Beiträge von thgoebel

    Konnte jetzt das Verhalten an meinem Test-UNI nachstellen:

    - Speisung mit 16V AC

    - Diode an IN-1

    - Button Type auf „momentary“

    Das Button-Symbol wird jetzt keineswegs nur während des Tastendrucks in blau ausgeleuchtet, sondern es verhält sich wie „toggle“: Bein ersten Druck wird das Symbol blau, beim nächsten wieder grau!

    - „Don’t activate if long pushed“ gesetzt

    Jetzt verhält sich der UNI genau wie beim TE: Es wird beim Tastendruck der innere kleine Strich blau eingefärbt, beim nächsten Tastendruck wird der Strich wieder grau!

    Nach einem Reboot bleibt dieses Verhalten.

    Firmware ist 1.11.3

    Ordentlich funktioniert mein UNI mit Button Type „Activation Switch“; dabei muß „Auto-Off“ (z.B.) auf 2 Sekunden gesetzt werden.

    DIYROLLY : Kannst Du bitte dieses Verhalten mit Button Type „momentary“ an Deinem UNI nachstellen? Das entspricht nämlich m.E. nicht der Beschreibung! Habe den Eindruck, das liegt an der Firmware-Version…

    So, Lesestunde beendet…

    Gehe ich recht in der Annahme, daß dies die aktuelle Beschaltung ist (plus eine Diode im grünen Zweig):

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Dann sollte zwischen Pin 7 und Pin 2 des Shelly bei NICHT betätigtem Taster 1. OG KEINE Spannung zu messen sein. Dito zwischen Pin 8 und Pin 2 (hierfür ist Taster EG zuständig). Das bitte ich zu prüfen und zu bestätigen. Danach sehen wir weiter…

    Nachtrag: Bitte im AC und im DC-Bereich messen!

    Einzig die SELV Verbesserung ist wirklich ein Gewinn.

    Sehe da außer der SELV-Geschichte noch andere Vorteile beim Shelly plus1:

    - Verpolungssicherer Anschluss von 12V DC!

    - Flacheres Gehäuse!

    - Verständlichere Bezeichnung der Klemmen/der Beschaltung für Laien!

    Über die Software wollten wir ja noch nicht sprechen.

    Und was die neuen add-ons zu bieten haben, steht noch in den Sternen…

    Zur Hardware noch ein paar Worte:

    Das Netzteil ist in beiden Shellies gleich aufgebaut: Wie in der Vorgänger-Serie auch, gibt es zwei Schaltregler: Der erste heißt BP2522. Datenblätter dazu sind im Augenblick nicht aufzutreiben. Lediglich in chinesischen Elektronik-Foren wird das Teil besprochen. Dürfte sich von der Funktion und von den Daten nicht allzu sehr vom LNK304 in der alten Serie unterscheiden. „Hinten“ kommen jedenfalls 12V DC raus…

    Der zweite Regler (für die 3,3V) ist der alte geblieben: SY8120B. Daher dürfen wir auch den beim Shelly plus1 angegeben Spannungsbereich bei 12V DC-Versorgung auf den (alten) Shelly 1 übertragen, weil da der gleiche Spannungsregler werkelt.

    Beim Schalteingang SW ist ebenfalls alles beim alten geblieben: Wie bereits bei der Beschau von @Olsche ’s Fotos vermutet, ist die interne Beschaltung gleich geblieben. 34μA Gleichstrom fließen aus Klemme SW nach L, wenn der Eingang per Schalter oder Taster aktiviert wird. Bei beiden Typen (plus1 und plus1PM). Das heißt auch, daß die alten Erkenntnisse und Anwendungen weiterhin funktionieren (Flüssigkeitsstand-Erkennung, Bukowski-Draht u.ä.).

    Der Shelly plus1 ist jetzt im WLAN. Danach habe ich versucht, den AP inaktiv zu schalten. Im Menü der Web-Oberfläche wird der AP-Modus jedoch als „enabled“ markiert:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Tatsächlich ist der AP unter 192.168.33.1 noch immer erreichbar!

    Der 1PM wäre hardwaremäßig, messtechnisch, interessant.

    Vor einigen Minuten sind meine beiden Testexemplare angekommen. Erste Erkenntnisse:

    (a) Im Shelly +1PM werkelt ein BL0937 als Leistungsmesser. Daher sollten die Ergebnisse mit dem des Shelly 1PM vergleichbar sein - falls man nicht doch die Software verändert hat! 8)

    (b) Die Sendung hatte eine deutschen Absenderadresse (Allterco robotics EDOD PostOne), obwohl in Bulgarien bestellt. Offenbar soll es jetzt schneller gehen…

    (c) Schon wieder ein „Lügenstift“ als give-away dabei! Kann bald einen Shop mit den Dingern aufmachen! Was auffällt: Mit offensichtlich „getürktem“ VDE-Zeichen versehen…

    The light brown wire (IN-1) has to be connected via the reed contact to Vcc (Pin 1) as shown in the diagram:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Unfortunately, I’ve no experience how the pulses from water meter could be counted and depicted. This task will need the use of an overlay system. You will find examples in other threads of this forum!

