Beiträge von thgoebel

    Abhilfe schaft da nur ein zusätzliches Relais.

    …oder ein Widerstand:

    bukowski
    11. Juli 2021 um 08:57

    oder

    thgoebel
    2. September 2021 um 18:57

    In diesem Beitrag (Klick!) habe ich versucht, die minimalen Schaltzeiten des Shelly UNI zu ermitteln. Das dürfte beim dem am häufigsten eingesetzten Aktor, dem Shelly 1, ebenfalls interessant sein:

    Meßaufbau

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    Der Shelly wurde an Klemme SW mit einem Sägezahn-Signal angesteuert, die Amplitude betrug etwa 3 Vpp. Ein 10kΩ-Widerstand sorgte dafür, daß der Eingang des Shelly ohne Signal aktiviert war, daher wurde "Reverse Input" gesetzt. Die Schaltschwelle liegt bei 1,6V - somit etwa in der Mitte des Sägezahn-Signals. Das Eingangssignal wurde am Punkt "A", das Ausgangssignal an Punkt "B" oszillografiert.

    Direkte Ansteuerung des Relais

    Button Type "toggle" - das Eingangssignal wird vom Prozessor direkt an das Relais weitergegeben.

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    Das Oszillogramm zeigt das Schaltverhalten bei maximaler Frequenz. Das Eingangssignal an Punkt "A" wird vom gelben Graphen repräsentiert; der blaue Strahl zeigt das Schalten des Relais (Punkt B). Die Verzögerungszeit beim Einschalten beträgt 48ms; zum Ausschalten werden 38ms benötigt. Das ergibt eine maximale Schaltfrequenz von rd. 15 Hz:

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    Indirekte Ansteuerung des Relais

    Button Type wurde auf "Detached Input" gesetzt ("Reverse Input" immer gesetzt).

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    Jetzt geht alles langsamer, denn die Weitergabe des Schaltbefehls läuft über das WLAN! Wieder ist das Eingangssignal in gelb dargestellt, das Schalten des Relais in blau.

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    Wir erreichen im "detached"-Modus eine maximale Schaltfrequenz von etwa 2Hz! Dieser Wert ist natürlich im Wesentlichen bestimmt durch die Kapazität des WLAN: Wie lange dauert die Beantwortung eines „Ping“, wie sind die verfügbaren Übertragungsbandbreiten? Dies dürfte die minimale Ausführungszeit eines Schaltbefehls signifikant beeinflussen…

    Nachtrag: Eine interessante Erfahrung beim Ende der Messungen im „detached mode“ muß ich noch nachtragen: Schaltet man den Sägezahngenerator ab, kommen noch etwa 10 Schaltimpulse des Shelly-Relais „nachgekleckert“! Daraus schließe ich, daß die WLAN-Übertragung mit einem Sendebuffer (und/oder einem Empfangsbuffer?) arbeitet. Wegen des - bei der gewählten Anregungsfrequenz - unterbrechungsfreien Relaisbetriebs gehe ich davon aus, daß der Buffer gerade eben ausreichte, es demnach keine Verluste/Bufferüberläufe gegeben hat.

    Usually, garage door openers are equipped with some components running with safety-low voltage: Push button to command the door, photo-electric guard to prevent injuries and others, for example. Shelly 1 relay contact is in deed separated from other circuit parts inside, but the distances on the circuit board are too small to get an approbation for mixed application with mains supply and safety-low voltage. Thus, such a mixed application isn’t allowed! Otherwise, the Shelly plus 1 (a Shelly „second generation“ product) was designed for this application. Hence, you may activate your door opener by a Shelly plus 1 relay, which is powered by mains voltage.

    Ein brillanter Gedanke! Ohne Unken zu wollen, darf man nicht traurig sein, falls es nicht funktionieren sollte, weil

    - die Streukapazität des Gesamtsystems wegen der zusätzlichen Leitungen zu hoch wird,

    - weil die parasitäre Kapazität der Relaiskontakte eine Erkennung vom „ein“ und „aus“ verhindert,

    - weil Störungen auf den „verlängerten“ Sensor einwirken.

    Aber testen sollte man das!

    Zeigt der Shelly EM einen Power Factor (cos φ) an, wenn kein Verbraucher angeschlossen ist?

    Hintergrund: Bei meinem Shelly 3EM (anderer Typ, jedoch gleiches Meßprinzip) blendet die Firmware offensichtlich unplausible Meßergebnisse aus. Hier ein Screenshot aus der WebUI:

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    An Phase A ist die Steuerungselektronik der Wallbox ständig in Betrieb - ein geringer Verbrauch sollte demnach auftreten! Die 30mA, die da fließen, sind jedoch mit einem derart schlechten Power Faktor behaftet, daß die Firmware daraus keine Leistung berechnet, sondern „Null“ ausgibt. Nach meiner Beobachtung ist das erst seit Update auf FW 1.11.7 so.

    An den beiden anderen Phasen hängt nichts! Dennoch werden kleinste Ströme bei kapazitiven (minus) und induktiven (plus) cos φ angezeigt.

    Das ist eine Frage der Ökonomie und eine zur Betriebssicherheit: Zum einen ist ein simpler Widerstand, der einen vorhandenen open collector-Ausgang „hochzieht“, günstiger, als ein Relais. Vor allem dann, wenn man ihn ohne Berechnung von einem Forumsmitglied zugesandt bekommt. :) Zum anderen ist ein Relais ein elektromechanisches Bauteil und daher Verschleiß ausgesetzt. Der Widerstand nicht so sehr…

    With some skills in electronics (or with a friend who owns this knowledge) it would be possible to supply a Shelly i3 with 12V DC:

    DIYROLLY
    12. November 2021 um 18:23

    Could imagine to send you such a modified part - please send PM if interested…

    Sorry, daß ich das bei meiner Schaltungsbeschreibung übersehen habe und zu sehr „für Elektroniker“ geschrieben habe! Tut mir leid!

    Andererseits ist es in diesem Forum erlaubt, Fragen zu stellen, falls man etwas nicht genau versteht! Für mehrfache Fragen wird man auch selten geköpft. Bitte daher, zukünftig Unklarheiten rechtzeitig auszuräumen!

    Sehe die Situation genauso, wie DIYROLLY :

    1. Einsatz eines Shelly RGBW2, ggfs. mit Touch-Sensor. Vorteil: Volle Funktionalität, Nachteil: Möglicherweise bereits beschaffte Komponenten bleiben ungenutzt.

    2. Schalten des LED-Streifens NACH dem Touch-Dimmer mittels Shelly 1. Nachteil: Trafo und Dimmer sind dauernd unter Betriebsspannung (geringer Mehr-Stromverbrauch). Touch-Dimmer regelt ausschließlich die Helligkeit - zum Ein-/Ausschalten kann er nicht genutzt werden: Komfort-Schwächen.

    3. Re-Engineering des Touch-Dimmers zum Zweck der Steuerung mit einem Shelly UNI. Vorteil: Erhalt des Bedien-Komforts. Nachteil: Aufwendige „Forschungsarbeit“ mit offenem Ausgang.