Lieber DIYROLLY : Das ist KEIN Shelly UNI, sondern ein Shelly 1, plus 1, pro 1 ! Meine Meinung zum Widerstand am UNI hat sich nicht geändert…
Wozu der Widerstand hier erforderlich ist, habe ich erläutert.
Lieber DIYROLLY : Das ist KEIN Shelly UNI, sondern ein Shelly 1, plus 1, pro 1 ! Meine Meinung zum Widerstand am UNI hat sich nicht geändert…
Wozu der Widerstand hier erforderlich ist, habe ich erläutert.
Der PM misst den Strom über einen Shunt (resistiv), der EM über einen Stromwandler (induktiv). Beide Verfahren haben ihre Vor- und Nachteile. Der Nachteil des Stromwandler-Verfahrens ist die induktive Beeinflussung durch Streufelder, wie andere Stromwandler (beim 3EM), Klingeltrafos und Leitungsschutzschalter…
Ich kann an den Wallboxen manchmal Spannungssprünge sehen, so als wenn der Trafo im Trafohäuschen je nach Last nachregelt, damit die Spannung nicht einbricht oder nicht so hoch wird. Aber sowas ist doch gar nicht möglich und wird auch nicht gemacht oder?
Doch, eine stufige Spannungsregelung ist an der Tagesordnung!
Ist das Signal messbar?
Das Rundsteuersignal dürfte durchaus meßbar sein. Der Wikipedia-Beitrag gibt ja Hinweise dazu - offenbar gibt es ja sogar Amateure, die Signale aus fernen Ortsnetzen aufspüren! Werde mich um die Möglichkeiten kümmern - hoffe, daß wir in Wallhausen Rundsteuersignale haben…
Exakt: Es ist „Wumpe“! Wenn es Rundsteuertechnik in einem bestimmten Gebiet gibt, sind alle Verbraucher betroffen.
Welchen Netzbereich ein Rundsteuersender abdeckt, hängt von der Spannungsebene ab, in der eingespeist wird: Speist man das Rundsteuersignal auf der Mittelspannungsebene ein, sind mehrere Ortschaften bzw. Stadtteile abgedeckt. Bei Einspeisung auf der Hochspannungs-Verteilebene (130kV) ganze Regionen. Der entsprechende Wikipedia-Artikel zum Thema „Rundsteuertechnik“ ist recht ordentlich gemacht.
An der Lage der rechten Lötstelle und der Kontaktzunge ist deutlich erkennbar, daß der Reed-Kontakt möglicherweise unter mechanischer Spannung eingelötet wurde:
Das mögen Reedkontakte garnicht! Somit wäre es möglich, daß der Ausfall auf einen Fertigungsfehler zurückzuführen ist.
Meine Hoffnung ist, daß bei einem Shelly UNI V.2 (so er denn kommt) die Diode ab Werk eingebaut sein wird! Siehe: https://shelly-forum.com/suggest/index.…shelly-uni-v-2/
Das würde funktionieren. Shellies müssen mit 24V DC gespeist werden; die Funktion der LED muß über separate Aktoren gesteuert werden (Extrakosten!), die ausschließlich die Kleinspannung zur Signalisierung der LED schalten. Zur Realisierung der gewünschten Schaltfunktion auf dem Lichtnetz sind separate Aktoren erforderlich.
Das Netz ist voll von Berichten über Störungen von gedimmten Leuchten durch Rundsteuersignale. Abhilfe ist möglich mittels Rundsteuerfiltern bzw. Tonfrequenzsperren. Leider müssen diese Filter auf die im Ortsnetz genutzte Frequenz abgestimmt werden. Daher sind das in der Regel Kleinserien und entsprechend teuer.
Man darf hoffen, daß die (sehr alte) Rundsteuertechnik baldmöglichst durch smarte Zähler abgelöst wird…
Wie man eine solche kleine Baugruppe aufbauen kann, zeigen die folgenden Fotos:
Es kann nicht oft genug gesagt werden: Diese „Bastelei“ ist ausschließlich dann verwendbar, wenn der Shelly mit Kleinspannung (12V DC bzw. 24V DC) versorgt wird! Der Betrieb eines so ausgestatteten Shelly mit Netzspannung ist lebensgefährlich!
