Beiträge von thgoebel

    Wo sehe ich in Beitrag #2 die Ursache für die negative Leistung auf Phase B bei positivem Powerfaktor?

    Mein Screenshot stammt von einem produktiven Shelly pro 3EM direkt hinter dem Zähler. Dahinter sind eine PV-Anlage mit Speicher, sowie alle Verbraucher im Haus angeordnet. Ich wollte damit ausschließen die Anzeige der WebUI zeigen, die vom TE sehen möchte und nicht auf einen Fehler hinweisen.

    Welches ist denn die Referenzphase?

    Die Spannungsanzeige des zu kalibrierenden Kanals wird mit der Spannung des Referenzkanals zur Deckung gebracht. Bei einer Wandlerkalibrierung durch den Nutzer liefert immer der angegebene Referenzkanal die Sollwerte; der abzugleichende Kanal wird damit in Deckung gebracht. Weil per Definition und Vorgabe durch die Anleitung sowohl Spannung, als auch Strom von einer Quelle stammen, genügt dies, um z.B. einen ausgetauschten Stromwandler neu anzulernen, damit er sich so verhält, wie ein im Werk gematchter.

    Bitte sehr:

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    (Die Schaltung mit dem Shelly 1 kann nicht wirklich funktioniert haben. Jedenfalls nicht mit der gezeigten Stellung der Jumper auf dem Relaismodul. Und wenn, dann nur in eine Laufrichtung…)

    Nachtrag:

    Habe die Beschaltung der Relaiskontakte nicht berücksichtigt, die gegenläufig gestaltet ist. Der Antrieb läuft bei eingeschaltetem Shelly-Kontakt in eine Richtung, bei ausgeschaltetem Kontakt in die andere Richtung.

    Mit der Schaltung mit dem Shelly UNI können auch Zwischenstellungen angefahren werden. Zur ordentlichen Funktion sollte jedoch einer der Jumper auf dem Relaismodul auf „high“, der andere auf „low“ gesteckt werden.

    Bei der Werkskalibrierung werden die Fehlerquellen

    (a) Abweichungen der Spannungsreferenz des ADC,

    (b) Toleranzen der Shunt-Widerstände der Stromwandler,

    (c) Toleranzen der Stromwandler selbst (Übersetzungsverhältnis, Phasenfehler),

    (d) Toleranzen der Spannungsteiler für die Spannungsmessung

    eliminiert. Dies ist möglich, weil eine externe Referenz verwendet wird.

    Bei der Kalibrierung durch den Nutzer wird EIN Wandler als Referenz betrachtet. Es können damit nur die Fehlerquellen (b) bis (d) Korrigiert werden.

    Bei einer Kalibrierung durch den Nutzer werden

    (a) alle drei Spannungsabgriffe (Klemmen A bis C) an eine Phase angeschlossen un

    (b) zwei Stromwandler an einen Verbraucher (größer 500W) geschaltet, der mit dieser Phase gespeist wird.

    Daher werden sowohl Strom, als auch Spannung auf die Referenzphase abgeglichen. Und der Phasenwinkel…

    Das ist nicht der gleiche Screenshot! Bitte vorher noch auf „Click here“ drücken!

    Hintergrund meines Begehrens: In dem (vollständigen) Screen wird markiert, ob und wenn ja welche Parameter durch eine nutzerseitige Kalibrierung verändert worden sind. In diesem Fall lässt sich die Kalibrierung unter dem Menüpunkt „Transformer Calibration“ auf den Werkszustand zurücksetzen.

    GND (blau) muß ohnehin mit Pin 6 verbunden werden. Plus 12V DC an Pin 1.

    Das „kurzzeitig“ ist das Problem: Was bedeutet das? Wieviel Millisekunden ist kurzzeitig?

    Leider ist der ADC-Eingang (Pin 3) recht träge, so daß ein Kondensator entladen werden müsste, um das Signal zu verlängern. Die wird jedoch auf direktem Wege nicht möglich sein, weil sonst das Audiosignal verfälscht wird. Ebenso wird ein Anschluß an IN-x (Pins 7/8) nicht gelingen, weil hier ein Pull-Up-Widerstand erforderlich ist, der ebenfalls das Audiosignal beeinträchtigen kann.

    Bleiben Lösungsansätze (b) und (c)…

    Natürlich sind Shelly plus 2PM auch auf Polwendefunktion umzubauen: Schließlich ist das Relaismodul identisch mit dem des Shelly 2.5. Allerdings hat, sich bei mehreren Umbauten gezeigt, daß das Tauschen der beiden NO-Relais gegen eine NO/NC-Typ nicht ausreicht. Der Grund liegt im kleineren Spulenwiderstand der Relais mit Umschaltekontakt und in der Dimensionierung der Relaistreiber. Hier die Schaltung der Relaistreiber - beide Kanäle sind identisch aufgebaut:

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    In rot: Bauteilbezeichnungen für Kanal 1, in grün: Kanal 2.

