Beiträge von thgoebel

    Der Drehzahlsensor ist m.E. nicht das Problem. Der Generator gibt ja selbst bereits ein Frequenzsignal ab. Das Problem ist, für den TE einen FERTIGEN f/U-Wandler zu finden, der mit den niedrigen Drehzahlen zurecht kommt (und bezahlbar ist). Wenn der TE basteln wollte (und könnte), wäre das ganze kein Problem. Wenn ich richtig verstehe, möchte er fertige Module mit einem Plan zum zusammenschalten…

    Mit dem in Beitrag #36 verlinkten f/U-Umsetzer wäre übrigens eine Lösung mit einem Shelly UNI möglich: Das Wechselspannungs-Signal aus dem Generator (eine Phase) wird an Klemme 2 des Wandlers angeschlossen, der Sternpunkt des Generators an Klemme 3. Weil der Wandler ein galvanisch getrenntes Netzteil hat (wahlweise für 5V, 15V oder 24V DC) braucht nicht auf eine mögliche Verschleppung des Bezugspotentials geachtet zu werden. Klemme 7 des Wandlers wird mit Pin3 (ADC in) des UNI verbunden, Klemme 8 mit Pin 6 des UNI. Der UNI muß allerdings aus einem eigenen Netzteil gespeist werden oder mit einem galvanisch getrennten DC/DC-Wandler. Man verwendet einen Wandler mit 0-10V-Ausgang, also z.B. WM80, WM80A oder WM80C. Leider wird der hohe Preis eines solchen Wandlers abschreckend wirken…

    Hier noch rasch der Link zum Manual, damit das oben geschilderte nachvollziehbar ist:

    https://www.atrie.de/wp-content/upl…0/wm80_2013.pdf

    Besorgen musst Du (a) einen Elektronikfreak und (b) Material, was die Instanz unter (a) benötigt.

    Spaß beiseite. Aber dies wollte ich bereits gesagt haben:

    Die Aufgabenstellung ist anspruchsvoll und ist nicht „aus der Schublade zu ziehen“! Eigeninitiative ist obligatorisch - und Messen und Basteln.

    IMHO wäre es auch sinnvoll, das Thema in einen eigenen Thread auszulagern…

    Drei Phasen benötigt man nicht zum Abgreifen der Drehzahl. Eine genügt - und ist auch am einfachsten zu handhaben. Mit einem geeigneten f/U-Wandler würde das ohne Sensor gelingen.

    Alternativ formt man die Sinuswelle vom Generator in Nadelimpulse und zählt diese je Sekunde oder je Minute. Man benötigt somit einen UNI mit Zähleingang…

    Der Akozon-Wandler ist ungeeignet, weil er einen zu großen Messbereich hat (bis 10kHz). Die Maximaldrehzahl von 360 Upm entspricht 6 Umdrehungen pro Sekunde, gleich 6 Hz.

    Die Abnahme der Umdrehungen an den Rotoren ist eine mechanische Aufgabenstellung. Hier ist forschen und basteln angesagt. Eine Möglichkeit OHNE mechanische Umdrehungssensorik auszukommen, wäre die Auswertung der Wechselspannung, die von den Generatoren geliefert wird. Offenbar handelt es sich da um KFZ-Lichtmaschinen (Drehstromgeneratoren mit nachgeschalteter Gleichrichtung). Lässt sich eine Phase des Drehstroms abgreifen, wäre daraus die Umdrehungzahl je Sekunde ableitbar.

    Fazit: Die Aufgabenstellung ist anspruchsvoll und ist nicht „aus der Schublade zu ziehen“! Eigeninitiative ist obligatorisch - und Messen und Basteln. Es könnte sinnvoll sein, einige Wochen zuzuwarten, in der Hoffnung, daß eine mögliche Generation 2 des Shelly UNI auf den Markt kommt.

    Nachtrag: Hier ein Link zu einem parametrierbaren U/f-Wandler:

    https://www.atrie.de/produkt/freque…ndler-wm80-wm84

    Nicht billig…

    Habe der Einfachheit halber angenommen, daß der Sensor bei einer Umdrehung einen Impuls abgibt. Bei 300 Upm wären das dann 5 Hz. Der Rest ist Dreisatz…

    Vielleicht erfahren wir ja noch, wieviel Upm die Windräder so machen. Es wird wohl darauf hinauslaufen, daß man eine Vielzahnscheibe an der Welle anbringen muss, um die Impulszahl je Minute möglichst hoch zu gestalten.

    Welcher Drehzahlbereich wird denn erwartet? Der Akozon-f/U-Wandler arbeitet von 0-10kHz und gibt eine Spannung von 0-10 V aus. In den kHz-Bereich (1000 Umdrehungen je Sekunde!) wird man bei Windrädern nie kommen. Halte das Teil für ungeeignet für diesen Anwendungsfall…

    Induction cooktops have almost interference suppression components mounted directly at the power inlet of the device. These components are mostly condensers. Thus, the cooktop represents in off state a capacitive load to the mains supply, which is establishing a small negative reactive power source. This reactive power is counted by the Shelly EM50 as negative reactive power (power factor nearly zero). It is not possible (and even not necessary) to suppress this count. Simply ignore it!

    Der Shelly UNI kann Drehzahl (Impulse/Zeiteinheit) nicht direkt messen: Die beiden Digitaleingänge sind dazu zu träge, zudem fehlt eine Funktion zum Zählen der Impulse in der Firmware. Daher kann Drehzahl mit dem UNI ausschließlich über einen Frequenz-/Spannungsumformer gemessen werden, der am ADC-Eingang angeschlossen wird. Dieser Eingang ist bei Dir jedoch bereits für die Spannungsmessung belegt. Es ist somit ein zweiter UNI erforderlich…

    Zum Thema f/U-Wandler:

    https://de.elv.com/fu-wandler-203028

    Die robustesten Relais sind im Shelly pro 3 verbaut:

    thgoebel
    28. November 2022 um 15:46

    Hast Du eines der Teile auf dem Tisch? Aus der Spezifikation konnte ich die Abmessungen nicht entnehmen. Gut, 6,3 x 12mm taucht auf - aber zu welcher Kapazität bei welcher Nennspannung der Wert gehört?

    Werde mal 10 Stück bestellen, dann weiß ich es…

    Nachtrag: Beim Bestellen habe ich gemerkt, daß ich die Elkos ja bereits Anfang November geordert hatte. Die letzte Tracking-Info von Ende November lautet „Flugzeug gelandet“ - dann verliert sich die Spur. Reklamation ist hängig…