Luebbi : Was erforderlich ist, habe ich hier beschrieben:
[…] Zusätzlich benötigt man ein Netzgerät, welches die Betriebsspannung für den Türöffner (Gleich- oder Wechselspannung, hängt vom Türöffner ab) bereitstellt. […]
Du hast somit völlig recht, wenn Du fragst, wie ein Türöffner für 12V-Betrieb ohne Trafo an 230V geschaltet werden soll! Sorgfältiges Lesen hilft aber…
Hier ist eine Möglichkeit beschrieben, das Problem zu lösen: Klick!
Manchmal steht man vor der Aufgabe, Wechselspannungs-Signale zu detektieren und damit Schaltaktionen auszulösen. Beispiel: Türklingel. Eine Klingel oder ein Gong wird mit Wechselspannung betrieben, ein Türöffner soll (ebenfalls mit Wechselspannung) betätigt werden. Die Versorgung eines Shelly UNI mit dem Klingeltrafo scheitert, weil die Spannung wegen des Gongs und/oder des Türöffners zusammenbricht. Ein zusätzliches Relais für den Türöffner soll vermieden werden. Also soll ein Shelly 1, Shelly plus 1 oder Shelly pro 1 eingesetzt werden, der mit Kleinspannung aus einem eigenen DC-Netzteil versorgt wird. Aber wie kann damit die Wechselspannung des Klingelsignals erkannt werden - vor allem, wenn nicht beide Pole der Sekundärwicklung des Klingeltrafos am Einbauort des Shelly verfügbar sind?
In diesem Fall hilft eine kleine Schaltung mit nur drei Bauteilen. Optokoppler oder Relais werden nicht benötigt.
Die Skizze:
Man erkennt, daß die Chose am Gong bzw. an der Klingel eingebaut werden kann: Das Wechselspannungs-Signal (3V AC eff. reichen aus!) wird mit einer Diode (1N4148 oder 1N400x, x von 1 bis 7) gleichgerichtet und lädt einen kleinen Elko (3,3μF, 16V) auf. Ein parallel angeordneter Widerstand (20kΩ bis 50kΩ, 1/4W) sorgt dafür, daß der Eingang des Shelly in Ruhe immer aktiv ist. Daher muß mit „Reverse Input“ parametriert werden, um korrekte Logiksignale zu erhalten. Button Type wird auf „Edge“ oder „Toggle“ gesetzt. Bewährt hat sich beim Shelly 1 (Generation 1) auch „Activation Switch“ mit einem Auto-Off-Timer von 1 oder 2 sek.
Bei Shellies der Generation 2 gibt es die Einstellung "Activation Switch" leider nicht mehr - ein work-around existiert jedoch: Klick!
Liegt ein Wechselspannungs-Signal an, wird der Elko aufgeladen und damit der Stromfluß aus Klemme SW in Richtung Klemme L (GND) unterbunden - der Eingang wird inaktiv.
Diese kleine Schaltung kann mit etwas Sorgfalt direkt an den Schraubklemmen des Shelly montiert werden: Kondensator und Widerstand sind parallel geschaltet; die Diode könnte auch an der Klemme der Klingel angebracht werden.
Wichtig: Die Stromversorgung des Shelly muß vom zu erkennenden Wechselspannungs-Signal getrennt sein! Der Shelly muß mit Kleinspannung versorgt werden!
Der Fall ist klar: Danke, Schubbie , für den Hinweis! Mein UNI steht auf „Reset mit externem Eingang“:
Wird der Eingang (welcher der beiden, ist egal) direkt nach dem Anlegen der Speisespannung 5-mal hintereinander aktiviert, führt der UNI einen Reset aus. So kommt es zu dem bemerkenswerten Oszillogramm.
Das ist in der Tat seltsam! Habe mir das Verhalten und das Oszillogramm so erklärt. Die Blinkzeichen der LED haben diese Vermutung unterstützt. Werde das nochmals nachstellen…
Exactly! The 3 “L”terminals and the 2 “N” terminals of Shelly plus 1PM are common.