Beiträge von thgoebel

    Du hast einen Shelly plus 1PM, oder?

    Ein Shelly 1PM hat nämlich keine Kenntnis der anliegenden Spannung - dieser Meßwert bleibt im „Energy Meter“-IC und wird nicht an den Prozessor weitergegeben. Daher kann der Shelly 1PM keine Überspannungswarnung abgeben.

    Beim Shelly plus 1PM gibt es dagegen die Spannungsumschaltung des Shelly 1PM nicht mehr:

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    Beim Shelly plus 1PM läßt sich der Grenzwert für die Überspannungswarnung konfigurieren.

    Setzt man die Konfiguration des Shelly 1PM von 230V auf 110V, ändert sich an den Daten: NICHTS! Diese Konfiguration ist ein Überbleibsel aus fernen Zeiten. Leider verleitet dies immer wieder zur der Behauptung, der Shelly 1PM würde keine Spannung messen, sondern mit diesem Konfigurations-Wert und dem gemessenen Strom die Leistung berechnen. Das ist jedoch falsch.

    Wie ist das Einschaltverhältnis der Wärmepumpe? Ist sie mehr ein- als ausgeschaltet? Der Shunt zur Strommessung im Shelly (plus) 1PM produziert ja umso mehr Wärme, je höher der Strom ist.

    Zusammen mit der Tatsache, daß der Shelly plus 1PM eine höhere Leistungsaufnahme hat (leistungsfähiger Prozessor, größeres Flash-Memory u.a.) verleitet das zur Hypothese, daß die Sache mit dem Shelly 1PM gerade noch gut gegangen ist, mit dem Shelly plus 1PM jedoch zu Übertemperatur führt.

    Vielleicht wäre es hilfreich, den vorhandenen Antrieb mit dieser Ansicht zu vergleichen:

    nur77
    1. Juni 2022 um 13:34

    Möglicherweise ergeben sich ja Ähnlichkeiten? Und ja - das ist Beitrag #56 aus DIESEM Thread!

    Weitere "Berner-Threads" bringt die Suchfunktion ans Licht...

    Willkommen im Forum!

    Wenn Shellies die Installation neuer Firmware verweigern oder behaupten, es gäbe keine aktuellere Firmware, liegt es in den meisten Fällen daran, daß sie keinen Internet-Zugang haben. Das erkennt man sicher, daß die betroffenen Geräte keine Uhrzeit haben. Abhilfen finden sich im „Erste-Hilfe-Koffer“!

    Einsteiger-Tipps rund um die Shelly-Family und das Forum

    Nachtrag: Das Aufspielen neuer Firmware in einer Installation ohne Neutralleiter kann erratisch verlaufen! Besser ist es, diesen Wartungsvorgang MIT Neutralleiter auf der Werkbank zu erledigen. Es braucht lediglich L und N angeschlossen zu werden - ein abgeschnittenes und abgespitztes Netzkabel eines ausgemusterten Elektrogeräts ist dabei sehr hilfreich.

    Das Forum ist voll davon! Wobei der Verdacht zunächst auf unterschiedliche Druckausgaben des Waschzettels gefallen ist.

    Es gibt noch ein weiteres Fehler-Szenario: Gesetzt den Fall, die Stromwandler werden zugekauft, sind jedoch noch nicht mit den Steckverbindern konfektioniert: Wenn beim Montieren der Stecker bei einem Dritten unterschiedliche Verfahrensweisen angewendet werden, haben wir die gleiche Auswirkung…

    Den Fall, daß in EINEM Karton mit einem Shelly 3EM zwei Wandler in der einen Richtung und einer in der anderen markiert war, hatte ich noch nicht. Wohl aber unterschiedliche Markierungen zwischen zwei Verkaufseinheiten. Vermute, daß die Stromwandler zugekauft werden - möglicherweise von zwei Herstellern, die unterschiedlich produzieren. Da ich JEDEN Shelly vor dem endgültigen Einbau auf der Werkbank probeweise in Betrieb nehme und konfiguriere, hat mir so etwas noch keine wirklichen Probleme bereitet.

    Der Shelly EM (und alle anderen Shellies) messen ausschließlich Wechselstrom. Das ist prinzipbedingt: Die Stromwandler bei der EM-Serie entsprechen „Transformatoren“, die ungeeignet für Gleichstrom sind. Und bei der „PM“-Serie kann der eingesetzte „Energy Meter“-IC keine Gleichspannung bzw. Gleichstrom verarbeiten. Eine Bastellösung könnte mit einem Shelly UNI und einem Hall-Sensor bzw. Shunt realisiert werden. Das ist aber ein anspruchsvolles Projekt!

    Die Verdrahtung ist in Ordnung!

    Das Problem liegt in der Konfiguration: Schließt man den potentialfreien Kontakt an SW und L an, geschieht die Zustandsanzeige über einen Balken in der Anzeige des Schaltzustands des Ausgangs:

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    Der rote Balken sagt uns: Tor offen!

    Dazu muß - am besten in der WebUI - der Eingang auf „detached“ gesetzt werden:

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    In der App muß danach die „Anzeige des Eingangszustands“ konfiguriert werden, damit der Balken sichtbar wird (gelbe Markierung):

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    Leider ist die Anzeige mit einem Balken nicht besonders intuitiv. Aber besseres kann ich nicht anbieten…

    Hier eine kleine Bilderstrecke aus dem Inneren eines Shelly plus PlugS:

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    An den markierten Stellen sitzen die beiden Schrauben zum Lösen der Elektronik-Einheit. Vor dem Herausziehen der Elektronik löst man zweckmäßigerweise die Klebeantenne ab.

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    Die Unterseite der Elektronik (Steckerpins). Die Markierung links bezeichnet Spuren einer mangelhaften Verschraubung. Rechts der 12V-Step-Down-Regler.

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    Der 3,3V-Step-Down-Regler ist ein JW5052. Datenblätter dazu sind rar, wie Hühnerzähne. Und die SMD-Codes sind nicht immer eindeutig…

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    Die Oberseite der Elektronik-Einheit mit dem Prozessor-Board.


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    Dies ist KEIN wirklicher Tear-Down, weil eine Menge Erklärungen fehlen!