Beiträge von thgoebel

    Um das Thema zu einem sauberen Abschluss zu bringen:

    Habe folgendes mit einem Shelly 1 versucht:

    (a) Verzögertes Einschalten über den Webbrowser mit diesem Kommando:

    Code
    http://192.168.1.37/relay/0?turn=off&timer=10

    Das funktioniert. Anschließend

    (b) den Auto-Off-Timer mit 2 Sekunden bestückt und aktiviert. Kommando unter (a) nochmals gesendet.

    Timer läuft nicht!

    (c) Auto-Off-Timer deaktiviert und eine Action eingestellt:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Diese läuft ebenfalls nicht…

    Firmware ist 1.12.1

    Mit einem Shelly plus 1 ist die Welt in Ordnung: Alle Varianten funktionieren problemlos!

    Bin mir sehr sicher. Kanal 1 (Channel 0) wird von einem Shelly plus 1, auf dem ein Script läuft, geschaltet. Bei "Output switched on" von Kanal 1 (Channel 0) wird Kanal 2 (Channel 1) mit 'localhost' 60 Sekunden später eingeschaltet. Navh einer weiteren Sekunde soll Kanal abfallen. Und das tut nicht...

    Sorry wegen der Verwirrung mit Shelly 1. War mir sicher, daß das keine Besonderheit des Shelly 2.5 ist. Dieser 2.5er ist übrigens auf "Polwender" modifiziert, siehe hier:

    thgoebel
    12. Dezember 2022 um 19:59

    Leider funktioniert es nicht: Der zweite Webhook läuft nicht ab, der Ausgang bleibt aktiviert:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    In diesem Zustand bleibt Kanal 2 stehen.

    Der Webhook für Kanal 2:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Nochmals herzlichen Dank! „Cron“ wird seine Zeitbasis ebenfalls aus unixtime beziehen, oder? Dann wäre der Synchronismus mit UTC auch hergestellt. Werde die zwei Methoden parallel testen…

    Noch ein Wort zur Methode „Timer.set“: Das setzt ja lediglich den (sekündlichen) Trigger, bei dem der Check auf unixtime/60 geschieht. Die 60. Sekunde von unixtime ist der zeitbestimmende Faktor zum Auslösen der Schaltaktion! Daher kann der Minutenimpuls max. 999ms verzögert ausgelöst werden. Eine Fehlerfortpflanzung tritt nicht auf.

    Vielen Dank für die zusätzlichen Tipps! Das Script von Seven of Nine läuft allerdings sehr schön. Weil unixtime mit UTC synchron arbeitet, muss lediglich noch die Zahl der seit 1970 erfolgten Schaltsekunden von unixtime abgezogen werden, um das gewünschte „Springen“ der Minute bei Sekunde 60 von UTC zu erreichen.

    Im Augenblick arbeite ich an der Erzeugung der Minutenimpulse mit einem Shelly plus 2PM, der mit 24 V DC betrieben wird, und einem Relais mit 2 Umschaltkontakten.

    Im Fall 3 würde ich meinen, daß ein Bypass helfen könnte. Fall 2 scheint dubios - keine Ahnung, was da passiert. Einen Bypass würde ich mal probeweise einbauen. Fall 1 tritt häufig auf: Flackern. Da hilft ein Bypass nicht - eher der Austausch der LED. Es ist natürlich mühsam und kostspielig, geeignete dimmbare und flackerfreie Leuchtmittel zu finden. Im Forum gibt es einen Thread, in dem kompatible LED gesammelt werden.

    Ja, das ist er. Plus an Klemme N, Minus/GND an Klemme L.

    (Anmerkung: Zur Ermittlung des Leistungsbedarfs eines Shelly messen wir diesen mit Gleichspannung, weil eine Messung mit Wechselspannung wegen den hohen Crest-Faktors fehlerbehaftet ist. Bei solchen Messungen kann der Shelly mit über 300V DC gespeist werden, ohne daß er Schaden nimmt oder ein Bauteil überbeansprucht wird.)

    Deine gemessene Niedervoltspannung ist vermutlich die, die Du über den Innenwiderstand des Messgerät am SW misst.

    Wenn da aber 230V drauf sind, wie Du kurz darauf schreibst, ist klar, dass der Eingang schaltet - soll er ja auch.

    Möglicherweise ist mal wieder eine kurze Beschreibung fällig, wie der SW-Eingang eines Shelly-Aktors aktiviert wird: Bei einer Verbindung zwischen Klemme SW und L fließt ein sehr kleiner Strom (34μA) von SW nach L. Immer dann also, wenn ein Schalter/Taster geschlossen wurde, der zwischen SW und L geschaltet ist. Die treibende Spannung beträgt rd. 3V DC. Zuweilen ist diese Gleichspannung von kapazitiv eingekoppelter Wechselspannung überlagert. In diesem Fall misst man eine pulsierende Spannung von etwas 12V AC. Kommt kein Stromfluß zwischen SW und L zustande, bleibt der Eingang inaktiv.

    Nun hat es der Entwickler so gewollt, daß auch eine Verbindung zwischen SW und N den Eingang aktiviert. Dies führt dazu, daß der SW-Eingang auch durchschaltet, wenn Klemme SW mit einem vollständigen Stromkreis, bestehend aus Schalter und Verbraucher, verbunden wird. In solchen Fällen ist der SW-Eingang IMMER aktiviert, gleichgültig, ob der Schalter/Taster ein- oder ausgeschaltet ist. Abhilfen dazu wurden im Forum angegeben (Stichwort „Bukowski“).