Die Lösung für solche „verdrehte“ Logik heißt „Reverse Input“. Das wird unter „Button Type“ eingestellt. Bitte ins Lexikon schauen - der richtige Anschalteplan wird zu finden sein!
Und:Willkommen im Forum!
Die Lösung für solche „verdrehte“ Logik heißt „Reverse Input“. Das wird unter „Button Type“ eingestellt. Bitte ins Lexikon schauen - der richtige Anschalteplan wird zu finden sein!
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Möchte kurz auf ein Schaltungsdetail eingehen: Eingang SW des Shelly ist am Leuchtkörper angeschlossen. Hier liegt entweder N-Potential an (wenn die Leuchte ausgeschaltet ist) oder L-Potential an (wenn der Eltako geschaltet ist). Der SW-Eingang ist daher in beiden Fällen aktiviert - der Shelly erkennt KEINE Veränderung! Möchte man den Schaltzustand des Eltako mit dem Shelly abfragen, so ist entweder (a) ein Trennrelais oder (b) ein Widerstand (500kΩ bis 1MΩ, „Bukowski-Widerstand“) in Serie zum Eingang SW erforderlich. Details zum Widerstand siehe hier:
Querverweis: Forenmitglied Jimbo hat eine kompakte und platzsparende Sicherungsklemme gefunden:
Danke - ich bin überzeugt (worden)! Dann lasst es uns mit 250V-Feinsicherungen angehen…
Zwei Lichtbögen in Serie sind sicherlich nicht alltäglich - auch im Gedankenspiel… Kann mir gut vorstellen, daß Du recht hast und eine niedrigere Bemessungsspannung ausreicht. Was mich stutzig macht: Übliche Neozed Strangsicherungen haben ebenfalls eine Bemessungsspannung von 400V AC!?
Ok. Spielen wir diesen Fall mal durch: Phasenkurzschluß. Zwei Sicherungen liegen in Reihe, eine ist schneller als die zweite. Dann muß diese erste die volle Spannung sicher abschalten können! Tut sie das nicht und baut statt dessen einen stehenden Lichtbogen auf, ist die zweite Sicherung mit der vollen Spannung zwischen zwei Phasen gefordert. Ist der Lichtbogen zu löschen?
Zur Bemessungsspannung der Feinsicherungen: Wir wollen verhindern, daß größere Schäden am Shelly 3EM entstehen, wenn eine der drei Dioden „durchlegiert“ - also eine für beide Halbwellen leitende Verbindung aufweist. In diesem Fall werden die beiden anderen Dioden ebenfalls, und zwar unverzüglich schadhaft werden. Dann haben wir einen dreipoligen Schluß zwischen den Außenleitern. Was sich gegen N abspielt, ist nebensächlich. Daher empfehle ich als Bemessungsspannung für die Sicherungen 400V AC. Gerne lasse ich mich überzeugen, daß das übertrieben ist!
Die Angabe von 250V AC als Nennspannung hat mich ebenfalls zunächst verwirrt. Gehe davon aus, daß sich dies auf die Betriebsspannung der eingebauten LEDs bezieht. Dennoch sollte man, wie hier geschildert
, darauf achten, daß die verwendeten Feinsicherungen für die Bemessungsspannung von 400V AC ausgelegt sind! Leider sind die 3 benötigten Sicherungen wohl genauso teuer, wie der Sicherungshalter!
Unter Umständen sind dann 3 einzelne Sicherungsklemmen für die Baugröße 6x32mm günstiger...
Zur Vervollständigung ein Link zu diesem schönen Teil:
https://www.zaehlerschrank24.de/f-f-bz-3-feins…AiABEgKA8fD_BwE
Habe dieses Szenario mal auf dem Labortisch nachgestellt: Shelly 1 mit einem Trafo 50W (Leerlauf) verbunden und per WebUI geschaltet. Etwa 5 mal (bei geschätzten 500 Schaltspielen) konnte ich einen Restart des Shelly provozieren. Klemme I war dabei auf kurzem Wege mit Klemme L verbunden.
Anschließend habe ich ein R/C-Glied (Snubber) parallel zur Last geschaltet: Danach keine Restarts mehr, bei etwa 500 Schaltspielen.
Dann wurde ich mutig und schloss einen 2kW-Stelltrafo (ebenfalls im Leerlauf) an: Kein Restart des Shelly bei etwas 100 Schaltspielen!
