Firmware 2.0.0 ist ab heute im „stable“-Status verfügbar:
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Das ist ein Phasenschieber-Kondensator. Der ist nicht zwischen L und N angeschlossen. Daher ist ein Snubber erforderlich und empfehlenswert!
Dank an bloop für die Untersuchung und das Blockly-Script!
Habe es soeben geschafft, alle meine 3 reparierten Shelly Duo RGBW GU10 auf Werkszustand zurückzusetzen - OHNE Widerstand (und ohne Blockly). Alle drei Lampen sind mit FW 1.14.0 ausgerüstet.
Zuerst habe ich die Lampen auf „Aus“ nach Spannungswiederkehr konfiguriert, damit ich beim Tasten durch keinerlei Lichtzeichen gestört werde. Bereits nach dem zweiten Durchgang (10 Sekunden „Ein“, 4mal „Aus“ für je 1 Sekunde) signalisierte ein rotes Blinken, gefolgt von blauem Dauerlicht: Reset ausgeführt!
Jetzt bin ich einigermaßen verwirrt: War ich doch der Meinung, der Widerstand diene der ordentlichen Ausführung der Reset-Prozedur! Es geht jedoch reproduzierbar auch ohne Heizwiderstand. Daher fällt meine letzte plausible Erklärung „unter den Tisch“! Es bleibt die Hypothese „geplante Obsoleszenz“…
Die eigentliche Pumpe sollte ja (mit einem neuen Phasenschieber-Kondensator) noch laufen…
Bitte zunächst zu klären, wie der Eingriff in das existierende System erfolgen soll: Ein Shelly 2,5 (bzw. plus 2PM) lässt sich zwar auf Polwendefunktion umbauen (Modifizierter Shelly 2.5 mit Polwende-Funktion) und damit direkt zur Steuerung der Motoren einsetzen. Daneben gibt es diverse Schaltbeispiele, die mit externen Relais gleichartiges realisieren. Aber damit ist der Verzicht auf die Akkus und deren Lademimik inhärent verbunden. Soll dieses Feature aufrechterhalten bleiben, so liegt die Schnittstelle zum Eingriff des Shelly an den Tastern. Daher verweise ich nochmals auf den Shelly UNI bzw. UNI plus.
Habe eine externe PWM-Quelle an Pin3 (RxD) und Pin7 (GND) eines Shelly plus 1 angeschlossen, um die Randbedingungen des PWM-Eingangs auszuloten: Der Rechteckgenerator (Tektronix PG501) wurde mit 50Ω abgeschlossen und auf 3V Ausgangsspannung (Vpeak) justiert.
Die Meßwerte:
PWM-Frequenz: 100Hz
DTY-Cycle: 1,05%, Pulsdauer 108μs, Anzeige: 0,17V
DTY-Cycle: 97,7%, Pulsdauer 9,65ms, Anzeige: 9,69V
PWM-Frequenz: 1,05kHz
DTY-Cycle: 11,13%, Pulsdauer 105μs, Anzeige: 0,92V
DTY-Cycle: 97,7%, Pulsdauer 928μs, Anzeige: 9,85V
Zwischen diesen beiden Eckwerten muß die Frequenz des PWM-Signals liegen - ansonsten lautet die Anzeige „Null Volt“. Selbstverständlich muß ein Add-On als Periphiegerät konfiguriert sein, mit „Voltmeter“ bzw. „Analog Input“. Das Add-On braucht physikalisch nicht vorhanden zu sein - wir wollen das PWM-Signal ja an Pin3 (RxD) einspeisen…
Die Klemmschrauben sind vermutlich von unten zugänglich:
Zum Anschluss der Leiter kann man den Klemmenblock wahrscheinlich abstecken (nach vorne herausziehen?).
Da wäre ja eine Mini mit eigener, eingebauter Vorsicherung wünschenswert
Allerdings. Leider verdient ein solches Gerät nicht mehr das Prädikat „Mini“…
Danke! Aber jetzt hau’ das zweite „n“ von „einen“ auch noch wech…
BTW: Man sollte vielleicht bei Gelegenheit den Titeltext korrigieren! Der ist relativ unverständlich, weil "abrauchen" in "brauchen" gewandelt wurde...
Das Ausgangssignal des Shelly Add-On plus bei Spannungsmessung am analogen Eingang interessierte mich, und zwar die Frage: Ist es ein U/f-Signal?
Dazu muß man sich kurz ansehen, welche GPIO-Ports das Add-On plus zur Signalübermittlung nutzt:
Dargestellt ist der digitale Koppelbaustein NSi8241, der für die galvanische Trennung der Stromkreise des beherbergenden Shelly-Aktor (hier ein Shelly plus 1) sorgt. Daraus resultiert ja der Umstand, daß des Add-On plus einen diskret aufgebauten U/f-Wandler besitzt, weil die Meßwerte nur digital zum ESP32 übertragen werden können.
