Beiträge von thgoebel

    Energie aus dem Bussystem einer Klingelanlage zu entnehmen, ist nicht einfach - und nicht empfehlenswert! Zum einen, weil solche Anlagen häufig in Mehrfamilienhäusern eingesetzt werden und in diesem Fall dem Eigentümer bzw. der Eigentümergemeinschaft gehören. Ein Fehler kann sehr teuer werden. Zum anderen, weil der Bus ja digitale Signale überträgt. Diese dürfen nicht gestört oder verfälscht werden.

    Daher halte ich die Idee, einen Shelly plus 1 zu verwenden, der mit Netzspannung versorgt wird, für besser.

    Willkommen im Forum - und danke für die Klarstellung, daß Du einen Shelly plus 1 nutzt!

    Zur Lösung Deines Problems würde es ungemein helfen, wenn wir erfahren könnten, welcher Hersteller Deinen Torantrieb hergestellt hat und wie die Typenbezeichnung ist! Manche Fragesteller suchen das Handbuch zum Antrieb selbst raus und posten hier einen Link dazu. Das wäre jedoch zu viel verlangt.

    Herzlichen Dank!

    Willkommen im Forum!

    Die Fragestellung ist eine völlig andere: In diesem Thread geht es um Shelly RGBW2, der mit Gleichspannung von 12V bis 24V betrieben werden kann. Wenn ich Dich richtig verstehe, möchtest Du einen Shelly 1 mit 20V betreiben. Eine Spannung, die Du als „Bus-Spannung“ bezeichnest. Was ist das für ein Bus? Ein Autobus, Campingbus - oder ein Bussystem in einem elektronischen Gerät?

    Ein Shelly 1 kann mit 12V DC betrieben werden, oder mit 24V DC. Bei Messungen des Versorgungsspannungsbereichs habe ich festgestellt, daß ein Shelly 1 etwa ab 21V DC verläßlich funktioniert. Es mag Geräte geben, die mit 19V laufen, aber das ist eben Glückssache. Stellt man den Jumper im Shelly auf 12V um, liegt die maximale Spannung, die man ihm zumuten sollte, bei etwas über 14V DC.

    Es ist somit zu empfehlen, einen Step-Up-Wandler zu nutzen, um die verfügbaren 20V auf etwa 24V bis 36V anzuheben. Voraussetzung dafür ist, daß die „Bus-Spannung“ überhaupt geeignet ist, um Strom zu entnehmen. Rund 50 bis 80mA werden ja benötigt um einen Shelly 1 zu betreiben.

    Zu überlegen wäre ferner, ob nicht ein Shelly UNI an dieser Stelle eingesetzt werden kann. Der ist etwas flexibler in Bezug auf die Wahl der Betriebsspannung: Eine Versorgungsspannung von 12V bis 36V DC sind problemlos anwendbar.

    Aber erzähl uns doch mal, was Du vorhast!

    Willkommen im Forum!

    Das

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    ist Abbildung 1 aus dem Waschzettel. Wenn die Lampen an Klemmen I und O angeschlossen wurden, können sie nicht leuchten: Klemme I und O führen zu einem potentialfreien Relaiskontakt im Shelly. Anzuschließen wären die Lampen nach diesem Schema:

    747-ar768-ausschaltung-v1-png

    (Der Schalter kann auch entfallen.)

    Nach neun Beiträgen würde ich gerne wissen, was das für ein Gerät ist, das in Beitrag #1 abgebildet ist: Eine Steckdose mit einem Schalter? Drehdimmer? Ein Kabel mit einer brauen und blauen Ader führt nach wohin? Im Hintergrund ein dreiadriges Kabel braun/blau/grün-gelb führt nach wohin? Unter einer klaren Fragestellung stelle ich mir etwas anderes vor…

    Bin da anderer Ansicht:

    horkatz
    1. Oktober 2022 um 17:33

    Verstehe aber nicht wirklich warum es beim Pro plötzlich Probleme gibt die es beim Plus nicht gibt - Firmware sowie HW sind glaube doch recht identisch

    Die Hardware beim Shelly pro 2PM und beim plus 2PM unterscheidet sich beträchtlich! Der Shelly plus 2PM ist dem Shelly 2.5 sehr ähnlich - die Relaisbaugruppe ist sogar identisch. Der Shelly pro 2PM hat sehr aufwendig konstruierte, galvanisch getrennte Relaisbaugruppen, wie hier gezeigt wird:

    thgoebel
    3. Oktober 2022 um 15:08

    Verstehen tue ich die Problematik allerdings auch nicht. Gab es beim Shelly pro 4PM (dem ersten und ältesten der „pro“-Geräte) anfänglich Probleme mit einem X3-Kondensator an der LAN-Buchse, weshalb man WLAN empfohlen hat und die Verwendung von ungeschirmten Patchkabeln angeraten wurde, so ist dieser Kondensator bei den neueren Geräten der „pro“-Serie nicht mehr vorhanden. Auch nicht beim Shelly pro 2PM. Daran sollte es also nicht liegen…

    Leider habe ich noch keinen Shelly pro dual cover PM im Bestand. Daher kann ich nicht mit Sicherheit sagen, daß die interne Schaltung an den SW-Eingängen identisch zu den bisher erhältlichen Shellies ist.

    Seit wenigen Minuten bin ich im Besitz eines Shelly pro Dual Cover PM. Herzlichen Dank an den edlen Spender, der (vorerst) ungenannt bleibt!

    Die erste Tat war, den Bodendeckel zu öffnen:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Das kommt uns doch sehr bekannt vor?! Hier die gleiche Ansicht bei einem Shelly pro 4PM:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Die beiden gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Die Theorie, der Shelly pro Dual Cover PM basiere auf der Hardware des Shelly pro 4PM ist somit durch praktische In-Augenscheinnahme bestätigt. Daher habe ich den Neuzugarnicht weiter zerlegt - der Teardown des Shelly pro 4PM zeigt alle Details.

    thgoebel
    14. August 2021 um 14:31

    Eine kurze Messung an den Klemmen S1 bis S4 ergibt, daß die (gleiche) Innenschaltung auch identische Parameter aufweist: Es fließt ein Strom von 34μA (DC) aus Klemme Sx nach L. Der Eingang wird damit aktiviert. Die Ruhespannung zwischen Sx und L beträgt rd. 3V. Damit ist die vorgeschlagene Verwendung der „Beulenkabel“ des Shelly RGBW2 möglich; ebenso diverse Optokoppler-Schaltungen.

    Ein kurzer Blick auf die installierte Firmware:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Eine eigenartige Firmware-Version. Es wird auch keine reguläre Beta- oder Serienversion angeboten…

    Wurde vielleicht durch zu festes Anziehen der Schrauben am Klemmenblock ein Anschlusspin abgerissen? Hatte ich gerade gestern an einem Shelly 2.5 - Klemme O1 mit Wackelkontakt.

    Da sieht dann so aus:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Der linke Anschluss hat seinen Lötpin verloren. Beim rechten Anschluss erkennt man die Zeichen von zuviel Drehmoment: Elliptische Verformung der Klemme (rote Pfeile).