Beiträge von thgoebel

    Bei dem Grundlastelement handelt es sich um einen PTC-Widerstand mit 3,5kΩ Kaltwiderstand. An Netzspannung verbraucht er laut Datenblatt 0,65W - in warmem Zustand hat er rechnerisch einen Widerstand von rd. 80kΩ,

    Parallel zum ausgeschalteten LED-Streifen wird der PTC nicht wirklich in den warmen Zustand übergehen. Daher wird er im Kaltzustand (3,5kΩ) verbleiben und einen Großteil des Stroms vom (ausgeschalteten) Dimmer2 ableiten.

    Dank an erzaor86 für den Test!

    Na ja - dem Ingenör ist nichts zu schwör - wenn es die Software nicht schafft, die Logik zu verdrehen, macht es die Hardware:

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    Hier hätten wir einen pull-down-Widerstand. Ein simpler PNP-Transistor dreht die Phasenlage des PWM-Signals um. Die Bemessung der Bauteile ist natürlich von der Belastung durch den Eingang des Heizstabs abhängig. In aller Regel sind PWM-Eingänge hochohmig - etwa 50kΩ sind als Eingangswiderstand zu erwarten…

    Daher ist dies keine Bauanleitung, sondern gehört in die Hände von Nutzern, die „wissen, was sie tun“.

    Hier

    thgoebel
    15. Oktober 2022 um 18:26

    habe ich Oszillogramme zum Shelly Dimmer2 veröffentlicht. Interessant sind Spannung und Strom im ausgeschalteten Zustand…

    Hier

    erzaor86
    14. September 2022 um 07:51

    wurde über „glimmende“ LED berichtet, obwohl der Shelly Dimmer2 in ausgeschaltetem Zustand war. Um etwas Fakten zur Diskussion beizutragen, habe ich die Spannung über der Last und den Strom in die Last oszillografiert. Verwendet habe ich einen Shelly Dimmer2, angeschlossen mit Neutralleiter, und eine dimmbare OSRAM LED „Superstar“ PAR16 50 36° mit GU10-Sockel. Die LED wurde zunächst am Dimmer2 kalibriert. Die Anordnung wurde über einen Trenntrafo betrieben, um sicher mit dem Oszilloskop arbeiten zu können. Die Spannung an der Last wurde mit einem Tastkopf 100:1 abgegriffen; der Strom mit einer Tektronix-Zange A6302 an AM503 Current Probe Amplifier gemessen.

    Fangen wir mit Oszillogrammen im Ein-Zustand an:

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    (SCR269)

    Dimmer2 eingeschaltet auf 100%. Deutlich zu erkennen: Die volle Periode der Netzspannung kriegt die LED nicht ab!

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    (SCR270)

    Dimmer2 eingeschaltet auf 50%

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    (SCR271)

    Dimmer2 eingeschaltet auf 10%

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    (SCR272)

    Dimmer2 eingeschaltet auf 2%.

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    (SCR273)

    Dimmer2 eingeschaltet auf 1%.

    Jetzt wird es spannend: Der Dimmer2 wird ausgeschaltet!

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    (SCR274)

    Auch in ausgeschaltetem Zustand liegen knapp 28V RMS an der Last an! Wieviel Strom fließt in diesem Zustand durch die Last?

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    (SCR275)

    Daß Strom fließt, ist leicht erkennbar. Etwa im Nulldurchgang der Spannung fließt für rd. 2ms ein Impuls.

    Nachtrag: Bei der grünen Kurve handelt es sich um den Betriebsstrom des Shelly! Wegen der falsch platzieren Stromzange kam dieses Artefakt zustande!


    Schauen wir uns die Meßwerte an:

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    (SCR276)

    Es sind knapp 40mA, die durch die Last fließen!

    Nachtrag: Dieser Meßwert ist falsch! Es handelt sich um den Betriebsstrom des Shelly! (Siehe oben)

    Fazit: Bei empfindlichen LED kann dieser kleine (und kurze) Stromimpuls zu „Nachleuchteffekten“ führen! Induktion oder ähnliche Phänomene müssen dabei keine Rolle spielen…

    Gibt es einen pull-up-Widerstand nach plus? Hier ein Beispiel einer PWM-Ansteuerung an einem 0-10V-Eingang, die funktioniert hat:

    thgoebel
    31. Dezember 2021 um 15:18

    Tut mir leid - da habe ich mich offensichtlich zu verkürzt ausgedrückt!

    Mir ging es in Beitrag #16 nicht um die fachliche Qualifikation, sondern um folgendes:

    Wenn ein Nutzer schildert, bei ihm funktioniere eine bestimmte Lösung ohne zusätzliche Hilfsmittel (Widerstand o.ä.), so wäre es für den Fragesteller wohl hilfreich, wenn das Funktionsprinzip, die in der Anwendung vorhandenen Bauteile (Typ und Hersteller des Türschlosses o.ä.) und Fotos bzw. eine Schaltskizze aufgezeigt würden. Dann könnte der Fragesteller beurte, ob die Lösung für sein Szenario zutrifft oder ob er sich die Umsetzung zutraut…

    Willkommen im Forum!

    Zur Frage: Die SW-Eingänge des Shelly werden mit Stromfluß aus Klemme SW(x) nach GND aktiviert. Daher muß bei 12V-Signalen ein Widerstand 10kΩ an Klemme SW und GND geklemmt werden, der dafür sorgt, daß OHNE 12V-Signal der Eingang aktiviert wird. Liegen 12V an SW an, so wird der Stromfluß unterbunden - der Eingang wird deaktiviert. Damit die Logik wieder stimmt, muß der Eingang auf „Reverse Input“ konfiguriert werden.

    Anlage mit Bus. Mmh…

    Da fällt mir nur dies ein:

    thgoebel
    6. Januar 2022 um 13:25