Beiträge von thgoebel

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    Hier finden sich Angaben zu Elkos für den Shelly 2.5:

    thgoebel
    15. April 2022 um 10:34


    Ich baue seit über einem Jahr 100μF/25V von Illinois Capacitors ein, mit guten Ergebnissen. Mittlerweile sind Elkos mit Festkörper-Dielektrikum (Polymer Dielektrikum) auf dem Markt, die sehr gute Werte aufweisen (z.B. von Panasonic). Leider fehlen dazu noch Betriebserfahrungen…

    Willkommen im Forum!

    Zur Fragestellung: Ich möchte bezweifeln, daß die Tonerzeugung in der Sprechstelle haargenau nach der Applikationsschaltung des IC SAE800 aufgebaut ist. Möchte man also den angestrebten Weg gehen („um eine Diode zu sparen“ - ein Bauteil, was 2 Eurocent kostet!), so wäre zunächst mal die Schaltung der Sprechstelle aufzunehmen.

    Zielführender ist IMHO, den Verdrahtungsplan der Sprechanlage herzunehmen (der ist oben verlinkt) und den UNI nach dieser Beschreibung einzufüge:

    thgoebel
    23. Oktober 2022 um 16:45

    Hindernisse kann es dort auch geben: Wenn der UNI z.B. aus den 8V AC der Sprechanlage gespeist werden soll (mit einer Diode!), so könnte diese Spannung beim Betätigen des Türöffners zusammenbrechen. Damit muß man rechnen, und dem ggfs. durch eine Frendspeisung mit DC begegnen.


    Nachtrag: Hier beispielhaft ein Link zu einer anderen Beschaltung des IC:

    https://www.funkamateur.de/bauelemente.ht…info/SAE800.pdf

    Leider ist der Schrumpfschlauch über dem Sicherungswiderstand kein Allheilmittel. Hier ein weiteres Schadensbild eines Shelly pro 3EM, dessen Sicherungswiderstand mit der Schutzmaßnahme ausgerüstet war:

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    Der Schad-Lichtbogen hat fast das ganze Innenleben in Mitleidenschaft gezogen.

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    Auslöser war übrigens der (nicht mit Schrumpfschlauch geschützte) VDR, der vermutlich auf Grund häufiger Überspannungen niederohmig wurde und geplatzt ist.

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    Die dadurch entstehenden ionisierten Gase führten dann zu einem Dreiphasen-Kurzschluss (orange Kreise) auf engstem Raum im Bereich der Spannungsklemmen.

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    Sogar auf der Unterseite der Hauptleiterplatte sind links und rechts Lichtbogenschäden auszumachen.

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    Zerstörungen am Modul für die Stromwandlerklemmen A und B. Die Wandler liegen auf dem Potential des Neutralleiters!

    „There is no glory in prevention“ sagt der Engländer. Das mag stimmen. Aber ich behaupte, die in Beitrag #24 und #31 angegebenen Abdeckungen der Phasenklemmen mit Kapton-Folie und das Einschrumpfen des VDR hätten diese massiven Auswirkungen verhindern können…

    Ein Shelly pro 3EM kann auch als DREI Einphasen-Energy-Meter betrieben werden. Dabei wird EINE Phase an alle drei Spannungs-Meßklemmen (A bis C) angeschlossen. Ebenso können auch zwei Phasen erfasst werden. Wichtig ist der eindeutige Zusammenhang von Spannungs- und Stromabgriff: Der Stromwandler A muß an der Phase angebracht werden, an der auch die Spannung A gemessen wird. In der Bedienungsanleitung des Shelly pro 3EM sind übrigens Beispiele von einphasiger und mehrphasiger Messung angegeben.

    Das Gerät muss übrigens im Dreiphasenmodus sein, ist das richtig?

    Das ist nicht erforderlich.

    Das (ehemalige) „offizielle“ Shelly-Support-Forum hat ja in erklecklichem Umfang Tier 1-Support für Shelly-Produkte geleistet. Es ist daher nicht ganz abwegig, zu vermuten, daß da ein gewisser monetärer Ausgleich im Spiel war? Und wie immer, wenn Geld im Spiel ist, könnte es darüber Irritationen gegeben haben…

    Aber bitte: Das ist bloß laut gedacht!

    Danke für die calib.dat! Hatte gehofft, bei den Werten für die drei Spannungen eine Abweichung erkennen zu können:

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    Aber: Pustekuchen! Die Kalibrierungsdaten für die drei Phasenspannungen sind nahezu identisch. Jedenfalls sind die Abweichungen nicht so gravierend, das die Anzeige von 60V bei Anliegen von Netzspannung erklären könnte.

    Meine Vermutung: Der Shelly hat einen Hardware-Defekt. Entweder am Spannungsteiler für die Phasenspannung C oder am ADE7880 (Energy Meter IC). Würde das Gerät reklamieren…