Hier eine Skizze:
Statt der 1N4007 kann auch eine Schottky-Diode 1N5819 verwendet werden (Verpolungsschutz). Die links eingezeichneten Maße sind für dieses Thema ohne Belang.
Hier eine Skizze:
Statt der 1N4007 kann auch eine Schottky-Diode 1N5819 verwendet werden (Verpolungsschutz). Die links eingezeichneten Maße sind für dieses Thema ohne Belang.
hat ja der Sicherungswiderstand seine Arbeit gemacht
.
Der Schrumpfschlauch soll ja verhindern, daß ionisierende Gase vom verbrennenden VDR in das Gehäuse des pro 3EM dringen und zwischen den drei Phasen einen Lichtbogen zünden. Daher sollte der VDR möglichst gut eingehaust sein.
Wenn der Sicherungswiderstand oder die Sicherung ihre Aufgabe stets verläßlich ausführen würden, gäbe es ohnehin kein Problem. Da aber nun der VDR im Fehlerfall einen unbekannten Widerstand darstellt und der Sicherungswiderstand bei einem bestimmten Strom NICHT durchbrennt, sondern vor sich hin kokelt, ist die Sache mit unbestimmtem Ausgang verbunden. Unter bestimmten Konstellationen löst die Sicherung nicht aus und wir haben eine Lunte gelegt: Zündet jetzt noch ein Lichtbogen zwischen zwei der drei Phasen und ist der pro 3EM mit einem 16A LS (oder höher) abgesichert, entsteht im Gerät eine ganze Menge Hitze. Siehe weiter oben…
einen Schrumpfschlauch mit Innenkleber verwenden und das Ende zusammendrücken...
Genau so mache ich das - das zusammengedrückte Ende öffnet sich, wie gezeigt, bei Hitzeeinwirkung wieder.
Nach dem drastischen Schadensbild etwas erfreuliches:
Wie ihr wisst, verlässt kein reparierter oder geprüfter Shelly pro 3EM meine Werkstatt ohne zusätzliche Maßnahmen zur Verhinderung von Lichtbögen. Heute erhielt ich einen so präparierten pro 3EM mit defektem VDR und Sicherungswiderstand zur Reparatur:
Wie man leicht erkennt, waren die zusätzlichen Maßnahmen wirkungsvoll: Es entstand kein Lichtbogen, nach Austausch des VDR und des Sicherungswiderstands gegen eine Picofuse war das Gerät wieder funktionsfähig.
Weil ich leider keine Schrumpfschlauch-Kappen (oben geschlossen) auftreiben konnte, wurde der Schrumpfschlauch um den VDR oben zusammengedrückt. Dieser Verschluß löst sich unter Hitzeeinwirkung. Ein Tropfen Schmelzkleber ist noch sichtbar. Dies ist suboptimal - eigentlich ist ein vollständiger Verschluss des VDR wünschenswert.
Die Kaptonfolie muß nach dem Defekt des VDR erneuert werden - die Hitze hat den Kleber degradieren lassen.
An dem Elko links vom Sicherungswiderstand ist eine Verfärbung durch Hitzeeinwirkung sichtbar. Die beiden 3,3μF-Elkos hatten messtechnisch zwar noch brauchbare Werte, wurden jedoch sicherheitshalber ausgetauscht.
Mit einem Pull-Down-Widerstand lässt sich ein Shelly auch mit plus 12V DC schalten:
Bei solch einem Projekt, was sicher nicht von der „Plug-and-Play“-Sorte sein wird, muß der Protagonist ohnehin mit Gehirnschmalz vorgehen. Also wird er sich auch das Diagramm des Herstellers des Optokopplers anschauen und es bewerten können.
Nachtrag: Diese Bemerkung gehört eigentlich zu einem anderen Thread. Ich laß es jetzt einfach so stehen…
Das wird nur mit dem 2 er Relaysmodul wie in Betrag # 197 funktionieren
…mit der Zusatzbemerkung in Beitrag #199. Der Step-Down-Converter ist nämlich nicht erforderlich, wenn man ein Relaismodul mit 24V DC verwendet.