Fazit: Bei induktiver Last empfiehlt es sich, ein R/C-Glied zu verwenden! Ob es parallel zum Relaiskontakt oder zu Last angeordnet wird, ist nicht „kriegsentscheidend“…
Die beiden Schalt-Ausgänge des Shelly UNI sind nur für Lastströme kleiner/gleich 100mA geeignet. Bei höheren Strömen gibt es ganz schnell einen Defekt! Im Fall des Türöffners läßt sich mit Sicherheit sagen, daß der mehr Strom zieht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gilt das auch für „normale“ Türgongs. Ausnahme: „Elektronische Gongs“, die mit einem potentialfreien Kontakt angesteuert werden, können von einem Ausgang des UNI ohne weitere Maßnahmen angesteuert werden.
D.h. im Klartext: Hier sind Relais erforderlich - oder eine Transistorschaltung, wie sie Schubbie getestet und beschrieben hat!
Wenn der N fehlen sollte, wird der Shelly 3EM nicht laufen. Aber den drei Dioden passiert in diesem Fall nichts Böses…
Es sind übrigens drei 1N4007 in SMD-Bauform (A7). Die halten 1000V (Peak) aus…
Da kann man doch mal sehen, wie gut WAGO-Klemmen entstören! Ich hab’s immer gewusst… ![]()
Was macht der eigentlich genau um Strom zu sparen?
Der Prozessor wird häufiger/länger in den Tiefschlaf geschickt.
Immer, wenn man einen Shelly in eine Schaltung integriert hat, muß man das Ergebnis der Anstrengungen auch ausprobieren. Dabei passiert häufig folgendes: Nach dem Einschalten der Betriebsspannung probiert man sofort die Funktion aus. Dabei betätigt man im Lauf einer Minute gerne einen Taster oder Schaltbild mehr als 5mal! Der Shelly reagiert darauf, wie es der Hersteller vorgesehen hat - er führt einen Reset aus und initialisiert sich neu: Dabei wird die bestehende WLA-Verbindung abgebrochen (kein Ping mehr möglich!) und der Shelly-eigene AP aufgespannt…
Alles klar? Man darf ganz sicher die Klemmen I und L direkt verbinden! Aber man sollte es beim Testen ruhig angehen…
Bitte mal um einen Screenshot der Konfiguration des Shelly UNI: „Button Type“ interessiert mich am meisten!
Die Stromaufnahme des Shelly 3EM wurde angefragt - unter anderem zum richtigen Bemessen der Feinsicherungen für den Geräteschutz:
Shelly 3EM mit FW 1.11.8 (ECO-Mode). Speisung über Klemme VC (einphasig!)
230V AC, Strom 12mA (eff.), Relais aktiviert
230V AC, Strom 9mA (eff.), Relais nicht aktiviert
110V AC, Strom 24mA (eff.), Relais aktiviert
110V AC, Strom 17mA (eff.), Relais nicht aktiviert
90V AC, Strom 30mA (eff.), Relais aktiviert
90V AC, Strom 22mA (eff.), Relais nicht aktiviert
70V AC, Strom 37mA (eff.), Relais aktiviert
70V AC, Strom 27mA (eff.), Relais nicht aktiviert
60V AC, Strom 42mA (eff.), Relais aktiviert
60V AC, Strom 31mA (eff.), Relais nicht aktiviert
50V AC, Strom 53mA (eff.), Relais aktiviert
50V AC, Strom 37mA (eff.), Relais nicht aktiviert
40V AC, Strom 55mA (eff.), Relais aktiviert
40V AC, Strom 51mA (eff.), Relais nicht aktiviert
Unterhalb von etwa 38V AC bootet der Shelly 3EM nicht mehr…
Bei Speisung mit drei Phasen sind niedrigere Ströme auf den Phasenanschlüssen zu erwarten. Diese Messung erschien mir zu aufwendig…
Das ist wohl wahr! Aber Allterco hat den kompletten Geräteschutz (bei der Gen. 1 Sicherungswiderstände, bei der Gen. 2 die Picofuses) nicht für den Laien austauschbar gestaltet. Das wäre jetzt kein Rückschritt...
Für Laien ist die Sicherungsklemme ein probates Mittel, wie ich hier
angedeutet habe.
Stefan, @66er : Klar, 3 Phasen - 3 Sicherungen! Verwende ich für den Geräteschutz die in der Generation 2 verbauten "Picofuses", passen die IMHO locker in das Gehäuse. Wenn meine Sendung, die sich gerade auf der modernen Seidenstraße aufhält, angekommen ist, kann ich einen 3EM ja mal umbauen. Schxxx auf die Gewährleistung...
Ein ordentlicher Standpunkt - im Umkehrschluß: Ist ein Geräteschutz erforderlich (eigentlich doch immer, oder!?), gehört DIESE Sicherung in das Gerät.