Beiträge von thgoebel

    Du kannst den Shelly 1L ausbauen und auf dem Tisch probeweise anschließen: Ein Anschlusskabel eines ausrangierten Elektrogeräts wird abgeschnitten und die Anschlußdrähte abisoliert und mit Endhülsen versehen. Dazu benötigt man noch eine Lampenfassung mit Glühbirne (40W, mit Glühfaden - keine LED!), die ebenfalls mit Anschlussdrähten versehen wird. Dann einen Anschalteplan „mit N“ (siehe „Lexikon“) aufbauen und testen. Ein Schalter ist zunächst nicht erforderlich, weil der Shelly mittels WebUI/App geschaltet werden kann. Wenn das funktioniert, wird die Schaltung auf Betrieb „ohne N“ umgebaut.

    Auf diese Weise kannst Du die Funktion des Shelly testen.

    Offenbar werden neue Shelly Bypässe mit einem R/C-Glied (Snubber) ausgeliefert:

    Michael_HH
    25. März 2022 um 18:49

    Möglicherweise eine Reaktion auf Ausfälle von Bypässen?

    ich betreibe einen 1L in einer Kreuzschaltung ohne N und mit einer LED. […] Daher hatte ich an die Lampe einen Bypass gemacht und es hat funktioniert.

    Einfach an die Schelle an L und N.

    Der Bypass muß parallel zum Verbraucher (Lampe) angebracht werden! Am Shelly zwischen Klemme L und N ist er nicht funktionsfähig.

    Wichtig für das Verständnis des /status-Strings ist die Zuordnung von „source“ zum Knoten „relays“:

    Code
    relays":[{"ison":true,"has_timer":false,"timer_started":0,"timer_duration":0,"timer_remaining":0,"source":"schedule"}]

    Der Parameter „input“ gehört dagegen zum Knoten „inputs“:

    Code
    inputs":[{"input":0,"event":"","event_cnt":99}]

    Für mein Verständnis wäre es logisch, wenn eine Aktivierung eines SW-Eingangs auch unter dem Knoten „relays“ eingetragen würde…

    Das Aktivieren des SW-Eingangs wird über den Parameter „input“:1 angezeigt. Ist Button Type „momentary“ eingestellt, wird zusätzlich mit dem Parameter „event“:“L“ oder „event“:“S“ die Länge des Tastendrucks gemeldet. In allen Fällen wird der Parameter „event_cnt“:<n> aktualisiert. <n> ist eine Zahl, die mit jedem Tastendruck hochgezählt wird.

    Ist ein Taster an SW angeschlossen, ist „input“: 1 nur für die Dauer des Tastendrucks gesetzt - beim loslassen der Taste geht der Wert auf 0 zurück.

    Der Parameter „source“ bleibt unverändert, wenn über SW geschaltet wird und zeigt an, woher der letzte Software-Befehl kam (siehe oben).

    Alles klar: Dann scheidet der SW-Eingang aus. Punkt (d) gedanklich löschen!

    Die „Pro“- Reihe könnte mehr freien Luftraum im Innern des Hutschienen-Gehäuses haben. Allerdings erzeugt der ESP32-Prozessor wieder mehr Wärme, als der leistungsschwächere ESP8266 in der Gen.1-Reihe. Leider besitze ich keinen Shelly pro 1PM (nur einen pro 4Pm).

    Die 8A@250V cos phi = 0.4 verstehe ich als max. rating. Eine derartige indukive Last dürfte den Kontakt sehr schnell abbrennen , schlimmsten Falls verkleben lassen.

    Das verstehe ich genauso. Allterco hat auf integrierte Funkenlöschung verzichtet, weil

    (a) nicht genügend Platz in dem angestrebten UP-Dosen-gängigen Gehäuse zur Verfügung steht, und

    (b) es für den Shelly 2.5 auch Anwendungsbereiche mit ohmschen Lasten geben kann (bei denen ein integriertes R/C-Glied eine Verschwendung wäre).

    Man kann das bedauern und wehklagen - oder externe Funkenlöschung vorsehen…

    Es gibt mehrere Ursachen für eine Überhitzung:

    (a) Einbau auf Halter für DIN-Schiene, der die Konvektion behindert.

    (b) Zu gedrängter Einbau auf DIN-Schiene: Kein Abstand zu benachbarten Komponenten.

    (c) Messprinzip: Die Strommessung erfolgt über einen Shunt-Widerstand, der umso mehr Wärme erzeugt, je höher die Leistung ist. Ein Shelly EM, der mit Stromwandler misst, bleibt kühler!

    (d) Schalten des Shelly 1PM über N-Potential. Dies ist möglich, erzeugt jedoch zusätzlich Wärme im Gehäuse des Shelly. Schalten nach L ist effektiver!

    Ursachen (a) und (b) lassen sich durch „Freilegen“ des Shelly nachweisen.

    Zur Komplettierung dieses Threads eine Skizze:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Wie Jan Hendrik Kempkes vorgegangen ist, hat er bereits beschrieben:

    (a) Ermittlung des geschalteten Ausgangs des Touch-Sensors. Das kann entweder mittels Spannungsmessung an der Buchse des Sensors geschehen, oder aber durch Widerstandsmessung vom Steckerpol zur Buchse.

    (b) Ausführung der Schaltung (wie oben gezeigt). Dabei ist es sinnvoll, eine fixe Verdrahtung vorzunehmen. Damit ist sichergestellt, daß „L“ geschaltet wird. Das ist sicherer, falls das Leuchtmittel ausgewechselt werden soll. Eine Ausführung mit EINEM Stecker ist jedoch ebenfalls denkbar. Wie Schubbie bereits geschildert hat, ist es für die Funktion der Anordnung unerheblich, ob links L und N polrichtig oder vertauscht angeschlossen ist.

    Für fortgeschrittene Laien ist dies die einfachste Möglichkeit:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Der „Kasten“ zwischen der Steckdose des HERA-Touchschalters ist der „schwarze Knubbel“, der beim Shelly RGBW2 beiliegt: Ein Optokoppler, dessen zwei schwarze Drähte der einen Seite mit der Steckdose des HERA verbunden werden. Der rote Draht der gegenüberliegenden Seite wird mit Klemme SW, der schwarze Draht mit Klemme L verbunden. Der Rest ergibt sich aus dem Schaltbild.

    Der HERA-Touchschalter aktiviert den SW-Eingang des Shelly 1 wie ein „normaler“ Schalter. Daher muß „Button Type“ auf „Toggle“ gesetzt werden. Die Lampe wird standardmäßig angeschlossen…

    Für fortgeschrittene Bastler gibt es noch andere Möglichkeiten, die ohne Optokoppler auskommen. Dazu muß man allerdings elektrische Messungen vornehmen.

    Zur Beschaffung des „schwarzen Knubbel“ richtet man (a) eine Anfrage an Allterco, oder (b) bestellt sich einen Shelly RGBW2.