Willkommen im Forum!
Zunächst ein Hinweis: Ein Shelly hat eine Hersteller-Garantie! Daher bei Schäden in den ersten zwei Jahren: Beim Händler reklamieren!
Und ja: Auf der unteren Leiterplatte ist eine Sicherung (ein Sicherungswiderstand) vorhanden.
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Und ja: Auf der unteren Leiterplatte ist eine Sicherung (ein Sicherungswiderstand) vorhanden.
Mit dem Add-On „plus“ kann man ebenfalls Gleichspannung messen. Weil der ADC-Eingang von 0 bis 10 V (DC) misst, muß ein Spannungsteiler vorgeschaltet werden, der die Spannung um z.B. ein Drittel herabsetzt. Die ermittelten Werte müssen danach mit dem Faktor 3 multipliziert werden.
Der Shelly plus 1PM misst ausschließlich Wechselspannung und Wechselstrom.
Von ostfriese habe ich ein Schaltbild des HC-SR501 erhalten:
Bis auf den Jumper für „Retriggerbar“ und den beim HC-SR501 auf dem Modul vorhandenen LDO-Regler 7133 entspricht das dem oben abgebildeten PIR-Modul des Bewegungsmelders. Daher gehe ich davon aus, daß nach Überbrücken des 7133 das HC-SR501 ebenfalls am GPIO-Port eines Shelly zu betreiben ist. Werde prüfen, ob der LDO 7133 rückstromfest ist - in diesem Fall müsste er nicht ausgelötet werden.
Ausserdem könnte ja jemand auf die Idee kommen, Fremdwandler anzuschließen:
Habe einige Typen im Bestand...
Das sollte nicht stören! Fremde Magnetfelder, wie Klingeltrafos, Schaltschütze, FI-Schalter o.ä. stören da schon eher...
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Hier ein Link zu einem Beitrag, den unsere wackere Suchmaschine gefunden hat:
Bitte lies Dich ein und verfeinerte dann Deine Fragen!
Muß die Euphorie etwas dämpfen: Man muß sich jedes PIR-Modul separat ansehen und messen, damit man beurteilen kann, ob es mit einem GPIO-Port gekoppelt werden kann! Im vorliegenden Fall war das der Fall.
Zur Frage nach anderen Betriebsspannungen aus dem Shelly: OHNE interne Modifikation ist bei den Generation 1-Shellies ausschließlich 3,3V verfügbar. Bei den Generation 2-Shellies gibt es den GPIO-Pin ESP_DBG_UART, der 12V führt, wie hier berichtet wurde:
Mehr als 2 bis 4 mA würde ich auf der 12V Schiene nicht entnehmen wollen!
Hinzu kommt die Frage nach der elektrischen Sicherheit, wenn eines der „Arduino“-Module verwendet werden soll, die ausschließlich für Kleinspannung konstruiert wurden. Bei dem vorliegenden BWM war das anders.
35mm Einbautiefe sind nicht allzu üppig. Mit etwas Geschick sollte der Umbau auch in normale Dosen passen. VScheli wird uns berichten…
Noch ein Nachtrag dazu:
An Stelle eines Shelly 1 läßt sich jeder Shelly verwenden, an den ein Add-On gekoppelt werden kann.
Es ist möglich, an Stelle des GPIO-Ports auch den SW-Eingang eines Shelly mit dem PIR-Modul zu steuern. In diesem Fall wird der Ausgang des Moduls („O“) mit Klemme SW verbunden. Die Betriebsspannung und „GND“ wird weiterhin an der GPIO-Buchse abgezapft. Damit entfällt die beschriebene Restriktion mit der Firmware. Damit könnte (fast) jeder beliebige Shelly in den UP-Bewegungsmelder eingebaut werden.
Na ja, das ist ja nun kein Geheimnis. Habe es ja selbst hier erwähnt:
Bei diesem Anschlussschema darf ein Neutralleiter folgenlos angeschlossen werden (das ist nicht bei allen Schemata so!). Ein Reset nach Änderung der Anschlussmethode ist nicht erforderlich. Ansonsten wäre ja die Empfehlung, einen Shelly 1L, der ohne N montiert werden soll, auf der Werkbank MIT N zu konfigurieren, nicht vernünftig umsetzbar.
Unser allseits geschätztes Forenmitglied Volker ( VScheli ) bat mich vor einiger Zeit, einen im Handel befindlichen Bewegungsmelder unter die Lupe zu nehmen und zu prüfen, wie man diesen mit einem Shelly koppeln könnte:
Was mich beim Auspacken störte, ist der Hinweis auf „2-Draht-Technik“: Der BWM wird ohne Neutralleiter angeschlossen. Das wird ohne Grundlastelement nicht funktionieren…
Zerlegt man das Teil, kommen zwei Leiterplatten zum Vorschein:
Das PIR-Modul und…
…das Netzteil mit Triac. Bei letzterem sind nur zwei Dinge interessant: Die Bezeichnung „7133“ rechts unten und die Anschlussbelegung „0“, „minus“ und „plus“ in der Mitte. Den Rest kann man getrost vergessen - ein Triac und zwei Thyristoren bevölkern das Board, mit einer Handvoll „Hühnerfutter“.
