Beiträge von thgoebel

    Ein Shelly 1L mag induktive Lasten i.d.R. noch weniger, als der Shelly 1! Was das Problem beim Shelly 1 ist, müsste noch näher eruiert werden. Vermutlich wird der Fehler bei Einsatz eines Shelly 1L nicht verschwinden, und es könnten andere Probleme hinzukommen. Würde empfehlen, den Fehler in der bestehenden Installation zu suchen und bitte, dem Forum nähere Details (Verdrahtung, Gerätetypen etc.) zur Verfügung zu stellen!

    tzieg , Thomas: Although I feel not addressed by your questions about tasmota, I want to drop some news about your „dead“ Dimmer2: It is very likely that it was the iron core transformer plus the trailing edge dimming which caused the heavy damage of the Shelly: Both PowerMOSFETs and the shunt resistor are melted - resistor was literally vaporated, both transistors have a short circuit between drain and source. Tomorrow I will add some pictures and diagrams to this case…

    Conclusion: Avoid - if possible - iron core transformers, especially those with toroidal cores! And trailing edge dimming with iron core transformers is strictly forbidden! Both will cause high voltage spikes in the moment the current through the transistors is cut off, causing a breakdown of the transistor‘s structure. After that, the high inrush current is vaporising the shunt resistor. Ionised gases, resulting from the vaporisation, do add more harm to other circuit parts and structures…

    Im Sommer dieses Jahres hatten wir einen richtig langen Thread, in dem die Methodik der Strom-, Spannungs-, Leistungs- und Energiemessung des Shelly 1PM und anderer Shellies besprochen worden ist: Klick!

    Dort ist herausgestellt worden, daß der Shelly 1PM die Spannung misst, obgleich es eine Einstellung im Menü gibt, die dazu verleitet, das Gegenteil anzunehmen. Ebenso misst der Shelly 1PM die Wirkleistung. Die fehlerhafte Anzeige kann daher IMHO nicht auf die Meßmethode zurückgeführt werden!

    Die Shelly UNI-Eingänge reagieren auf das Loslassen des Tasters, wie hier gezeigt wird. Nun betreiben wir den UNI in dieser Beschaltung ja invers - d.h., vom Potential an Eingang IN-1 her gesehen, ist der Taster immer gedrückt und wird beim Klingeln scheinbar losgelassen. Daher sollte die Verzögerungszeit kurz sein. Allerdings braucht es eine gewisse Mindest-Signaldauer. Das ist der Effekt, den Du bemerkt und beschrieben hast. Leider ist die Mindestzeit zum ansprechen nicht beeinflussbar…

    Ein Experimentieren mit den Modi wird helfen - ich würde Auto-Off empfehlen! Dann kann eine Abfallzeit eingestellt werden.

    thgoebel ist da noch ein Widerstand mit eingezeichnet bei +5v oder was soll das kleine Kästchen darstellen? :)

    Der Widerstand soll andeuten, daß da noch etwas in der Klingelanlage ist, was uns die +5V DC bei geöffnetem Taster liefert. Diesen Widerstand musst Du nicht hinzufügen - der ist, in welcher Form auch immer, bereits vorhanden!

    Weshalb die mit Wechselspannung versorgte Schaltung nicht funktionierte, vermag ich nicht zu sagen. Da fehlt mir auch der genaue Schaltplan. Vor allen Dingen gibt es eine Kopplung zwischen dem Signal des Klingeltasters über die gemeinsame Stromversorgung, wenn der UNI über die 12V aus der Klingelanlage gespeist wird. Die Auswirkungen sind ohne Schaltungsdetails bzw. bekannte Messwerte an definierten Punkten nicht überschaubar!

    Respekt - Du bist hartnäckig!

    Dann würde ich zuerst den UNI probeweise mit dem Hutschienen-Netzteil versorgen und die Klingeltaste wie folgt anschließen:

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    Ganz sicher wird, wenn die +5V DC vom UNI erkannt werden, der Status auf „Ein“ springen und dort bleiben, bis der Klingeltaster betätigt wird. Dies ist mit „Reverse Input“ richtig zu stellen. Wenn wir jedoch so weit sind, haben wir schon gewonnen…

    Drücke die Daumen für den Test!

