…auch die Frage, ob der Fehler mitwandert, wenn die Ein- und Ausgänge des Shelly 2.5 vertauscht werden, ist noch nicht beantwortet.
Beiträge von thgoebel
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Zu (c), evtl. "druckt" ein User ein Miniatur Gehäuse, dann sieht das "schicker" aus.
Noch besser wäre, wenn Fa. Wago eine Verbindungsklemme entwickeln würde, die einen per Klappdeckel abgedeckten Teil hätte, in dem kleine, zweidrähtige Bauteile eingelötet werden könnten…

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Das Foto ist mir leider durchgerutscht - etwas Corporate Intelligence sollte eigentlich bei mir verbleiben…
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(c) Verwendung von Leiterplattenklemmen
Weil es hier Fans von Schraubklemmverbindungen gibt, habe ich mir auch für diese etwas einfallen lassen:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. (Klemmentyp)
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. (2 MELF 390kOhm in Serie)
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. (Pins etwas gekürzt)
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. (mit Schmelzkleber isoliert)
Fertig!
Ich bevorzuge Lösung (a) - minimaler Aufwand und höchste Betriebssicherheit!
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(b) Verwendung von Sicherungshaltern
Für Feinsicherungen 20x5mm gibt es bedrahtete Sicherungshalter. Lötet man wieder 2 MELF-Widerstände zusammen...
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. ...haben diese eine ausreichende Länge, um in einen Sicherungshalter eingeführt zu werden:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Die Sicherungshalter haben Schraubverschluß und sind ordentlich isoliert:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. In der Bucht kann man sie um 0,50 € erstehen. Fertig!
Nachtrag: Diese Lösung hat den Charme, daß der Widerstandswert sehr leicht verändert werden kann.
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Mehrere Mitglieder des Forums haben unabhängig voneinander und empirisch eine Methode gefunden, um mit Shellies die Abnahme des Schaltzustandes an Schaltern mit angeschlossenen Verbrauchern zu ermöglichen, ohne Zwischenrelais oder ähnliche Schaltelemente nutzen zu müssen. Das waren - ohne Anspruch auf Vollständigkeit! - die Mitglieder martinjuhasz , bukowski und Mr Fawlty .
Diese Lösungen sind in den Beiträgen
Shelly durch Bewegungsmelder oder Schalter/Taster schalten (DAUERLICHT)
Shelly an Bewegungsmelder anschliessen - einfache Lösung ohne Relays und
Stromstoßschaltung mit Shelly 1/2.5 ohne Zugriff auf Unterverteilung / Stromstoßrelais
beschrieben.
In diesem Beitrag wurde versucht, den theoretischen Hintergrund darzustellen: "Weshalb funktioniert das?" Eine Meßreihe gibt Anhaltspunkte zur Auswahl des Widerstandswerts.
Dieses Prinzip funktioniert mit folgenden Shellies: Shelly 1, Shelly 1PM, Shelly 2.5, Shelly i3, Shelly Pro 4PM. Sehr wahrscheinlich ist es auch mit Shelly Dimmer 2 und Shelly 1L nutzbar - das muß jedoch noch geprüft werden.
Zum Prinzip ganz kurz dies: Bei Nutzung des bukowski -Drahts wird die Möglichkeit, an Klemme SW bzw. IN gegen L zu schalten, eliminiert. Der Shelly schaltet nur noch gegen N. Nun ist es in D und anderen Ländern verpönt, gegen N zu schalten, weil Berührungsgefahr beim Auswechseln von Leuchtkörpern besteht, wenn lediglich mit dem Ein-/Aus-Schalter die Leuchte stromlos gemacht wurde. Bei Shelly 1 und i3 ist es sehr leicht möglich, mittels umgekehrter Beschaltung (Phase an Klemme N, Neutralleiter an Klemme L) das Schalten nach N zu umgehen. Bei allen anderen Shellies kann dagegen vorschriftsmäßig nach L geschaltet werden. Für die nötige Umkehr der Signalisierung sorgt in diesem Fall das Häkchen "Reverse Inputs" im Register "Button Type".
Eine Schaltskizze ist hier zu finden.
Wie aber kann ein Widerstand sicher und praxisgerecht an Klemme SW/IN geschaltet werden? Hierzu hatte ich bereits ein Beispiel mit bedrahteten Widerständen veröffentlicht: Klick. Das gefiel jedoch nicht allen Forenmitgliedern - wegen der vergleichsweise dünnen Drähte der Widerstände. Heute möchte ich drei weitere konstruktive Lösungen vorstellen:
(a) Verwendung von SMD-MELF-Widerständen
MELF-Widerstände (metal electrode leadless faces) gibt es mehreren Technologien. In Dünnschicht-Technik sind sie sehr robust, genau und belastbar. Zudem haben sie eine hohe Spannungsfestigkeit. Daher habe diesen Typ gewählt, der zur Zeit vom Distributor Reixxxlt sehr günstig angeboten wird:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. (Quellenangabe: Datenblatt der Fa. RND)
Zwei dieser Widerstände lötet man aneinander - am besten auf einer keramischen Unterlage:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Habe zwei Widerstände 390kΩ verwendet - gibt zusammen 780kΩ. Ein guter Wert für einen bukowski -Draht.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Anschließend lötet man die Verbindungsdrähte an, die zweckmäßigerweise mit Endhülsen versehen werden.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Eine doppelte Ummantelung mit Schrumpfschlauch sorgt für die erforderliche Isolierung. Fertig!
