Beiträge von thgoebel

    Welcome to the forum!

    To the issue: If a dry contact of an appliance shouldn’t be connected to mains voltage, the shelly (which shall be activated by the contact) MUST be supplied by a low voltage power supply! The Shelly plus 1PM has a separate pin (+12V) to connect a 12V stabilised DC supply. Plus should be connected to the +12V pin and Minus/GND to pin L.

    Please have a glimpse at the forum’s lexicon:

    755-ar768-tasterschaltung-12vdc-v1-png

    Just imagine the manual switch in the diagram above is your dry contact!

    This and other diagrams are to be found there…

    @mods:

    Bitte Beitrag #55 abtrennen und in einen neuen Thread hängen! Die Randbedingungen sind doch sehr abweichend…

    edit: done, danke für dein Hinweis.

    Zur Verdrahtung:

    Minuspol/GND der DC-Speisung des Shelly UNI mit Klemme K der TK-Anlage verbinden (Bezugspotential). Klemme K1 über eine Diode an Pin 7 (oder 8 ) des UNI verbinden; Kathode (Ring) an Pin 7/8, Anode an Klemme K1. Speisung des UNI an Pin 1 (plus 12V DC), Minus/GND an Pin 6.

    Wa soll mit dem ADC des UNI geschehen? Der ist für die Aufgabenstellung nicht erforderlich!

    Nochmals: Bei Speisung mit DC ist es nicht relevant, ob Minus/GND an Pin 2 oder Pin 6 angeschlossen wird. Möchte den TE nicht weiter verwirren…

    Die Erkennung von AC-Signalen bei Speisung mit AC beim Shelly UNI ist allerdings dann problematisch, wenn die Signalspannung an einem Stromkreis mit Verbraucher abgenommen wird. Hier ist noch Forschungsarbeit nötig. Die Erkenntnisse im in Beitrag #39 verlinkten Thread gelten ausschließlich für ein Schalten ohne Verbraucher!

    Deshalb GND an Pin 6 UNI,

    GND an Pin 6 ist bei Speisung mit Wechselspannung nicht ratsam - die Gleichrichterbrücke im Shelly UNI geht sofort in den Orkus…

    Wenn dann noch das zu erkennende Signal fest mit der Speisespannung verkoppelt ist, haben wir am Eingang des Shelly ein Ruhepotential in Höhe der Hälfte der Speisespannung, bezogen auf Pin 2 des UNI. Das ist das Problem - der Eingang ist ständig aktiviert…

    Beim Wechsel nach DC NT war aber der Wechsel von Pin 2 nach Pin 6 nicht beschrieben, hatte ich das überlesen?

    Das spielt bei DC-Speisung keine große Rolle. Ausnahme: Bei Nutzung des ADC ist ein sauberes Bezugspotential unabdingbar. Das Problem bei AC-Speisung ist eben dieses Bezugspotential…

    Bereits mit einer rein ohmschen Last funktioniert die Erkennung an den beiden Digitaleingängen nicht mehr sauber.

    Danke für die Blumen, DIYROLLY !

    Es ist jedoch nicht so, daß ein Schaltungsprinzip auf dem Labortisch funktioniert und in „rauher Umgebung“ nicht: Bei meinen Tests mit AC-Signalen und AC-Speisung des Shelly UNI hatte ich leider KEINEN Verbraucher am Schalter/Taster! Das war nicht vollständig praxisgerecht. Jetzt muss ich „nachlegen“ und das Problem durchleuchten. Der springende Punkt ist die Graetz-Brücke im Shelly, die das Bezugspotential auf die Hälfte der AC-Versorgungsspannung legt. Das ist eine (kleine) Herausforderung…

    Der Kreis mit 1 bezeichnet den Anschluss 1 des Shelly UNI (roter Draht) und gleichzeitig die Wago-Klemme, die den Pluspol vom Netzteil (gelber Draht) im Verteilerkasten zum Gong führt.

    Die Diode wird parallel zu den beiden Klemmen des Gongs angeschlossen.

    Es ist SEHR wichtig, die beiden Kabel (a) vom Netzteil im Verteilerkasten und (b) vom Klingeltaster EINDEUTIG zu identifizieren, weil beide Kabel eine schwarze und eine gelbe Ader haben! Dies geschieht am einfachsten, in dem man beide Kabel an der Wago-Klemme und an den Klemmen des Gongs trennt, danach das Netzteil im Verteilerkasten montiert und anschließt (gelb auf plus, schwarz auf minus) und an den beiden Kabeln beim Gong Spannung misst: Multimeter auf DC 20V. Jetzt ist an gelb/schwarz des Kabels vom Verteilerkasten 12V DC zu messen - am anderen Kabel (vom Taster) hingegen nichts (0V - keine Spannung). Die Kabel bitte entsprechend markieren, danach die Spannung abschalten (im Verteilerkasten den gelben Draht abklemmen). Die Verbindung am Gong, an der WAGO-Klemme und am UNI herstellen. Und testen…

    Genau das hätte ich empfohlen!

    Die Schaltung mit dem Gleichstrom-Netzteil sieht dann so aus:

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    Die Freilauf-Diode ist polrichtig anzuschließen, sonst wird sie irreversibel beschädigt! Du kannst eine der Dioden nutzen, die Du bereits hast.

    Stimmt - der Klingeltrafo liefert 8V. Dem Shelly reicht das aus. Allerdings wird die Spannung einbrechen, wenn der Gong „gongt“. Das war einer der Gründe, weshalb man in anderen Fällen auf Gleichstrom-Versorgung des Shelly umgestellt hat. Dann kann der Gong immer noch mit Wechselspannung versorgt werden. Meistens hat man jedoch auch den Gong mit Gleichspannung betrieben.

    Zum Problem zurück: Die Aktivierung eines Digitaleingangs des Shelly UNI durch ein Wechselspannungssignal von einer Klingel oder einem Gong funktioniert deshalb nicht, weil die Diode eine positive Spannung am Eingang hervorruft, wenn der Gong mit dem Taster verbunden ist. Ursache ist die Gleichrichter-Brücke im Shelly, die das Bezugspotential auf die Hälfte der speisenden Wechselspannung hebt. OHNE Diode funktioniert es zuweilen - aber eben, wie hier

    thgoebel
    23. August 2021 um 18:48

    dargestellt, nicht zuverlässig. Einfache Schaltmittel (z.B. pull-down Widerstand am Pin 7/8) helfen leider nicht!

    Es bleibt als work-around bis auf weiteres nur die Speisung mit Gleichspannung übrig! Passende Netzteile für die DIN-Schiene sind z.B. von Fa. Meanwell zu haben. Soll der Gong mitversorgt werden (damit der Klingeltrafo entfallen kann), ist ein Netzteil erforderlich, welches mindestens 24W (2A bei 12 V DC) liefert. Der Gong sollte mit einer Freilaufdiode versehen werden, damit Spannungsspitzen beim Öffnen des Klingeltasters unterdrückt werden.