Beiträge von thgoebel

    Hatte das Vergnügen, den defekten Shelly 1 von Guitardoc untersuchen zu dürfen. Stromaufnahme an 230V AC: Null! Eine Sichtprüfung der Komponenten des Netzteils ergab: Nichts - alle Bauteile optisch makellos. Durchgangsprüfungen mit dem Ohmmeter zeigten, daß die Klemme L keine Verbindung zum Inneren des Shelly hatte. Die Löstelle war jedoch vom optischen Eindruck her „astrein“ - keine Risse, keine Anzeichen einer „kalten“ Verbindung. Habe dann den Shelly provisorisch in Betrieb genommen: Klemme L ist ja bei einem funktionsfähigen Shelly 1 mit der internen GND-Ebene verbunden. Der Anschluss von 230V AC an Klemme N und an GND des GPIO-Ports ergab, daß der Shelly auf Anhieb funktionierte…

    Zur eigentlichen Reparatur musste allerdings die Klemmenleiste demontiert werden. Die Lötaugen auf der Bauteileseite zeigten sich ebenfalls in makellosem Zustand: Keine Anzeichen eines Leiterbahnbruchs! Klemmenleiste wieder montiert - Shelly funktioniert…

    Die von Guitardoc gemessenen Spannungen (die ich übrigens nachvollziehen konnte) waren somit allesamt kapazitive Verschiebungsspannungen.

    Lerneffekt: Eine einfache ohmsche Messung beim spannungslosen Shelly 1 von Klemme L nach GND des GPIO-Ports zeigt diesen Fehler sicher an. Dies sollte bei solchen unklaren Diagnosen (siehe Beginn des Threads) empfohlen werden!

    Nachtrag: Natürlich ist eine solche Reparatur bei einem Shelly 1 nicht wirklich lohnend: Die angefallenen Portokosten erreichen schon den halben Preis einer neuen Einheit. Das gilt natürlich nicht für den Fall, wenn man die Reparatur selber ausführen kann. Daher lege ich Wert auf die didaktische Aufbereitung…

    Die Kreissäge sollte fachgerecht über ein Schütz mit Motorschutz geschaltet werden. Die Daten für das Schütz und die Einstellung des Motorschutzes sind von des Daten des Motors abhängig. Das im Shelly 3EM eingebaute Relais ist für das Schalten eines (externen) Schützes gedacht.

    Tomorrow I will add some pictures and diagrams to this case…

    As announced, some pictures and diagrams of the necropsy:

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    Signs of blaze and vaporisation of electronic components are obvious...

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    Even on the solder side of the PCB are signs of damage, as we realise in the upper shell.

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    The component side of the PCB with MOSFET module removed.The black residue is soot...

    Please note: Components covered with KAPTON tape (yellow) remained pristine!

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    This is the main issue: Resistor R1 at MOSFET module is totally vaporised. Even the KAPTON foil is burnt…

    What parts were damaged and where are they located in the circuit diagram?

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    (Remark * : The over-temperature switch is with Version 2 of Shelly Dimmer 2 only!)

    Components marked in yellow are faulty:

    • Both PowerMOSFETS (Q1, Q2, type OSG65R22J. N-Channel MOSFET, VDS 650V.
    • Shunt resistor R1, 0,1Ω
    • IC SM7035P, Switching regulator
    • and another small unidentified component at the solder side of the PCB

    The Dimmer 2 doesn't work with external power supply (12V DC) - this indicates other faulty components in the logic part! Maybe the ESP8266 is damaged, because an inrush current of about 0,5 A was recognised during the test with the external power supply.

    Another interesting question is how the Dimmer 2 is powered. Examining the above circuit diagram leaves us at first glance a bit helpless. But pointing out the relevant circuit paths gives us a deeper insight:

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    Current for power supply is flowing from terminal L via the intrinsic diode of MOSFET Q2 via the resistor R2 through the switching regulator circuitry and via fusible resistor RF and diode D14 to terminal N. In the case, Shelly Dimmer 2 is operating without N-potential, current path ends via diode D2 and the load resistance at N-potential.

    The new Shelly Dimmer2 with the two “black wires” are marked with a tiny label “V2”! And the mysterious black component is an over-temperature switch, which interrupts the power supply of the Dimmer2 at high temperature level.

    An additional 12V DC supply seems to me better - in the sense of reliability and protection of the electronic components of the Shelly UNI. Nevertheless, an extra converter will add more electronics to the system, which may be get faulty too…

    If you’re going to supply the UNI with 12V DC you may omit the diode. In this case it is not necessary to rectify the signal from the reed contact.

    Attention please: 24V AC is the maximum voltage to supply a Shelly UNI! If the voltage would be only 1 or 2 Volts higher, components of Shelly are going faulty!

    Assuming the voltage fits the requirements, I would add a simple diode (e.g. 1N4148 or the more common type 1N400x; x = 1 to 7) as shown in the amended diagram:

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    Sixtus Freebyte : Im Shelly 1 ist kein Platz für Snubber! Daher hätte ich folgendes vorgeschlagen:

    (a) Abklemmen des nicht/selten benötigten Schalters an Klemme SW, um zu eruieren, ob es eine induktive Einstreuung auf den Eingang SW gibt. Wenn sich dadurch nicht ändert, würde ich

    (b) zwischen den Klemmen L und N und O und I je ein RC-Glied 100nF/100Ω schalten, um Beeinflussung der Logik des Shelly über die Spannungsversorgung zu unterdrücken.

    Das heißt, die Klemme SW am Shelly 1 ist unbeschaltet.

    Wie kommt die Mimik wieder in den Normalzustand, wenn der Fehler:

    Problem: das Shelly klinkt sich nach 1-3 Schaltungen sofort aus, bleibt im aktuellen Schaltzustand hängen und ist im Netzwerk weder vom IoBroker noch über sein Interface direkt erreichbar. Auch der Router zeigt es nicht mehr als verbunden an.

    aufgetreten ist? Muß der Shelly von der Stromversorgung getrennt werden?

    Habe hier eine Vermutung geäußert, wo „der Hund begraben“ liegt:

    Weshalb die mit Wechselspannung versorgte Schaltung nicht funktionierte, vermag ich nicht zu sagen. Da fehlt mir auch der genaue Schaltplan. Vor allen Dingen gibt es eine Kopplung zwischen dem Signal des Klingeltasters über die gemeinsame Stromversorgung, wenn der UNI über die 12V aus der Klingelanlage gespeist wird. Die Auswirkungen sind ohne Schaltungsdetails bzw. bekannte Messwerte an definierten Punkten nicht überschaubar!

    Mit den im weiter oben verlinkten Thread, in dem es im wesentlichen um Fehlschaltungen beim UNI geht, wenn an den Digitaleingängen Wechselspannung (AC) detektiert werden soll, scheint das hier geschilderte Problem nichts zu tun zu haben.