(Lösungen (b) und (c) folgen in weiteren Beiträgen in diesem Thread.)
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RCD nimmt man überhaupt nicht für derartige Schaltungen und ist ein Betriebsmittel für Schutzfunktionen und kein Aktor! Vorschläge kommen daher ?? 😳
Der RCD hat hier Schutzfunktion: Er schaltet den Herd ab, wenn Brandgefahr besteht!

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…dann wird der 47kOhm Widerstand im Shelly etwas wärmer, als sonst - und die Mimik funktioniert nicht! Durch aus eine mögliche Fehlerursache. Aber der TE hat ja ein Multimeter und wird das ganz bestimmt messen!
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Eine Möglichkeit, ohne den Dauerstrom eines Schützes auszukommen und auch kochen zu können, wenn Logik abschmiert, wäre der Einsatz eines RCD-Schalters mit höherem Auslösestrom zusätzlich zum vorhandenen RCD: Ein Shelly 1 (z.B.) betätigt die Prüftaste dieses "mißbrauchten" RCD und löst im Notfall aus. Danach muß händisch wieder "scharfgeschaltet" werden.
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Ich habe direkt am Schalter also ohne shelly gemessen
...dann liegt das Übel in der Kreuzschaltung! Befindet sich doch in einem der Schalter eine Kontroll-Glimmlampe/-LED?
Nachtrag: Oder sind die Leitungsstrecken der Kreuzschaltung recht lang? Dann könnte es induktive Beeinflussung von anderen Stromverbrauchern geben, deren Zuleitung im gleichen Rohr/Kabelkanal liegen.
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Wie verhällt sich die Sache, wenn man die beiden Ein- und Ausgänge des Shelly 2.5 vertauscht? Wandert der Fehler mit?
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Schalter an 230v..... schanter aus kommen immernoch 18v durch. Kann es sein das der shelly das schon als schalter an erkennt und deswegen nichts geht.
Diese Messung erfolgte sicherlich im zusammengebauten Zustand - also mit Shelly?! Die Spannung an Klemme SW ist relativ unkritisch: Sie kommt in der Regel aus dem Shelly. Je nach Multimeter, Meßbereich und AC/DC-Einstellung misst man unterschiedliche Werte. Es sollten zwischen Klemme SW und Klemme L bei offenem Schalter 3V DC anliegen.
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Hinweis zur Fehlersuche: Löse zum Test den Draht an Klemme SW (kommt vom Schalter) und an Klemme O (geht zum Leuchtkörper) und verbinde beide mit einer (Wago-)Klemme. Funktioniert danach die Schaltung per Bedienung der Schalter?
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Im Lexikon habe ich dies gefunden:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Wurde das bei der Inbetriebnahme des zweiten Shelly (ohne N-Leiter) beachtet?
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Nun habe ich am schaltdraht des Bewegungsmelder 3Volt gemessen, wenn dieser aus ist. Ich denke, dass der shelly das schon als Schaltsignal wertet.
Bei angemessenem Verständnis für Elektronik und Erfahrung im Umgang mit Schaltungen, die Netzspannung führen, könnte hier und hier ein Schlüssel zur Problemlösung liegen. Dort wird auch erklärt, was es mit den 3V an der Klemme SW auf sich hat.
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Übrigens gibt es ältere Studien, die einer sorgfältig ausgeführten „Verrödelung“ (so nennt man Verdrillen) eine gasdichte Verbindung bescheinigen! In der Fernmeldetechnik gang und gebe…
Geht halt nicht mit Litzen.
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Du hast in dem anderen Thema doch auch 2x 0,6W verdrahtet, warum nicht auch hier dabei?
Lies doch bitte nochmals, was ich geschrieben habe! Das Zauberwort hieß „theoretisch“…
Zudem hat der TE nicht nur zwei, sondern sechs Widerstände verwendet. Dein Sicherheitsbedürfnis in Ehren, vor allem wenn es um die Forenteilnehmer geht - aber manchmal kommt mir das etwas „manisch“ vor. Ich denke, wir sollten uns hier die Hand reichen und das Thema beenden. Eine Gefährdung hat m.E. nicht wirklich vorgelegen. Und das sollte uns beruhigen!
Nachtrag: „Sicherheitsbedürfnis“ würde ich noch besser mit „Bestreben nach Sicherheit“ ausdrücken wollen.
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Guter Hinweis! Auch und gerade bei Wago-Klemmen ist die Länge der Abisolierung „kriegsentscheidend“! Sicherlich waren die (ab Werk) abisolierten Enden der Add-On-Kabel nicht lang genug von der schützenden Hülle befreit. Beim Einschieben „bis Anschlag“ wurde dann nicht der Leiter, sondern die Isolation eingeklemmt…