Aha. Gut - Du interpretierst die beiden Elektroden der Glimmlampe als zwei Lampen. Tatsächlich ist es jedoch EINE (Glimm-)Lampe. Liegt dort Gleichspannung an, leuchtet nur die Kathode (eine der beiden Elektroden). Das ist dann der Fall, wenn der Schalter geöffnet ist. Dann liegen etwa 120V Gleichspannung (eine Halbwelle) über den SW des Shelly an. Wird der Schalter geschlossen, liegt Wechselspannung an - beide Elektroden glimmen.
Das solltest Du vielleicht näher erläutern. Ich verstehe es nicht…
Für diesen Schaltertyp braucht es keinen Kondensator:
Leider erlaubt es die Konstruktion des Doppelschalters nicht, den Status der Shelly-Relais mit den Kontrollleuchten anzuzeigen. Dazu wäre eine elektrische Trennung der Kontrollleuchte von den Schaltern erforderlich. Daher zeigen die Kontrolleuchten lediglich den Zustand der beiden Schalter an.
Das
hast Du sicherlich auch gesehen?!
Gerne schicke ich Dir ein paar „Beulen“…
Das weiß ich! Dennoch muß es von Zeit zu Zeit festgehalten werden, welcher Natur die beiden Shelly-Foren (DACH und international) unter der Obhut der Shelly Group sind. Hier wird Support von Nutzern für „lau“ geleistet - eine Aufgabe des Herstellers, die normalerweise eine Stange Geld kostet. Daher können sich die Nutzer und Ratgebenden auch herausnehmen, zuweilen andere Meinungen als vom Hersteller „ex cathedra“ verkündet zu haben.
Auf meinen Schlips zu treten ist schwierig, weil ich (wenn es denn sein muß) lieber Fliegen trage. Und da ist schwer draufzutreten…
Zur Sache selbst: Es finden sich IMHO zwei Angaben für den maximalen Strom der Ausgänge des Shelly UNI plus: 250mA (Knowledge Base) und 350mA (erinnere mich nicht an die Stelle). Das gezeigte Diagramm aus dem Datenblatt des LT239 nennt 300mA bei 85°C Umgebungstemperatur, was einen schönen Mittelwert zwischen den beiden Angaben darstellt. Daher gefällt mir diese Angabe…
Das Forum wäre obsolet, wenn ausschließlich nach Knowledge Base Rat erteilt werden dürfte. Aber wir können gerne verabreden, so zu handeln. Dann ist das Forum eine Tier-2 Support Veranstaltung, betrieben von Mitarbeitern der Shelly Group. Ich kann mich dann auf wichtigere Dinge konzentrieren…
Frohe Weihnachten!
Wie die innere Beschaltung zwischen ADC-Eingang und ESP aussieht, zeigt ein Schaltungsauszug des Shelly UNI plus:
GPIO25 (ohne Pull-UP-Widerstand!) wird zur Umschaltung des Meßbereichs genutzt. Der ADC-Eingang ist GPI36. Das wird beim Shelly UNI (Gen1) nicht anders gelöst worden sein - sicherlich mit anderen Widerstandswerten.
Tasmota wird nichts von dem Spannungsteiler vor dem ADC-Pin wissen. Da muß ein Multiplikator her!
Deshalb habe ich ja den Widerstand ins Spiel gebracht.
In einigen Fällen hat der Einsatz eines 4,7kΩ-Widerstands zwischen Vcc und Data in der Nähe des Sensors Abhilfe gebracht, wenn längere Anschlußleitungen verwendet wurden.
Kabel 3x1,5mm/2
Verdrillte Leitungen (CAT5 oder höher) oder Fernmeldekabel Y-St-Y 0,8mm sind besser geeignet.