Aus technischer Sicht erscheint mir eine Lösung besser und betrieblich sicherer, die eine Überlastung des/der Neutralleiter auch ohne zusätzliche Maßnahmen unterbindet, jedoch einen „Farbfehler“ aufweist. Frage mich, weshalb die Elektromeister so streng auf dem Grundsatz bestehen „wir klemmen nicht nach Farben“, jedoch so orthodox („rechtgläubig“) an Farbregeln kleben. Versteht mich bitte richtig: Vorschriften sind unabdingbar - da stehe ich voll und ganz dahinter. Aber ein gewisses Maß an gesundem Menschenverstand sollte man wohl bewahren dürfen?.
Beiträge von thgoebel
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Und wie interpretierst Du dies (im zweiten Beitrag):
Ursache für den Meßfehler sehe ich in dem falschen Spannungabgriff - so wird das nichts!
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Seit Start dieses Threads ist klar, daß nur eine Phase zur Spannungsmessung genutzt wird!
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Bei den meisten Shellies gibt es nur zwei Typen bedrahteter Elkos: 2 (gleiche) Hochvolt-Elkos (Nennspannung 400 bis 450V, 3,3 bis 4,7μF) und ein Niedervolt-Typ (100 bis 330μF, 16 bis 20V). Es gibt auf der 3,3V-Schiene auch SMD-Elkos. Aber die sind schwerer auszutauschen - hierzu benötigt man eine SMD-Lötstation. Wichtig ist außerdem, daß die Maße der Elkos passen, sonst geht der Deckel des Shelly nicht mehr zu….
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Same diagram, cause the sketch contains no information about physical layout of wires. Issue will be to find a live wire in the junction box near the lamp…
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Dachte ich mir - Farbenlehre. Eigentlich wollte ich einen technischen Grund kennenlernen…
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neubau 2019, es gibt sie doch noch, elektriker ohne gewissen?
Mich würde interessieren, ob es einen technischen Grund gibt, weshalb diese Methode, zwei Steckdosen über ein 5-adriges Kabel anzuschließen, derart verwerflich ist?
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Gehe diese Bauteile aufgrund der Hitzeentwicklung kaputt, oder einfach weil sie nicht hochwertig sind - oder beide ??
Hypothese: Eine Charge von Elkos oder die Elkos eines bestimmten Herstellers fallen frühzeitig aus, weil sie durch den gedrängten Einbau im Shelly 2.5 wärmer werden, als an anderen Einbauplätzen. Die Fehlerursache ist somit, wie vieles auf dieser Welt, multikausal. Mit Hilfe der Community könnte man den Hersteller der defekten Elkos ausfindig machen: Jeder, der einen Elko bei einem Shelly austauscht, weil der Shelly Fehler zeigte, meldet den Hersteller des defekten Elkos. Zusätzlich könnte man das Fertigungsdatum des Shelly erfassen - auf der Leiterplatte findet sich ein Datum.
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Die Leiterplatte ist durchkontaktiert (2 Lagen). Bei Elkos ist die Polarität wichtig! Und der Deckel sollte nach dem Austausch noch zu schließen sein...

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Verstehe - Finger zu dick...

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Die Flußrichtung ist dem Shelly 3EM egal - Du musst damit zurechtkommen! Wieso allerdings ein Umdrehen der Stromwandler ein Platzproblem darstellen sollte, leuchtet mir nicht ein...
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Hier muß ich nochmals nachfragen: Shelly 3EM ohne Neutralleiter? Dann dürften die Geräte nicht funktionieren! Gehe davon aus, daß damit gemeint ist, daß kein Stromwandler für den Neutralleiter vorhanden ist? Das ist auch garnicht möglich - ein vierter Stromwandler kann zwar angesteckt werden, hat jedoch keine Funktion, weil in der Firmware nicht implementiert.
Ursache für den Meßfehler sehe ich in dem falschen Spannungabgriff - so wird das nichts!
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Mit der Angabe „localhost“ (ohne Gänsefüßchen) an Stelle der (eigenen) IP-Adresse sollte es bei Shellies der Generation 1 funktionieren! Bei Shellies der Gen. 2 muß übergangsweise die IP-Adresse 127.0.0.1 verwendet werden.
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Nach dem Update auf Firmware 0.10.0-beta6 ist der Display-Fehler behoben:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Der Eigenverbrauch wird mit 2,7W etwas hoch angegeben. Nun wissen wir, daß die Leistungsmessung bei impulsförmigen Strömen und kleinen Leistungen nicht unproblematisch ist. Daher ist anzunehmen, daß es sich um einen Messfehler handelt.
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Habe auf Grund dieses Threads nochmals eine Leistungsmessung mit dem Shelly pro 4PM auf dem Labortisch probiert. Firmware ist zunächst 0.9.3 (aktuelle Serienversion).
Angeschlossen wurde der pro 4PM wie folgt:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Mit dieser „Trickschaltung“ wird eine Einspeisung über Kanal 1 nachgebildet - leider habe ich keine Steckdosen-PV-Anlage zur Verfügung.
In der WebUI sind folgende Werte abzulesen:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Das sieht recht gut aus! Negativer Wert wird plausibel angezeigt. Die Differenz ist mit dem Eigenbedarf des Shelly zu erklären, der in der Schaltungsanordnung an Klemme O1 mitgemessen wird.
Leider stimmt die Anzeige auf dem Display NICHT überein:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Jetzt mache ein Update auf Beta-6 und berichte weiter…
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Der TE schreibt doch zur Eröffnung, daß es sich um zwei Balkonkraftwerke handelt. Daher kann es IMHO nur um Wp gehen - zweimal 0,6kWp, wenn ihr wollt…
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Das klingt mir alles so, als müssten sie sich nur einen entsprechenden Shelly schnappen und es ausprobieren und schon würden sie sehen, dass das Problem existiert.
Das ist das, was ich getan habe…
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Denke, es geht hier um zweimal 600W(Peak)…
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Du hast ja recht: Am unteren Schalter fehlt eine Ader! Sorry…
Abhilfe wäre durch Schalten nach Klemme O möglich: Zum unteren Schalter wird Klemme 0 über den braunen Draht geführt und mit der Lampe verbunden. Der violette Draht bleibt an Klemme SW und wird am unteren Taster angeschlossen. Die zweite Tasterklemme wird mit dem braunen, von Klemme O kommenden Draht verbunden. Am oberen Taster wird genauso verdrahtet: Violett von Klemme SW an den einen Pol des Tasters, braun von Klemme O an den zweiten Pol.
Nachtrag: Der sehr geringe Strom, der beim Betätigen des Tasters über die Lampe fließt, beeinträchtigt das Leuchten nicht. In diesem Augenblick wird ja auch etwas geändert - entweder wird das Licht ein- oder ausgeschaltet.