Falls man ein (Stecker-)Netzteil 12V DC in der Schrottkiste findet, geht das auch ohne Add-On:
Das Add-On besorgt ja lediglich die Bereitstellung einer SELV-konformen Spannung und eine galvanisch getrennte Signalübermittlung zum Shelly.
Falls man ein (Stecker-)Netzteil 12V DC in der Schrottkiste findet, geht das auch ohne Add-On:
Das Add-On besorgt ja lediglich die Bereitstellung einer SELV-konformen Spannung und eine galvanisch getrennte Signalübermittlung zum Shelly.
Bitte sehr:
Mit einem Shelly Dimmer 0/1-10V PM könnte das klappen. Mit dem Shelly 0-10V Dimmer eher nicht, weil das Teil ein passives PWM-Signal abgibt.
Da hast Du recht! (Hat ja über ein Jahr gebraucht…)
Der Shelly UNI plus hat die gleiche Antenne wie der (alte) UNI.
Bei Wechselstromanwendungen sind Freilaufdioden nicht möglich. Und ja, der Shelly hat einen Varistor als Überspannungsschutz. Leider degradieren Varistoren bei häufiger Beanspruchung mit Spannungsspitzen und werden niederohmig. Dann muß die Sicherung ansprechen. Leider streuen die in Shellies häufig anzutreffenden Sicherungswiderstände (fusible resistor) in ihrem Auslösestrom derart, daß sie zuweilen als Brandauslöser wirken. Ein solches Ergebnis ist in diesem Thread bildlich festgehalten.
Was ich z.B. nicht weiß ist, welche Drähte der Outputs jetzt Collector und welche Emitter sind.
Beim TLP172 gibt es keinen Collector und Emitter: Es sind zwei antiparallel geschaltete MOSFETS:
Habe diesen Effekt nicht reproduzieren können.
Das hat jetzt wenig mit dem Thread zu tun - bis auf die Tatsache, daß das WD nach Ende des Romans ebenfalls auf der richtigen Höhe hängt. Trotzdem herzlichen Dank!
Bitte um PM, falls ich mir die Kiste mal ansehen soll.
Nach anerkannten deutschen Regeln werden Lichtschalter in 1100 bis 1200mm Höhe über Fußboden angebracht. Montiert man ein Wall Display in einer bestehenden UP-Dose, hat das zur Folge, daß man sich zur Bedienung des WD bücken (sofern man nicht kleinwüchsig ist). Abhilfe verspricht ein 400mm langes Flexkabel, was gegen das 80mm lange Originalkabel zwischen Display und Steckadapter ausgetauscht wird:
Es handelt sich um ein 16poliges Flexkabel AWM 20624, was in verschiedenen Längen bei einschlägigen Händlern angeboten wird. Der längste Typ, den ich fand, weist 400mm Länge auf. Vielleicht gibt es ja noch längere? Jedenfalls kann das WD damit in rd. 1500mm Höhe über Fußboden AUF Putz angebracht werden. Die Adapter-Leiterplatte wird aus dem Display ausgebaut und auf das Netzteil aufgesteckt. Das Netzteil kann danach in eine UP-Dose montiert und mit einer Blindabdeckung der jeweiligen Schalterserie versteckt werden. Für die (Klebe-)Befestigung des Display-Teils müsste noch eine Aufnahme in 3D-Druck angefertigt werden, damit das Display in der üblichen Weise mit der Schraube (die dann an der Oberkante sitzt) befestigt werden kann. Das Flex-Kabel kann auf die Tapete geklebt und mit einen Streifen Tapete (Rapport!) verdeckt werden. Weil das Flexkabel papierdünn ist, wird das nahezu unsichtbar zu gestalten sein.
Ein kleiner Nebeneffekt: Wegen der Entfernung des wärmeerzeugenden Netzteil verbessert sich auch die Temperaturanzeige des Displays, sofern man den internen Sensor nutzt…
Behoben:
Der englischsprachige Originaltext:
Wenn wir identische Szenarien haben wollen, müsste ich bei Dir messen!
