Der „kleine Kondensator“ ist bereits intern im Shelly UNI verbaut…
Der „kleine Kondensator“ ist bereits intern im Shelly UNI verbaut…
Dann gilt mein Wort!
Wenn es denn funktioniert, nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. Wenn…
Danke für die zusätzliche Information, die meine Vermutung bestätigt. Weil das vermutlich kein ausgefallener Rollladenantrieb ist, wird diese Spannung bei vielen Antrieben auftreten - und für den Shelly 2.5 vermutlich keine Gefahr darstellen!
Eine weitere Möglichkeit eines Tests wäre, die Spannungsmessung mit einem Instrument mit niedrigem Eingangswiderstand zu wiederholen: 50kΩ Eingangswiderstand wäre ausreichend niedrig. Ein solcher Widerstand könnte parallel zu den Eingangsklemmen des Multimeters geschaltet werden.
Eine kleine Skizze zur Erläuterung:
Vermutlich handelt es sich bei den üblichen Rollladenmotoren um Phasenschieber-Motoren. Die Bewegungsrichtung wird durch anschließen der Betriebsspannung an einen der beiden Anschlüsse des Phasenschieberkondensators und der Motorwicklung gewählt. Während des Motorlaufs ist an der leerlaufenden Klemme eine Spannung zu messen, die über ein Zeigerdiagramm auch theoretisch zu bestimmen ist.
Ich empfehle, die gleichen Messungen mit dem Knebelschalter zu machen. Außerdem benötigen wir für eine Analyse, wie die Zuordnung von O1 und O2 zur Bewegungsrichtung ist (z.B. O2 = auf, O1 = ab).
Vermutlich entsteht die Spannung von 340V durch transformatorische Effekte im Motor auf den jeweils leerlaufenden Anschluss.
Zur Ursache des Ausfalls gibt es eine Vermutung, die durch Berichte im Forum genährt wurde:
Bei einem Ausfall im ersten Betriebsjahr sollte der Lieferant (mit diesem besteht ein Kaufvertrag!) eine Reparatur bzw. Austausch im Rahmen der Gewährleistung anbieten.
Ich kann dimmen mit einem Taster an I und GND.
Welche Firmware-Version ist denn installiert?
Der Button Type liegt bei meinem RGBW2 übrigens nicht auf den Channel-Settings, sondern auf den generellen (nicht-kanalbezogenen) Settings. Dies wohl deshalb, weil nur ein Schalter für alle vier Kanäle verfügbar ist.
Ohne Spannung und Strom im Einschaltmoment oszillografiert zu haben, wage ich hier keine Prognosen. Tatsache ist, daß der Shelly pro 4PM offenbar empfindlich mit induktiven Lasten reagiert. Und außerdem könnte es auch Kontaktprellen beim Einschalten geben?
Würde vorschlagen, über den Relaiskontakten des Shelly pro 4PM R/C-Glieder ("Snubber") anzubringen. Die gibt es z.B. hier:
So ist es! Man muß den Shelly UNI (und auch einen Shelly 2.5) mit Betriebsspannung versorgen...
Oder kann ich den uni auch mit 12vdc versorgen an vcc und gnd und am In1 das 24vac Signal abfangen?
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Das geht - wenn das Bezugspotential beachtet wird (siehe oben). Die Diode am UNI ist immer dann erforderlich, wenn ein Wechselspannungssignal erkannt werden soll. Siehe hier:
Schönes Projekt! Dann ist ja alles in "Butter" - sorry, daß ich mich eingemischt habe...
Verwendet man einen Shelly UNI, muß dessen Bezugspotential natürlich mit dem Rainbird verknüpft werden:
Man muß zunächst messtechnisch ermitteln, welcher Pin der Betriebsspannungsversorgung des Rainbird an die Relaiskontakte führt. Die Diode ist erforderlich, damit der Shelly UNI das Wechselspannungssignal sauber erkennt. Es kann eine 1N4148 oder eine 1N400x (x von 1 bis 7) verwendet werden.
Hier eine "Bastellösung":
Die Nennspannung des kleinen Elkos muß bei Betrieb mit 24V AC auf diese Spannung angepasst werden: Geeignet wäre ein Elko 4,7µF/50V.
Zum Thema „Shelly 2.5 mit 12V-Versorgung“ dies:
Bin gerne bereit, einen modifizierten Shelly 2.5 bereitzustellen!
230VAC sind nich 400V3Ph...
Es gibt Länder, in denen diese Hypothese nicht aufgeht…
Den Shelly EM halte ich bei 2kW ebenfalls für die bessere Lösung, denn die Schaltkapazität des Shelly 1PM degradiert bei niedrigem cosφ beträchtlich. Ein geeignetes Schütz kann der Shelly EM auch eigenständig steuern - da braucht es keinen zusätzlichen Shelly 1.
Mit „Button Type = Momentary“ kann ich meinen RGBW2 im White-Modus dimmen. Voraussetzung ist ein Taster an I. Mit der Einstellung der „Transition Time“ (in „Settings“ des jeweiligen Kanals) kann man die Übergangszeit beim langen Tastendruck so anpassen, daß das Dimmen halbwegs komfortabel von Statten geht. Firmware ist 1.11.8.