Willkommen im Forum!
Wurde der Shelly pro 2PM möglicherweise ohne den erforderlichen Abstand von 1cm links und rechts im Verteiler montiert? Ein Foto der Einbausituation wäre nett…
Willkommen im Forum!
Wurde der Shelly pro 2PM möglicherweise ohne den erforderlichen Abstand von 1cm links und rechts im Verteiler montiert? Ein Foto der Einbausituation wäre nett…
Wenn ich das richtig verstehe, machst Du die vermeintliche Fehlmessung einzig an der Nennleistung der PV-Anlage fest? Das ist dünnes Eis! Ein Vergleichsmessgerät (z.B. ein Zangen-Amperemeter) wäre da schon sehr hilfreich…
Ich habe "das letzte Update" am em3 in Verdacht, wobei ich es nicht nachvollziehen kann mangels Vergleichsgerät, da ich alle drei em3 auf selbem Stand habe.
Beim Shelly 3EM (einem Gerät der Generation 1) ist es leicht möglich, mit Hilfe des Firmware-Archivs dieses Forums nahezu jeden Firmware-Stand wiederherzustellen. So könnte eines der drei Geräte „over the air“ auf einen (vermutet) besseren Stand gebracht werden. Ein Vergleich der Meßwerte wäre somit möglich.
Schon klar. Habe mir in einer ruhigen Minute die verschiedenen Threads zum gleichen Problem durchgelesen…
es werden lediglich ca 50% des möglichen PV-Ertrages
Circa oder exakt die Hälfte? Zu „exakt“ fällt mir etwas ein, das den Namen „Range Extender“ trägt…
Verrätst Du uns, welchen Shelly Du einsetzt, Juergen1611 ?
Die Shunts müssen den Widerstandswert behalten - da läßt sich nichts verbessern. Deren Baugrösse bestimmt nicht, wieviel Wärme die erzeugen. Der Elko ist unschuldig - der fällt lediglich aus. Die Verlustwärme müsste man reduzieren! Speisung mit 12 V ist eine Möglichkeit - hat ja ein Forenmitglied gemacht…
Das Primärnetzteil ist verbessert worden: Ein anderer IC (BP2522), der mit höherer Schaltfrequenz arbeitet und weniger Verluste produziert, als der LNK304 im Shelly 2.5. Die Flyback-Spule braucht daher statt 1mH nur 0,47mH. Kleinere Induktivität, besserer Kern, weniger Verluste…
Die Relaisbaugruppe mit den beiden Shunts ist allerdings identisch in beiden Shellies.
Nun ist es ja die Spule des Primärreglers, die heiß wird. Direkt neben der Spule befinden sich die beiden Step-down-Converter, die ebenfalls Wärme abstrahlen. Man könnte vermuten, daß der Ferritkern der Spule nicht besonders hochwertig ist, was zu Hysterese-Verlusten führt. Dabei erinnere ich mich an eine Meßreihe über Spulen in verschiedenen Shellies, die ich vor über einem Jahr aufgestellt habe - und an eine Schachtel mit unterschiedlichen Spulen (1mH). Sollte ich doch noch mal aufgreifen…
Im Betrieb kommen noch die Verlustwärme des Prozessors, die der beiden Relaisspulen und die Wärmeerzeugung der Shunts zur Strommessung hinzu. Das werden so 1,2 bis 2 Watt sein, die in dem kleines Gehäuse entstehen…
Das linke Relais war in Ruhe? Und dennoch um 10 °K wärmer, als das rechte? Echt?
Die Spule wird ja in Ruhe am wärmsten, das linke Relais mit.
Dazu wünsche ich mir eine Erläuterung!
Habe die Dinger bei Reichelt gekauft:
Die Kontakte müssen separat erworben werden!
Eine Beobachtung aus der letzten Woche, in der ich rund 25 Shellies überholt habe: Elkos überprüft, Stromverbrauch des Shelly gemessen, Firmware aktualisiert und ggfs. auf lange ID umgestellt. Darunter 12 Shelly 2.5, bei denen JEDER einen neuen 100μF Elko benötigte, weil deren Werte (Kapazität, ESR) miserabel waren. Aber es waren auch fast genauso viele Shelly 1 dabei, teils aus 2018/2019 (ohne Lötstoplack), bei denen die 100μF-Elkos durch die Bank Tipp-Top waren! Das interessante daran: Es sind die gleichen „Chonx“-Elkos, wie sie in den 2.5ern verbaut sind!
