Beiträge von thgoebel

    Beim Shelly Plug sind die beiden Federn wenigstens gut gekapselt und können bei Federbruch keinen Schaden anrichten. Beim Plug S sieht das anders aus: Habe mehrere Plug S auf dem Tisch gehabt, bei denen die Feder zwischen N und L geraten ist. Das hat großflächige Zerstörungen auf der oberen (Logik-)Leiterplatte zur Folge gehabt.

    Daß das CE-Zeichen an das Vorhandensein einer Kindersicherung geknüpft ist, ist klar. Aber es mag Haushalte ohne Kinder geben…

    Nachtrag (um den Unmutsbekundungen zu entgehen):

    Über die segensreichen Vorteile einer Kindersicherung muß hier nicht gestritten werden. Es liegt jedoch in der Hand des Herstellers, diese so auszuführen, daß sie (a) sicher und leicht zu bedienen sind und (b) das zu sichernde Gerät nicht zerstören, wenn sie häufiger benutzt werden. Ist eines der beiden Kriterien (oder gar beide) nicht erfüllt, braucht man sich über diesbezügliche Gedanken nicht zu wundern.

    Das ist ein Netzteil. Spannung an SW und GND anzulegen, hilft leider wenig, weil ein zusätzlicher Widerstand zwischen SW und GND erforderlich wäre, um den Schaltstrom bei ausgeschaltetem Netzteil abzuleiten. So 5 bis 20kΩ sollte der Widerstand haben. Probiere es mit dem Netzteil, falls Du einen Widerstand findest…

    Bin gespannt, welche Ideen jetzt noch kommen. Kreativ ist das Forum durchaus! ;)

    Nimm ersatzweise ein kleines Relais mit Spule für Wechselspannung (12V AC) und einem Schließer (NO). Die Relaisspule schließt Du parallel zum Gong an, den Relaiskontakt an SW-x und GND ("Masse-Symbol", auf dem Kopf stehendes "T") des Shelly plus i4DC.

    Hier ein solches Relais für Montage auf der DIN-Schiene:

    https://www.amazon.de/Eltako-2078037…ps%2C142&sr=8-7

    Oder in Print-Ausführung:

    https://www.amazon.de/Finder-Steck-P…ps%2C142&sr=8-5

    Die Kontakte sind in beiden Fällen überdimensioniert: Ein 8A-Kontakt für einen Strom von 0,034 mA ist wirklich nicht ausgelastet...

    Oder frag' mal, ob Dir jemand so eine "Beule" bastelt... :)

    Zum Thema „explodieren“ ein paar Fotos von zwei Shelly 3EM, die ich gerade auf dem Tisch habe:

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    Der Begriff „explodieren“ ist IMHO zwar reißerisch - aber was sich da im Innern eines 3EM tut, ist schon beachtlich! Neben ausgiebiger Verrußung erkennt man die Stellen, an denen ein Lichtbogen stand.


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    An der vergrößert dargestellte Stelle hat das Plasma des Lichtbogens den Schutzlack einer Leiterbahn säuberlich entfernt! Leider hat es die gesamte Elektronik der Leistungsmessung bis hin zum 3,3V-Netzteil zerstört.

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    Kaptonfolie ist verbrannt!

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    Im markierten Bereich sind die Leiterbahnen völlig verdampft! Es handelt sich um die Zuleitungen der Spannungsversorgung des Shelly 3EM, die über drei Dioden von den Phasenklemmen VA, VB und VC zugeführt wird. Beim Defekt EINER Diode reißt es den ganzen Shelly ins Verderben…

    Der Shelly pro 3EM hat diese Schaltungstechnik nicht mehr - hier wird die Stromversorgung des Shelly über EINE Diode an Klemme C abgenommen.

    Man kann bei Shelly 3EM nur raten, entweder Feinsicherungen zu verwenden oder aber zwei der drei Dioden zu entfernen (bzw. entfernen zu lassen), damit sowas nicht vorkommt:

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    Hier eine mögliche Lösung:

    thgoebel
    19. Januar 2022 um 23:14

    Der Shelly plus i4 (oder ist ein Shelly plus i4DC ?) verhält sich an den SW-Eingängen genauso, wie ein Shelly 1. Das Bezugspotential zur Klingel ist Klemme L/GND.

    Der Shelly pro 1PM ist eine Ausnahmeerscheinung: Im Gegensatz zu seinem kleineren Bruder plus 1PM und seinem Vorgänger Shelly 1PM ist der „pro“ mit einem „Energy Meter“-Chip ADE7953 ausgestattet. Dieser Chip kann die Richtung des Leistungsflusses erfassen und weitergeben! Das kann der im plus 1PM bzw. 1PM verbaute IC BL0937 nicht!

    Und in dieser Sonderstellung liegt wohl die Ursache des Problems: Der Cloudentwickler hat die „1PM“-Reihe über einen Kamm geschoren und das vom Shelly pro 1PM ignoriert (Hypothese!)…

    Der Shelly plus i4DC erkennt, wie viele andere Shelly-Aktoren, keine Spannung an den Eingangsklemmen (SW), sondern einen Stromfluß aus Klemme SW nach GND. Dies wird erreicht, indem man Schalter/Taster zwischen SW und GND anschließt. Möchte man eine Spannung erkennen, so ist ein Widerstand (5-20kΩ) zwischen SW und GND zu schalten und die zu erkennende Spannung an SW anzulegen. Der Widerstand sorgt dafür, daß der Stromfluß OHNE Spannung gewährleistet ist. Wird jetzt 5 bzw. 12 V an SW angelegt, wird der Stromfluß unterbunden - der Shelly erkennt und meldet dies. Allerdings ist die Logik umgedreht - daher muß „Reverse Input“ konfiguriert werden.