    Lieber nicx* , jetzt gilt es stark zu sein und die Zähne aufeinander zu beissen: Das wird nix! An diese 2-Draht-Anlage ist der Shelly UNI (und andere Shellies) NICHT anzukoppeln! Warum? Weil: (a) Es gibt kein außerhalb der Tür-/Etagenstation zugängliches Signal, welches an den Eingang des UNI angeschlossen werden kann. (b) Die 12V AC sind als Versorgungsspannung des UNI unbrauchbar, weil diese bei Betätigen des Türöffners i.d.R. zusammenbricht. Der Shelly verliert dann seine WLAN-Verbindung. (c) Die Strangspannung (BUS) führt zwar 22V DC - diese kann jedoch nicht zur Speisung des Shelly genutzt werden, weil auf diesem Bus auch Audio- und Steuerungssignale vorhanden sind. Diese würden bei Anschluss des UNI stark bedämpft werden, der Betrieb der Klingelanlage würde gestört werden.

    Unser „Klingelspezialist“ funkenwerner hätte Dir sofort das Vorhaben ausgeredet - und Dir zudem noch kritische Fragen gestellt, wie „ist das ein Einfamilienhaus?“, „bist Du Eigentümer?“ usw.

    Eine kleine Chance könnte lediglich DIYROLLY schaffen: Wenn er nämlich schon einmal eine Elcom-Tür- oder Etagenstation seziert haben sollte und einen Weg kennt, in der Station selbst den UNI anzuklemmen. Das würde ich mir - ohne die Geräte auf dem Labortisch liegen zu haben - nicht zutrauen. Glaskugeln dieser Größe stehen mir leider nicht zur Verfügung!

    Wenn das so ist, muß hinter Schalter 2 eine N-Klemme zu finden sein. Allerdings sehe ich - bei der geschilderten Enge - „schwarz“, dort noch zusätzlich einen Shelly zu verstauen…

    Und hol‘ Dir bitte einen befreundeten Elektriker (EFK) zur Hilfe, falls Du nicht sicher bist, was Du tust! Im Einstiegsbereich des Forums finden sich im „Erste Hilfe Kasten“ auch Hinweise, was man als Laie darf - und was nicht!

    Die Lampe soll ja leuchten - auch ohne Shelly. Daher wird in räumlicher Nähe von Schalter 2 auch noch eine Verteilerdose sein. Da kommt der „Lampendraht“ von Schalter 2 an - und da MUSS auch ein N-Leiter liegen, der zusammen mit dem „Lampendraht“ zur Lampe führt. In diese Verteilerdose würde der Shelly passen. Oder es findet sich ein freier Draht von der Verteilerdose zu Schalter 2?


    BTW: Willkommen im Forum!

    Habe die Textpassage mit der Mindestlast gefunden. Tendiere jetzt dazu, daß im Sensor doch Elektronik eingebaut sein muß. Um die Sache abzukürzen, schlage ich vor, folgendermaßen zu schalten:

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    Das Eltako-Relais sorgt für die Mindestlast (Verbrauch rd. 4W laut Datenblatt). Ein „Bukowski-Widerstand“ wäre hier ebenfalls einsetzbar, bringt jedoch keine Vereinfachung, weil ein Lastwiderstand von rd. 22kΩ erforderlich wäre. Dazu kommen ein sicheres Gehäuse und Anschlussklemmen. Diese Bastelei wird mit Einsatz des Relais vermieden…

    Nachtrag: Links zum Eltako-Relais: Klick! und Klick!

    BTW: Willkommen im Forum, oswibz ! (Nach 19 Beiträgen wird das jetzt echt Zeit…)

    Danke für den Link! Auf Grund der Datenlage würde ich die Hypothese aufstellen, daß es sich bei dem Zirkulationssensor um einen einfachen Schalter handelt. Die Einschränkung, daß das Teil nicht mit (Asynchron-)Motoren betrieben werden darf, verstehe ich: Ist im Sensor ein Reed-Kontakt verbaut, ist der empfindlich gegen Einschaltströme. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist die Einschränkung mit Zeitrelais und/oder Nachlaufsteuerungen. Leider gibt das Datenblatt nicht mehr her…

    Bei der vom TE vorgeschlagenen Einschaltung zwischen Klemme SW und L des Shelly 1 würde jedoch ein Strom von max. 34μA fließen, bei einer Spannungsbeaufschlagung von rd.3V. Davon geht im Sensor nichts kaputt…

    Frage an oswibz : Ist es möglich, den Sensor mit einem Multimeter durchzumessen? Widerstands- (Ohm-)Messbereich? Kann ein Durchfluss simuliert werden? Wie verändert sich der Widerstand des Sensors dabei?