    Hier noch rasch ein Prinzipschaltbild:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    (Schalteingänge des Shelly 2.5 nicht dargestellt)

    Leider habe ich keine Dokumente über die käuflich zu erwerbenden Polwender-Leiterplatten. Da hat DIYROLLY mehr Erfahrung. Deshalb kann ich keinen Verdrahtungsplan liefern.

    Zu den 36V DC: Denke, daß das Netzteil nicht stabilisiert ist und deshalb eine Leerlaufspannung von rd. 36V auftritt. Das ließe sich mittels einer Spannungsmessung während des Motorlaufs feststellen. Der Shelly 2.5 verträgt locker die 36V. Bei der Auswahl der Relais sollte darauf geachtet werden, daß diese von 24 bis 36V betrieben werden können. Das Datenblatt des Relais gibt dazu Auskunft…

    Beim Durchlauferhitzer handelt es sich um eine „Dreileiter-Last“ (kein N angeschlossen). Solche Lastsituationen sind mit der „Drei Wattmeter-Methode“, wie sie mit dem Shelly 3EM angewendet wird, meßbar. Sogar mit höherer Präzision, als mit der Zwei-Wattmeter-Methode, wie hier aufgezeigt wird. Bei der Drei-Wattmeter-Methode müssen die einzelnen Ergebnisse der drei Wattmeter algebraisch addiert werden (was der Shelly 3EM bereits tut).

    Hier ein Beispiel:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Die oben angezeigten 2,81kW ist die Gesamtleistungsaufnahme über alle drei Phasen. Zur Ermittlung des Energieverbrauchs muß ich die Werte der drei Phasen addieren. Im Diagramm des Zeitverlaufs wird das vom Shelly bereits für mich erledigt. Und ein übergeordnetes System kann noch mehr (sofern ich es ihm beigebracht habe)…

    Ja, Rolf, das ist mir auch klar. Aber auch dem TE? Spekuliere ja, daß das Fehlerbild nach dem Einbau der Dioden auf eine andere Erwartungshaltung zurückzuführen ist. Was mich bei meinem Selbstversuch verblüfft hat, ist die totale Inaktivität des UNI, wenn man „Button Type“ auf „Detached Switch“ setzt und "Input State" nicht behakt hat! Wieviele Tickets es darüber geben mag?

    Habe soeben meinen „Test-UNI“ unter Strom gesetzt und folgendes bemerkt:

    Wenn ich als „Button Type“ die Betriebsart „Detached Switch“ parametriert habe und zusätzlich im Menü „Application Settings“ bei „Input State“ das Häkchen für „Add input state identifier…“ gesetzt ist, leuchtet bei Aktivierung des Eingangs IN-x ausschließlich der innere Strich des Button in blau. Der Kreis wird in dieser Betriebsart nie blau! Überhaupt KEINE Anzeige des Eingangs-Status erhalte ich, wenn das letztgenannte Häkchen fehlt!

    Terminus : Stellst Du bitte hier mal Screenshots der Parametrierung ein? (Button Type und Input State Identifier)

    Danke - ihr seid Spitze! Dachte ja, ich hätte alle Schwachstellen erkannt: Aber die Sache mit den Schraubenköpfen hat mich echt umgehauen!

    Eine Frage wurde ja - wider mein Erwarten - nicht gestellt: "Was gibt es zu gewinnen?" Nun, es gibt auch nichts zu gewinnen - außer etwas Spaß und Kommunikation untereinander zu nicht ganz so dringenden Problemen. Obwohl: Gleich zu Beginn wurde ein dringendes Problem schonungslos offengelegt: Die Frage nach den im Land (wir alle wissen ja bereits: Die denkwürdige Anlage ist in Griechenland installiert!) gültigen Vorschriften. Nun gehört Griechenland ja zur Europäischen Gemeinschaft, und die hat sich bekanntlich die "Harmonisierung" auf die Fahnen geschrieben. Auf dem Sektor der Elektrotechnik scheint da noch manches im Argen zu liegen!

    Wer den Thread (den ich leider allzufrüh aufdecken durfte) gelesen hat, weiß, daß diese Installation eines Shelly Dimmer 2 zur Zufriedenheit des TE funktioniert. Und daß sie von einem "electrician" montiert wurde. Unserem griechischen Freund ist somit kein Vorwurf zu machen, er habe sich als Laie an etwas herangewagt, dessen er nicht mächtig war! Aber ein "Gruselkabinett" sollte das nicht werden (da hätte ich schönere Fotos von der Elektroverteilung eines französischen Ferienhauses!).

    Eine solche (scherzhafte) Frage löst - geplant oder ungeplant - auch einen gruppendynamischer Prozeß aus, der Lernpotential in sich birgt. Insofern liegt Co-Admin Stefan nicht falsch, wenn er gewisse psychologische Übungen prognostiziert: Die waren zwar nicht beabsichtigt, haben sich jedoch so ergeben. Die (IMHO) interessanteste Frage war die von Alex: "Wer stellt diese Frage überhaupt? Wie ist er im Ranking einzuordnen (Fachmann oder Laie)?" Darf der das überhaupt? Das zeigt mir, daß es hier zwei Ebenen gibt: Die Ebene der Hilfesuchenden und die der Hilfeleistenden. Daran, daß diese Grenze nicht messerscharf verläuft, sollten wir stets im Auge behalten, meine ich.

    Und wir sollten nicht alles so ernst nehmen - das Leben ist ernst genug! :)