Beiträge von thgoebel

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    Vielleicht liegt die Ursache der Störung im kurzzeitigen Schalten mit N-Potential:

    thgoebel
    14. November 2023 um 11:43

    Innerhalb von weniger als 5 Minuten mit N-Potential ist der SW-Eingang defekt…

    Aber der Shelly ist ja noch in der Garantiezeit! Beanstandung beim Lieferanten ist anzuraten.

    Der zweite Test mit dem reparierten Shelly Mini 1 war schnell beendet: Nach knapp 45 Minuten ist der SW-Eingang wieder ausgefallen! Ein weiteres Symptom (außer der Tatsache, daß der SW-Eingang nicht mehr reagiert): Misst man den Strom aus Klemme SW nach Klemme L, so fließen bei defektem Eingang 63μA, an Stelle von 37μA!

    Jetzt besteht wohl kein Zweifel mehr:  Ein Shelly Mini 1 oder 1PM darf nicht mit N-Potential am SW-Eingang geschaltet werden!

    In diesem Fall ist der 47kΩ-Widerstand in Ordnung! Kritischer Punkt ist der 1μf-Kondensator C1, der durchschlägt und einen Kurzschluss erzeugt:

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    (Im Foto ist der Kondensator mit einem roten Kreis markiert.)

    Schaltbild siehe Beitrag #64.

    Weil ich Bauteile eines Shelly 2.5 (47k) und eines Shelly 1 (1μF) eingebaut hatte, schließe ich einen Bauteil-Fehler als Ursache aus! Die Ursache muß im Leiterplattenlayout liegen, denn die selbe Schaltung funktioniert bei anderen Shelly-Aktoren ordnungsgemäß.

    Mitglieder des QA-Teams ( @Olsche oder andere) werden gebeten, diese Ergebnisse weiterzuleiten.

    Und noch ein Bericht über den Fortgang der Tests:

    Seit gestern läuft ja der Versuch des Schaltens über N mit einem Shelly plus 1: Dieser verlief mit negativem Ergebnis. Will sagen, der Shelly hat den Test problemlos überstanden! Kein Ausfall. Die Temperatur hielt sich mit knapp 64°C in Grenzen:

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    Statt des Shelly plus 1 habe ich dann den reparierten Shelly Mini 1 in die Versuchsanordnung geschnallt: Beim Einschalten heftiges Blinken und sofortiges Rücksetzen in den Auslieferungszustand! Darauf hin musste ich meine Reparatur nochmals in Augenschein nehmen. Eine Vergleichsmessung des Kondensators C1 an einem Shelly 1 zeigte, da. Ich beim Auslöten den falschen erwischt hatte: Der richtige C1 hat nicht 1nF, sondern 1μF! Nach Korrektur läuft jetzt wieder der Testbetrieb mit Shelly Mini 1…

    Hier noch das korrigierte Schaltbild:

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    Die Lösung ist hier zu finden:

    Leroy2712
    13. November 2023 um 13:20

    Die Erkennung eines +12V DC Signals mit einem Shelly plus i4DC ist mit einem zusätzlichen Widerstand möglich:

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    (Links ist schematisch der „Unscharf“-Kontakt der Alarmanlage gezeigt.)

    Es ist ausreichend, wenn der Widerstand eine Belastbarkeit von 0,25W besitzt.

    So, der Shelly Mini 1 funktioniert wieder. Wie vermutet, war der Kondensator C1 durchgeschlagen. Beim Austausch gegen ein Exemplar aus einem Schrott-Shelly konnte dann auch die Kapazität bestimmt werden: 1nF.

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    Die Ursache des Durchschlagens bleibt allerdings rätselhaft: Beim Schalten gegen N werden die beiden Dioden in jeder negativen Halbwelle leitend und schalten den Transistor durch. Kondensator C1 wird nie mit einer höheren Spannung beaufschlagt! Mysteriös…

    Umso mehr wäre lohnenswert, die Ursache des Ausfalls der beiden Shelly Mini von mkls90 zu erfahren…

    Ach so, der Shelly plus 1 läuft noch klaglos!

    Nachtrag: Der im Schaltbild angegebene Wert für C1 ist falsch! Richtig sind 1μF. Siehe dazu Beitrag #64.

    Ein kurzer Zwischenstand:

    Ein Test mit einem Shelly plus 1, aktiviert über N, läuft.

    Hatte vor, einen 47kΩ-Widerstand aus einem Schrott-2.5er einzubauen. Das gelang auch problemlos, jedoch funktionierte der SW-Eingang noch immer nicht. Also musste ein weiteres defektes Bauteil gesucht werden. Dazu habe ich erstmal die Schaltung im Mini aufgenommen, um sicherzustellen, daß es sich um die gleiche Anordnung handelt, wie bei den „alten“ Shellies:

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    Kommt uns bekannt vor, oder? Der Defekt war danach leicht auszumachen: Der 33kΩ-Widerstand zeigt in der Schaltung 0Ω! Da defekte Widerstände üblicherweise keine Kurzschlüsse aufweisen, gehe ich davon aus, daß der Kondensator C1 durchgeschlagen ist. Um das zu verifizieren, muß das „Hühnerfutter“ erstmal ausgelötet werden. Dazu bin ich noch nicht gekommen…

    Weil die Reparatur doch nicht so einfach wird, wie ich das annahm, kann ich nur jeden warnen, aktuell einen Shelly Mini mit N-Potential zu schalten!

    An einem oder beiden der defekten Shellies von mkls90 bin ich weiterhin sehr interessiert! Möchte überprüfen, ob das gleiche Bauteil betroffen ist…

    Willkommen im Forum!

    Zu Deinem Problem: Shelly-Aktoren schalten am SW-Eingang sowohl mit L-Potential, als auch mit N-Potential. Hier etwas Lesestoff zu dem Phänomen:

    thgoebel
    2. September 2021 um 18:57

    Dort und in den weiterführenden Links wird geschildert, wo der Effekt herrührt und was dagegen getan werden kann, wenn die Glimmlampe weiterhin genutzt werden soll. Ein einfaches Abklemmen der Glimmlampe genügt bereits, um den Shelly korrekt schalten zu lassen.

    Bei der Beschaffung eines einbaufertigen Widerstandsdrahts bin ich gerne behilflich!

    Ok. Ich korrigiere meine Behauptung, damit sie verständlicher wird:

    Daher hat das Problem NICHTS mit der Baugröße der Minis zu tun.

    Sondern? Vielleicht mit dem Herstelldatum der Minis? Die sind a priori sehr jung. Gibt es eine Charge 47kΩ-Widerstände, die weniger Spannung aushalten?

    Nachtrag: Übrigens sind bereits DREI Shelly Mini ausgefallen - mein Test zählt mit!