Beiträge von thgoebel

    Aber das heißt ja eigentlich im Umkehrschluss, dass man nie sicher sein kann, dass nicht irgendein Elektrogerät "irgendwo" (?) im Haus die Shelly zerstören kann?

    Über einen (hypothetischen) Ablauf des Defekts eines Shelly 3EM habe ich hier

    thgoebel
    20. Februar 2024 um 22:29

    spekuliert. In Punkt (c) äußere ich die Vermutung, daß die SMD-Diode „A7“ (eine 1N4007 in SMD-Bauform) das schwächste Glied ist. Dies wird unter anderem durch „Leichenschau“ an etwas 15 Shelly Wall Display untermauert: Bei einem Drittel der fehlerhaften Geräte war die Diode defekt und hatte einen Elko und eine Spule unbrauchbar gemacht, bis der Sicherungswiderstand im WD angesprochen hat und, durch zu spätes Abschalten, in zwei Fällen Brandschäden verursacht hat. M.E. ist die Diode A7 relativ ausfallträchtig. Baue bei Reparaturen auf Wunsch glaspassivierte, schnelle Dioden US4007 ein.

    Bei mir sind es halt mehrere Micro-Wechselrichter und Ladegeräte /Schaltnetzteile, die ich neben den unkritischen Heizstäben mittlerweile AC-seitig per Shelly schalte /steuere.

    Kann man evtl. dem Kontaktabbrand mit einem Einschaltstrombegrenzer abhelfen ?

    Ja. Bemessen werden die ESB an Hand der Nennleistung der angeschlossenen Geräte.

    Giibt es eine Aussage, wie groß die Ansteuerleistung sein darf? 12V sind wohl intern beim Shelly gesetzt zur Ansteuerung des Relais?

    Die in den Shellies eingebauten Relais sind in der Regel Miniatur-Relais, die mit stromsparenden, hochohmigen Spulen ausgerüstet sind. Ein Ersatz durch andere Typen erfordert eine Änderung der Treiberschaltung im Shelly, wie hier

    thgoebel
    19. Februar 2024 um 11:27

    beschrieben ist. Einen „Selbstbau“ eines Shelly-Aktors mit austauschbaren Relais halte ich mit einem Shelly UNI plus am sinnvollsten. Oder der Einsatz von Shelly pro 3 (mit den stärksten Relais aller Shellies) oder von Shelly pro EM-50 bzw. Pro 3EM mit externem Schütz.

    Der Ablauf verläuft vermutlich so:

    Die transiente Spannungsspitze, verursacht durch das Schalten der Leuchtstoffröhre, lässt eine der Dioden, die dreiphasig die Netzspannung im Shelly 3EM gleichrichten, duchlegieren. Die Diode wird damit zum Kurzschluss, welcher die beiden anderen Dioden ebenfalls zerstört. Jetzt haben wir einen dreiphasigen Kurzschluss im Shelly, dessen Stromstärke ausschließlich vom Nennabschaltstrom des LSS abhängt. Der LSS spricht nach der spezifizierten Zeit an und löscht damit den im Shelly stehenden Lichtbogen.

    Vermindern lässt sich die Intensität des Schadens durch:

    (a) Vorschalten von Feinsicherungen vor die Klemmen VA, VB und VC des Shelly:

    thgoebel
    12. Februar 2022 um 10:53

    (b) Entfernen von zwei der drei Dioden im Shelly 3EM, damit kein dreipoliger Kurzschluß auftritt. Die Betriebsspannung des Shelly wird dann nur noch von einer Phase geliefert. Beim Nachfolger Shelly pro 3EM ist dies ab Werk so.

    (c) Einsatz von robusteren und schnelleren Dioden (z.B. US4007) möglichst in glas-passivierter Ausführung, an Stelle der drei SMD-Typen A7.

    Hier wäre ein Schaltungsvorschlag:

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    Anmerkungen:

    (a) Weil vorhandene Shelly pro 3 genutzt werden sollen, wurde dieser Typ verwendet.

    (b) Weil ein Ventil entweder geöffnet oder geschlossen ist, wurde nur EIN Status (geöffnet = nicht geschlossen) abgefragt. Daher werden Klemmen 8 -10 nicht beschaltet.

    (c) Als Relais kann z.B. dieser Typ verwendet werden:

    https://www.amazon.de/Heschen-Hausha…321&sr=8-2&th=1

    (d) Die SW-Eingänge des Shelly pro 3 müssen auf „detached“ gesetzt werden.

    Willkommen im Forum!

