Beiträge von thgoebel

VPN/Proxy erkannt

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    IMHO sind Shellies für solche kritischen Anwendungen fehl am Platz. Da fehlen schon mal die sicherheitsrelevanten Relais (mit Zwangstrennung), bei denen ein Kontaktkleben unmöglich ist. Und drei parallel arbeitende Steuerungen mit Mehrheitsentscheidung für Steuerbefehle sollten zu Anwendung kommen!

    Daher: Aufgabenstellung falsch angegangen! Setzen, sechs! :)

    Nachtrag aus gegebenem Anlass: Dieses Statement ist mit einer gewissen Ironie verfasst worden. Bitte vielmals um Vergebung, wenn dies nicht klar erkennbar war!

    Habe die LAN/WLAN-Bridge mit einem Shelly der Pro-Serie vor langer Zeit getestet:

    thgoebel
    31. August 2022 um 19:33

    aber warum dann nicht gleich fast 600mW?

    Weil eine Diode im Spiel ist, die für Halbwellenbetrieb sorgt. Daher fällt bei Netzspannung und 47kΩ nur die Häfte an Verlustleistung an.

    Die Konstantstromquelle ist immer dann erforderlich, wenn der SW-Eingang sowohl mit L-Potential, als auch mit N-Potential getriggert werden muß. Dies ist beim Einbau eines Shelly 1L Gen3 in eine Wechselschaltung erforderlich.

    Andere Einsatzfälle des Schaltens gegen N sind unter dem Stichwort „Bukowski-Draht“ zu finden. Das ist ein Widerstand von 470kΩ bis 1MΩ, der verhindert, daß der SW-Eingang mit L-Potential aktiviert wird.

    An SW darf nicht N gelegt werden (ca 250mA Strom fließen dann

    Das ist nicht ganz korrekt - siehe hier:

    thgoebel
    1. Januar 2026 um 22:24

    aber bei N am SW Eingang fließen etwa 250mA Dauerstrom, die im Shelly mit etwa 1/4 W verbraten werden.


    Es fließen 2,5mA, bei denen rd. 300mW Verlustleistung in Wärme umgewandelt werden.

    Manchmal (nicht in diesem Fall!) ist es allerdings unabdingbar, den SW-Eingang mit N-Potential zu schalten. In diesen Fällen (z.B. bei Smartifizierung einer Wechselschaltung) gibt es ein Zusatzbauteil, was den SW-Eingang vor Beschädigung schützt und die Verlustleistung minimiert:

    thgoebel
    14. November 2025 um 14:48

    Nichts. Gehe davon aus, daß z.B. der LS zur CEE-Dose nicht eingeschaltet war. Fehlermeldung war „Display bleibt dunkel…“. Leider habe ich das nicht überprüft, sondern das Gerät sofort geöffnet. Dann bin ich dem Schutzlack auf den Leim gegangen und habe die 1,6A-Sicherung fälschlicherweise als defekt erachtet…

    Ok - so etwas passiert. Aber andernfalls hätte es keine Fotos gegeben…

    Du brauchst eine Polwendeschaltung:

    thgoebel
    21. Oktober 2024 um 12:18


    oder mit einem zusätzlichen Relaismodul:

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    Hier noch zwei Threads zum Add-On plus:


    dedustal
    25. Januar 2023 um 21:39


    thgoebel
    13. Juli 2024 um 17:44

    Ein neues Gerät „powered by Shelly“ kam zur Reparatur: Ein TOPAC PORTABLE EV CHARGER 11KW.
    Habe die Gelegenheit genutzt, dem Ladegerät in den Bauch zu schauen:

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    Zum Öffnen entfernt man die sechs Gummistopfen (nicht geklebt, sondern gesteckt). Mit einem Torx-Schraubendreher für Sicherheitsschrauben lassen sich die sechs langen Schrauben lösen. Man benötigt lange Bits!

    Von links kommt das Kabel vom CEE-Stecker, nach rechts geht zum Ladestecker. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Der vorgeschriebene RCD mit DC-Charakteristik ist mit einem Hall-Stromwandler aufgebaut (rotes Bauteil links). Durch die Öffnung führen die drei Phasen und der Neutralleiter. Damit wird der Summenstrom gemessen, der in der Regel 0mA betragen muß.
    Zur Messung der einzelnen Phasenströme sind konventionelle induktive Durchsteckwandler eingebaut. Zwei davon lassen sich an den Drähten L1 und L3 erkennen (schwarze Toroide). Der dritte Wandler ist an L2 auf der Ausgangsseite montiert.

    Der CEE-Stecker ist mit einer Temperaturüberwachung ausgestattet: Ein zusätzliches Adernpaar (weiß/rot) ist mit einem NTC-Sensor im Stecker verbunden, der bei Raumtemperatur etwa 12kΩ aufweist.

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    Der Logikteil wird mit einem 12V DC-Netzteil versorgt, das mit einer Sicherung 1,6A träge geschützt ist.

    Hier die Netzteil-Baugruppe:

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    Ein AC/DC-Converter von Mornsun. Sekundär 12V DC, 830mA.

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    Auf der rechten Seite die Abgangsklemmen zum Fahrzeug mit den beiden Relais. Der Neutralleiter wird geschaltet. Ganz rechts erkennt man auch den dritten Stromwandler an L2. Die Fahrzeug-Identifikation erfolgt über Pin CP. Eine AMP-Kontaktzunge für Pin PP ist vorgesehen, bleibt jedoch offen.

    Unten rechts die Steckverbinder zum Logik-/Displayteil, den ich leider (noch) nicht fotografiert habe.

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    Ein Blick auf die beiden Relais. Es sind monostabile Relais mit 2 NO-Kontakten und einem NC-Hilfskontakt. Dieser Relaistyp ermöglicht es, durch die Erkennung von Schweißen der Hauptkontakte eine Sicherheitsschaltung gemäß IEC 61810-3 zu implementieren.
    Das Datenblatt findet sich hier: https://source.hongfa.com/pdf/web/viewer…tamp=1752218768


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    Die Unterseite der Leiterplatte enthält im wesentlichen die Widerstände für die Spannungsteiler zur Spannungsmessung. Messungen sind schwierig, weil die Lötseite mit einem Lack überzogen ist, der sehr gut isoliert…

    (Fortsetzung folgt - wenn der Bedienteil abgelichtet ist…)

    Danke für das Foto! Leider nichts erhellendes zu erkennen. Bei mir sieht die Werkbank ähnlich aus, wenn ich teste…

    Kannst Du die Kalibrierung mal auf Werkseinstellung zurücksetzen? Das geht so:

    „Settings“-Menü in der WebUI aufrufen, dann „Transformer Calibration“ klicken:

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    ….und die Werkseinstellungen auswählen:

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