Beiträge von thgoebel

    Danke für die Links!

    Daraus ergeben sich zwei Schlussfolgerungen:

    (a) Der Systembus besteht aus drei Drähten: plus, minus, und Audio/Signalisierung.

    (b) Das Signal an den Klemmen für den Zusatzsummer wird leider nicht offengelegt.

    Aus (a) ergibt sich, daß ein Shelly UNI mit 18V DC aus dem Systemnetzteil versorgt werden kann. Zu den Klemmen A+, A- sind Messungen erforderlich.

    Sag niemals „nie“! Bei entsprechendem Ehrgeiz, „haben wollen“ und Bastelkenntnissen geht - auch an Busanlagen - sowas immer:

    thgoebel
    6. Januar 2022 um 13:25

    Falls der spontane Reset nicht mit irgendwelchen Schaltaktionen dieses oder des benachbarten Shelly in Verbindung gebracht werden kann, ist zu vermuten, daß der Shelly 1PM an einem Hardware-Defekt leidet: Bei Shelly 2.5 ist dies häufiger zu beobachten - Resets und/oder Abbruch der WLAN-Verbindung wegen ausgetrockneter Elkos im Netzteil des Shelly. Das kann man reparieren - ob sich es lohnt, ist eine andere Frage…

    Eine kleine Untersuchung, wie sich der Shelly RGBW2 im Modus „Activation Switch“ verhält, ist hier zu finden:

    thgoebel
    6. Dezember 2022 um 15:20

    Hier

    Der_Stumme
    15. November 2022 um 21:37

    wurde berichtet, daß ein Shelly RGBW2 in der Konfiguration „Activation Switch“ ein anderes Verhalten aufweist, als andere Shelly-Aktoren. Um etwas Licht in diese Sache zu bringen, habe ich an einen Shelly RGBW2 eine kleine Halogenlampe (6W) angeschlossen und den Eingang „I“ mit einem Shelly plus 1 angesteuert. Der Shelly plus 1 hat die dankenswerte Eigenschaft, daß man mit seinen beiden Auto-Timern wiederkehrende und in der Impulsdauer einstellbare Schaltimpulse generieren kann.

    Bei allen Oszillogrammen ist der Eingangsimpuls (an Klemme I des RGBW2) in blau dargestellt und mit "INP" beschriftet; die Ausgangsspannung am Kanal 4 ist in gelb dargestellt und mit "OUT" beschriftet. 0 Volt heißt: Lampe leuchtet.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    (SCR313)

    Hier sehen wir den Fall, daß der Ausgang des RGBW2 von der abfallenden und der ansteigenden Flanke des Schaltsignals an Klemme „I“ aktiviert wird!

    Die Parameter zu diesem Oszillogramm:

    Button Type: Activation Switch

    Impulsdauer am Eingang: 2 sek.

    Auto-Off-Timer: 2 sek.

    Setzt man die Dauer des Schaltimpulses auf 100ms, tritt das zweifache Schalten nicht auf:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    (SCR314)

    Die Parameter zu diesem Oszillogramm:

    Button Type: Activation Switch

    Impulsdauer am Eingang: 100 ms

    Auto-Off-Timer: 2 sek.

    Wir erkennen ganz nebenbei, daß der Shelly RGBW2 immer mit einer Rampe von einer Sekunde Dauer den Ausgang aktiviert – gleichgültig, wie der Parameter „Transition Time“ gesetzt wurde. Im obigen Beispiel war die „Transition Time“ auf 1ms konfiguriert.

    Um den Einsatzpunkt des oben gezeigten Effekts des Triggerns auf die fallende und die steigende Flanke des Eingangssignals zu bestimmen, wurde die Impulsdauer in 100ms-Schritten erhöht. Bei 500ms Impulsdauer erkennt man eine Veränderung im Oszillogramm:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    (SCR315)

    Ein leichter Knick in der Dimm-Rampe wird sichtbar. Und: Die Einschaltzeit beträgt jetzt rd. 2,5 Sekunden – und nicht, wie im Auto-Off-Timer gewählt, 2 Sekunden!

    Ich überspringe jetzt die Stufen von 600 und 700ms und zeige direkt das Oszillogramm bei 800ms Impulsdauer:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    (SCR316)

    Der „Knick“ ist jetzt ausgeprägt; wir messen jetzt eine Einschaltdauer von 2,8 Sekunden!

    Impulsdauer auf 1900ms:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    (SCR318)

    Der Ausgang des RGBW2 wird noch immer ausschließlich von der fallenden Flanke des Eingangssignals aktiviert. Aber die Dauer der Aktivierung des Ausgangs beträgt jetzt schon 3,9 Sekunden! Wir erinnern uns: Auto-Off steht auf 2 Sekunden! Es wird also die Dauer des Eingangsimpulses zur eingestellten Einschaltdauer hinzugerechnet.

    Die nächste Stufe, Impulsdauer 2 Sekunden, hatten wir ganz oben bereits gesehen. Hier noch ein Beispiel mit 2,1 Sekunden:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    (SCR319)

    Und zum Abschluß dieser Serie ein Oszillogramm mit einem 4 Sekunden langen Eingangsimpuls:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    (SCR320)

    Fazit:

    (a) Ist die Dauer des Schaltimpulses größer als die „Auto-Off-Zeit“, wird der RGBW2 bei fallender und steigender Flanke des Eingangssignals aktiviert!

