Beiträge von thgoebel

    Ja, der Shelly 1 nimmt keinen Schaden, wenn man an Klemme SW L-Potential anlegt (und an Klemme N N-Potential). Im Innern des Shelly sind da zwei Dioden (Kathoden jeweils Richtung SW) und ein 47kΩ-Widerstand gegen Klemme L. Den Bauteilen passiert nichts…

    Das stimmt nicht ganz: Es wurde Dir empfohlen, zu testen, wie heiß es bei einer Leistung von 5W in einem geschlossenen Karton wird, um abzuschätzen, was sich in Deiner Trockenbau-Wand tun wird! 5W „verbratene“ Leistung sind 5W - egal, wie groß der Widerstand bzw. der Kühlkörper ist…

    Leider hat auch noch niemand ausprobiert, ob man mit einer Blindlast „Trick“-Kalibrieren kann. Ein schöner 1μF-Kondensator (X2 oder X3 zertifiziert) hat nämlich eine Impedanz von 3,18kΩ bei 50Hz. Das ist ein ordentlicher Blindlast-Erzeuger (17W), der überhaupt nicht warm wird…

    Hast Du ein Multimeter, Guitardoc ? Und weißt Du es zu bedienen? Falls dem so ist, würde ich mal die Spannung zwischen den Klemmen L und SW des mutmaßlich defekten Shelly messen. Shelly, wie von Dir beschrieben, auf der Werkbank mit L und N beschalten. Es sollten etwa 3V DC zwischen SW (plus) und L (minus) anliegen, wenn das interne Netzteil in Ordnung ist. Falls nicht, ist der Shelly defekt. Eine Reparatur wäre möglich, lohnt sich jedoch i.d.R. nicht…

    Thomas, evtl. machst Du auch mal sowas :)

    Habe mich an einen Beitrag erinnert, in dem beschrieben wurde, daß die Temperaturabfrage eines Temp-Add-On auf „999°C“ springt, wenn man die Datenleitung (Pin 5) unterbricht. Leider habe den Beitrag nicht mehr gefunden. Daher kann ich auch den Ideengeber nicht namentlich benennen…

    Das wäre demnach Variante A:

    Man schließe einen Temperatursensor an den UNI an und baue den abzufragenden „trockenen“ (potentialfreien!) Kontakt in die Datenleitung ein. Im Normalbetrieb (Kontakt geschlossen) wird die Temperatur angezeigt, beim Öffnen des Kontakts geht die Temperaturanzeige auf - (in der WebUI/App). Eine Statusabfrage (http://Uni-ip/status) liefert den Wert „tC : 999“. Allerdings erst 10 Sekunden nach der Kontaktöffnung! Das ist demnach nichts für Eilige! Schließt man den Kontakt, wird unverzüglich der aktuelle Temperaturwert ausgegeben. Der Temperatursensor ist zwingend erforderlich - ohne geht es nicht! Das unterscheidet den Shelly UNI vom Shelly 1 mit Add-On.

    Variante B:

    Man schalte den abzufragenden Kontakt an den ADC-Eingang. Entweder gegen plus, oder gegen GND SENS, dann aber mit einem pull-up-Widerstand (10kΩ) gegen plus. Gleiche Art der Beschaltung, wie im Lexikon bei den Digital-Eingängen gezeigt! Dan kann die Schalterstellung über ADC ausgelesen und in DDD-Befehlen werden.

    Exakt. In dieser Skizze (siehe weiter oben) habe ich versucht, dies anzudeuten:

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    Übrigens würde ich gerne ein Prinzipschaltbild der Stromversorgung des Shelly 1L (und des Shelly Dimmer2) posten. Leider habe ich noch keine Rückmeldung von Allterco. Hier habe ich um eine Erlaubnis gebeten, dies tun zu dürfen. @Olsche ist involviert…

    Gleichgültig, wie der Shelly parametriert ist - der Soft-Reset muß funktionieren! Habe es eben mit meinem Shelly 1 ausprobiert: Auf „detached input“ gesetzt und 5mal die Stromversorgung unterbrochen. Danach kommt der AP hoch und ich kann den Shelly darüber erreichen!

    Bitte auch nochmal den Lexikon-Eintrag zum Thema „Soft-Reset“ lesen: Klick!