Beiträge von thgoebel

    Die Auflösung wurde doch schon gegeben: Das „Beulenkabel“ ist der Optokoppler in Schrumpfschlauch! Und ie Verdrahtung ist mehr als einfach:

    (a) Lampendraht von Schalter abklemmen und direkt mit L verbinden. Dies geschieht in der Schalterdose.

    (b) Das Netzteil direkt mit L und N verbinden, wie in der Skizze in Beitrag #1 dargestellt. Auch der Shelly RGBW2 ist bereits korrekt dargestellt.

    (c) Der Optokoppler in Schrumpfschlauch wird von Klemme I des RGBW2 abgeklemmt und entfernt.

    (d) In der Schalterdose wird der Shelly i3 an L und N angeschlossen, ebenso ein Pol des Schalters mit L verbunden. Letzteres sollte bereits der Fall sein.

    (e) Am Schalter wird ein Eingang des Shelly i3 angeschlossen - an dieser Klemme des Schalters war vorher der Lampendraht geklemmt.

    (f) Der Shelly i3 muß konfiguriert werden (DDD-Kommandos).

    Die Alternative zur Diode wäre, den Shelly UNI mit Gleichspannung zu speisen und den Klingelkontakt, der potentialfrei an den rot und braun markierten Klemmen der TFS Dialog verfügbar ist, an Pin 1 (rot) und 7 (braun) des Shelly UNI zu schalten. Dann könnte der Klingeltrafo vermutlich entfallen. Wichtig ist, daß die Gleichspannungsversorgung stabilisiert ist und eine Spannung zwischen 12V und 24V abgibt.

    Und was ist dann passiert? Gab es eine Änderung im Verhalten der Mimik?

    Erinnere mich, daß Du sagtest, Du hättest keine Klingel. Das verleitet mich dazu, darauf hinzuweisen, daß der Klingeltrafo dennoch korrekt angeschlossen sein muß:

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    Der Trafo muß seine Spannung an Klemme 0V (ganz links in der Skizze) und an „Klingel/Wechselspannung“ (5. Klemme von links in der Skizze am TFS Dialog) abliefern. Die zuletzt genannte Klemme wird mit Pin1 des Shelly UNI verbunden, die Klemme 0V mit Pin2. Klemme „Klingel1 (oder „Klingel2) wird über die Diode mit Pin7 (oder 8 ) des UNI verbunden.

    Willkommen im Forum!

    Zum Thema: Fast richtig. Die Anschlüsse des Tasters werden jedoch mit Klemme O und I verbunden; 230V L kommt an Klemme L und 230V N an Klemme N.

    Das „Lexikon“ des Forums hat übrigens passende Anschaltepläne für jeden Shelly-Typ zu bieten! Ein Besuch lohnt!

    Der Nichicon:

    thgoebel
    19. April 2022 um 12:23

    und der Illinois Capacitor:

    Vom letztgenannten Typ habe ich einen Posten besorgt, weil sie nicht ganz einfach zu beziehen sind (gewerbliche Nutzer). Gebe gern kleine Stückzahlen ab…

    Klar, wie Du das gemeint hast, Rolf! Aber unter „Sicherheit“ versteht jeder etwas anderes. Daher mein Versuch der Klarstellung.

    Zur Legitimation der Diode hole ich dies wieder aus dem Dunkel:

    thgoebel
    23. August 2021 um 18:48

    Danke, DIYROLLY ! Ich brauch sowas nicht - die Geräte mit 0-10V-Eingang, die ich bislang getestet habe, haben das originale PWM-Signal des RGBW2 problemlos verarbeitet. Habe heute dennoch probeweise ein einfaches RC-Glied am RGBW2 oszillografiert (10kΩ/2,2μF). Das sah sehr gut aus und ist kostengünstig…

    Wenn ich Robbyguard korrekt verstehe, möchte er die Betätigung eines Klingeltasters an der Auerswald Dialog 101 zusätzlich zur Signalisierung über die TK-Anlage auch über einen Shelly UNI erkennen. Dazu muß der Anschluß an der Dialog 101, an der die Klingel angeschlossen würde, über eine Diode (wie oben beschrieben) mit dem Digitaleingang des UNI verbunden werden. Zusätzlich muß der UNI aus dem Klingeltrafo gespeist werden, der an der Dialog 101 für die Versorgung der (nicht vorhandenen) Klingel angeschlossen wird. Falls das nicht auf Anhieb funktioniert, müssen die beiden Drähte an Pin 1 und 2 des UNI, die zum Klingeltrafo führen, vertauscht werden.

    Eine Diode (1N4148 oder 1N400x, x von 1 bis 7), Kathode (Ring) an Pin 7 des UNI, Anode am Draht von der Klingel, könnte helfen. Aus der Montageanleitung der Auerswald TFS Dialog 101 habe ich nämlich entnommen, daß es (a) ein wirklicher Klingeltrafo ist (Wechselspannung) und (b) die fakultativen Klingel(n) direkt mit Wechselspannung angesteuert werden. Ein zweites Problem könnte mit dem Bezugspotential des Shelly UNI zusammenhängen - aber dazu bräuchten wir eine Verdrahtungsskizze…

    BTW: Es ist immer wieder prickelnd, sich die Daten und Montageanleitungen selbst zusammenzusuchen…

    Wenn ich mir das so ansehe, fehlt da ein Draht zwischen Schalter und der Dose, in der der Shelly RGBW2 montiert ist. Und da der grün/gelbe Draht UNTER KEINEN UMSTÄNDEN mißbraucht werden darf (und nach aller Wahrscheinlichkeit kein zusätzlicher Draht eingezogen werden kann), würde ich vorschlagen, in der Schalterdose (ungeschaltetes) L zur Dose an der Leiste zu führen, das Netzteil und den Shelly dauerhaft zu speisen, das „Beulenkabel“ meistbietend zu versteigern und den Shelly RGBW2 mit einem Shelly i3 oder 1, der beim Schalter montiert wird, fernzusteuern.

    Dieses Teil vom wackeren China-Mann habe ich heute auf dem Labortisch:

    https://www.amazon.de/iHaospace-Volt…63695424&sr=8-5

    (Siehe dazu auch Beitrag #28)

    Ein erstes Urteil: Die Baugruppe ist mehr als ärgerlich und ihr Geld nicht wert! Zum einen gibt es kein Datenblatt - man muß sich Spezifikation, Anschlußplan, Abgleichanleitung und was man sich sonst noch so wünscht im Internet zusammensuchen. Und da ist (außer diversen Verkaufsangeboten) nicht viel Erhellendes zu finden…

    Gut, man kann das Teil in Betrieb nehmen. Leider liefert es nur max. 5,6V Ausgangsspannung, gleichgültig, ob man es mit 12V DC oder 24V DC speist. Das Abgleichpoti und der Jumper für die Wahl der PWM-Spannung (5V oder 12 bis 30V) bringen da keine Verbesserung. Der PWM-Eingang belastet leider die Signalquelle erheblich. Aber eine schöne rote LED leuchtet, sobald man Betriebsspannung anlegt. In dieser Form unbrauchbar…

    Werde jetzt mal die Schaltung der Baugruppe aufnehmen und schauen, ob damit irgendetwas anzustellen ist. Es gibt auch nur wenig Bauteile: Ein 78M12, ein Optokoppler und ein LM358 (von letzterem wird nur die Hälfte gebraucht).