    Da gibt es mehrere Möglichkeiten:

    (a) Die Schrauben der Klemmen für die Stromwandler wurden zu fest angezogen. Dann ist die Stromverbindung zum Wandler unterbrochen.

    (b) Die Kabel der Stromwandler wurden nicht korrekt abisoliert. Dann ist möglicherweise der Draht nicht richtig kontaktiert.

    (c) Probleme mit der App. Was zeigt die WebUI an? (http://<ip-des-shelly>)

    Zu (a): Das lässt sich messen: Bei ABGEKLEMMTEM Shelly den Widerstand zwischen P1+ und P1- messen. Das müssen 10Ω sein.

    Wie unterscheidet man ein Shelly plus H/T von einem plus H/T Generation 3?

    Hier eine Suchaufgabe:

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    Rrrrichtig - die „Generation 3“ zeigt die Uhrzeit im Display! Und das ist auch gutes Indiz dafür, ob das Display aktualisiert wird - und das Gerät „lebt“.

    Ansonsten senden beide alle zwei Stunden brav ihren Report:

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    Wenn ich den Log richtig interpretiere, wird alle 300 Sekunden ein Wert aufgezeichnet. Eine transiente Spitze ist zwischen 3 bis 50μs breit. Es ist daher sehr unwahrscheinlich, daß bei die diesem Beobachungsfenster etwas registriert würde - selbst wenn die Meßapparatur in der Lage wäre, so kurze Impulse wahrzunehmen.

    Ein Snubber wirkt nur dicht bei der Induktivität bzw. beim Kontakt, der diese schaltet. Daher sollte die Leuchtstoffröhre umgehend verbannt und durch etwas modernes ersetzt werden!

    Jede LED-Lampe, jeder PC, jeder LED-Treiber, jeder Shelly (!) hat ein (Schalt-)Netzteil, welches einen Gleichstrom-Zwischenkreis besitzt. Einfach gesagt, wird die Netzspannung gleichgerichtet und gesiebt. Das macht eine Diode und ein Kondensator. Der Kondensator ist es, welcher den Einschaltstrom verursacht. Bei mehreren LED-Lampen in einer Beleuchtungsszene addieren sich die Einschaltströme.

    Ja, man kann Shellies reparieren und defekte Relais austauschen. Habe so gut wie alle Relaistypen der Shellies im Bestand. Natürlich muß eine solche Reparatur auch unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit betrachtet werden - bei einem Shelly 1 wird das nicht wirklich lohnen. Aber bereits Shelly 2.5 sind lohnenswert zu reparieren. Bei Interesse bitte PM!

    Mit einer geeigneten Beschaltung kann man des PWM-Signal selbst invertieren:

    thgoebel
    18. November 2023 um 23:33

    Und hier ist die Rubrik für Shelly plus 0-10V Dimmer:

    Shelly PLUS 0-10V Dimmer

    genügt dies, um z.B. einen ausgetauschten Stromwandler neu anzulernen,

    Mehr ist dazu nicht zu sagen. Bei diesem Vorgang wird ja ein kompletter neuer Satz Kalibrierungsdaten gespeichert (bei Shelly 3EM waren diese Daten in der Datei calib.dat zugänglich und einsehbar). Daher werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Werte für die Spannungen gespeichert. Diese Kalibrierungsdaten können ja totz EINER Spannung für die drei Phasen unterschiedlich sein, denn die Abwichungen der Spannungsteiler wegen Widerstandstoleranzen muß ja ausgeglichen werden.

    Zum vorliegenden "Fall" zurück: Es wäre möglich, daß der Nutzer selbst versehentlich eine Kalibrierung angestoßen hat und daß daraus der Meßfehler resultiert. Dies wollte ich als Ursache ausschließen - oder bestätigen. Habe schon einige Geräte auf dem Tisch gehabt, die gnadenlos verstellt waren...

    (c) Untersuchung an der Türstation, mit dem Ziel, das Einschalten des Bildschirms beim Klingel zu erkennen und daraus ein Signal für den Shelly abzuleiten.

    Damit meinte ich, daß man IN der Türstation messen muß, ob es hier Signale gibt, die zur Signalisierung des Klingelns verwendet werden könnten. Dies wäre zum Beispiel das Anschalten der Betriebsspannung des Monitors, nicht jedoch das Videosignal selbst an den Klemmen der Türstation. Vermutlich wird letzteres zu nichts führen…

    Ohne eine gewisse meßtechnische Ausrüstung und Erfahrung in Elektronik wird Punkt (c) nicht zielführend sein. Es liebt ja immer noch Punkt (b)…