    (b) Die Dauer des Schaltimpulses wird zur aktiven Zeit (Auto-Off) hinzugerechnet, wenn der Schaltimpuls kleiner als die eingestellte Auto-Off-Zeit ist!

    Ein weiteres Ergebnis, was nicht grafisch dargestellt wurde: Nachtriggern ist im „Activation Switch“-Mode unbegrenzt möglich: Trifft vor Ablauf des Auto-Off-Timers ein neuer Schaltimpuls ein, wird die Einschaltzeit für die gewählte Dauer verlängert.

    Wenden wir uns jetzt kurz dem Parameter „Transition Time“ zu:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    (SCR311)

    Gewählte Transition-Time 1 Sekunde

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    (SCR312)

    Transition-Time 1 Millisekunde. Man beachte: Die Einschaltrampe bleibt unverändert!

    Setzt man im Mode „Toggle“ oder „Edge“ die Auto-Off-Zeit länger, als der Eingangsimpuls, wird Auto-Off nicht ausgeführt! Im folgenden Beispiel wurde Auto-Off mit 2 Sekunden gewählt, der Eingangsimpuls ist jedoch nur eine Sekunde lang:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    (SCR308)

    Bemerkenswert ist, daß die Transition-Time auf 0ms eingestellt war! Die Variation der Transition-Time zwischen 1ms und 1000ms brachte kein anderes Ergebnis!

    Hatte keine Meldung bezüglich der „Chongx“-Elektrolytkondensatoren an Alterrco gemacht. Der NV-Elko hat beim Shelly plus 2PM eine höhere Kapazität (330μF/16V) und wird nicht mehr von Chongx bezogen. Daher müssen wir beim Shelly plus 2PM abwarten…

    thgoebel
    11. Oktober 2022 um 13:39

    In order to establish a common ground potential, a connection between „N“ at the AC network (doorbell and door latch) and pin „N“ (GND) of Shelly UNI has to be made. Because the doorbell signal is AC, a diode in series to UNI pin 7 (IN-1) will be necessary. Kathode (Ring) of the diode at pin 7.

    Thanks. But I thought about some specs and/or a manual for the relay board in post #9…

    If your breadboard construction works, you‘ve verified that the relay board is activated via GND at pin IN. Perfect!

    But I‘m really curious the doorbell signal would work with the UNI, cause your drawing shows the doorbell button powered with AC, which has no connection to Shelly UNI GND. IMHO this will not work…

    Maybe in your drawing are some wires missing?

    Ah! This is more than a relay: Obviously, it contains a transistor to switch the coil and possibly a built-in freewheel diode. In this case you’ll have to supply the board with the correct voltage and polarity. In addition, you‘ll have to investigate if the board need a positive signal at pin IN to activate the relay or GND potential at IN. One black wire of OUT-1 must be connected with pin IN of the relay board; the remaining black wire of OUT-1 goes to +Vcc (if a positive signal triggers the relay) or to GND (if GND signal triggers the relay).

    It would be brilliant to post some documents of the relay board here if available…

    Do I have to connect OUT-1 out to relay GND pin ?

    Usually, relays don’t have a GND and/or a Vcc pin - due to the fact, most DC relays are independent of polarity. Such a type of relay was shown in the diagram. If you should have a relay with a defined polarity, you should wire according the pin names. E.g. plus to Vcc and GND to GND.

    Do I have to connect 12V minus out to relay VCC pin ?

    Same a above.

    What about relay IN pin and diode ?

    In this diagram, Shelly UNI is powered with DC and the input signal is DC too. Thus an extra Diode in series to the input is not necessary.

    Es gab um 2005 herum einen Elko-Skandal (mit Wirtschaftsspionage einer Elektrolyt-Formel), bei der der komplette Fertigungsausstoß eines Kondensator-Herstellers schadhaft war bzw. nach kurzem Gebrauch der Geräte schadhaft wurde. Damals tauschte mindestens einer der Hersteller, der die schlechten Kondensatoren bezogen und verbaut hatte, sämtliche betroffenen Motherboards aus. Mit anderen Worten: Die Produkthaftung reicht über das zugelieferte Bauteil hinaus!

    Eine andere Geschichte zur Ausfallstatistik: Habe gerade eine Anzahl Shelly 2.5 zur Reparatur in der Werkstatt: Von bisher 15 reparierten Shelly 2.5 war bei 14 Stück der 100μF-Elko defekt oder sehr schwach (Kapazitätsverlust); bei 7 Shellies (also etwa der Hälfte) war auch einer oder beide der HV-Elkos betroffen. 6 der reparierten Shellies waren wegen einer Überspannung ausgefallen (Sternpunktverschiebung wegen Neutralleiter-Bruch). Bei diesen war in allen 6 Fällen der Sicherungswiderstand und der VDR defekt; bei dreien ist der Primärregler-IC beschädigt. Auch bei diesen 6 Exemplaren war in 5 Fällen der 100μF-Elko defekt oder schwach. Ich folgere daraus, daß es nur eine Frage der Zeit und der Temperaturbelastung ist, bis ein Shelly 2.5 ausfällt.

    Die Warnung ist generell wichtig und nützlich! Bei näherer Betrachtung der Schaltung des Netzteils des Shelly 3EM stellt man jedoch fest, daß ein Abklemmen des Neutralleiters AM Shelly keinen Schaden anrichten wird:

    thgoebel
    9. Februar 2022 um 15:14