    R ist das Relais, welches im Original einen Spulenwiderstand von 720Ω aufweist. Dafür ist die Treiberschaltung ausgelegt. Bereits mit diesem Spulenwiderstand schaltet Q5/Q6 nicht in Sättigung! Das Relais mit Umschaltekontakt hat weniger als den halben Spulenwiderstand - damit und dem 100kΩ-Basiswiderstand von Q5/Q6 muß das Relais mit einer Arbeitsspannung von rd. 9 bis 10V auskommen, was nicht immer ausreicht. Daher müssen R38 und R39 auf 47kΩ verkleinert werden. Bei SMD-Baugröße 0402 ist das eine Herausforderung, aber machbar:

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    Dies betrifft auch Umbauten von Shelly 2.5 - die Schaltung der Relaistreiber ist identisch!

    Auf der gezeigten Leiterplatte wurden alle Bauteile entfernt, die für einen Betrieb als Polwender mit 12V-Versorgung nicht erforderlich sind: Bauteile des Primärwandlers und der Spannungsteiler für die Spannungsmessung, die bei Gleichspannung ohnehin nicht funktioniert.

    Die Modifikation der Relaisbaugruppe ist bereits zu Beginn dieses Thread gezeigt worden. Allerdings habe ich jetzt eine Methode gefunden, den Aufbau platzsparender zu gestalten:

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    Die Verwendung von Cu-Folie spart einen Millimeter Aufbauhöhe auf beiden Seiten ein; Kapton-Folie sorgt für gute Isolierung.

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    Der „Gemeinsame“ Mittenkontakt des Umschalters wird ebenfalls mit Cu-Folie herausgeführt…

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    …und mit Klemme N verbunden:

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    Die 12V-Versorgung wird über die vorhandene Diode als Verpolungsschutz zum Pluspol des 330μF-Elkos geführt.

    Die Symbol-Darstellung:

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    Und das fertige Produkt:

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    Eine kleine Schwäche der Realisierung mit Shelly plus 2PM sei nicht verschwiegen: Bei der Erfordernis, dauerhaft zu schalten (also nicht nur einen Linearantrieb zwischen den Endlagen zu verfahren), kann beim Shally plus 2PM der „Cover-Mode“ nicht genutzt werden! Dies liegt daran, daß die Laufzeit in der Konfiguration im Gegensatz zum Shelly 2.5 nicht mehr auf „unendlich“ gesetzt werden kann. Es muß daher der „Switch-Mode“ genutzt werden, was keinen wirklichen Nachteil darstellt: Bedingt durch die Schaltung, dürfen auch beide Relais auf „ein“ gesetzt werden. Für den angeschlossenen Antrieb heißt das ebenfalls „aus“ - es ist keine Beschädigung des Antriebs möglich.

    Damit ergibt sich folgender Anschalteplan:

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    Die erforderlichen Endschalter im Motor sind nicht dargestellt. Der Plan ist auch für Shelly 2.5-Umbauten als Poswender gültig.

    Nachtrag: Baut man einen kleinen Step-Down-Converter ein, so ist der Betrieb auch mit Spannungen zwischen 24V und 32V möglich.

    Nachtrag 2: Auf Anfrage modifiziere ich gerne Shelly 2.5 bzw. Plus 2PM als Polwender.

    Willkommen im Forum!

    eiche und DIYROLLY haben diese Möglichkeit gefunden, zwei Taster oder Magnetkontakte am Add-On plus anzuschließen:

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    Quelle: https://iotig.eichelsdoerfer.net/index.php/loes…r-shelly-script

    Ein Script ist dazu nicht unbedingt erforderlich. Für die Erkennung des Tasters/Magnetschalters S2 wird der ADC (Spannungsmessung) genutzt und ausgelesen, bzw.eine „Action“ genutzt.

    Der rote Draht übermittelt ja nicht nur das Klingelsignal, sondern transportiert das komplette Aufiosignal: Tonruf, Sprache zwischen Türstation und Wohnung. Wechsel- oder Gegensprechen?

    Mit anderen Worten: Selbst wenn es gelänge, aus dem Tonruf ein Signal für den Shelly abzuleiten, gäbe es weitere Signale während der Unterhaltung! Dies vorausgeschickt…

    Die Möglichkeiten zur Realisierung wären:

    (a) Einsatz eines Shelly UNI plus und Versuch, das Tonsignal mit dem „Count In“-Eingang zu detektieren.

    (b) Einsatz eines Soundmoduls am UNI. Siehe hier:

    thgoebel
    6. Januar 2022 um 13:25

    (c) Untersuchung an der Türstation, mit dem Ziel, das Einschalten des Bildschirms beim Klingel zu erkennen und daraus ein Signal für den Shelly abzuleiten.

    (d) ???

    Welcome to the forum!

    To your issue: Do you live in a region/country where ripple control system is used by the power supplier to control large consumer appliances? This could lead to interference with the dimmer.

    Mehr Lesestoff:

    thgoebel
    2. September 2021 um 18:57