Zur Verfügung stehen 4 GPIO-Ports (ESP_DBG_UART, TXD, RXD und GPIO0). Ein Nachverfolgen der Schaltung offenbart rasch, daß ESP_DBG_UART für den digitalen Input (DIG IN) genutzt wird, und die beiden Ports TXD und GPIO0 für den 1-Wire-Bus (digitale Sensorik) benötigt werden. Bleibt der RXD-Port zur Übermittlung der Spannungswerte am ANALOG IN übrig.
Oszillographiert man das Signal an TP5 des Add-On plus, so wird schnell deutlich, daß es sich NICHT um eine U/f-Wandlung handelt: Die analogen Spannungswerte werden PWM-codiert übertragen. Hier das Oszillogramm für 3V Eingangsspannung:
Das Tastverhältnis beträgt 30,78% bei einer Impulsbreite von 536µs.
Bei Null Volt Eingangsspannung sieht das so aus:
...und bei 10V so:
Fasst man die Werte in einer Tabelle zusammen, erkennt man eine (relativ) stabile Grundfrequenz (rd. 580Hz) und die bekannten Abweichungen von der Linearität:
Speist man ein solches PWM-codiertes Signal am GPIO-Port RXD eines x-beliebigen Shelly ein, an den man auch ein Add-On plus anschließen könnte, so lässt sich damit eine relativ frei gestaltbare Anzeige in WebUI bzw. App realisieren. Zu beachten ist, daß ein solcher Shelly AUSSCHLIESSLICH mit Kleinspannung (12V DC oder 24V DC) versorgt werden muß, denn die GPIO-Ports liegen ansonsten auf dem Potential des Außenleiters (Phase, L). Die Grundfrequenz des PWM-Signals sollte zwischen 500Hz und 1kHz liegen.
Anwendungsfall: Anschluß von Sensoren mit time-of-flight-Messung und Impuls-Signal am Ausgang - und vieles andere mehr...
Ich muss mir den Shelly Uni [plus, d.V.] noch mal genauer anschauen.
Massive Unterschiede!
Wir sehen offenbar den Anschlusskasten einer Pumpe. Dort ist wohl auch ein Entstörglied verbaut - oder ein Phasenschieber-Kondensator. Das Entstörglied (oder der Kondensator) ist „abgeraucht“, wie der Verfasser das zu beschreiben beliebte. Das hat jetzt wenig mit dem Shelly zu tun. Wo sitzt der eigentlich?
Das gibt es alles einbaufertig:
Möchte man die Shellyfizierung an den Tastern ansetzen (was ich bei der Konstellation mit Akkus auch befürworte), so kommt ein Shelly UNI plus in Frage. Das Gerät kann mit Gleichspannung von 5 bis 28V gespeist werden und hat zwei potentialfreie, elektronische Schaltausgänge. Die Ausgänge sollten leicht parallel zu den Tastern für „Auf“ und „Ab“ zu schalten sein. Weil man als Bediener auch mal „Auf“ und „Ab“ gleichzeitig betätigen kann, stellt sich Frage nach einer Verriegelung im Shelly nicht - das leistet bereits die Elektronik…
BTW: Funktionieren nach 30 Jahren die Akkus noch?
Bezeichnung: Rollomatic DFR 3001?
Einbauanleitung: Link?
Bedienungsanleitung: Link?
(Nicht vollständige Aufzählung…)
Muß mal schauen:
einen nicht spannungsfesten Kondensator in die Shelly 2.5 zu verbauen
Dieser Vorwurf ist nicht korrekt: Es liegt nicht an der fehlenden Spannungsfestigkeit des Kondensators, sondern (a) an der thermischen Belastung der Bauteile in dem engen Gehäuse des Shelly 2.5 und (b) an einer schlechten Charge des 100μF-Elkos (Hersteller „Chongx“). Zu (a): Die Lebensdauer von nass-chemischen Elektrolytkondensatoren verringert sich bei Temperaturanstieg um 10°K auf die Hälfte! Wegen der beiden 4mΩ-Shuntwiderstände im Shelly 2.5 (und plus 2PM) steigt die Temperatur im Inneren bei höheren Lastströmen weiter an.
Ob die Elkos mit „trockenem“ (Polymer-)Dielektrikum, die ich seit einigen Wochen verbaue, längere Standzeiten erlauben, muß sich zeigen. Von dem Nachfolgetyp (Shelly plus 2PM) sind mir solche Ausfallraten, wie beim 2.5er, nicht bekannt. Das untermauert die Hypothese (b)…
Die 6kA übernimmt der (gestaffelte) Leitungsschutz mit dem 16A-Automaten. Die Feinsicherung schützt den Relaiskontakt des Shelly (Schwachstelle).
Verwende einen Shelly mini PM! Der hat kein internes Relais, kann somit nicht ungewollt ausschalten. Dafür misst er Strom, Spannung und Leistung…