Beiträge von thgoebel

    Willkommen im Forum!

    Zum Thema: Ist zum Beziehen von Wasser aus der Zisterne nicht ebenfalls eine Pumpe erforderlich? Oder ist die Zisterne auf einem Dach angebracht?

    Eine automatische Umschaltung zwischen beiden Wasserquellen würde eine Flüssigkeitsstand-Überwachung in Brunnen und Zisterne erfordern! Danach kann geklärt werden, wie die beiden Signale auf die Pumpen-Shellies wirken.

    An dem runden RECOM-Netzteil sind wohl knapp 10cm lange Anschlußkabe dran:

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    (Auszug aus Datenblatt https://www.reichelt.de/index.html?ACT…C03-SER_277.pdf)

    Und bitte die Sicherung (Geräteschutz!) auf 230V-Ebene nicht vergessen:

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    (Auszug aus Datenblatt https://www.reichelt.de/index.html?ACT…C03-SER_277.pdf)

    Bei der Auswahl von Tastern von Fremd-Herstellern ist nicht die Schaltspannung wichtig, sondern die Spannung, für die die Bedienelemente gegen Berührung geschützt sind ("Isolationsparameter"). Letztere muß mindestens 230V AC betragen. Der Tastkontakt, nach Hersteller-Vorgabe verdrahtet, schaltet an Shelly-Aktoren nicht mehr als 3V DC, bei einem geringfügigen Strom.

    Du kannst gerne die gefundene Problemlösung ausprobieren! Hier ist der Plan:

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    Du musst die zweite Diode mit dem roten Draht an „Kreis 1“ (siehe Beitrag #23) anschließen und den schwarzen Draht der Diode an Pin 1 des UNI. „Kreis 2“ in Beitrag #23 wird mit Pin 6 des Shelly verbunden (war früher an Pin 2). Sonst alles, wie im Plan von Beitrag #23.

    Wenn man eine Spannung eines Systems, welches eine eigene Stromversorgung hat, mit einem zweiten System checken will (welches ebenfalls eine eigene Stromversorgung hat), dann muß es eine gemeinsame Spannungsebene geben (hier „Bezugsspannung“ genannt). Dies wird mittels der Verbindung Massepotentials des Klingeltrafos mit dem GND-Potential des Shelly hergestellt.

    Und noch eines: Gerne bin ich didaktisch/pädagogisch unterwegs!

    Sei Dir sicher, daß ich bei dem Test keine „halben Sachen“ gemacht habe! Das Problem ist das Bezugspotential - zwischen zwei Stromkreisen mit je einem Brückengleichrichter. Male es mal auf…

    Aber es ist auch nur eine akademische Problemstellung: Eine Lösung ist gefunden, und die funktioniert…

    Zeichne das resultierende Schaltbild mit Brückengleichrichtung mal auf - dann wirst Du sehen, daß Du damit nicht weit kommst. Das hatte ich gestern bereits aufgebaut und bin an der negativen Halbwelle gescheitert. Die muß weg…

    Und natürlich hilft auch die Umstellung der gesamten Anlage auf Gleichspannungsversorgung, wie das in den meisten Fällen gemacht worden ist. Dann braucht man immer noch eine Diode: Als Freilauf an der Klingel oder am Gong…

    Habe das Problem, daß der Shelly UNI, gespeist mit Wechselspannung, an einem Stromkreis mit Verbraucher nicht korrekt arbeitet, auf dem Labortisch analysieren können und eine Abhilfe gefunden:

    thgoebel
    23. Oktober 2022 um 16:45

    Ab Beitrag #11 dieses Threads wurde eine Meßreihe mit verschiedenen Signalspannungen und Speisespannungen vorgestellt: DC-Signal, DC-Speisung, AC-Signal., AC-Speisung. Ein Szenario wurde dabei übersehen - trotzdem es in der Praxis häufiger vorkommt:


    E. Speisung des Shelly UNI mit Wechselspannung; Aktivierung durch einen Schalter/Taster mit angeschlossenem Verbraucher an der gleichen Spannungsquelle

    Wie ein Aufbau auf dem Labortisch und in der Praxis zeigte (siehe hier:

    thgoebel
    22. Oktober 2022 um 22:23

    ), funktioniert diese Konstellation nicht! Ursache ist der im Shelly eingebaute Brückengleichrichter, der bei der negativen Halbwelle der Speisespannung über den Verbraucher den Digitaleingang des UNI dauerhaft aktiviert. Mit angeschlossenem Verbraucher kann der UNI kein Signal erkennen!

    Daher wurde der Shelly UNI folgendermaßen beschaltet:

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    Der Brückengleichrichter im UNI muß umgangen werden - daher wird der UNI mit Einweggleichrichtung versorgt: EINE Diode an Pin 1 (Vcc) richtet die Speisespannung gleich. Der zweite Pol der Speisespannung wird an Pin 6 (SENS GND) angeschlossen.

    Wie weiter oben gezeigt, ist eine weitere Diode am Digitaleingang erforderlich, damit der UNI das Signal sauber erkennt. Und - wie erwartet - bringt diese Schaltungsanordnung auch ordentliche Meßergebnisse im Oszillogramm:

    Genutzt wurde die Meßanordnung aus Beitrag #11:

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    Kanal 1 des Oszilloskops ist an Punkt A angeschlossen (gelber Strahl); am GPIO-Port des ESP8266 (Punkt B) liegt Kanal B (blauer Strahl).

    Hier ein Schaltvorhang:

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    Das Signal wird sauber erkannt und ein Schaltimpuls an den ESP8266 weitergegeben.

    Fazit: Soll der Shelly UNI an einem vorhandenen Stromkreis ein Schaltsignal abgreifen, so ist externe Einweggleichrichtung erforderlich. Die Speisespannung darf nicht höher als 24V AC betragen, um den Siebelko und das Netzteil des UNI nicht zu überlasten

    Noch eine Bemerkung zur Auswahl der Dioden: Es können die weit verbreiteten 1N4148 oder 1N400x (x von 1 bis 7) verwendet werden.