Der Shelly EM beherrscht „Actions“ mit der Bedingung „over power“ und/oder „under power“:
Der Shelly EM beherrscht „Actions“ mit der Bedingung „over power“ und/oder „under power“:
Nee, nee! Besser so:
Ein „Pull Up“-Widerstand wird immer mit einem Ende an das positive(re) Potential angeschlossen.
4,7kΩ oder 10kΩ dürfen es auch sein!
Wichtig ist doch dies:
Der Open Collector Ausgang des Regenmoduls benötigt unbedingt einen Pull-Up-Widerstand, wenn er an einen Digitaleingang des UNI angeschlossen werden soll. Der von kingof7eleven vorgeschlagene 1kΩ-Widerstand ist die richtige Empfehlung!
Pin 2 bleibt unbeschaltet.
Genau. Das war dies:
Die Nichicon waren jedoch (noch) nicht defekt, sondern merklich gealtert. Und mit drei Stück kann ich keine statistisch relevante Aussage treffen. Mit 100 Stück "Chongx" schon eher...
Was ich mit den Nichicon-Fall sagen wollte:
(a) Jedes Grad weniger an Umgebungstemperatur verlängert die Lebensdauer JEDES Elkos!
(b) Eine vor Jahresfrist empfohlene Marke scheint nicht mehr so ganz standfest zu sein.
Ob die von mir gerne verbauten Elkos von "Illinois Capacitors" sich als dauerhafter erweisen, müssen wir abwarten...
Zu den Temparaturen des Shelly plus 2PM: Die sind nach meinen Erfahrungen ähnlich hoch, wie beim Shelly 2.5. Der ESP32 benötigt zwar, wegen höherer Taktfrequenz und Integrationsdichte, mehr Energie. Er besitzt jedoch auch ausgefeiltere Energie-Sparfunktionen als der ESP8266. Und: Das Netzteil des Shelly plus 2PM hat einen moderneren und effektiveren Step-Down-Converter. Kleinere Fly-Back-Drossel, weniger Verluste!
Du vergisst die Rolle des Herstellers der Elkos und die Frage, ob es sich um eine schlechte Charge gehandelt hat: Bislang habe ich knapp 100 "Chongx"-Elkos ausgetauscht. Noch keinen AISHI oder andere Fabrikate...
Beim Shelly 3EM kann man die Stromwandler schadlos umgedreht montieren. Beim Shelly pro 3EM ist mit der Beta6-Firmware sogar ein Umdrehen per Konfigurationsmenü möglich.
Der Hersteller hat eine sehr kapazitätsarme Verbindungstechnik gewählt: Die Lötpads sind sehr klein gehalten.
Dies muß ich nochmals aufgreifen und kommentieren. Wie aus dem Handbuch zum Evaluation Board des ADE7880 („Energy Meter Chip“) hervorgeht, empfiehlt der Halbleiter-Hersteller Kondensatoren an den Eingängen des IC:
Diese Kondensatoren haben eine weitaus größere Kapazität, als es vergrößerte und mechanisch stabilere Lötpads als zusätzliche Kapazität in der Schaltung verursachen könnten. IMHO würde einer Vergrößerung der Pads somit nichts entgegenstehen…
Die Steckverbindungen für die Stromwandler am Shelly pro 3EM sehen recht robust aus. Dennoch sollten sie „zartfühlend“ behandelt werden, damit nicht dies passiert:
Die Lötpads der Steckbuchsen sind abgerissen! Der Shelly pro 3EM hat deshalb keine Strom- und Leistungswerte auf der betroffenen Phase abgeliefert. Der Hersteller hat eine sehr kapazitätsarme Verbindungstechnik gewählt: Die Lötpads sind sehr klein gehalten. Und die drei Vias, die als „Dübel“ wirken, können keine größeren Kräfte aufnehmen.
Hier ein Blick auf die Unterseite der Baugruppe:
Wie entstehen die Kräfte, die die Lötpads abreißen lassen? Vermutlich beim unsanften Stecken und Lösen der Steckverbinder:
Wird zum Lösen der Verriegelung ausschließlich von oben auf die Verriegelungszunge gedrückt, werden Kräfte in vertikaler Richtung auf einer Steckbuchse ausgeübt (roter Pfeil). Dies führt zum abreißen der Pads. Das Lösen der Verriegelung sollte daher IMMER mit Druck zwischen zwei Fingern erfolgen, damit die ausgeübte Kraft im Steckergehäuse verbleibt.
Was ist, der TE hat ja noch nicht geantwortet, nur eine Phase hat?
Der Shelly 3EM bzw. pro 3EM kann auch 3 Verbraucher an EINER Phase messen.
Hast Du ein Multimeter? Kannst Du es bedienen? Dann würde ich die Spannung zwischen Klemme SW und L messen, wenn der Shelly über L und N mit Netzspannung gespeist wird. Dazu nimmt man ein Netzkabel eines Schrottgeräts, welches abgeschnitten und angespitzt wird. Das Multimeter auf „Spannung“ einstellen (V), Gleichspannung (DC) wählen, falls erforderlich und messen. Zwischen Klemme SW und L sollten rd. 3V DC anliegen. Falls nicht, ist das Netzteil des Shelly defekt.
