestes wäre ein PREMA 5017; 7,5 Stellen) und der schieren Unmöglichkeit, 4-adrig auf SMD-Niveau zu messen, bislang nicht gelungen…

    Aber, ist da Elektrik/Elektronik für die Drehrichtung verbaut?

    Ich würde ja sagen.

    Was passiert wenn 2 und 3 NICHT gegen N4 geschaltet werden?

    (wahrscheinlich dreht der Lüfter nicht)

    Es handelt sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Lüfter der italienischen Firma Vortice, Typ Vario XXX/X AR. Dieser Lüfter ist mit einem Kondensatormotor für Rechts-/Linkslauf und mit einer elektromagnetischen bzw. elektromotorischen Öffnung der Lamellen ausgestattet (vielleicht geht die Öffnung der Lamellen auch über Memory-Draht - wer weiß…). So erklärt sich die dritte Klemme an N (N4).

    Mit diesen Voraussetzungen würde ich folgendes beachten:

    (a) Drehrichtungsumkehr mit Schutzzeit: Schalten des Relais K (in obiger Skizze) nur, wenn der Motor steht. Erkennung des Stillstands über Shelly 1PM, wie vorgeschlagen.

    (b) Zweipolige Netztrennung für Wartungsarbeiten. Der Hersteller schreibt eine zweipolige Netztrennung vor. Das ist sicherlich für den Normalbetrieb unerheblich. Bei Wartungsarbeiten (Reinigen der Lamellen) würde ich eine allpolige Netztrennung vorsehen, z.B. mittels mehrpoligen Hirschmann- oder Harting-Steckern oder einem zweipoligen Notaus-Schalter vor der Shelly-Mimik.

    (c) Das Einblasen von Luft im Frühling/Sommer/Herbst in einen kühlen Keller ist höchstwahrscheinlich kontraproduktiv, was die Entfeuchtung des Kellers betrifft, denn warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Einblasen ist daher nur im Winter bei kalt/trockener Wetterlage sinnvoll oder während kühler Nächte über das ganze Jahr. Eine Messung der Luftfeuchtigkeit und Lufttemperatur, wie sie DIYROLLY vorschlägt, ist daher ratsam.

    Fazit: Eine anspruchsvolle Aufgabenstellung!

    Ein Gedanke, der mir während der Chorprobe gekommen ist: Es ist sicherlich nicht ratsam, die Richtungsumschaltung zu betätigen, wenn der Lüfter in Betrieb ist?! Könnte mir vorstellen, daß eine Richtungsumkehr bei einer gewissen Massenträgheit zu hohen Strombelastungen in einen Asynchronmotor führen wird.

    Daher würde ich vorschlagen, im L-Zweig einen Shelly 1PM einzusetzen. Der ist für Ein/Aus verantwortlich und kann den Stromfluß messen. Soll eine Richtungsumschaltung erfolgen, kann (über eine Szene?) geprüft werden, ob der Lüfter in Betrieb ist und die Ausführung der Szene unterbunden werden. Wie das genau gehen würde, müssten die SW- und Szenenspezialisten eruieren.

    Im N-Zweig ist ein Shelly 1 mit Add-On angebracht, womit Temperatur und Feuchtigkeit gemessen werden könnte, wie DIYROLLY vorschlägt.

    Nur mit einem Shelly 2.5 wird das nicht gehen. Ich empfehle, die Umkehr der Laufrichtung mit einem Relais mit Umschaltkontakt zu steuern - die Relaisspule dieses Relais (z.B. dieser Typ) wird mit einem Ausgangskontakt des Shelly 2.5 im Relaismode gesteuert. Der andere Kontakt des Shelly 2.5 schaltet die Versorgungsspannung ein und aus. Bei dieser Methode braucht es keine gegenseitige Verriegelung der Schaltkontakte des Shelly.

    Damit ergibt sich folgende Schaltskizze:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Die Beschaltung der Eingänge des Shelly 2.5 ist nicht gezeigt - das ist im Lexikon leicht zu finden.

    Zwischen den Klemmen L(1-4) und S(1-4) misst man zwar eine Wechselspannung in Höhe von rd. 12V, geschaltet wird jedoch, wie beim Shelly 1, mit einem Gleichstrom von rd. 34mikroA, der aus Klemme S(1-4) nach L(1-4) fließt. Die Sache mit der Wechselspannung gehört bei Gelegenheit mal oszillographiert, ebenso ist eine Schaltungsaufnahme der Eingänge S1 - S4 fällig…

    Die interne Schaltung "hinter" den Schalteingängen S1 - S4 ist die Standardschaltung, wie sie auch beim Shelly 1 genutzt wird:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Was ist jedoch mit den 12V AC, die man an den unbeschalteten Eingängen S1 - S4 misst? So etwas ist beim Shelly 1 nicht zu beobachten! Zwei Oszillogramme machen klar, woher der Effekt herrührt:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Bei diesem Oszillogramm ist der Eingang des Oszilloskops gleichspannungsgekoppelt (DC) mit Eingang S1 des Shelly Pro 4PM verbunden; der Eingangswiderstand beträgt 1MOhm. Was sehen wir? KEINE Wechselspannung am Eingang des Shelly!

    Schaltet man den Eingang des Oszilloskops auf AC, um die leichten "Wellen" in obigem Oszillogramm besser darzustellen, baut sich innerhalb einer Sekunde dies auf:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Das sind jetzt zwar keine 12V AC, wie sie mir mein Multimeter vorgegaukelt hat - aber der Effekt ist klar: Mit dem Multimeter (Eingangswiderstand 10 MOhm) habe ich ebenfalls im AC-Bereich gemessen. D.h., es gab keinen Gleichstrompfad von Klemme S1 zu Klemme L (= GND). Und schon ergibt sich über kapazitive Effekte ein Verschiebungsstrom, der zur Anzeige eines Meßwertes führt. Beschaltet man Klemme S1 mit einem Widerstand von 1MOhm nach Klemme L, ist der Spuk vorüber: An Klemme S1 misst man die üblichen rd. 3V DC gegen Klemme L. Keine wesentliche Wechselspannungskomponente mehr!

    Noch eines: Selbstverständlich habe ich den Shelly Pro 4PM beim Oszillografieren über einen Trenntrafo betrieben! Es ist also nicht die direkte Verbindung der Phase mit dem Meßeingang gewesen, die das erratische Meßergebnis hervorgebracht hat.

    Was my one of my thoughts too, but it's not highly probable, unless the backplate was missing at that (4th) terminal block.

    If backplate was missing at 4th lug (VC), it is IMHO more than probable a wire was the reason for the issue! If you would insert the (non-isolated) wire too deep, a short-circuit fault is predictable…

    IMHO, it was the end of the wire which was plugged into terminal C, that broke through the insulation of the lug and got in contact with the varistor. This caused the incident (see pic below).

    If this presumption would be true, you (and other Shelly friends) should insert the wires into the lugs of Shelly 3EM very cautiously! Obviously, the insulation at the rear side of the lugs isn’t very durable…

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.