Das Bauteil 7133 ist ein LDO-Regler („low drop-in Output“), der 3,3V DC als Versorgungsspannung für das PIR-Modul bereitstellt. Mit dieser Erkenntnis kann man das PIR-Modul zunächst einmal an einem Labornetzteil in Betrieb nehmen: Es hat die sensationelle Stromaufnahme von 150μA @ 3,3V und ist damit wie geschaffen, um aus der 3,3V-Buchse eines GPIO-Port versorgt zu werden. Der Ausgang „O“ hat in Ruhe „low“-Pegel (0V); bei PIR-Erkennung springt der Ausgang auf „high“ (rd. 3V). Ideale Voraussetzungen!
Verbindet man PIR-Modul und GPIO eines Shelly 1 nach folgendem Schema
…funktioniert das Ganze fast sofort. Man muß lediglich das Add-On konfigurieren:
Hier habe ich das Relais des Shelly vom externen Schalter schalten lassen - eine „detached“-Anwendung ist natürlich ebenfalls möglich. In diesem Fall läßt man das Häkchen bei „Flipping the Switch turns Output On/Off“ weg, muß dann jedoch eine „Action“ bei „external Switch“ setzen.
Bei dieser Gelegenheit habe ich den Strom gemessen, der aus dem GPIO-Port fließt, wenn dieser aktiviert wird: 73μA. Das sollte das PIR-Modul allemal vertragen…
Noch ein paar Worte zur elektrischen Sicherheit: Beim originalen BWM liegt das PIR-Modul auf dem gleichen Potential, wie bei der Kopplung mit dem Shelly - nämlich auf dem Potential des Außenleiters („Phase“). Dies hat der Hersteller bei der Konstruktion des UP-Gehäuses berücksichtigt. Der Einbau des Shelly 1 ändert daran nichts wesentliches.
Der Rest ist konstruktive Tätigkeit: Wie läßt sich der Shelly 1 mit dem BWM „verheiraten“?
Das ist mir mehr schlecht, als recht gelungen, wie die nachfolgenden Fotos zeigen. Wer Zugriff auf einen 3D-Drucker und die entsprechenden Tools hat, der wird leicht einen passenden Boden für den BWM fertigen können, der den Shelly schöner beherbergt, als meine Bastelei.
Habe in den Boden des UP-Gehäuses ein „Shelly-förmiges“ Loch geschnitten und den Shelly eingepasst/geklebt:
Leider kommen die Klemmen des Shelly innen zu liegen, weshalb man vor dem Zusammenbau die Anschlusskabel montieren muß. Habe daher eine „pigtail“-Anordnung gewählt.
Am PIR-Modul werden die Verbindungen zum Shelly angelötet und in den GPIO-Port gesteckt. Montiert sieht das Ganze so aus:
Die Bauhöhe „unter Putz“ beträgt 35mm:
Im vorletzten Foto kann man die beiden Einstell-Regler des PIR-Moduls erkennen: Die Ansprechschwelle für die Beleuchtungsstärke und die Zeit der Aktivierung des Ausgangs sind - wie üblich - einstellbar.
Der SW-Eingang ist nicht verwendet worden und steht für den Anschluss eines Schalters/Tasters zur Verfügung. An Stelle eines Shelly 1 läßt sich jeder Shelly verwenden, an den ein Add-On gekoppelt werden kann. Weil jeder Shelly einen GPIO-Port aufweist, ist diese Restriktion eine Frage der Firmware bzw. der WebUI: Es muß die Möglichkeit bestehen, einen externen Schalter zu konfigurieren, sonst kann man den BWM nicht koppeln.
Daher stimmt es natürlich das eine Messung mit Gleichspannung durchaus sinnvoll ist.
Ein Vergleich der Daten wird das zeigen! Du bist herzlich eingeladen!
Habe mir eben die Spezifikation des Keysight 34461A angesehen: Das Teil verarbeitet Ströme mit Crestfaktor bis 10! Es ist damit der Spitzenreiter in einer Ranking-Liste für Multimeter mit hoher Fähigkeit für Crestfaktor behaftete Ströme und Spannungen. Könnte gut sein, daß man mit diesem Gerät auch bei Wechselspannungs-Speisung korrekte Werte misst. Leider teurer als meine Keithleys und Premas…
6,5 Stellen, DMM, „True RMS“.
Auch dieses wird wohl vom Crest-Faktor, der um 10 liegt, getäuscht werden. Daher bestimmen wir seit Ende 2021 die Leistungsaufnahme mit Gleichstromspeisung.
gtrebor steht es frei, es anders zu sehen und eigene Messungen vorzunehmen und die Ergebnisse zu publizieren! Ich erhebe keinen Anspruch auf die ultimative Wahrheit. Und freue mich, wenn es neue Erkenntnisse geben sollte.
Danke für den Versuch der Vermittlung! Da es aber keinen Streit gibt, braucht es IMHO auch keine Versöhnung.
Bin ich aggressiv?
Du hast sicher die Passage in rot gesehen und den ganzen Thread gelesen:
Später wurde die Sache mit dem Crest-Faktor ruchbar:
Mich würde interessieren, wie das professionelle Meßgerät heißt!
Du möchtest, daß ich es Dir suche?
Vielleicht sollte man vor dem Messen noch einmal ordentlich suchen…
Jetzt wird mir‘s fad - ich hör auf…
Du sagst es. Aufwendig wird die Elektromechanik…