Na ja, LoveSmartHome hat uns ja nicht verraten, wie er die „smarte“ Lüftung steuern möchte. Vielleicht ist ja ein übergeordnetes System vorhanden und mit bunter GUI ausgestattet. Oder er nutzt den (vorhandenen?) Drehschalter und steuert damit einen Shelly plus i4, der die entsprechenden Kommandos über Actions an den Shelly plus 2PM absetzt. Oder er schreibt ein Script. Oder er geht wirklich „smart“ und läßt steuern, z.B. auf Grund von CO2- oder Feuchtigkeitsdaten…
Geht auch
Geht! Du hast ja nur eine Lösung für zwei Stufen angegeben. Sicherlich wegen der einfacheren Befehle… ![]()
Mit zwei Relais, von denen eines ZWEI Umschaltkontakte, das andere mindestens EINEN Umschaltkontakt hat, läßt sich diese Schaltung aufbauen:
Mit einem Shelly UNI und zwei Relais mit 24V-Spulen geht das genauso.
Die Wahrheitstabelle:
O1 aus, O2 ein: Stufe 1
O1 ein, O2 aus: Stufe 2
O1 ein, O2 ein: Stufe 3
O1 aus, O2 aus: Anlage aus
Prinzipbedingt braucht es keine gegenseitige Verriegelung der Relais.
Nachtrag: Ersetze in der Skizze „G“ durch „P“?
In den äußerst seltenen Fällen, bei denen ein Passwort nicht mehr erinnert werden kann, lässt sich mittels Auslesen des Flash Memory im Shelly das Passwort herausfinden. Bitte bei Interesse PM! Achtung: Der Shelly muß physikalisch auf meinen Labortisch - Portokosten!
Hier ein Link zu den Steckern:
Und einer zu kleinern Wandlern:
Nachtrag: Artikelnummern der Teile für die Stecker für Shelly pro 3EM:
Der Lüftermotor der Abzugshaube hängt nicht auf L2.
Meinte den Lüftermotor IM Herd - für Backen mit Umluft!
Könntest du bei den defekten Shellys feststellen, ob die Überspannung aus dem Netz oder von der Seite des Rollladenmotors kam?
Das ist leider nicht möglich. Wenn allerdings bei Shelly #1 (geplatzter Elko) die Diode in Ordnung ist, dürfte es sich um einen Fertigungsfehler des Kondensators gehandelt haben. Falls die Diode UND der VDR im zweiten Shelly in Ordnung sind, muß ergründet werden, weshalb die Sicherung ausgelöst hat.
Snubber erfüllen ihre Aufgabe immer dann, wenn sie (a) parallel zur geschalteten Induktivität oder (b) parallel zum schaltenden Kontakt angeordnet werden. Und zwar möglichst nahe an Induktivität/Kontakt. Snubber im Leitungsnetz zu verstreuen halte ich für nicht zielführend.
Zu den Geräten an der inkriminierten Phase: Der Wasserkocher ist raus - rein ohmsche Last. Der Elektroherd nahezu - nur der Lüftermotor für die Umluft könnte stören. Die Kaffeemaschine (wenn es ein Automat ist) hat Motoren: Mühle und Hochdruckpumpe. Eine Filtermaschine ist dagegen exkulpiert. Bleibt die Spülmaschine mit zwei Pumpen (Umlaufpumpe und Entleerungspumpe). Was sagt das Radio dazu?
Und es sind wirklich keine Leuchtstoffröhren alter Art vorhanden? Das sind nämlich die Hauptverdächtigen!
Zum Thread selbst eine Bemerkung: Gerate jetzt peu à peu in den Zustand, in dem mein Pulver verschossen ist. Bitte daher um Nachsicht, wenn ich mich demnächst zurückziehen sollte!
Habe nicht unterstellt daß DU unsachlich bist/warst! Mit der Bemerkung wollte ich lediglich darauf hinweisen, daß ICH versuche, mit Fakten etwas beizutragen. Tut mir leid, wenn das versehentlich falsch verstanden worden sein sollte.
Um sachlich zu bleiben, hier ein Auszug aus dem Datenblatt des im Shelly 2.5/plus 2PM eingesetzten Relaistyps:
Man beachte den roten Kasten (von mir hinzugefügt): 15.000 Schaltspiele unter Last (ohmsche Last!) im intermittierenden Betrieb (1 Sekunde ein, 9 Sekunden aus) hören sich nach viel an, sind jedoch praxisfern ermittelt. Die maximale Schaltleistung von 2,5kVA leist sich ebenfalls „ordentlich“. Hat man jedoch induktive Last, so schmilzt das schnell auf die Hälfte (1.200W) oder ein Zehntel (250W) bei ungünstigem cos φ zusammen. Und das entspricht ja auch unserer Beobachtung: Shelly 2.5/plus 2PM keinesfalls für Lasten größer 400W einsetzen! Das Temperaturproblem, verstärkt durch die Verlustwärme der Shunts, kommt ja noch hinzu. Daß sich die Lebensdauer von Elektrolytkondensatoren mit 10°C Temperaturerhöhung jeweils halbiert, ist prinzipbedingt und unvermeidlich!