Fazit: Es ist im wesentlichen die Betriebstemperatur, die den Elkos den Garaus macht! Shelly 1 arbeiten bei viel niedrigeren Temperaturen…
Beide Wandlertypen (50A und 120A) haben ein Übersetzungsverhältnis von 1:3000. Das heißt, bei identischem Strom auf der Primärseite ist der Strom auf der Sekundärseite gleich (von Streuungen des Wandlers abgesehen). Daher sind die Wandler austauschbar. Natürlich muß der 50A-Wandler am Shelly pro 3EM kalibriert werden. Das macht man am besten auf der Werkbank: Alle Spannungsklemmen an eine Phase, der Originalwandler (120A) an IA, der 50A-Wandler an IB. Als Verbraucher ein Bügeleisen („Leinen“). Dann kalibriert man Wandler B von Wandler A.
Näheres zu Wandlern hier:
Danke, Andreas, für den Hinweis! Dennoch bleibe ich jetzt in diesem Thread. Stelle zunächst fest, daß eine solche „Nicht-Zählung“ von kleinen Leistungen aus der Zeit der Ferrariszähler stammt, deren Mechanik einfach bei sehr kleinen Leistungen nicht anlief. Der Hersteller der „Energy Meter“-ICs, Analog Devices, hat dieses Verhalten im ADE7953 (im Shelly EM) und im ADE7880 (im Shelly 3EM und pro 3EM) nachgebildet: Mittels geeigneter Bestückung von Registern kann dieses Verhalten nachgebildet werden:
(Auszug aus dem Datenblatt des ADE7880. Link: https://www.analog.com/media/en/techn…ets/ADE7880.pdf)
Wohlgemerkt: Dieses Feature ist fakultativ! Der Anwender des IC muß es nicht implementieren.
Wenn der Chip das nun anbietet, würde ich erwarten, daß Allterco dies konfigurierbar macht: Entweder mittels „Häkchen“ (Anlaufschwelle) oder mittels Leistungsvorgabe (Leistungen kleiner xx W werden nicht als Energie integriert).
Nur meine 10 Cent…
Die Sache ist doch die: Die Energiemessung je Phase (Integral der Leistung über die Zeit) fällt beim Shelly pro 3EM aus, wenn die Leistung unter einen gewissen Wert (hier wird von 60W gesprochen) fällt. Habe gestern einen mehrstündigen Test aufgesetzt, weil ich das nicht glauben wollte: Ein 10kΩ-Widerstand erzeugte knapp 6W Dauerlast am Kanal C eines pro 3EM. Diese Leistung wird auch ordentlich angezeigt. In der Energieanzeige und in den csv-Dateien findet sich davon dagegen nichts! Bei den ungenutzten Phasen A und B - keine Spannung, geringe Ströme - werden dagegen diese Artefakte kumuliert. Das ist wirklich nicht tolerierbar.
Nachtrag: Dies passiert mit Firmware 0.14 und 1.0-beta5. In alter und neuer App…
Nachtrag 2: Das Verhalten bei Firmware 0.14 ist bei mir leider nicht dokumentiert und muß eruiert werden.
Die Auswahl 50A / 120A Wandler gibt es ja nur beim Shelly EM. Auswirkungen hat das keine - genauso wenig, wie eine Änderung der Spannung-Vorgabe beim Shelly 1PM. Das sind wohl Relikte aus grauer Vorzeit…
Man kann den Wandler auswählen, ich denke die nutzen den einstellbaren "Gain" vom ADE7953.
Die Änderung des Wandlertyps in der Konfiguration ändert nichts an den Meßwerten. Außerdem haben sowohl die 50A Wandler, als auch die 120A Wandler ein Übersetzungsverhältnis von 1:3000. Daher ist der Meßstrom, der in den Shelly fließt, immer der gleiche - ob 50A oder 120A Wandler. Lediglich der Sättigungsstrom ist bei den beiden Wandlertypen unterschiedlich.
Welches Paket, bitte?
UNTERSTEHT EUCH! Bin da stolz drauf…