Schöne Theorie, jedoch (für mich) unzutreffend: Es ist wegen des potentialfreien Aufbaus der Optokoppler unerheblich, ob die Spannung gegen Masse oder gegen den Pluspol der Versorgungsspannung gemessen wird. Schalten bleibt Schalten…
Habe noch folgendes zu ergänzen:
(a) Der in Beitrag #22 gezeigte Einschaltimpuls ist keineswegs von einer Beschaltung der Digitaleingänge abhängig, oder vom "detached"-Status der Eingänge. Er kommt immer beim Einschalten, in rd. 70 bis 80% der Fälle.
(b) Beim Shelly UNI plus ist ähnliches zu beobachten:
Beim UNI plus ist der Impuls etwas flacher und steiler im Anstieg. Das liegt wohl daran, daß im UNI plus andere Optokoppler verwendet werden.
(c) Bewertung
Offensichtlich ist das von mir beobachtete und oszillografierte Artefakt nicht mit dem von dewaldo identisch: Er hat qualitativ eine längere Einschaltzeit beobachtet. Außerdem tritt seine Beobachtung nur unter ganz bestimmten Randbedingungen (Beschaltung der Eingänge, Konfiguration) auf. Daher muß ich festhalten, daß es mir NICHT gelungen ist, den von ihm in diesem Thread beschriebenen Einschaltimpuls zu reproduzieren.
dass ich über Pin 1 + 2 die Versorgungsspannung anlege, vielleicht spielt das auch noch eine Rolle
Das möchte ich ausschließen, weil an Pin1 und 2 eine Graetzbrücke hängt, deren Minuspol mit SENS GND (Pin6) verbunden ist. Ich speise die Betriebsspannung über eine Diodenstrecke der Brücke ein, Du über die ganze Brücke.
eine gefühlte Dauer von ca. 300ms
Das ist IMHO weit übertrieben…
Es ist mir gelungen, einen solchen Einschaltimpuls auf dem Oszilloskop dingfest zu machen:
Der gelbe Strahl ist die Betriebsspannung des Shelly UNI (12V DC, eingespeist über Pin1 und Pin6); der blaue die Spannung an Ausgang OUT-1. OUT-1 liegt einseitig an 12V DC, am anderen Schenkel ist der Tastkopf angeschlossen.
Die Analyse des Störimpulses:
Der Optokoppler wird so kurz angesteuert, daß der Anstieg der Ausgangsspannung ihren Gipfel nicht erreicht: Bei 7,2V ist der Peak erreicht, der Impuls flacht mit 5ms wieder ab.
Dieses Verhalten ist reproduzierbar, tritt jedoch nicht bei jedem Einschalten des UNI auf. Die Wahrscheinlichkeit liegt (geschätzt) jedoch bei 70%.
Fazit: Der Störimpuls tritt zeitgleich mit dem Einschalten des UNI auf. Daher kann die Firmware bzw. das Verfügbarmachen der Konfiguration keine Rolle spielen - das findet viel später statt! Es handelt sich somit um einen Glitch in der Hardware, der vermutlich bei anderen Shellies ebenfalls auftritt, jedoch wegen der Reaktionszeit der Relais nicht bemerkbar wird.
Sehe mir heue Nachmittag mal einen Shelly UNI plus an...
Bin gerade bei der Untersuchung des Effekts. Leider kann ich den Effekt mit FW 1.14.0 nicht nachvollziehen. Die Konfiguration ist:
Beide Eingänge an plus, beide Eingänge „detached“ und „power on = off“. „Reverse Input“ ändert nichts.
Das Shelly Wall Display baut KEINEN AP unter 192.168.33.1 auf! Die Aufnahme ins WLAN findet über Android statt. Oder über BT und die Cloud.
Das sind Schaltregler, wie wir sie auch im Shelly für die 3,3V finden. Die werden prinzipbedingt nicht sehr heiß. Die (geringen) Verluste finden eher in der Induktivität und in der Freilaufdiode statt. Und das Teil ist SEHR klein…